David Blaine
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Als Zauberkünstler versuche ich Bilder zu erschaffen, die die Menschen zum Nachdenken bringen. Ich versuche mich auch selbst herauszufordern, Dinge zu tun, die laut Ärzten unmöglich sind. In New York City wurde ich lebendig begraben, in einem Sarg lebendig begraben, im April 1999, eine Woche lang. Ich habe in diesem Sarg mit nichts außer Wasser gelebt. Und es hat sich als so viel Spaß herausgestellt, dass ich mich entschloss weitere solche Dinge zu tun. Das nächste war dann: Ich habe mich in einen Eisblock eingefroren - drei Tage und drei Nächte lang, in New York City. Das war schwieriger, als erwartet. Dann stand ich 36 Stunden lang auf einer 30,5m hohen Säule. Ich begann starke Halluzinationen zu haben, von den Gebäuden hinter mir, die wie große Tierköpfe aussahen.

Danach kam ich nach London. In London lebte ich 44 Tage lang in einem Glaskasten mit nichts als Wasser. Für mich war dies eine der schwierigsten Sachen, die ich je getan habe, aber es war zugleich die schönste. Es gab so viele Skeptiker, vor allem die Londoner Presse, sodass sie anfingen Cheeseburger in Hubschraubern um meinen Kasten herumzufliegen, um mich in Versuchung zu führen. (Gelächter) Ich fühlte mich sehr bestätigt, als das New England Journal of Medicine dann meine Forschung für die Wissenschaft nutzte.

In meiner nächsten Verfolgung wollte ich sehen, wie lange ich es ohne zu atmen aushalte, also wie lange ich es mit nichts aushielt, noch nicht einmal Luft. Mir war noch nicht bewusst, dass dies die erstaunlichste Reise meines Lebens werden sollte.

Als junger Zauberkünstler war ich besessen von Houdini und seinen Unterwasserkünsten. Also begann ich von früh auf gegen andere Kinder anzutreten, um zu sehen, wie lange ich unter Wasser bleiben könnte, während sie immer wieder auftauchten um zu atmen, ungefähr fünf Mal, während ich immer noch mit meinem ersten Atemzug unter Wasser war. Als ich ein Teenager war konnte ich meinen Atem bereits 3 Minuten und 30 Sekunden lang anhalten. Später sollte ich herausfinden, dass das Houdini's persönliche Bestzeit war.

1987 hörte ich von einer Geschichte von einem Jungen, der durch Eis gefallen war und dann unter dem Eis in einem Fluss gefangen war. Er war dort unten 45 Minuten lang ohne zu atmen. Als die Rettung kam wurde er wiederbelebt und hatte keinen Hirnschaden. Seine Körperkerntemperatur war auf 25 Grad Celsius gesunken. Als Zauberkünstler glaube ich, dass alles möglich ist. Und ich glaube, dass, wenn eine Person etwas schafft, das auch andere schaffen können. Ich dachte, wenn dieser Junge für eine so lange Zeit ohne zu atmen überleben kann dann muss da ein Weg sein, wie ich das auch schaffen kann.

Also traf ich mich mit einem angesehenen Neurochirurgen und fragte ihn, wie lange ein Mensch ohne Atmen überleben kann, also wie lange ich es ohne Luft aushalten könnte. Und er antwortete, dass man bei mehr als sechs Minuten ein sehr hohes Risiko eines hypoxischen Hirnschadens hat. Dies nahm ich im Prinzip als Herausforderung an. (Gelächter) In meinem ersten Versuch dachte ich, ich könnte etwas ähnliches machen und habe einen Wassertank gebaut und diesen mit Eis und eiskaltem Wasser gefüllt. Ich beharrte in dem Tank mit der Hoffnung meine Körperkerntemperatur würde anfangen zu fallen. Und ich habe gezittert. In meinem ersten Versuch meinen Atem anzuhalten habe ich es noch nicht einmal eine Minute lang ausgehalten. Ich habe also eingesehen, dass es so auf keinen Fall funktionieren würde.

