Die globale Herausforderung, über die ich heute sprechen möchte, schafft es selten auf die Titelseiten. Aber sie ist trotzdem enorm, sowohl im Ausmaß als auch an Wichtigkeit. Sehen Sie, Sie sind alle weit gereist; Schließlich ist das TEDGlobal. Aber ich hoffe doch, Sie an Plätze führen zu können, an denen Sie nie zuvor waren.
Also beginnen wir in China. Dieses Foto wurde vor zwei Wochen gemacht. Ein Hinweis ist, der kleine Junge auf den Schultern meines Mannes hat gerade die High School beendet. (Lachen) Aber das ist Tiananmen Square. Viele von Ihnen waren dort. Es ist nicht das echte China. Lassen Sie mich Sie in das echte China führen. Das ist in den Dabian Bergen, in dem entlegenen Teil der Hubei Provinz im Zentrum von China. Die Geschichte beginnt, als Dai Manju 13 Jahre alt ist. Sie lebt mit ihren Eltern, ihren zwei Brüdern und der Großtante. Sie haben eine Hütte, in der es keinen Strom gibt, kein fließendes Wasser, keine Armbanduhr, kein Fahrrad. Und sie teilen dieses großartige Anwesen mit einem sehr großen Schwein. Dai Manu war in der sechsten Klasse, als ihre Eltern sagten, "Wir werden dich aus der Schule nehmen, weil die 13 Dollar Schulgebühr für uns zu viel ist. Du wirst den Rest deines Lebens in den Reisfeldern verbringen. Warum sollten wir das Geld auf dich verschwenden?" Das geschieht mit Mädchen in entlegenen Gebieten.
Es stellt sich heraus, dass Dai Manju die beste Schülerin ihres Jahrgangs war. Sie nahm weiterhin den zweistündigen Schulweg auf sich, und versuchte jedes kleine Stück Information aufzuschnappen, das durch die Türen sickerte. Wir schrieben über sie in der New York Times. Wir bekamen eine Flut von Spenden -- die meisten Schecks über 13 Dollar, weil New York Times Leser sehr großzügig sind, was kleine Beträge betrifft. (Lachen) Aber dann bekamen wir eine Überweisung über 10.000 $ -- ein wirklich netter Kerl. Wir transferierten dieses Geld zu dem Mann dort, dem Direktor der Schule. Er war hocherfreut. Er dachte, "Oh, jetzt kann ich die Schule renovieren. Ich kann allen Mädchen ein Stipendium geben." Wissen Sie, wenn sie hart arbeiten und in der Schule bleiben. Also machte Dai Manju die Unterstufe fertig. Sie ging in die Oberstufe. Sie besuchte die Berufsschule für Buchhaltung. Sie suchte nach Arbeit, im Süden, in der Guangdong Provinz. Sie fand eine Stelle, sie suchte Jobs für ihre Klassenkameraden und Freunde. Sie schickte Geld an ihre Familie. Sie haben ein neues Haus gebaut, nun mit fließendem Wasser, Elektrizität, einem Fahrrad, ohne Schwein.
Was wir sahen, war ein natürliches Experiment. Es ist selten, dass jemand von außerhalb in die Bildung eines Mädchens investiert. Und wie wir Daj Manju über die Jahre folgten, konnten wir sehen, wie sie aus dem Teufelskreis in einen positiven Kreislauf wechseln konnte. Sie hat nicht nur ihre eigene Dynamik geändert, sie hat ihren Haushalt, ihre Familie, ihr Dorf verändert. Das Dorf wurde zu einem Vorzeigedorf. Sicherlich gab es zu dieser Zeit in ganz China einen Aufschwung, aber sie konnten eine Straße bauen, die sie mit dem Rest von China verband.
