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(Video: Erzähler: Ein Vorfall, den man aus einem bestimmten Blickwinkel sieht, hinterlässt einen bestimmten Eindruck. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, wird er zu etwas ganz anderem. Aber nur, wenn man das ganze Bild sieht, kann man wirklich verstehen, was passiert.)
Sasha Vucinic: Das ist ein toller Clip, nicht wahr? Und ich finde dass er in 29 Sekunden mehr über die Macht und die Bedeutung unabhängiger Medien aussagt, als ich in einer Stunde sagen könnte. Also dachte ich, dass es gut wäre, damit zu beginnen. Und zu Beginn auch ein kleines bisschen Statistik zu bringen. Nach Aussage kompetenter Forscher leben 83% der Weltbevölkerung in Gesellschaften ohne unabhängige Presse. Denken Sie mal darüber nach: 83 Prozent der gesamten Weltbevölkerung weiß nicht, was in ihren Ländern wirklich vor sich geht. Die Informationen, die sie bekommen, werden von Leuten gefiltert, die diese entweder verzerren oder in ein bestimmtes Licht tauchen, etwas damit anstellen. Man enthält ihnen somit vor, ihre Wirklichkeit verstehen zu können. Dies soll verständlich machen, wie groß und wie wichtig dieses Problem ist. Und alle unter Ihnen, die das Glück haben, in den Gesellschaften zu leben, die die 17 Prozent repräsentieren, sollten das - wie ich finde - genießen, solange es dauert. Sie wissen schon, Sonntag Morgen blättern Sie die Zeitung durch, schlürfen Ihren Cappuccino. Genießen Sie's, solange es anhält. Denn wie wir gestern gehört haben, können Länder Sterne auf ihrer Flagge verlieren, aber sie können auch die Pressefreiheit verlieren, wovon die Amerikaner unter uns vermutlich mehr erzählen können. Aber das ist ein völlig anderes und eigenständiges Thema. Ich kehre also zu meiner Geschichte zurück.
Meine Geschichte -- die Geschichte, die ich erzählen möchte -- beginnt 1991. Zu dieser Zeit habe ich B92 geleitet, das einzige unabhängige, um genau zu sein, das einzige elektronische Medium des Landes. Und ich vermute, wir teilten -- wir führten das normale Leben des einzigen unabhängigen Mediums im Lande, das in feindlicher Umgebung arbeitet, in der die Regierung einem wirklich das Leben schwer machen möchte. Und da gibt es unterschiedliche Methoden. Ja, es war der gewöhnliche Mix: Ein bisschen Drohung, ein bisschen freundschaftlicher Rat, ein bisschen Finanzpolizei, ein bisschen Text-Kontrolle. Man hatte also ständig jemanden im Büro, der nicht verschwindet. Was sie aber wirklich machen, was wirklich sehr folgenschwer ist, und das ist eine Taktik, die Regierungen seit den späten Neunzigern anwenden, wenn sie unabhängige Medienunternehmen nicht mögen -- tja, dann drohen sie eben Ihren Werbekunden. Wenn sie erst einmal Ihre Werbekunden bedrohen, dann werden die Wechselwirkungen des Marktes tatsächlich na ja, zerstört, und die Werbekunden möchten nicht mehr kommen -- egal wie viel Sinn es für sie macht -- möchten nicht mehr kommen und eine Werbung schalten. Und Sie haben Probleme, Ihren Verpflichtungen nachzukommen.
