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Ich werde Ihnen ein wenig über meinen TEDxHouston Vortrag erzählen. Am Morgen danach wachte ich auf mit dem schlimmsten Verletzlichkeits-Kater meines Lebens. Ich habe mein Haus tatsächlich nicht verlassen, ungefähr drei Tage lang.

Beim ersten Ausgang traf ich eine Freundin zum Mittagessen. Als ich hereinkam, saß sie schon am Tisch. Ich setzte mich und sie sagte „Gott, siehst du schlimm aus.“ Ich sagte „Danke, mir geht’s wirklich – ich funktioniere nicht.“ Und sie sagte „Was ist los?“ Und ich sagte „Ich habe gerade 500 Leuten erzählt, dass ich eine Forscherin wurde, um Verletzlichkeit zu vermeiden. Und dass ich, als Verletzlichkeit sich in meinen Daten als absolut wesentlich für ein aufrichtiges Leben entpuppte, ich diesen 500 Leuten sagte, dass ich einen Nervenzusammenbruch hatte. Eine Folie zeigte "Nervenzusammenbruch". Wann dachte ich, dass das eine gute Idee war?“ (Gelächter)

Und sie sagte „Ich sah deinen Vortrag im Live Stream. Das warst nicht wirklich du. Es war ein wenig anders, als was du sonst tust. Aber es war großartig.“ Und ich sagte „Das gibt’s nicht. YouTube, sie stellen es auf YouTube ein. Und dann sprechen wir von 600, 700 Leuten.“ (Gelächter) Und sie sagte „Ich glaube, es ist zu spät.“

Und ich sagte „Kann ich dich was fragen?.“ Und sie sagte „Klar.“ Und ich sagte „Erinnerst du dich ans College und wie wild und dumm wir waren?“ Und sie sagte „Klar.“ Und ich sagte „Erinnerst du dich daran, als wir richtig schlechte Nachrichten auf dem Anrufbeantworter unserer Ex-Freunde hinterließen? Dann mussten wir in sein Wohnheim einbrechen und das Band löschen?“ (Gelächter) Und sie meinte „Oh..nein.“ (Gelächter) Natürlich konnte ich an diesem Punkt nur sagen „Ja, ich auch nicht. Das … ich auch nicht.“

Und ich dachte mir „Brené, was machst du? Was machst du? Warum erzählst du das? Bist du verrückt geworden? Deine Schwestern wären perfekt dafür.“ So schaute ich sie wieder an und sie sagte „Willst du wirklich versuchen, einzubrechen und das Video zu stehlen bevor sie es auf YouTube einstellen?“ Und ich sagte „Ich denke nur ein bisschen darüber nach.“ (Gelächter) Sie sagte „Du bist das schlechteste Vorbild für Verletzlichkeit.“ (Gelächter) Dann sah ich sie an und sagte etwas, dass damals etwas dramatisch klang, aber es war mehr prophetisch als dramatisch. Ich sagte, „Wenn 500 zu 1000 oder 2000 werden, ist mein Leben vorbei.“ (Gelächter) Ich hatte keinen Notfallplan für vier Millionen.

(Gelächter)

Und mein Leben war vorbei, als das geschah. Und vielleicht war das Schwierigste am Ende meines Lebens, dass ich etwas Schwieriges über mich selbst lernte, und das war, dass so sehr ich frustriert darüber war, meine Arbeit nicht in die Welt hinaus bringen zu können, ein Teil von mir sehr hart daran arbeitete, klein zu bleiben, unter dem Radar zu bleiben. Aber ich will darüber reden, was ich gelernt habe.