Dann unterhielt ich mich mit einem befreundeten Arzt und fragte ihn, wie ich es wohl anstellen könnte. "Ich möchte meinen Atem für eine lange Zeit anhalten. Wie mache ich das?" Und er sagte, "David, du bist ein Zauberkünstler, du musst nur so tun, als würdest du nicht atmen - das wird viel einfacher sein." (Gelächter) Also hatte er diese Idee, ein Kreislauftauchgerät mit einer CO2-Bürste zu bauen, die im Prinzip ein Schlauch von Home Depot war, mit einem Ballon, der mit Isolierband daran geklebt war, und er dachte, wir könnten es in meinen Körper setzen und irgendwie die Luft zirkulieren, sodass ich mit diesem Ding in mir wörtlich wiederatmete. Das hier ist ein bisschen schwierig sich anzusehen. Aber es ist ein Versuch. Also das funktionierte ganz offensichtlich nicht. (Gelächter)

Dann habe ich über flüßige Atmung nachgedacht. Es gibt da eine Chemikalie, Perflubron, die ein so hohes Sauerstofflevel hat, dass man sie theoretisch atmen kann. Diese Chemikalie habe ich dann in die Hände bekommen, das Waschbecken damit gefüllt, mein Gesicht hineingetaucht und versucht es einzuatmen, was schier unmöglich war. Im Prinzip ist es der Versuch zu atmen, während ein Elefant auf deinem Brustkorb steht - so sagte es der Arzt. Diese Idee verschwand also auch wieder.

Dann dachte ich, dass es vielleicht möglich wäre, einen Herzlungen-Bypass zu verwenden, mir in einer Operation einen Schlauch in meine Schlagader einsetzen zu lassen und dann so tun als ob ich nicht atmete, während sie Sauerstoff in mein Blut leiteten. Das war selbstverständlich eine weitere wahnsinnige Idee.

Dann dachte ich über die verrückste aller Ideen nach: Es tatsächlich zu tun. (Gelächter) Also wirklich zu versuchen meinen Atem so lange anzuhalten, dass Ärzte dich als hirntot betrachten. Ich habe mit Recherche nach Perlentauchern begonnen, weil die mit einem Atemzug vier Minuten lang unter Wasser bleiben. Und durch die Perlentaucherrecherche fand ich die Welt des Freitauchens. Es war so ziemlich das erstaunlichste, was ich je entdeckte. Es gibt verschiedene Aspekte zum Freitauchen: Da sind Tiefenrekorde, bei denen Leute so tief wie möglich tauchen, und es gibt bewegungslose Apnoe, das bedeutet den Atem so lange wie möglich am selben Fleck und ohne sich zu bewegen anzuhalten. Das war auch das, womit ich mich beschäftigte.

Das erste, was ich lernte, war, dass man sich überhaupt nicht bewegen sollte, wenn man den Atem anhält, weil das Energie verbrauchen, den Sauerstoffvorrat leeren und dein Blut mit Kohlenstoff anreichern würde. So lernte ich mich nie zu bewegen. Und ich lernte meine Herzschlagfrequenz zu verlangsamen. Ich musste ganz bewegungslos und entspannt bleiben und denken, dass ich nicht in meinem Körper bin und nur das kontrollieren. Und dann lernte ich zu purgieren, was so viel ist wie hyperventilieren. Man atmet tief ein und aus... Man macht das, einem wird schwindlig und es kribbelt. Und schon befreist du deinen Körper von Kohlenstoff. Wenn du nun deinen Atem anhälst, ist es schon unendlich einfacher. Dann lernte ich, dass du einen sehr großen Atemzug nehmen, den Atem anhalten und dich dann entspannen musst und nie Luft herauslassen darfst; einfach den Atem anhalten und durch alle Schmerzen hindurch entspannen.

Jeden Morgen, monatelang, wachte ich auf und das erste, was ich tat, war meinen Atem für 44 Minuten von 52 Minuten anzuhalten. Ich habe also purgiert, eine Minute lang sehr schnell geatmet, und direkt danach den Atem für viereinhalb Minuten angehalten. Dann atmete ich wieder eine Minute lang, purgierte so stark, wie ich nur konnte, und hielt meinen Atem wieder für viereinhalb Minuten an. Dies wiederholte ich acht Mal. Von 52 Minuten atmet man somit nur 8 Minuten lang. Danach ist das Gehirn total gebraten. Es fühlt sich so an, als würde man vernebelt umherirren und man bekommt diese schrecklichen Kopfschmerzen. Eigentlich bin ich nicht der beste Ansprechpartner für diese Dinge.