Um diese Zeit, Anfang der Neunziger, hatten wir dieses Problem, nämlich auf der einen Seite zu überleben. Was aber wirklich schmerzhaft für mich war, erinnern Sie sich, Anfang der Neunziger, Jugoslawien zerfällt, und da saßen wir in einem Land im freien Fall, einem Absturz in Zeitlupe. Und wir hatten all das auf Band. Wir hatten die Mittel zu verstehen, was vor sich ging. Wir zeichneten tatsächlich Geschichte auf. Das Problem war, dass wir diese Geschichte eine Woche später überspielen mussten; denn wir hätten uns nicht genug Bänder leisten können, um ein Archiv dieser Geschichte anzulegen. Wenn Sie sich jetzt ein Bild machen können, ich möchte mich nicht zu lange damit aufhalten. In diesem Zusammenhang kam zu dieser Zeit ein feiner Herr zu mir ins Büro. Es war noch 1991. Er leitete ein Mediensyndikat, das noch Geschäfte macht, der feine Herr ist immer noch im Geschäft. Und was wusste ich schon zu dieser Zeit von Mediensyndikaten? Ich hätte gedacht, Mediensyndikate seien Organisationen, dass sie einem also helfen sollten. Also bereitete ich zwei Pläne vor für das Treffen, zwei strategische Pläne. Den kleinen und den großen. Der kleine war, dass ich von ihm nur wollte, uns zu helfen, an diese verdammten Bänder zu kommen, damit wir das Archiv für die nächsten 50 Jahre erhalten können. Der große Plan war, ihn um eine Million Dollar Kredit zu bitten. Denn ich dachte, und denke das immer noch, dass seriöse und unabhängige Medienunternehmen ein tolles Geschäft sind. Und ich dachte, dass B92 überleben und ein tolles Unternehmen sein würde, wenn Milosevic erst verschwunden sein würde, was sich als richtig heraus stellte. Es ist heute vermutlich entweder das größte oder das zweitgrößte Medienunternehmen des Landes. Und ich dachte, dass das einzige, was wir damals brauchten ein Kredit über eine Million Dollar war, um uns durch diese schweren Zeiten zu bringen.
Um es kurz zu machen, der feine Herr kam in mein Büro, schicker Anzug, Krawatte. Ich lieferte ihm eine, wie ich fand, brillante Erklärung der politischen Lage und erläuterte, wie hart und schwierig der Krieg werden würde. Tatsächlich muss ich gestehen, dass ich die Kriegsgräuel unterschätzt habe. Wie dem auch sei, nach der ganzen großartigen langen Erklärung war seine einzige Frage an mich -- und das ist kein Witz -- ob wir Tantiemen abführen, wenn wir Musik von Michael Jackson senden. Das war wirklich seine einzige Frage an mich. Er ging und ich erinnere mich, sehr ärgerlich auf mich gewesen zu sein, weil ich davon ausgegangen war, dass es eine Einrichtung in der Welt geben müsste, die Kredite für Medienunternehmen bereitstellt. Das ist so offensichtlich, sonnenklar, und jemand musste diese Idee doch gehabt haben. Jemand musste so etwas in der Art gegründet haben. Und ich dachte, ich bin nur blöd und kann es nicht finden. Wissen Sie, zu meiner Verteidigung, damals gab es kein Google; man konnte nicht einfach googeln im Jahre 91. Also dachte ich, das sei mein tatsächliches Problem. Jetzt gehen wir im Zeitraffer ins Jahr 1995.
Ich habe -- ich verließ das Land, ich treffe mich mit George Soros, versuche ihn zum dritten Mal davon zu überzeugen, dass er -- dass seine Stiftung in etwas investieren sollte, das wie eine Medienbank funtionieren soll. Und grundsätzlich war das, was ich sagte, sehr einfach. Wissen Sie, vergessen Sie Wohltätigkeit, das funktioniert nicht; vergessen Sie Zuwendungen, 20.000 Dollar helfen niemandem. Statt dessen sollte man Mediengesellschaften wie Unternehmen behandeln. Es ist überall Geschäft. Das Mediengeschäft, oder jedes andere Geschäft, muss kapitalisiert werden. Und was diese Typen tatsächlich brauchen, ist Zugang zu Kapital. Also, drittes Meeting, Argumente ziemlich gut vorbereitet. Und am Ende des Treffens sagt er: Sieh her, es wird nicht funktionieren, du wirst dein Geld nie wieder sehen. Aber meine Stiftung wird 50.000 Dollar auf den Tisch legen, damit du die Idee testen kannst. Schau es dir an -- und sieh, dass es nicht gehen wird. Er sagte: Ich werde dir ein Seil geben, an dem du dich aufhängen kannst. (Lachen) Ich wusste zwei Dinge nach diesem Treffen. Erstens, unter keinen Umständen will ich mich aufhängen. Und zweitens, dass ich keine Ahnung hatte, wie es funktionieren könnte. Sehen Sie, auf der Konzeptebene war das ein großartiges Konzept. Aber es ist eine Sache, ein Konzept zu haben, es ist eine ganz andere Sache, das tatsächlich umzusetzen.
