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TED Conversations
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Ich danke Ihnen. Vor zwei Jahren stand ich auf der TED Bühne in Arusha, Tanzania. Ich sprach sehr kurz über eine meiner Schöpfungen auf die ich am stolzesten bin. Es war eine einfache Maschine die mein Leben veränderte.
Vor dieser Zeit war ich noch niemals von zu Hause weg gewesen aus Malawi. Ich hatte noch niemals einen Computer benutzt. Ich hatte niemals ein Internet gesehen. An jenem Tag auf der Bühne, war ich so nervös. Mein Englisch verloren, wollte ich mich übergeben. (Lachen) Ich war niemals von so vielen Azungu umgeben gewesen, weissen Menschen. (Lachen)
Damals gab es eine Geschichte, die ich Ihnen nicht erzählte. Aber jetzt fühle ich mich gerade gut. Ich möchte diese Geschichte heute teilen. Wir haben sieben Kinder in meiner Familie. Alle Schwestern, ausser mir. Das bin ich mit meinem Vater als ich ein kleiner Junge war. Bevor ich die Wunder der Wissenschaft entdeckte, war ich nur ein einfacher Bauer in einem Land von armen Bauern. Wie jeder andere auch, bauten wir Mais an.
In einem Jahr war unser Glück sehr schlecht. Im Jahr 2001 erlebten wir eine fürchterliche Hungersnot. Innerhalb von fünf Monaten begannen alle Malawier zu Tode zu hungern. Meine Familie ass ein Mal am Tag, in der Nacht. Nur drei Schlücke Nsima für jeden von uns. Das Essen durchläuft unsere Körper. Wir wiegen nichts mehr.
In Malawi, im Gymnasium, muss man Schulgebühren bezahlen. Wegen dem Hunger war ich gezwungen die Schule zu verlassen. Ich sah meinen Vater an und sah auf die ausgetrockneten Felder. Es war eine Zukunft, die ich nicht akzeptieren konnte.
Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Gymnasium. Also war ich entschlossen alles mögliche zu tun um Bildung zu erhalten. Also ging ich zu einer Bibliothek. Ich las Bücher, Wissenschaftsbücher, besonders Physik. Ich konnte Englisch nicht so gut lesen. Ich benutzte Diagramme und Bilder um die Wörter um sie herum zu lernen.
Ein anderes Buch legte dieses Wissen in meine Hände. Es besagte, dass eine Windmühle Wasser pumpen und Elektrizität erzeugen könnte. Wasser pumpen bedeutet Bewässerung. Ein Schutz gegen Hunger, den wir zu dieser Zeit erlebten. Also entschied ich mich dafür, selbst eine Windmühle zu bauen. Aber ich hatte kein Material. Also ging ich auf einen Schrottplatz, auf dem ich meine Materialien fand. Viele Leute, auch meine Mutter, sagten, dass ich verrückt wäre. (Lachen)
Ich fand einen Traktorlüfter, Stoßdämpfer, PVC Röhren. Indem ich einen Fahrradrahmen und einen alten Fahrraddynamo benutzte, baute ich eine Maschine. Es war zuerst nur ein Licht. Und dann vier Lichter, mit Schaltern und sogar einem Überlastschalter, gemäß eines elektrischen Entwurfs. Eine andere Maschine pumpt Wasser zur Bewässerung.
Schlangen von Menschen fangen an sich vor meinem Haus anzustellen (Lachen) um ihre Mobiltelefone aufzuladen. (Applaus) Ich konnte sie nicht loswerden. (Lachen) Und die Reporter kamen auch, was zu Bloggern führte und was zu einem Anruf von etwas, das sich TED nannte, führte. Ich hatte vorher noch nie ein Flugzeug gesehen. Ich hatte niemals in einem Hotel geschlafen. Also, auf der Bühne an jenem Tag in Arusha, mein Englisch verloren, sagte ich etwas wie "Ich versuchte es. Und ich schaffte es."
Nun möchte ich etwas zu all denen dort draussen, wie mir, sagen, zu den Afrikanern und den Armen die mit ihren Träumen kämpfen, Gott segne sie. Vielleicht sehen sie dies eines Tages im Internet. Ich sage ihnen, vertrauen Sie sich selbst und glauben Sie. Was auch immer passiert, geben Sie nicht auf. Dankeschön. (Applaus)
About The Speaker
To power his family's home, young William Kamkwamba built an electricity-producing windmill from spare parts and scrap -- starting him on a surprising journey detailed in the new book, "The Boy Who Harnessed the Wind."
Full bio and more links
About This Talk
Im Alter von 14 Jahren, in Armut und Hungersnot, baute ein malawischer Junge eine Windmühle um das Haus seiner Familie mit Strom zu versorgen. Mit 22 Jahren teilt jetzt William Kamkwamba, der hier bei TED zum zweiten Mal spricht, die bewegende Geschichte von Erfindung die sein Leben veränderte mit uns.
Translated into German by J. Henning Buchholz
Reviewed by Stefan Soehnle
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