Das Meer kann ziemlich kompliziert sein. Und was menschliche Gesundheit ist, kann auch ziemlich kompliziert sein. Und diese zwei zusammen zu bringen, erscheint vielleicht wie eine gewaltige Aufgabe. Aber was ich Ihnen zu sagen versuche ist, dass es trotz dieser Komplexität einige einfache Themen gibt, von denen ich denke, wenn wir diese verstehen, können wir uns wirklich weiter entwickeln. Und diese einfachen Themen sind eigentlich keine komplexen wissenschaftlichen Zusammenhänge, sondern Tatsachen,die wir alle gut kennen. Und ich werde mit dieser hier anfangen: Wenn die Mama nicht glücklich ist, ist keiner glücklich. Kennen wir das nicht alle? Das haben wir alle schon erlebt. Wenn wir das nehmen und darauf aufbauen, dann können wir einen Schritt weiter gehen: Wenn das Meer nicht glücklich ist, ist keiner glücklich. Darum geht es in meinem Vortrag. Wir machen das Meer auf viele verschiedene Arten ziemlich unglücklich.
Das ist ein Bild der Cannery Row von 1932. Damals war die Cannery Row die größte industrielle Konservenfabrik an der Westküste. Wir entließen enorme Mengen an Schadstoffen in die Luft und ins Wasser. Rolf Bolin, ein ehemaliger Professor an der Hopkin's Marine Station, wo ich arbeite schrieb in den 40er Jahren: "Die Dämpfe des Schaums, der in den Zugängen zur Bucht trieb waren so schlimm, dass sie bleihaltige Farbe schwarz färbten." Wer in den Dosenfabriken arbeitete, konnte sich wegen des Geruchs fast gar nicht den ganzen Tag dort aufhalten. Aber wissen Sie, was sie sagten als sie rauskamen? Sie sagten "Wissen Sie, was das ist? Das ist der Geruch des Geldes." Diese Umweltverschmutzung war für die Gemeinde pures Geld. Und alle fanden sich mit den Schadstoffen ab und nahmen sie auf, in ihre Haut und ihren Körper denn sie brauchten das Geld. Wir machten das Meer unglücklich; wir machten die Menschen sehr unglücklich, und wir machten sie krank.
Die Verbindung zwischen der Gesundheit des Meeres und der der Menschen kann durch ein weiteres einfaches Sprichwort beschrieben werden. Und das nenne ich "Kneif' ein Fischchen, verletz' einen Wal." Die Pyramide des ozeanischen Lebens... Nun... wenn ein Ökologe sich das Meer ansieht -- ich muss Ihnen sagen -- wir sehen den Ozean auf eine ganz andere Art und Weise und wir sehen andere Dinge als eine durchschnittliche Person, die das Meer betrachtet. Denn wenn Ökologen den Ozean betrachten, sehen wir all diese Verbindungen. Wir sehen das untere Ende der Nahrungskette, das Plankton, die kleinen Dinge, und wir sehen, dass diese Tiere Nahrung für andere Tiere in der Mitte der Pyramide sind und so weiter, das Diagramm hoch. Und dieser Fluss, der Fluss des Lebens, vom untersten Ende bis ganz nach oben, das ist der Fluss den Ökologen sehen. Und das ist es, was wir bewahren wollen wenn wir sagen: "Rettet das Meer, heilt das Meer." Es ist diese Pyramide.
Nun, warum spielt das eine Rolle für die menschliche Gesundheit? Wenn wir Sachen ins untere Ende dieser Pyramide hineinstopfen, die dort nicht hingehören, passieren einige furchterregende Dinge. Etwa Schadstoffe, unter anderem Schadstoffe, die von uns geschaffen wurden, Moleküle wie PCBs, die nicht von unserem Körper abgebaut werden können. Und sie gelangen in die Basis der Pyramide und sie treiben nach oben, sie werden so an Raubtiere weitergegeben, und danach an höhere Raubtiere. Und dabei werden sie angereichert.
