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Das ist eine Skulptur von mir, die auf eine Art, irgendwie, als eine Form in einem Objekt aufgeht, welches verschiedene Freiheitsgrade besitzt. So kann es auf einer Stelle balancieren. Das ist eine Bronzekugel, dies ein Aluminiumarm, und dann diese hölzerne Scheibe. Die hölzerne Scheibe war gedacht als etwas, an dem man sich festhalten möchte, und das einem leicht durch die Hände gleitet. Das Aluminium wird aufgrund seines leichten Gewichts verwendet. Bronze ist ein hartes, wiederstandsfähiges Material das auf dem Boden rollen kann. In der Bronzekugel befindet sich ein Bleigewicht welches frei auf einer Achse schwingt die zwei Lager hat, welche sich innen kreuzen, ungefähr so, die das Gewicht ausbalancieren. Das erlaubt es ihr zu rollen. Die Kugel ist so ausbalanciert, dass sie immer möglichst still steht und aus jeder Richtung gleich aussieht. Wenn man aber etwas darauf stellt gerät es aus dem Gleichgewicht. Und würde somit umkippen. In diesem Fall kann es aber weil das Innere frei in Relation zur Kugel schwingt, aufrecht auf einem Punkt stehen. Und dann gibt es bei diesem Objekt noch eine zweite Ebene, und zwar, dass -- ich wollte mit ihm ein paar Proportionen vermitteln die mich interesssierten, der Durchmesser des Mondes und der Durchmesser der Erde in Proportion zueinander.
Ich erkundendete schon früh wie man Dinge in der Luft schweben lassen kann. Und ich hatte eine Menge Ideen. Diese Skulptur von mir -- schwebt magnetisch. Das Ding ist, dass es etwas gefährlich ist. Normalerweise ist es in einem Museum abgeriegelt. Aber äh -- mal sehen ob ich es etwas bewegen kann ohne, ähm -- uups -- Also das schwebt nur, schwebt auf einem permanenten magnetischen Feld, das es in alle Richtungen stabilisiert. Außer der dünnen Leine hier, die es davon abhält sich aus dem Feld zu bewegen. Es ist eine Art Surfen auf einem Magnetfeld auf dem Kamm einer Welle. Und dies stützt das Objekt und stabilisiert es.
Ich denke wir können das Band abspielen. Ich habe eine Art Sammlung von Videos die ich von verschiedenen Installationen gemacht habe, welche ich kommentieren könnte. Das ist eine Skulptur der Sonne und der Erde, in Proportion. Sie repräsentiert die achteinhalb Minuten die Licht und Gravitation benötigen um beide zu verbinden. Das hier ist also die Erde. Etwas kleiner als ein Millimeter, die aus fester Bronze gedreht ist.
Und hier ist eine ähnliche Skulptur. Das am Ende ist die Sonne. In einer Serie von 55 Kugeln schrumpft sie, proportional, jede Kugel und deren Abstände schrumpfen proportional, bis hin zu dieser kleinen Erde. Das ist in einem Skulpturenpark in Taejon.
Diese ist über den Mond. Und dann die Distanz zur Erde, ebenfalls proportional. Das ist ein kleiner, schwebender Steinball. Wie Sie an der kleinen Stütze sehen, wird er auch magnetisch angehoben.
Und das hier ist der erste Teil von -- das sind 109 Kugeln, weil die Sonne den 109fachen Durchmesser der Erde besitzt. Das ist also die größe der Sonne. Jede dieser kleinen Kugeln die Größe der Erde in Proportion zur Sonne. Sie besteht aus 16 konzentrischen Schalen. Jede mit 92 Kugeln. Das steht im Hof eines Alchemisten aus dem Zwölften Jahrhundert. Ich dachte, dass die Sonne irgendwie der ultimative Alchemist ist.
Das hier handelt wieder von -- ein Schnitt durch den Äquator der Erde. Und dann der Mond im Zentrum. Und es schwebt. Das ist in Frankreich.
Das ist in Sapporo. Es balanciert auf einem Stab und einer Kugel, genau im Schwerpunkt, oder etwas darüber, was bedeutet, dass die untere Hälfte des Objekts etwas schwerer ist. Hier kann man es rotieren sehen. Es wiegt eine Tonne, oder etwas mehr. Es besteht aus Edelstahl, ziemlich dick. Aber es wird im Gleichgewicht gehalten. Es ist anfällig für die Bewegung von Luftströmen.
Das ist eine andere Art von Arbeit die ich mache. Das ist eine Matrix. Diese Kugeln sind alle aufgehängt. Aber Sie haben alle horizontale Magnete in ihrem Inneren, was sie zu Kompassen macht. Alle roten Seiten, zum Beispiel, zeigen in eine Richtung: Süden. Und die blaue Seite, die Gegenseite, zeigt in die andere Richtung. Wenn man sich also umdreht, sieht man verschiedene Farben.
Das basiert auf der Struktur eines Diamanten. Ausgangspunkt war die Kristallstruktur eines Diamanten. Dann gab es aber diese relativ großen Lücken zwischen den Atomen. Also platzierte ich mehr Elemente innerhalb jeder einzelnen. Das waren weiße Kugeln. Dann projezierte ich stoßweise mit einem Videoprojektor auf die Kugeln. Diese fingen so Teile des Bildes auf und es entsteht eine Art dreidimensionaler Farbwolke wenn man durch das Objekt läuft.