Zwei Dinge habe ich im letzten Jahr gelernt. Das Erste ist, Verletzlichkeit ist keine Schwäche. Und dieser Mythos ist abgrundtief gefährlich. Lassen Sie mich ehrlich fragen — und ich warne Sie, ich bin ausgebildete Therapeutin, darum kann ich Sie locker aussitzen — daher wäre es toll, wenn Sie Ihre Hände heben würden — wie viele von Ihnen denken wirklich, wenn Sie etwas Verletzliches tun, oder etwas Verletzliches sagen, "Gott, Verletzlichkeit ist Schwäche. Ist das Schwäche?" Wie viele von Ihnen denken zugleich an Verletzlichkeit und Schwäche ? Die Mehrheit der Menschen. Lassen Sie mich jetzt diese Frage stellen: Letzte Woche bei TED, wie viele von Ihnen, wenn Sie Verletzlichkeit hier oben sahen, dachten, es wäre reine Courage? Verletzlichkeit ist nicht Schwäche. Ich definiere Verletzlichkeit als emotionales Risiko, ausgeliefert sein, Unsicherheit. Sie treibt unser tägliches Leben an. Und ich glaube jetzt — das ist mein zwölftes Jahr in dieser Forschungsrichtung — dass Verletzlichkeit unser genauestes Maß von Courage ist — verletzlich zu sein, uns erkennen zu geben, ehrlich zu sein.

Eines der merkwürdigen Dinge, die nach der TED Explosion geschahen, war, dass ich eine Menge Angebote bekam, überall im Land zu sprechen — von jedem, von Schulen und Elterntreffen bis zu Fortune 500 Firmen. Viele Anrufe gingen so: "Hey, Dr. Brown. Wir fanden Ihren TEDTalk toll. Wir hätten Sie gerne bei uns zum Vortrag. Wir würden es schätzen, wenn Sie nicht Verletzlichkeit oder Scham erwähnten." (Gelächter) Worüber würden Sie mich gerne reden hören? Es gibt drei großen Antworten. Die kamen meistens, um ehrlich zu sein, aus dem geschäftlichen Bereich: Innovation, Kreativität und Veränderung. Lassen Sie es mich zu Protokoll geben und sagen, Verletzlichkeit ist der Geburtsort von Innovation, Kreativität und Veränderung. (Applaus) Erschaffen heißt, etwas zu machen, das nie zuvor existierte. Es gibt nichts Verletzlicheres als das. Anpassung an Veränderung ist ganz Verletzlichkeit.

Die zweite Sache, die zum letztendlichen Verstehen des Verhältnisses zwischen Verletzlichkeit und Mut beitrug, die zweite Sache, die ich lernte war die: Wir müssen über Scham reden. Und ich werde wirklich ehrlich zu Ihnen sein. Als ich eine "Verletzlichkeitsforscherin" wurde, und das wurde der Fokus wegen des TEDTalks — ich mach keinen Spaß.

Ich geb' Ihnen ein Beispiel. Etwa vor drei Monaten war ich in einem Sportgeschäft, um Schwimmbrillen und Schienbeinschützer zu besorgen und all die Dinge, die Eltern in einem Sportgeschäft kaufen. Aus ungefähr 30 m Entfernung hörte ich dies: "Verletzlichkeit TED! Verletzlichkeit TED!" (Gelächter) Ich bin Texanerin der fünften Generation. Unser Familienmotto ist "Laden und entsichern". Ich bin keine natürliche Verletzlichkeitsforscherin. Also gehe ich einfach weiter, sie ist auf 6 Uhr. (Gelächter) Und dann höre ich "Verletzlichkeit TED!" Ich drehe mich um und sage "Hi". Sie ist da und sie sagt "Sie sind die Schamforscherin, die den Zusammenbruch hatte." (Gelächter) An diesem Punkt fangen die Eltern an, ihre Kinder heranzuholen. "Schau weg." Und ich bin so erledigt an diesem Punkt in meinem Leben, Ich sehe sie an und ich sage tatsächlich, "Es war ein verdammtes spirituelles Erwachen."

(Gelächter)

(Applaus)

Und sie schaut zurück und macht "Ich weiss." Und sie sagte "Wir haben Ihren TEDTalk in meinem Buchklub angesehen" Dann lasen wir ihr Buch und wir benannten uns um in "Die Zusammenbruch Babes". Und sie sagte: "Unser Slogan ist: Wir zerfallen und es fühlt sich toll an." (Gelächter) Sie können sich vorstellen, wie es für mich ist auf einem Fakultätstreffen.