Um das zu verdeutlichen habe ich mir ein kleines Spiel ausgedacht. Wir müssen es nicht wirklich spielen. Wir können es uns einfach jetzt vorstellen. Es heißt das Styropor- und Schokoladenspiel. Stellen Sie sich vor, dass wir alle, als wir an Bord kamen, von jemandem zwei Erdnüsse aus Styropor bekommen hätten. Viel kann man mit ihnen nicht anfangen, also stecken wir sie in unsere Tasche. Die Regel lautet: jedesmal, wenn Sie jemandem einen Drink anbieten, geben Sie ihm den Drink und Sie geben ihm auch Ihre Styropor-Erdnüsse. Was passieren wird, ist dass die Styropor-Erdnüsse anfangen werden, sich durch unsere kleine Gesellschaft zu bewegen. Und sie werden sich bei den betrunkensten, geizigsten Leuten anreichern. (Gelächter) Sie haben in diesem Spiel keine andere Möglichkeit irgenwo anders hin zu geraten als in einen immer größer werdenden Haufen unverdaulicher Styropor-Erdnüsse. Und das ist genau das, was mit den PDBs in der Nahrungspyramide passiert. Sie akkumulieren an ihrer Spitze.
Wenn wir nun anstatt der Styropor-Erdnüsse diese kleinen Schokoladenstücke nehmen, die man hier bekommt und wenn wir diese bei uns hätten. Nun, manche von uns würden die Schokolade essen anstatt sie weiterzugeben. Und anstatt sich anzureichern, würden sie einfach in unsere Gruppe übergehen und sich nicht bei einigen wenigen aufstauen. Weil sie von uns aufgenommen werden. Und das ist der Unterschied zwischen einem PCB und, sagen wir, etwas natürlichem, wie einer Omega-3-Fettsäure, etwas aus der marinen Nahrungskette, das wir gerne hätten.
PCBs reichern sich an. Wir haben großartige Beispiele dafür, bedauerlicherweise. PCBs akkumulieren in Delphinen, in der Sarasota Bay, in Texas, in North Carolina. Sie gelangen in die Nahrungskette. Die Delphine fressen Fische, die PCBs aus dem Plankton aufgenommen haben und diese PCBs, die fettlöslich sind, reichern sich in den Delphinen an. Nun, ein Delphin ein Mutterdelphin, irgendein Delphin -- es gibt nur einen Weg, auf dem ein PCB wieder aus einem Delphin herausgelangt. Und welcher ist das? Durch die Muttermilch. Hier ist ein Diagramm der PCB-Belastung von Delphinen in der Sarasota Bay. Ausgewachsene Männchen, eine enorme Belastung. Jungtiere, eine enorme Belastung. Weibchen deren erstes Kalb gerade entwöhnt ist, eine geringere Belastung. Diese Weibchen machen das nicht absichtlich. Diese Weibchen geben die PCBs mit dem Fett ihrer eigenen Muttermilch an ihre Jungen weiter. Und ihre Jungen überleben das nicht. Die Sterberate dieser Delphine, des ersten Kalbes, das von jedem weiblichen Delphin geboren wird, beträgt 60 bis 80 Prozent. Die Muttertiere pumpen ihre ersten Jungen mit diesem Schadstoff voll. Und die meisten davon sterben. Die Mutter kann sich danach zwar weiter fortpflanzen, aber welch ein hoher Preis für die Anreicherung eines solchen Schadstoffes in diesen Tieren -- der Tod des erstgeborenen Kalbes.
Wie sich herausstellt, gibt es noch ein anderes Spitzenraubtier im Ozean. Dieses Raubtier sind natürlich wir. Und wir essen genauso Fleisch das von einigen dieser Orte stammt. Das hier ist Walfleisch, das ich in einem Supermakt in Tokyo fotografiert habe -- oder nicht? Was wir vor ein paar Jahren wirklich gemacht haben war: wir fanden heraus wie man ein molekularbiologisches Labor nach Tokyo hineinschmuggeln und es dazu verwenden kann, die DNA genetisch zu untersuchen, die aus Walfleisch-Proben stammte, um herauszufinden, was es wirklich war. Und manche dieser Walfleisch-Proben bestanden aus Walfleisch. Manche davon waren übrigens illegales Walfleisch. Das ist eine andere Geschichte. Aber einige waren überhaupt kein Walfleisch. Obwohl sie als Walfleisch bezeichnet waren, bestanden sie aus Delphinfleisch. Manche waren Delphinleber, einige Delphintran. Und diese Delfinteile waren stark mit PCBs belastet, mit Dioxinen und Schwermetallen. Diese Belastung wurde an die Leute weitergegeben, die dieses Fleisch aßen. Wie sich herausstelle, werden viele Delphine als Fleisch angeboten, in Walfleischmärkten rund um die Welt. Das ist für diese Populationen eine Tragödie. Aber es ist genauso eine Tragödie für die Menschen, die sie essen denn die wissen nicht, dass das Fleisch giftig ist.