Damit komme ich zum ersten der zwei Hauptthemen von "Die Hälfte des Himmels." Und das ist, dass die zentrale moralische Herausforderung dieses Jahrhunderts die Ungleichheit der Geschlechter ist. Im 19. Jahrhundert war es die Sklaverei. Im 20. Jahrhundert waren es totalitäre Systeme. Heute geht es um die Gewalt, der so viele Menschen auf der Welt wegen ihrer Geschlechtszugehörigkeit ausgesetzt sind. Manche von Ihnen mögen denken, "Oh, das ist überzogen. Sie übertreibt." Dann lassen Sie mich folgende Frage stellen. Wer von Ihnen denkt, dass es mehr Männer oder mehr Frauen auf der Welt gibt? Machen wir eine Umfrage. Wieviele denken, es gibt mehr Männer auf der Welt? Heben Sie bitte die Hand. Wieviele von Ihnen denken, dass es mehr Frauen auf der Welt gibt? Okay, die Meisten. Also, die zweite Gruppe liegt falsch. Es stimmt durchaus, dass in Europa und im Westen, wenn Frauen und Männer gleichen Zugang zu Nahrung und Gesundheitsversorgung haben, es mehr Frauen gibt. Wir leben länger. Aber im Großteil der westlichen Welt ist das nicht der Fall. Demographen haben vielmehr gezeigt, dass in der heutigen Bevölkerung zwischen 60 und 100 Millionen Frauen fehlen.
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum Beispiel kamen in der letzten Jahrhunderthälfte mehr Mädchen durch Diskriminierung zu Tode, als im gesamten 20. Jahrhundert Menschen auf den Schlachtfeldern getötet wurden. Manchmal ist es wegen der Ultraschalluntersuchung. Mädchen werden noch vor der Geburt abgetrieben, wenn die Ressourcen knapp sind. Dieses Mädchen zum Beispiel, ist in einer Fütterungsstation in Äthiopien. Die gesamte Station war voll mit Mädchen wie ihr. Bemerkenswert ist, dass es ihren Brüdern, in der gleichen Familie, absolut gut ging. In Indien, im ersten Lebensjahr, zwischen Null und Eins, überleben Mädchen und Jungen etwa im gleichen Verhältnis. weil sie die Brust bekommen, und die Brust Söhne nicht bevorzugt. Zwischen Eins und Fünf, haben Mädchen eine 50% höhere Sterberate, als Jungen, in ganz Indien.
Das zweite Thema von "Die Hälfte des Himmels" ist, dass - lassen wir einmal all das moralische Richtig und Falsch weg. Und nur auf einer einfachen, praktischen Ebene - denken wir, dass einer der besten Wege Armut und Terrorismus zu bekämpfen, der ist, Mädchen Bildung zu verschaffen und Frauen in die Erwerbstätigkeit zu bringen. Armut, zum Beispiel. Dafür gibt es drei Gründe. Zum einen ist Überbevölkerung eine der hartnäckigsten Ursachen von Armut. Wenn man einem Jungen eine Ausbildung verschafft, hat seine Familie tendenziell weniger Kinder, aber nur ein wenig. Wenn man einem Mädchen eine Ausbildung verschafft, hat sie meistens bedeutend weniger Kinder. Der zweite Grund hat mit den Haushaltsausgaben zu tun. Das ist wie das kleine, schmutzige Geheimnis der Armut, und das ist, dass arme Menschen nicht nur ein sehr geringes Einkommen haben, sondern, dass sie dieses Einkommen auch nicht sehr klug verwenden. Und leider wird das Einkommen größtenteils von den Männer ausgegeben. Studien haben gezeigt, bei Menschen, die weniger als 2 Dollar am Tag haben -- ein Maßstab für Armut -- 2% dieses Einkommens kommt in diesen Korb hier, in die Bildung. 20 % kommt in diesen Korb, eine Mischung aus Alkohol, Tabak, süßen Getränken und Prostitution und Feiern. Wenn man jetzt nur vier Prozentpunkte in diesen Korb geben würde, hätte das eine transformierende Wirkung.
Der letzte Grund hat damit zu tun, dass Frauen Teil der Lösung, nicht des Problems sind. Man muss knappe Ressourcen nutzen. Es ist eine Verschwendung, jemanden wie Day Manju nicht einzusetzen. Bill Gates hat es treffend ausgedrückt, als er durch Saudi-Arabien reiste. Er sprach zu einem Publikum, das Ihnen sehr ähnlich war. Nur dass eine Barriere den Raum hier nach zwei Drittel teilte. Auf dieser Seite waren Männer, und dann die Barriere, und auf dieser Seite waren Frauen. Und jemand von dieser Seite stand auf und sagte, "Herr Gates, unser Ziel hier in Saudi-Arabien ist eines der 10 besten Länder in Sachen Technologie zu werden. Denken Sie, wir schaffen das?" Also sagte Bill Gates, das Publikum musternd, "Wenn Sie die Hälfte Ihrer Ressourcen nicht voll ausschöpfen, schaffen Sie es keinesfalls auch nur in die Nähe der Top 10." Das ist Bill von Arabien.