Als ich Verletzlichkeit TED wurde, wie eine Comic-Figur — wie Ninja Barbie, aber ich bin Verletzlichkeit TED — dachte ich, ich lasse das Scham-Zeug hinter mir, weil ich sechs Jahre Scham studierte, bevor ich begann über Verletzlichkeit zu schreiben und zu reden. Und ich dachte, danke Gott, weil Scham ein schreckliches Thema ist, niemand will darüber sprechen. Es ist die beste Art, Leute im Flugzeug zum Schweigen zu bringen. "Was machen Sie?" "Ich studiere Scham." "Oh." (Gelächter) Und ich sehe Sie. (Gelächter)

Aber indem ich das letzte Jahr überlebte, wurde ich an eine Hauptregel erinnert — keine Forschungsregel, aber ein moralischer Imperativ aus meiner Erziehung — du musst mit dem tanzen, der dich mitgebracht hat. Ich lernte nichts über Verletzlichkeit und Mut und Kreativität und Innovation durch das Studium von Verletzlichkeit. Ich lernte über diese Dinge durch das studieren von Scham. Daher will ich Sie einführen in die Scham. Jung'sche Analysten nennen Scham den Sumpf der Seele. Und wir gehen hinein. Der Zweck ist nicht hineinzugehen und ein Haus zu bauen und dort zu leben. Es ist, um Stiefel anzuziehen und durchzulaufen und uns dort auszukennen. Dies ist, warum.

Wir haben den überzeugendsten Ruf vernommen, in diesem Land über etwas zu reden, und ich denke, global, über Rassen, richtig? Ja? Wir haben es vernommen. Ja? Man kann diese Auseinandersetzung nicht ohne Scham führen, weil man man nicht über Rasse reden kann, ohne über Privilegien zu reden. Und wenn Menschen anfangen, über Privilegien zu reden, werden sie von Scham gelähmt. Wir hörten über eine geniale Lösung, Leute während einer Operation nicht umzubringen, die heißt, eine Checkliste zu haben. Man kann dieses Problem nicht beheben, ohne Scham anzusprechen, denn wenn man diesen Leuten die Kunst der Wundnaht beibringt, bringt man ihnen auch bei, ihr Selbstwertgefühl zu erheben, um allmächtig zu sein. Und allmächtige Leute brauchen keine Checklisten.

Ich musste mir den Namen dieses TED Fellow aufschreiben, so dass ich's hier nicht durcheinanderbringe. Myshkin Ingawale, Ich hoffe, ich hab's richtig. (Applaus) Ich sah die TED Fellows an meinem ersten Tag hier. Und er stand auf und erklärte mir, wie es ihn antrieb, etwas zu erschaffen eine Technologie, die hilft, Anämie zu testen, weil Menschen unnötig sterben. Und er sagte " Ich sah diesen Bedarf. Wissen Sie was ich dann tat? Ich machte es." Und jedermann brach in Applaus aus und meinte "Ja!" Und er sagte "Und es hat nicht funktioniert. Und dann machte ich es 32 Mal und dann funktionierte es."

Wissen Sie, was das große Geheimnis von TED ist? Ich kann es nicht erwarten, das zu erzählen. Ich denke, ich tue das gerade. (Gelächter) Dies ist wie eine Konferenz des Versagens. Nein, ist es. (Applaus) Wissen Sie, warum dieser Ort erstaunlich ist? Weil sehr wenige Leute hier Angst haben, zu versagen. Und niemand, der die Bühne betritt, so weit ich das gesehen habe, hat nicht versagt. Ich habe oft schlimm versagt Ich glaube nicht, dass die Welt das versteht, aufgrund der Scham.

Ein tolles Zitat hat mich durchs letzte Jahr gebracht, von Theodore Roosevelt. Viele Leute nennen es das "Mann in der Arena" Zitat. Und es geht so: "Es sind nicht die Kritiker, die zählen. Es ist nicht der Mann, der dasitzt und aufzeigt, wie der Macher Dinge besser gemacht haben könnte und wie er fällt und stolpert. Die Ehre gebührt dem Mann in der Arena, dessen Gesicht gezeichnet ist, mit Staub und Blut und Schweiß. aber wenn er in der Arena ist, und bestenfalls gewinnt und schlechtestenfalls verliert, aber wenn er versagt, wenn er verliert, tut er es mit großem Wagemut."