Ich habe mich über den Weltrekordhalter, Tom Sietas, informiert. Dieser Typ ist perfekt gebaut um seinen Atem anzuhalten. Er ist 1,95m groß und wiegt 72kg. Seine gesamte Lungenkapazität ist doppelt so groß wie die eines durchschnittlichen Menschen. Ich bin 1,86m groß und fett, sagen wir grobknochig. (Gelächter) Ich musste 22,5kg innerhalb von drei Monaten abnehmen. Alles, was ich aufnahm, sah ich als Medizin. Jeden kleinen Essenshappen sah ich nur als einen bestimmten Nährwert. Ich ass sehr kleine, kontrollierte Portionen im Laufe des Tages. Und ich fing an meinen Körper wirklich darauf einzustellen. (Gelächter)

Je dünner ich wurde, desto länger konnte ich meinen Atem anhalten. Dadurch, dass ich so gut aß und so hart trainierte, fiel meine Herzschlagfrequenz im Ruhezustand auf 38 Schläge pro Minute, was niedriger ist als die der meisten olympischen Athleten. Nach vier Monaten Training konnte ich meinen Atem mehr als sieben Minuten lang anhalten. Ich wollte meine Luft überall anhalten, ich wollte es in den extremsten Situationen versuchen, um zu sehen, ob ich meine Herzschlagfrequenz auch unter Zwang verlangsamen konnte. (Gelächter)

Ich beschloss den Weltrekord zu brechen, Live und zur Hauptsendezeit im Fernsehen. Der Weltrekord lag bei 8 Minuten und 58 Sekunden, der von Tom Sietas aufgestellt wurde - der Typ mit der Wallunge, von dem ich Ihnen erzählt habe. (Gelächter) Ich dachte, ich könnte einen Wassertank in das Lincoln-Zentrum stellen und wenn ich eine Woche dort verbringe ohne zu essen, dachte ich, würde ich mich wohler fühlen und meinen Stoffwechsel herunterfahren, denn ich ging davon aus, dass das helfen würde meinen Atem länger anzuhalten, als ich es bis dahin konnte. Ich lag total falsch.

Ich war eine Woche vor dem geplanten Luft-Zeitpunkt in der Kugel und dachte alles wäre auf dem richtigen Weg. Zwei Tage vor dem großen Atemanhalteversuch für den Rekord dachten meine Produzenten des Fernseh-Spezials, dass es zu langweilig für's Fernsehen wäre, jemandem beim Atemanhalten und Beinahe-ertrinken zu zuschauen. (Gelächter) Deswegen musste ich Handschellen umlegen, während ich meinen Atem anhielt, von denen ich mich befreien sollte. Das war ein entscheidender Fehler. Wegen der Bewegung verschwendete ich Sauerstoff und nach sieben Minuten bekam ich diese schrecklichen Krämpfe. Nach 7 Minuten und 8 Sekunden wurde ich bewusstlos und nach 7 Minuten und 30 Sekunden mussten sie meinen Körper herausziehen und mich zurückbringen. Ich habe auf jeglicher Ebene versagt. (Gelächter)

Der einzige Weg aus der Krise, der mir einfiel, war Oprah anzurufen. (Gelächter) Ich sagte ihr, dass ich den Einsatz erhöhen und meinen Atem länger anhalten wollte, als es je ein Mensch geschafft hat. Das war ein anderer Rekord. Es war ein reiner Sauerstoff- bewegungsloser-Apnoe-Rekord, bei dem der Guiness-Weltrekord bei 13 Minuten lag. Im Prinzip atmet man zunächst reinen Sauerstoff, oxygeniert seinen Körper, spült Kohlenstoff heraus und man kann dann seinen Atem wesentlich länger anhalten. Mir wurde bewusst, dass mein stärkster Konkurrent der Biber war. (Gelächter)

Im Januar 2008 gab mir Oprah vier Monate lang um mich vorzubereiten und zu trainieren. Ich schlief jede Nacht in einem hypoxischen Zelt, welches eine Höhenlage von 4500m simuliert. Es ist also wie das Basislager auf dem Mount Everest. Dadurch vermehrt sich die Anzahl an roten Blutkörperchen im Körper, wodurch der Sauerstoff besser transportiert werden kann. Jeden Morgen, nachdem man aus diesem Zelt herauskommt, ist das Gehirn wie ausgelöscht. In meinem ersten Versuch mit reinem Sauerstoff habe ich es 15 Minuten lang geschafft. Es war also ein ziemlich großer Erfolg.