Wie würden also einige der konkreten Herausforderungen aussehen? Ich würde sagen, ganz oben auf der Agenda ist der Handel mit Sexsklaven. Ich sage nur zwei Dinge darüber. In den 1780ern, als der Sklavenhandel seine Blütezeit hatte: wurden etwa 80,000 Sklaven von Afrika in die neue Welt gebracht. Jetzt, in der modenen Sklaverei: gemäß der groben amtlichen Statistik sind es etwa 800.000 -- 10 mal so viele --, die international verschleppt werden. Und das beinhaltet noch nicht diejenigen, die innerhalb eines Landes verkauft werden, was eine beträchtliche Menge ist. Und wenn Sie einen anderen, gegensätzlichen Aspekt betrachten, der Wert eines Sklaven damals war etwa $40.000 in heutigem Geldwert. Heute bekommen Sie ein verschlepptes Mädchen für ein paar hundert Dollar, was bedeutet, dass sie jetzt entbehrlicher ist. Aber es gibt einen Fortschritt an Orten wie Kambodscha und Thailand. Wir müssen uns nicht mit einer Welt abfinden, in der Mädchen ge- und verkauft oder getötet werden.
Der zweite Punkt auf der Agenda ist die Müttersterblichkeit. Die Geburt eines Kindes ist in diesem Teil der Welt ein wunderbares Ereignis. Im Niger stirbt im Schnitt eine von sieben Frauen bei der Geburt eines Kindes. Auf der ganzen Welt stirbt alle eineinhalb Minuten eine Frau an einer Geburt. Es ist nicht so, dass wir keine technische Lösung dafür haben, aber diese Frauen haben 3 Umstände gegen sich: sie sind arm, sie sind vom Land, und sie sind weiblich. Für jede Frau, die stirbt, überleben 20, tragen aber eine Verletzung davon. Und die verheerendste Verletzung ist die Geburtsfistel. Durch Geburtskomplikationen bilden sich Risse, wodurch die Frau inkontinent wird.
Ich erzähle Ihnen von Mahabuba. Sie lebt in Äthiopien. Sie wurde mit 13 gegen ihren Willen verheiratet. Sie wurde schwanger, und bekam im Busch ihr Baby, aber ihr Körper war noch nicht vollständig ausgereift, und es kam zu Komplikationen bei der Geburt. Das Baby starb, und sie bekam eine Fistel. Das heißt, sie war inkontinent; sie konnte ihre Ausscheidung nicht kontrollieren. Kurz gesagt, sie stank. Die Dorfbewohner dachten, sie war verflucht; Sie wußten nicht mit ihr umzugehen. Am Ende steckten sie sie in eine Hütte am Dorfrand. Sie entfernten die Tür, damit die Hyänen sie nachts holen konnten. Diese Nacht hatte sie einen Stock in der Hütte. Mit diesem Stock wehrte sie die Hyänen ab. Am nächsten Morgen war ihr klar, wenn sie es zum ausländischen Missionar im nächsten Dorf schaffte, wäre sie gerettet. Weil einige ihrer Nerven geschädigt waren, kroch sie den ganzen Weg -- 30 Meilen -- bis zur Türschwelle, halb tot. Der ausländische Missionar öffnete die Türe, wußte genau, was geschehen war, und brachte sie in das nächste Fistel-Spital in Addis Abeba, und sie wurde geheilt durch eine 350-Dollar Operation. Die Ärzte und Schwestern bemerkten, dass sie nicht nur eine Überlebende war. Sie war wirklich klug, und wurde selbst Krankenschwester. Und jetzt rettet Mahabuba die Leben von hunderten, tausenden Frauen. Sie wurde Teil der Lösung, nicht des Problems. Sie entkam dem Teufelskreis und veränderte sich zum Guten.