Also, ich hatte absolut keine Ahnung, wie das tatsächlich gehen könnte. Es war die falsche Idee, ich dachte, wir können eine Bank sein. Sehen Sie, Banken, ich weiß nicht, ob hier irgendwelche Banker sind, ich entschuldige mich im Voraus, aber es ist der beste Job der Welt. Wissen Sie, man findet jemanden von Ansehen mit viel Geld. Man gibt ihm mehr Geld; er zahlt es einem in einer bestimmten Zeit zurück. Man sammelt Zinsen an und tut in der Zwischenzeit gar nichts. Also dachte ich, warum gehen wir nicht in dieses Geschäftsfeld? (Lachen) Und hier haben wir gerade unseren ersten Kunden, brillant. Die erste unabhängige Zeitung in der Slovakei. Die Regierung versperrt ihnen den Zugang zu allen Druckereien in Bratislava. Hier ist also eine Tageszeitung, die 400 Kilometer von der Hauptstadt entfernt gedruckt werden muss. Es ist eine Tageszeitung mit Redaktionsschluss um 16:00 Uhr. Das bedeutet, dass sie keine Sportberichtserstattung, keine neuesten Nachrichten haben, die Auflage geht zurück. Das ist eine besonders hübsche und ausgeklügelte Methode, um eine Tageszeitung wirtschaftlich zugrunde zu richten. Sie kommen zu uns mit einer Bitte um Kredit. Sie wollen -- die einzige Möglichkeit für sie, zu überleben, ist, eine Druckerpresse zu bekommen. Und wir sagten, das -- das ist in Ordnung, treffen wir uns, ihr bringt uns euren Business-Plan mit, was sie tatsächlich machten.
Wir beginnen das Meeting. Ich bekomme diese zwei Seiten Papier, nicht wie diese, im DIN A4 Format, also viel größer. Und eine ganze Menge Zahlen sind da. Viele Zahlen. Aber wie auch immer man sie las, wissen Sie, die Zahlen ergaben einfach keinen Sinn. Und war ist das Beste, was sie leisten konnten. Wir waren das Beste, das sie machen konnten. So haben wir begriffen, was unser Ansatz sein muss. Keine Bank musste her. Wir mussten in der Tat in die Unternehmen hineingehen und unsere Marge damit verdienen, sie auf Vordermann zu bringen -- indem wir Managementsysteme aufbauten, all das Wissen bereitstellten, wie man ein Geschäft führt, einerseits -- während die andere Seite weiß, wie man Inhalte kreiert und bereitstellt.
Nur ganz schnell zu den Ergebnissen: Über die letzten 10 Jahre 40 Millionen Dollar an günstigen Krediten, durchschnittlicher Zinsfuß 5 bis 6 Prozent. In letzter Zeit haben wir die Zügel schießen lassen, wir verlangen ab und an auch 7 Prozent. Wir machen das in 17 Ländern der dritten Welt. Und hier kommt die unglaublichste Zahl. Die Rücklaufquote -- die Soros solche Sorgen gemacht hatte -- liegt bei 97 Prozent. 97 Prozent aller geplanten Rückzahlungen haben wir pünktlich erhalten. Was finanzieren wir üblicherweise? Wir finanzieren alles, was ein Medienunternehmen brauchen kann, von Druckerpressen zu Sendemasten. Das wichtigste ist, wir machen es entweder in Form von Krediten, Beteiligungen, Leasings -- was auch immer angemessen ist, wissen Sie, um irgendjemanden zu unterstützen. Aber am wichtigsten ist, wen finanzieren wir? Wir glauben, dass in den letzten 10 Jahren die Unternehmen, die wir finanziert haben, tatsächlich die besten Medienunternehmen der dritten Welt sind. Das ist ein "Who is Who". Und ich könnte Stunden zubringen, von ihnen zu erzählen, weil sie alle auf ihre Art Helden sind. Und ich kann -- Ich werde Ihnen vielleicht ein, und abhängig von der Zeit, vielleicht auch zwei Beispiele nennen, mit wem wir arbeiten.