Wir erhielten diese Ergebnisse vor ein paar Jahren. Ich erinnere mich, wie ich an meinem Schreibtisch saß, die einzige Person auf der Welt, die wusste dass dieses Walfleisch, dass die Märkte verkauften in Wirklichkeit Delphinfleisch war. Es enthielt das zwei-, drei-, bis 400-fache des Grenzwerts an Schadstoffen der laut EPA erlaubt war. Und ich erinnere mich, wie ich an meinem Schreibtisch saß und dachte: "Jetzt weiß ich es. Was für eine tolle wissenschaftliche Entdeckung." Aber es war so furchtbar. Und zum ersten Mal in meiner wissenschaftlichen Karriere habe ich das übliche wissenschaftliche Protokoll umgangen, wonach man die Ergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht und danach erst darüber spricht. Wir schrieben einen sehr höflichen Brief an den japanischen Gesundheitsminister und wiesen einfach darauf hin, dass das eine inakzeptable Situation ist. Nicht für uns, sondern für die japanische Bevölkerung. Weil Mütter, die vielleicht stillen, die vielleicht kleine Kinder haben, etwas kaufen könnten, von dem sie denken, dass es gesund ist, was in Wirklichkeit aber giftig ist. Das führte zu einer Reihe weiterer Kampangen in Japan. Und es macht mich wirklich stolz zu sagen, dass es mittlerweile sehr schwer ist in Japan irgendetwas zu kaufen, das nicht korrekt ausgezeichnet ist, auch wenn sie immer noch Walfleisch verkaufen, was sie meiner Meinung nach nicht tun sollten. Aber immerhin ist es richtig gekennzeichnet und man kauft stattdessen nicht mehr giftiges Delfinfleisch.
So etwas passiert nicht nur dort, sondern auch durch die ursprünglichen Ernährung einiger Gesellschaften in der kanadischen Arktis und den vereinigten Staaten sowie der europäischen Arktis. Die natürliche Ernährung von Seehunden und Walen führt zur Anreicherung von PCBs die sich aus allen Teilen der Welt angesammelt haben und in diese Frauen gelangt ist. Diese Frauen haben giftige Muttermilch. Sie können ihre Jungen, ihre Kinder nicht mit ihrer Muttermilch füttern wegen der Ansammlung der Schadstoffe in ihrer Nahrungskette, in der ozeanischen Pyramide in ihrem Teil der Welt. Das bedeutet, ihr Immunsystem ist beeinträchtigt. Es bedeutet, dass die Entwicklung ihrer Kinder beeinträchtigt sein könnte. Und die weltweite Aufmerksamkeit darauf während des letzten Jahrzehnts hat das Problem dieser Frauen reduziert. Aber nicht durch Veränderung der Pyramide, sondern dadurch dass sie andere Teile daraus essen. Wir haben sie aus ihrer ursprünglichen Pyramide genommen um dieses Problem zu lösen. Das ist gut gegen dieses spezielle akute Problem, aber es hilft nicht, das Pyramidenproblem zu lösen.