Ich habe einige der Herausforderungen genannt, lassen Sie mich jetzt über einige Lösungen reden. Und es gibt prognostizierbare Lösungen. Ich habe es schon angedeutet: Bildung und auch ökonomische Möglichkeiten. Wenn man einem Mädchen zu Bildung verhilft, wird sie eher später im Leben heiraten. Sie wird Kinder eher später bekommen, sie wird eher weniger Kinder haben, und die Kinder, die sie bekommt, wird sie aufgeklärter erziehen. Ökonomische Möglichkeiten können transformierend wirken.
Lassen Sie mich von Saima erzählen. Sie lebt in einem kleinen Dorf außerhalb von Lahore, Pakistan. Und zu dieser Zeit ging es ihr miserabel. Sie wurde jeden Tag von ihrem Mann geschlagen, der arbeitslos war. Er war eine Spielernatur -- und daher nicht vermittelbar -- und er ließ seine Frustration an ihr aus. Als sie ihre zweite Tochter bekam, sagte ihre Schwiegermutter zu ihrem Sohn, "Ich glaube, du suchst dir besser eine zweite Frau. Saima wird dir keinen Jungen gebären." Das war als sie ihre zweite Tochter bekam. Zu dieser Zeit besuchte eine Mikro-Kredit Organisation das Dorf und sie gaben ihr einen 65 Dollar Kredit. Saima nahm das Geld, und startete ein Geschäft mit Stickereien. Die Händler mochten ihre Stickereien; sie verkauften sich gut, und die Nachfrage stieg. Und als sie nicht mehr genug produzieren konnte, stellte sie andere Frauen aus dem Dorf an. Bald arbeiteten 30 Frauen aus dem Dorf für ihr Stickereigeschäft. Und dann, als sie die ganze Stickware vom Dorf zum Markt transportieren musste, brauchte sie jemand, der ihr mit dem Transport half. So stellte sie ihren Mann an. Jetzt sind sie zusammen im Geschäft. Er kümmert sich um Transport und Verteilung, und sie um Herstellung und Produktionsmittel. Und jetzt haben sie ihre dritte Tochter. Und alle Töchter erhalten eine Ausbildung, weil Saima weiß, was wirklich wichtig ist.
Das bringt mich zu dem letzten Faktor, der Erziehung. Larry Summers, als er als Chefökonom der Weltbank fungierte, sagte einmal, "Es kann gut sein, dass Investitionen in die Ausbildung von Mädchen in den Entwicklungsländern die höchste Rentabilität erzielen." Lassen Sie mich Ihnen von Beatrice Biira erzählen. Beatrice lebte in Uganda nahe der Grenze zum Kongo, und wie Dai Manju, ging sie nicht zur Schule. Tatsächlich ist sie niemals in die Schule gegangen, keinen einzigen Tag. Auch ihre Eltern sagten, "Warum sollten wir für sie Geld ausgeben? Sie wird ihr Leben großteils Wasser hin und her schleppen. Nun geschah es gerade zu dieser Zeit, dass es eine Gruppe in Conneticut gab, namens Niantic Community Church Group in Conneticut. Sie spendeten an eine Organisation in Arkansas namens Heifer International. Heifer schickte zwei Ziegen nach Afrika. Eine kam zu Beatrice's Eltern. Und die Ziege hatte Zwillinge. Die Zwillinge begannen Milch zu geben. Sie verkauften die Milch für Geld. Das Geld begann sich zu vermehren, und schon bald sagten die Eltern, "Wir haben jetzt genug Geld. Laß uns Beatrice in die Schule schicken." So begann Beatrice mit neun Jahren in der ersten Klasse -- schließlich war sie noch nie in der Schule gewesen -- bei den 6-Jährigen. Aber sie war überglücklich überhaupt in der Schule zu sein. Im Nu war sie unter den Besten ihrer Klasse. Sie blieb unter den Klassenbesten während der Volksschule und durch das Gymnasium, sie schnitt bei den Abschlussprüfungen hervorragend ab, und wurde die erste Person aus ihrem Dorf, die jemals ein Stipendium für die Vereinigten Staaten bekam. Vor zwei Jahren graduierte sie an der Universität in Conneticut. Am Tag ihrer Promotion sagte sie, "Wegen einer Ziege wurde ich zum glücklichsten aller Mädchen." (Lachen) Und diese Ziege gab es für 120 Dollar.