Der Neurochirurg zog mich aus dem Wasser, weil seiner Meinung nach nach 15 Minuten mit deinem Gehirn Schluss ist - man ist hirntot. Er zog mich also heraus und mir ging es gut. Es gab da eine Person, die auf jeden Fall nicht beeindruckt war: Meine Exfreundin. Während ich den Rekord unter Wasser zum ersten Mal brach, überprüfte sie mein Blackberry und las alle SMS. (Gelächter) Mein Bruder machte ein Bild davon. Es ist wirklich... (Gelächter)

Ich kündigte dann an, dass ich öffentlich auf den Rekord Sietas losgehen würde. Und darauf reagierte er damit, dass er zu Regis und Kelly ging und seinen alten Rekord brach. Dann kam sein Hauptkonkurrent und brach seinen Rekord. Plötzlich trieb er den Rekord also auf 16 Minuten und 32 Sekunden hoch, was drei Minuten länger war als die Zeit, auf die ich mich vorbereitet hatte. Es war schließlich länger als der ursprüngliche Rekord.

Nun wollte ich, dass die Science Times alles dokumentierte; ich wollte, dass sie einen Beitrag daraus machten. Also tat ich, was jeder, der ernsthaft wissenschaftlichen Fortschritt verfolgt, tun würde: Ich ging in die New York Times Büros und machte mit jedem Kartentricks. (Gelächter) Ich weiß nicht, ob es die Magie war oder die Märchen der Kaimaninseln, aber John Tierney kam heruntergeflogen und machte einen Beitrag zur Ernsthaftigkeit des Atemanhaltens.

Ich wollte ihn natürlich beeindrucken, als er da war, und ich tauchte hinab in knappe 50m Tiefe - was im Prinzip so hoch ist wie ein Gebäude mit 16 Stockwerken - und während ich wieder hochkam, wurde ich bewusstlos, was sehr gefährlich ist, denn so ertrinkt man. Glücklicherweise sah mich Kirk, schwamm zu mir und zog mich heraus. Daraufhin begann ich mit voller Konzentration. Ich trainierte, um meine Atemanhaltezeit so hoch zu kriegen, wie ich sie brauchte. Aber es gab keinen Weg um mich auf den Aspekt der live Fernsehübertragung bei Oprah vorzubereiten.

In der Praxis wollte ich im Pool mit dem Gesicht nach unten umhertreiben, aber wegen des Fernsehens wollten sie mich senkrecht haben, um mein Gesicht sehen zu können. Das andere Problem war, dass der Anzug so schwimmend war, dass sie meine Füße anschnallen mussten, damit ich nicht aufgetrieben wurde. Also musste ich meine Beine benutzen, um meine Füße in den Schnallen zu halten, die nicht eng genug waren, was sich als ernsthaftes Problem für mich herausstellte. Das machte mich extrem nervös und beschleunigte meine Herzschlagfrequenz.

Was sie auch benutzen und was wir nie zuvor hatten, war ein Monitor, der die Herzschlagfrequenz anzeigt. Und es war direkt neben der Kugel. Bei jedem Herzschlag hörte ich nun "biep biep biep biep", also das sehr laute Ticken, was mich noch nervöser machte. Und es gab keine Möglichkeit meine Herzschlagfrequenz zu verlangsamen. Also, normalerweise begann ich bei 38 Schläge pro Minute und fiel auf 12 Schläge pro Minute herab, während ich den Atem anhielt, was recht ungewöhnlich ist. (Gelächter) Diesmal begann ich mit 120 Schlägen und es ging einfach nicht herunter.

Die ersten fünf Minuten unter Wasser versuchte ich verzweifelt meine Herzschlagfrequenz zu verlangsamen. Ich saß da einfach so und dachte: "Ich muss das verlangsamen. Ich werde versagen. Ich werde versagen." Und ich wurde noch nervöser. Die Herzschlagfrequenz ging einfach höher und höher bis zu 150 Schlägen pro Minute. Das war im Prinzip das gleiche, was mich schon im Lincoln-Zentrum ruiniert hatte: Es war Verschwendung von Sauerstoff. Als ich die Hälfte erreicht hatte - 8 Minuten - war ich hundertprozentig sicher, dass ich es nicht schaffen würde. Es gab keinen Weg es noch zu schaffen.