Und das macht diese Konferenz aus, für mich. Das ist, um was es im Leben geht, wagemutig zu sein, in der Arena zu sein. Wenn Sie in die Arena gehen und die Hand an die Tür legen, und Sie denken "Ich geh' rein und ich versuch' das," ist Scham der Gremlin, der sagt, " Oh, oh. Du bist nicht gut genug. Du hast nie diesen MBA gemacht. Deine Frau hat dich verlassen. Ich weiß, dein Vater war nie in Luxembourg, er war in Sing Sing. Ich kenne diese Dinge, die passierten, als sie aufwuchsen. Ich weiß, Sie denken nicht, dass sie hübsch genug sind, oder schlau genug, oder talentiert genug, oder machtvoll genug. Ich weiß, Ihr Vater beachtete Sie nie, auch als Sie Vorstand wurden." Scham ist dieses Ding.

Und wenn wir es beruhigen und reingehen und sagen "Ich mach das," schauen wir hinauf und der Kritiker, den wir sehen, deutend und lachend, 99 Prozent der Zeit, ist wer? Wir. Scham hat zwei große Hits— "nie gut genug" und, wenn Sie diesen ausschalten, "Wer denkst du, wer du bist?" Scham zu verstehen, ist, sie ist nicht Schuld. Scham ist ein Fokus auf das Selbst, Schuld ist Fokus auf Verhalten. Scham ist "Ich bin schlecht". Schuld ist "Ich tat Schlechtes". Wie viele von Ihnen, wenn Sie etwas machten, das mich verletzte, wären bereit zu sagen "Tut mir leid. Ich machte einen Fehler?" Wie viele wären bereit, das zu sagen? Schuld: Tut mir leid. Ich machte einen Fehler Scham: Tut mir leid. Ich bin ein Fehler.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Scham und Schuld. Und das müssen Sie wissen. Scham ist hoch, hoch korrelierbar mit Abhängigkeit, Depression, Gewalt, Aggression, Schikanen, Selbstmord, Essstörungen. Und das müssen Sie noch mehr wissen. Schuld ist umgekehrt mit diesen Dingen korreliert. Die Fähigkeit, etwas hochzuhalten, das wir taten oder uns versagten, gegen wer wir sein wollen, ist unglaublich anpassungsfähig. Es ist ungemütlich, aber es ist anpassungsfähig.

Die andere Sache, die Sie über Scham wissen müssen, sie ist absolut durch das Geschlecht organisiert. Wenn Scham über mich und Chris hinwegspült, fühlt sie sich gleich an. Jeder, der hier sitzt, kennt das warme Überspülen der Scham. Wir sind uns ziemlich sicher, dass nur Menschen, die keine Scham kennen, Menschen sind, die keine Fähigkeit zu Verbindungen oder Einfühlungsvermögen haben. Was bedeutet, ja, ich schäme mich ein wenig, nein, ich bin kein Soziopath. Daher stimme ich für, ja, man hat etwas Scham. Scham fühlt sich gleich an für Männer und Frauen, aber sie ist nach Geschlecht organisiert.

Für Frauen ist das beste Beispiel Enjoli, die Werbung: "Ich kann die Wäsche aufhängen, das Mittagessen einpacken, die Küsse verteilen und um fünf vor neun bei der Arbeit sein. Ich kann den Speck heimbringen, in der Pfanne rösten und dich nie vergessen lassen, du bist ein Mann." Für Frauen ist Scham, alles zu machen, perfekt, und sie nie deinen Schweiß sehen lassen. Ich weiss nicht, wie viel Parfüm diese Werbung verkaufte, aber ich garantiere Ihnen, sie führte zu einer Menge Anti-Depressiva und Angstblocker. (Gelächter) Scham ist für Frauen dieses Netz von unerreichbaren, widersprüchlichen, konkurrierenden Erwartungen über wer wir sein sollten. Und sie ist eine Zwangsjacke.