Sie sehen, wie selbst kleine Hilfeleistungen Veränderungen bewirken können. Ich möchte Ihnen zeigen, wie es wirklich ist. Also, Menschen zu helfen ist nicht leicht. Und es gibt Bücher, die die U.S. Entwicklungshilfe kritisieren. Das ist Bill Easterly's Buch. Es gibt ein Buch namens, "Dead Aid." Diese Kritik ist berechtigt. Es ist nicht leicht. Es heißt, dass die Hälfte aller Brunnenbau-Projekte nach einem Jahr gescheitert sind. Als ich in Zimbabwe war, besuchten wir einen Ort in Begleitung des Bürgermeisters -- er wollte Geld für ein Gymnasium beschaffen -- und ein paar Meter weiter standen ein paar Bauten, und ich sagte, "Was ist das?" Er murmelte nur. Es war ein gescheitertes Bewässerungsprojekt. Ein paar Meter weiter war ein verlassener Hühnerstall. In einem Jahr starben alle Hühner, und niemand wollte noch Hühner hineingeben. Es ist wahr, aber wir denken man sollte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten; tatsächlich wird es besser. Man lernt aus seinen Fehlern, und verbessert sich fortlaufend.
Wir glauben auch, dass Einzelne einen Unterschied machen können, und auch sollten, weil Einzelne gemeinsam eine Bewegung gründen helfen können. Und eine Bewegung von Männern und Frauen ist notwendig um sozialen Wandel herbeizuführen, einen Wandel, der diese große moralische Herausforderung aufgreift. Also frage ich, wie betrifft Sie das? Sie fragen sich das vielleicht. Was kümmert es mich? Ich sagen Ihnen nur zwei Dinge. Zum einen zeigt die Forschung dass, sobald eine Person alle materiallen Bedürfnisse abgedeckt hat, wie es die meisten von uns, alle hier im Raum, haben -- zeigt die Forschung, dass es nur mehr wenig im Leben gibt, das tatsächlich ihr Glücksgefühl steigern könnte. Eines dieser Dinge ist, zu einem Zweck, der größer als Sie selbst ist, beizutragen.
Und die zweite Sache. Das ist eine Anekdote, die ich Ihnen mitgeben möchte. Es ist die Geschichte einer Entwicklungshelferin in Dafur. Es gab eine Frau, die in Dafur arbeitete, und Dinge gesehen hat, die kein Mensch sehen sollte. Während der ganzen Zeit dort, war sie stark, war sie standhaft. Sie brach nie zusammen. Und dann kam sie zurück in die Staaten, auf Ferien, Weihnachtsferien. Sie war im Hinterhof ihrer Großmutter, und sah etwas, das sie in Tränen ausbrechen ließ. Und das war die Feder eines Vogels. Es wurde ihr bewußt, welches große Glück sie hatte, in einem Land geboren zu sein, in dem wir Sicherheit für gegeben nehmen, wo wir nicht nur Nahrung, Kleider und Behausung haben, sondern selbst wilde Vögel versorgen, damit sie im Winter nicht hungern. Es wurde ihr bewußt, dass das große Glück auch große Verantwortung mit sich bringt. Und so, wie sie, Sie, ich, wir alle haben das große Los gezogen. Und deshalb ist die Frage: wie werden wir dieser Verantwortung gerecht?
Das war also der Grund. Schließen Sie sich der Bewegung an. Werden Sie glücklicher, und helfen Sie die Welt zu retten.
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Sheryl WuDunns Buch "Die Hälfte des Himmels" untersucht die Unterdrückung von Frauen auf der ganzen Welt. Ihre Geschichten schockieren. Nur wenn Frauen in Entwicklungsländern den gleichen Zugang zu Erziehung und wirtschaftlichen Möglichkeiten haben, werden wir alle unsere menschlichen Resourcen ausschöpfen.
As a journalist reporting on China, Sheryl WuDunn saw the everyday oppression of women around the world. She and Nick Kristof wrote "Half the Sky," chronicling women's stories of horror and, especially, hope. Full bio »
Translated into German by in. a.
Reviewed by Anne Mentz
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07:30 Posted: Mar 2009
Views 425,367 | Comments 68
23:38 Posted: Apr 2010
Views 300,378 | Comments 148
12:42 Posted: Dec 2009
Views 1,343,027 | Comments 510
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