Es gibt andere Möglichkeiten, die Pyramide zu durchbrechen. In der Pyramide kann es, stopfen wir Dinge unten rein, einen Rückstau geben wie bei einem verstopften Abflussrohr. Und schieben wir Nährstoffe, Abwasser, Dünger in das untere Ende der Pyramide, kann sie komplett verstopfen. Und wir bekommen schließlich Dinge, von denen wir schon mal gehört haben: zum Beispiel rote Fluten, das sind Blüten aus giftigen Algen, die durch die Ozeane treiben und neurologische Schäden verursachen. Wir können im Merer auch Blütezeiten von Bakterien oder Viren bekommen. Hier sind zwei Bilder einer roten Flut, wie sie an der Küste ankommt und eines Bakeriums der Gattung Vibrio, die auch die Cholerabakterien enthält. Wie viele von Ihnen hat schon mal das "Strand geschlossen"-Schild gesehen? Warum passiert das? Es passiert, weil wir so viel in die Basis der natürlichen ozeanischen Pyramide gestopft haben dass diese Bakterien sie verstopfen und unsere Strände mit ihnen überhäuft werden. Oft ist es Abwasser, was uns verstopft.
Wie viele von Ihnen waren schon mal in einem State Park oder einem Nationalpark wo ein großes Schild am Eingang stand, wo draufstand "Geschlossen, weil das Abwasser der Leute im ganzen Park steht, so dass ihn keiner betreten kann?" Nicht sehr oft. Das würden wir nicht zulassen. Wir würden nicht zulassen, dass unsere Parks von menschlichem Abwasser überschwemmt werden. Aber oft werden hierzulande Strände geschlossen. Sie werden auf der ganzen Welt immer und immer öfter aus dem selben Grund geschlossen. Und ich finde, das sollten wir genausowenig zulassen. Es ist nicht nur eine Frage der Sauberkeit. Es geht auch darum, dass diese Organismen dann Krankheiten beim Menschen auslösen. Diese Vibrios, diese Bakterien, können tatsächlich Menschen infizieren. Sie können in Ihre Haut eindringen und Hauterkrankungen auslösen.
Das ist eine Graphik der Initiative für Meeres- und menschliche Gesundheit des NOAA, die den Anstieg an Infektionen mit Vibrio bei Menschen in den letzen paar Jahren zeigt. Surfer zum Beispiel kennen das zur Genüge. Und wenn Sie sich einige Surfer-Seiten anschauen, können Sie in der Tat nicht nur sehen, wie die Wellen sind oder wie das Wetter ist, sondern auf manchen Seiten für Surfer sehen Sie ein kleines, blinkendes Alarm-Häufchen Das bedeutet, dass am Strand sind vielleicht tolle Wellen sind, er aber ein gefährlicher Ort für Surfer ist, weil die etwas mit nach Hause tragen könnten, auch nach einem tollen Surftag, nämich diese zurückbleibende Infektion, von der es lange dauern könnte, sie loszuwerden. Manche dieser Infektionen besitzen jetzt Antibiotika-Resistengene. Und das macht sie sogar noch schwieriger.
Genau diese Infektionen verursachen schädliche Algenblüten. Die Blüten produzieren bestimmte Chemikalien. Hier ist nur eine simple Liste mit Arten von Giftstoffen die durch diese schädlichen Algenblüten entstehen: Muschelvergiftung, Ciguatera-Fischvergiftung, diarrhöische Muschelvergiftung -- davon möchten sie nichts wissen -- neurotoxische Muschelvergiftung, paralytische Muschelvergiftung. Solche Dinge gelangen in unsere Nahrungskette wegen dieser Blüten. Rita Calwell hat auf hervorragende Art die sehr interessante Geschichte verfolgt wie Cholera in menschliche Gemeinschaften gelangt, nicht durch einen normalen menschlichen Überträger, sondern über einen marinen Vektor, diesen Copepoden. Copepoden sind kleine Krebse. Sie sind einen winzigen Bruchteil eines Zentimeters groß. Und auf ihren kleinen Beinen können sie einige der Cholerabakterien tragen, die zu Krankheiten beim Menschen führen. Das hat Cholera-Epidemien in Häfen rund um die Welt ausgelöst und führte dazu, dass man sich stärker darauf konzentrierte, sicherzugehen, dass die Schiffahrt diese Cholera-Vektoren nicht über die ganze Welt verbreiteten.