Was ich hier gemacht habe ist ein taktiles Kommunikationssystem. Die Idee dabei war, die taktilen Komponenten einer Skulptur zu isolieren, und in ein Kommunikationssystem zu stecken. Hierbei war die Idee, eine Skulptur, eine Kugel, von einem Computer aus, durch einen Raum zu steuern.
Das ist eine Uhr von mir. Sie besitzt eine Dymaxion-Karte nach Buckminster Fuller. Sie dreht sich einmal am Tag, synchron zur Erde.
Das hier sind dann Projekte die schwerer zu bauen sind. (Gelächter) Das hier hat einen See mit einem Diamantboden. Es ist also eine schwebende Insel mit Wasser, Frischwasser, die von Ort zu Ort fliegen kann. Das würde, denke ich, in Zukunft mit Nanotechnologie wachsen, irgendwann.
Während meiner Arbeit habe ich ein breit gefächertes Interesse. Manches davon ist die Idee von Medien -- Medien als Skulptur, etwas was die Skulptur frisch hält, und abwechslungsreich, indem man einfach die Medien erneuert aus denen die Skulptur besteht. Und ich hatte viel -- war immer interessiert am Konzept einer Kristallkugel. Und der Idee dass man darin Dinge sieht und die Zukunft vorhersagen kann -- oder ein Fernseher, einer Art magischer Kiste in welcher alles erscheinen kann. Daran habe ich vor langer Zeit gedacht, in den spätern 60ern als ich gerade begann, war ich beeinflusst von Buckminster Fullers großem Projekt vom elektrischen Globus der Vereinten Nationen -- und anderen Dingen die geschahen, das Raumfahrtprogramm damals, und der Whole Earth Katalog, solche Dinge. Ich dachte an massengefertigte kugelförmige Fernsehapparate die mit Kamerasatteliten im Orbit verbunden sind.
Wenn wir dann den nächsten Film abspielen könnten. Das hat sich mit den Jahren in vielen Durchlläufen entwickelt. Das hier ist die aktuelle Version, ein fliegendes Luftschiff welches ca. 35 Meter, ca. 110 Fuß Durchmesser besitzt. Die gesamte Oberfläche ist mit 60 Millionen Dioden besetzt, Rot, Blau und Grün, die es einem ermöglichen ein hoch aufgelöstes Bild bei Tag anzuzeigen.
Ich hatte einen Plan. Ich brachte es zu Paul MacCreadys Firma AeroVironment um eine Machbarkeitsstudie zu machen, die haben es analysiert und hatten eine Menge innovativer Antriebsideen. Wir haben also einen festen Plan um das tatsächlich umzusetzen. Das ist der Kontrollraum im Schiff. Der Hintergedanke bei diesem Luftwunder ist, dass es sich verändern und damit alles werden kann. Es ist eine wandernde Show. Es hat Lautsprecher. Und es hat Kameras an der Oberfläche. Damit kann es die Umgebung sehen und dann durch Imitation verschwinden. Die Beine hier ziehen sich ein. Die Kabine kann offen oder geschlossen sein. Es wiegt ungefähr 20 Tonnen. Mit Generatoren an Bord, die ca. eine million Kilowatt generieren, um hell genug zu sein damit man es bei Tageslicht sehen kann. Der Gedanke dabei ist, eine wandernde Show zu machen. Es würde sich total der Kunst und Interaktion verschreiben. Es hätte eine On-board Besatzung von Künstlern und Musikern. Das würde es erlauben daraus ein Objekt mit Bewusstsein zu machen, welches auf den Moment reagiert und als Einheit agiert die ein Bewusstsein hätte, die kommunizieren könnte. Es ist komplett lautlos und umweltfreundlich. Es hat elektrische Motoren mit einem neuartigen Antriebssystem. Es könnte mit großen Gruppen verschiedenst interagieren.
Ich wäre vornehmlich daran interessiert, wie es zum Beispiel mit einem College Campus umgehen würde, und dort dazu benutzt würde über Naturwissenschaften, die Welt, die globale Situation zu sprechen. Das Standardbild auf dem Objekt wäre vermutlich ein hoch aufgelößtes Bild der Erde. Aber man könnte damit interagieren, und Plattentektonik, Globale Erwärmung, oder Migration zeigen -- all die Dinge die uns heute beschäftigen.
Und dann nachts könnte es in einer Art Rave-Situation Leute zum locker lassen animieren, mit der Musik, den Lichtern und Allem. Es könnte also in einem Park landen, oder auf einem Vorplatz am College. Und auf einer zugehörigen Website würde der Ablaufplan dargestellt. Und dann dort auf die selbe Weise agieren. Es könnte auch auf freier Software basieren damit die Leute mit ihm interagieren können. Es könnte ein Forum für Ideen der Menschen sein, was sie auf einem solch gigantischem Schirm sehen möchten. Das war es im Prinzip. Also, Danke. (Applaus)
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Tom Shannon zeigt seine Skulpturen, die der Schwerkraft trotzen und aus einer anderen Welt zu sein scheinen -- erschaffen aus einfachen irdschen Materialien. Sie schweben und drehen sich wie Planeten auf Magneten und Federdraht. Es ist von der Wissenschaft inspirierte im besten Sinn himmlische Kunst.
Tom Shannon's mixed-material sculpture seems to levitate -- often it actually does -- thanks to powerful magnets and clever arrangements of suspension wire. He designed the TED Prize trophy. Full bio »
Translated into German by Michael Gress
Reviewed by Alex Boos
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15:44 Posted: May 2008
Views 355,841 | Comments 63
14:51 Posted: Apr 2007
Views 495,998 | Comments 72
19:24 Posted: Oct 2008
Views 214,070 | Comments 50
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