Sehen Sie, wir haben in Ost- und Mitteleuropa mit unserer Arbeit angefangen und sind nach Russland gegangen. Unser erster Kredit in Russland war in Tscheljabinsk. Ich wette, die Hälfte von Ihnen hat noch nie von dieser Stadt gehört. Im Süden Russlands gibt es jemanden namens Boris Nikolajewitsch, der eine unabhängige Tageszeitung dort leitet. Die Stadt war abgeriegelt bis in die frühen Neunziger, weil dort ausgerechnet Glasscheiben für Tupolew-Flugzeuge hergestellt wurden. Wie dem auch sei, er leitet dort eine unabhängige Tageszeitung. Nach zwei Jahren der Zusammenarbeit mit uns ist diese zur angesehensten Tageszeitung in diesem kleinen Ort geworden. Der Gouverneur kommt eines Tages zu ihm, lädt ihn tatsächlich in sein Büro ein. Er geht hin und trifft den Gouverneur. Der Gouverneur sagt, Boris Nikolajewitsch, ich sehe, Sie machen einen tollen Job, und Ihre ist die angesehenste Zeitung in unserem Distrikt, und ich möchte Ihnen einen Handel vorschlagen. Können Sie mir bitte Ihre Zeitung für die nächsten neun Monate überlassen, denn es sind Wahlen -- die nächsten Wahlen stehen in neun Monaten an. Ich werde nicht kandidieren, aber es ist mir sehr wichtig, wer mir nachfolgen wird. Geben Sie mir also die Zeitung für neun Monate, ich werde sie Ihnen zurückgeben. Ich habe kein Interesse daran, im Mediengeschäft zu sein. Wie viel würde das kosten? Boris Nikolajewitsch antwortet: "Sie steht nicht zum Verkauf." Der Gouverneur erwidert: "Wir werden euch dichtmachen." Boris Nikolajewitsch entgegnet: "Nein, das können Sie nicht." Sechs Monate später war die Zeitung geschlossen. Glücklicherweise hatten wir genug Zeit, Boris Nikolajewitsch zu helfen, alle Assets aus der Firma herauszulösen und in eine neue zu bringen, alle Abonnentenlisten mitzunehmen, Angestellte neu einzustellen. Was also der Gouverneur bekam, war eine leere Hülle. Aber das passiert, wenn man im unabhängigen Mediengeschäft ist, und wenn man ein Banker für unabhängige Medien ist. Klingt also nach einer großartigen Geschichte.
Nach einer Weile eröffneten wir ein Medienmanagement-Zentrum. Wir gründeten unser eigenes Media-Lab, klingt nach einer wirklich tollen Geschichte. Aber es gibt einen zweiten Blickwinkel darauf. Den zweiten Blickwinkel, wie in diesem Clip. Wenn man die Kamera hochfährt, beginnt man erneut an diese Zahlen zu denken. 40 Millionen Dollar über 10 Jahre verteilt auf 17 Länder. Das ist nicht viel, oder? Es ist tatsächlich nur ein Tropfen im Ozean. Denn wenn man über die Bedeutung einiger der Themen, über die wir letzte Nacht gesprochen haben, nachdenkt -- diese letzte Session über Afrika und seine hypothetischen 50 Milliarden Doller, die für Afrika bestimmt sind. Alle diese, nicht alle, die Hälfte dieser Probleme, die gestern Abend angesprochen wurden -- Rechenschaftspflicht der Regierung, Korruption, Kampf gegen Korruption, den Ungehörten, den Armen eine Stimme geben... Das ist der Grund, warum unabhängige Medien im Geschäft sind. Und deswegen wurden sie erfunden. Aus dieser Perspektive also ist, was wir getan haben, wirklich nur ein Tropfen im Ozean des Bedarfs, den wir überblicken können. Jetzt ist unsere nur eine Geschichte.