Für Männer ist Scham kein Haufen konkurrierender, widersprüchlicher Erwartungen. Scham ist Eins, lass dich nicht wahrnehmen als was? Schwach. Während der ersten vier Jahre meiner Forschungen interviewte ich keine Männer. Und es geschah nicht, bis mich ein Mann nach einer Buchsignierung anschaute, und sagte "Ich liebe, was Sie über Scham zu sagen haben, ich bin neugierig, warum Sie keine Männer erwähnen." Und ich sagte "Ich untersuche keine Männer." Und er sagte ""Das ist praktisch." (Gelächter) Und ich sagte "Warum?" Und er sagte "Weil Sie sagen, Sie reichen hinaus, erzählen unsere Geschichte, sind verletzlich. Aber sehen Sie, die Bücher, die Sie gerade signiert haben für meine Frau und meine Töchter?" Ich sagte "Ja." "Sie sähen mich lieber auf dem Rücken eines weißen Pferdes sterben, als mich herunterfallen zu sehen. Wenn wir uns ausstrecken und verletzlich sind, kriegen wir Prügel. Und sagen Sie nicht, es ist von den Kerlen und den Trainern und den Vätern, weil die Frauen in meinem Leben sind da härter gegen mich, als jeder andere."

Also begann ich, Männer zu interviewen und zu befragen. Und was ich dabei lernte ist: Zeigen Sie mir eine Frau, die tatsächlich mit einem Mann sitzen kann, in aller Verletzlichkeit und Angst, und Ich zeige Ihnen eine Frau, die Unglaubliches geleistet hat. Ziegen Sie mir einen Mann, der mit einer Frau sitzen kann, der es reicht, die alles nicht mehr kann, und seine erste Reaktion ist nicht "Ich hab die Spülmaschine ausgeräumt," der wirklich zuhört — denn das ist alles, war wir brauchen — Ich zeige Ihnen einen Kerl, der 'ne Menge erreicht hat.

Scham ist eine Epidemie unserer Kultur. Und um ihr zu entkommen, um den Weg zurück zueinander zu finden, müssen wir verstehen, wie sie uns befällt und wie sie die Art beeinflusst, wie wir Eltern sind, die Art, wie wir arbeiten, wir wir einander ansehen. Kurz einige Forschungen von Mahalik am Boston College. Er fragte, was Frauen brauchen, um weiblichen Normen zu entsprechen? Die Top-Antworten in diesem Land: nett, dünn, bescheiden und alle verfügbaren Ressourcen aufs Aussehen wenden. Als er nach Männern fragte, was Männer in diesem Land tun müssen, um männlichen Normen zu entsprechen, waren die Antworten: zeige immer emotionale Kontrolle, Arbeit zuerst, würdige Status und Gewalt.

Wenn wir wieder den Weg zueinander finden wollen, müssen wir Empathie verstehen und begreifen, weil Einfühlungsvermögen das Gegengift zur Scham ist. Wenn man Scham in eine Petrischale gibt, braucht sie drei Dinge um exponentiell zu wachsen: Heimlichkeit, Schweigen und Verurteilung. Wenn man dieselbe Menge Scham in die Schale gibt und sie mit Empathie versetzt, kann sie nicht überleben. Die zwei mächtigsten Wörter, wenn wir kämpfen sind: Ich auch.

Und so lasse ich Sie mit diesem Gedanken. Wenn wir unseren Weg finden wollen, zurück zueinander, ist Verletzlichkeit dieser Pfad. Und ich weiß, es ist verlockend, außerhalb der Arena zu stehen, weil ich denke, ich tat das mein ganzes Leben, und bei mir zu zu denken, Ich werd' reingehen und richtig loslegen wenn ich kugelsicher und perfekt bin. Und das ist verlockend. Aber in Wahrheit passiert es nie. Und selbst wenn man so perfekt wird, wie möglich, und so kugelsicher wie man es nur sein kann, wenn man hinein kommt, ist es nicht das, was wir sehen wollen. Wir wollen, dass Sie 'reingehen. Wir wollen mit Ihnen sein und Ihnen gegenüber. Und wir wollen einfach, für uns und die Menschen, die uns wichtig sind, und die Menschen, mit denen wir arbeiten, wagemutig sein.

Ich danke Ihnen allen sehr. Ich schätze es wirklich.

(Applaus)