Ich dachte daran, dass Oprah eine ganze Stunde diesem Atemanhalte-Ding gewidmet hatte und dass, wäre es frühzeitig geplatzt, es eine ganze Show darüber geworden wäre, wie deprimiert ich war. (Gelächter) Ich überlegte mir dann, dass ich besser dran wäre, einfach zu kämpfen und hier zu bleiben bis ich bewusstlos werde. Zumindest können die mich dann herausziehen und mich behandeln und so. (Gelächter)

Ich habe bis auf die 10 Minutenmarke gedrückt. Nach 10 Minuten fängst du an dieses sehr starke Kribbeln in deinen Finger und Zehen zu spüren. Ich wusste, dass das Blut-Shunten war, wenn das Blut sich aus den Extremitäten zurückzieht, um deine lebensnotwendigen Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Nach 11 Minuten hatte ich ein pochendes Gefühl in meinen Beinen und meine Lippen begannen sich sehr seltsam anzufühlen.

Nach 12 Minuten hatte ich ein Schellen in meinen Ohren und ich fühlte wie meine Arme empfindungslos wurden. Und ich bin ein Hypochondrer und erinnerte mich: Betäubte Arme bedeutet Herzinfarkt. Also begann ich richtig paranoid zu werden. Nach 13 Minuten, vielleicht durch die Hypochondrie, fühlte ich einen Schmerz im gesamten Brustbereich. Es war schrecklich. Nach 14 Minuten hatte ich diese fürchterlichen Kontraktionen wie diese Notwendigkeit zu atmen. (Gelächter)

Nach 15 Minuten litt ich unter enormen Sauerstoffmangel im Herzen und hatte eine Blutleere im Herzen. Mein Herzschlag ging von 120 Schlägen zu 50, zu 150, zu 40, zu 20 und wieder zu 150. Dann ließ mein Herz einen Herschlag aus, es begann wieder zu schlagen und es hörte auf. Ich fühlte all das. Ich war mir so sicher, dass ich einen Herzinfarkt haben würde. Nach 16 Minuten zog ich meine Füße heraus, weil ich wusste, dass sie, falls ich einen Herzinfarkt bekommen sollte, erst die Anbindung lösen und meine Füße herausziehen mussten, bevor sie mich herausheben konnten. Ich war sehr nervös.

Ich nahm also meine Füße aus der Anbindung und trieb nach oben, ohne meinen Kopf aus dem Wasser zu nehmen. Ich trieb einfach so umher und wartete darauf, dass mein Herz aufhörte zu schlagen; ich wartete einfach. Sie hatten dort Ärzte mit dem "Pst", Sie wissen schon, die warteten. Plötzlich hörte ich Schreie und dachte, dass etwas komisch war, dass ich gestorben war oder etwas passiert war. Aber dann realisierte ich, dass ich es 16 Minuten und 32 Sekunden ausgehalten hatte. Durch die Energie aller Anwesenden entschied ich mich weiter zu puschen und kam auf 17 Minuten und 4 Sekunden. (Applaus)

Als ob das noch nicht genug wäre, ging ich direkt im Anschluss zu Quest Labs, die alle möglichen Blutproben entnahmen, um alles zu testen und zu sehen, wo mein Level war, damit es die Ärzte verwenden konnten. Ich wollte auch nicht, dass es irgendjemand in Frage stellt: Ich hatte den Weltrekord und ich wollte sicher gehen, dass es legitim war.

Als ich am nächsten Tag zurück in New York City war, kommt dieser Junge zu mir - ich laufe gerade aus dem Apple Geschäft heraus - und sagt: "Yo, D!" Ich so: "Ja?" Er sagte: "Wenn du wirklich deinen Atem so lange angehalten hast, warum bist du trocken aus dem Wasser herausgekommen?" Ich dann so: "Was?" (Gelächter) Und das ist mein Leben. Also... (Gelächter)

Als Zauberkünstler versuche ich Menschen Dinge zu zeigen, die unmöglich scheinen. Und ich glaube, Magie, ob es Atemanhalten oder das Mischen von Karten ist, ist recht einfach. Es ist Übung, es ist Training und es ist experimentieren, während ich mich gegen den Schmerz durchsetze, um das Beste zu sein, was ich sein kann. Das ist Magie für mich. Danke. (Applaus)