Was kann man also tun? Wir haben große Probleme mit der Unterbrechung des Flusses in Ökosystemen damit, dass die Pyramide nicht mehr richtig funktioniert, dass der Fluss von unten nach oben blockiert und verstopft wird. Was macht man, wenn man solch eine Unterbrechung im Fluss hat? Nun, es gibt ein paar Dinge, die Sie tun könnten. Sie könnten zum Beispiel Joe den Klempner anrufen. Und er könnte vorbeikommen und den Abfluss reparieren. Aber in Wirklichkeit, wenn Sie sich in der Welt umschauen, gibt es nicht nur Stellen der Hoffnung, an denen wir Probleme lösen können, an einigen Orten wurden bereits Probleme gelöst dort, wo Menschen diese Probleme angepackt und begonne haben, sie rückgängig zu machen. Monterey ist einer davon.
Anfangs habe ich ihnen gezeigt, wie stark wir das Ökosystem der Monterey Bay belastet haben durch Verschmutzung und die Konservenindustrie und allen dazugehörigen Problemen. So sah es 1932 aus. 2009 hat sich das Bild drastisch verändert. Die Konservenfabriken sind verschwunden. Die Umweltverschmutzung ist zurückgegangen. Es gibt eine stärkere Wahrnehmung davon, dass individuelle Gesellschaften funktionierende Ökosysteme brauchen. Sie brauchen eine von der Basis bis zur Spitze intakte Pyramide. Und die Pyramide in Monterey funktioniert jetzt, wegen des Einsatzes von vielen verschiedenen Menschen besser als sie in den letzten 150 Jahren je funktioniert hat.
Das geschah nicht aus Zufall. Es geschah, weil viele Leute ihre Zeit, ihre Arbeit und ihren Pioniergeist hinengesteckt haben. Hier auf der linken Seite ist Julia Platt, die Bürgermeisterin meines kleinen Heimatortes in Pacific Grove. Mit 74 Jahren wurde sie Bürgermeisterin weil etwas getan werden musste, um den Ozean zu schützen. 1931 hat sie Kaliforniens erstes kommunales Meeresschutzgebiet geschaffen, gleich neben der größten verschmutzenden Konservenfabrik. Denn Julia wusste, wenn die Konservenfabriken irgendwann verschwunden sein würden, würde das Meer einen Ort brauchen, von dem aus es sich wieder entwickeln konnte, der Ozean brauchte eine Stelle, wo er einen Funken zünden konnte. Und sie wollte diesen Funken zur Verfügung stellen.
Andere Leute, wie David Packard und Julie Packard haben beim Bau des Monterey Bay aquarium mitgewirkt, um fest in der Vorstellung der Menschen zu verankern, dass das Meer und die Gesundheit der marinen Ökosysteme genauso entscheidend für die Wirtschaft dieser Region sind wie es wäre, das Ökosystem selbst zu essen. Dieser Gedankenumschwung hat zu einer dramatischen Veränderung geführt. Nicht nur für die Zukunft der Monterey Bay, sonder auch für ander Orte auf der Welt.
Ich möchte Sie entlassen mit dem Gedanken, dass dass was wir versuchen zu erreichen ist, die Ozeanpyramide zu schützen. Und diese Ozeanpyramide ist mit unserer eigenen Lebenspyramide verbunden. Wir leben auf einem Meeresplaneten und betrachten uns selbst als terrestrische Spezies. Aber die Pyramide des Lebens im Meer und unser Leben an Land sind eng verknüpft. Und nur dadurch, dass das Meer gesund ist, können wir auch selber gesund bleiben.
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Es gibt eine enge und überraschende Verbindung zwischen der Gesundheit des Meeres und der unseren, behauptet der Meeresbiologe Stephen Palumbi. Er demonstriert anhand einer schockierenden Geschichte von der Toxinbelastung auf einem japanischen Fischmarkt, wie Gifte den Weg vom Anfang der ozeanischen Nahrungskette bis in unseren Körper finden. Seine Arbeit zeigt einen Weg auf, die Gesundheit der Ozeane zu retten -- und damit die der Menschheit.
Stephen Palumbi studies the way humanity and ocean life interact and intertwine. His insights into our codependence offer ideas for protecting both the ocean and ourselves. Full bio »
Translated into German by Julia Heymann
Reviewed by Alex Boos
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18:19 Posted: May 2010
Views 400,765 | Comments 277
18:12 Posted: Feb 2012
Views 530,587 | Comments 131
18:16 Posted: Feb 2009
Views 479,832 | Comments 141
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