Ich bin sicher, dass in diesem Raum 15 andere wunderbare Geschichten da sind von Nonprofit-Organisationen, die bewundernswerte Arbeit leisten. Hier liegt genau das Problem, und ich werde versuchen, Ihnen das Problem so gut ich kann zu erklären. Es heißt Fundraising. Stellen Sie sich vor, dass dieses Drittel des Raums voller Leute ist, die unterschiedliche Stiftungen repräsentieren. Stellen Sie sich die zwei Drittel hier drüben als Führer hervorragender Organisationen vor, die sehr wichtige Arbeit leisten. Jetzt stellen Sie sich vor, dass jede zweite Person hier drüben taub ist, nicht hört, und das Licht ausschaltet. So schwer ist es, Menschen zusammenzubringen von dieser Seite des Raumes mit denen auf jener Seite des Raums. Also haben wir überlegt, dass eine Art großer Idee notwendig ist, um das Fundraising zu reformieren, völlig neu zu denken. Wissen Sie, anstatt dass Leute im Dunkeln herumrennen, auf der Suche nach ihrem Wunschpartner, der das gleiche will, die gleichen Ziele verfolgt, anstelle all dessen, was schon da ist -- müsste etwas Neues erfunden werden. Und wir haben die Idee entwickelt, Anleihen auszugeben, Anleihen auf die freie Presse. Wenn es Investoren gibt, die bereit sind, das amerikanische Haushaltsdefizit zu finanzieren, warum sollten wir keine Investoren finden, die bereit sind, das Pressefreiheitsdefizit zu finanzieren? Wir haben beschlossen, das diesen Herbst zu tun; wir werden sie herausgeben, wahrscheinlich im Nennwert von 1.000 Dollar. ich möchte sie nicht zu sehr anpreisen, darum geht es hier nicht. Es geht darum, wenn wir jemals überleben und sie tatsächlich emittieren, genug Investoren finden, die es rechtfertigen, von einem Erfolg zu sprechen, dann gibt es nichts, was die nächste Organisation hindern könnte, nächstes Frühjahr auch Anleihen herauszugeben. Und diese können dann Umweltanleihen sein. Und dann kann zwei Wochen später Iqbal Quadir seine "Strom für Bangladesch"-Anleihen herausgeben. Und ehe man sich versieht, kann jegliche soziale Sache auf diese Weise finanziert werden.
Jetzt tagträumen wir um 11:30 mit 55 Sekunden übrig. Aber lassen Sie uns diese Idee weiterspinnen. Sie machen das, Sie fangen in den Staaten an, denn es ist, wissen Sie, konzeptionell sehr nahe am amerikanischen Denken. Aber man kann es wirklich auch nach Europa bringen. Man kann es nach Asien bringen. Man kann, wenn man erst all diese unterschiedlichen Aspekte hat, man kann es sehr leicht machen für Investoren. Stecke alle diese Anleihen an einen Ort und sie setzen sich hin und es klickt. Hat man erstmal mehr als zehn davon muss man eine Art Matrix entwickeln. Was bekommen die Investoren? Auf der einen Seite finanziell, auf der anderen Seite sozial. Das führt also zu einer Art Rating-Agentur, wie Morningstar. Die sagen, wissen Sie, sozialer Effekt hier drüben ist spektakulär, fünf Sterne. Finanziell gesehen geben sie dir ein Prozent, nur einen Stern. Jetzt gehen Sie den letzten Schritt. Hat man das alles erstmal zusammengebaut, gibt es keinen Grund, warum man nicht sogar einen Markt für all das haben sollte, auf dem sie all diese Anleihen rasch loswerden können. Und auf diese Weise organisiert man die Finanzierung, so dass es keine Dunkelkammern, keine Blinden mehr gibt, die herumrennen, um sich zu finden.
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Eine freie Presse -- Zeitungen, Magazine, Radio, TV, Blogs -- bildet das Rückgrat jeder echten Demokratie (und ist ein zentraler Wächter über die Geschäftswelt). Sasa Vucinic, ein Journalist aus Belgrad, berichtet von seinem neuen Fonds, der Medienunternehmen mit dem Verkauf von "Freie-Presse-Anleihen" unterstützt.
Sasa Vucinic's Media Development Loan Fund applies venture-capital principles to create a sustainable free press in developing nations and countries emerging from repressive regimes. Full bio »
Translated into German by Matthias Daues
Reviewed by Judith Matz
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According to relevant researchers, 83 percent of the population of this planet lives in societies without independent press. … 83 percent of the population on the whole planet does not really know what is going on in their countries.” (Sasa Vucinic)
12:53 Posted: Oct 2006
Views 214,645 | Comments 46
15:31 Posted: Aug 2007
Views 228,452 | Comments 37
14:08 Posted: Dec 2006
Views 232,273 | Comments 37
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