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Ich sollte Ihnen erzählen, als ich gefragt wurde, herzukommen, dachte ich für mich, nun, es ist TED. Und diese TEDster sind – so unschuldig der Name klingen mag – das sind die Philantropen und Künstler und Wissenschaftler, die unsere Welt formen. Und was könnte ich zu sagen haben, was bedeutend genug wäre, um meine Teilnahme bei so etwas zu rechtfertigen? Und ich dachte mir, vielleicht könnte ein wirklich zivilisiert klingender britischer Akzent ein wenig helfen.
Dann dachte ich, nein nein, ich sollte da einfach rauf gehen und ich selbst sein und so sprechen, wie ich wirklich spreche, denn letztlich ist dies die grosse Enthüllung. Also dachte ich, ich komme her und enthülle vor Ihnen meine echte Stimme. Obwohl viele von Ihnen schon wissen, dass ich das Englisch der Königin spreche, weil ich aus Queens, New York komme. (Gelächter) Aber natürlich ist das Thema dieses Referats Erfindung. Und obwohl ich keine Patente habe, soviel mir bewusst ist, werden Sie heute einige meiner Erfindungen treffen. Ich nehme an, es ist fair zu sagen, dass ich mich für die Erfindung eines Selbst oder mehrerer interessiere. Wir werden alle in bestimmte Bedingungen geboren, mit bestimmten physischen Zügen, einzigartigen Entwicklungserfahrungen, geographischen und geschichtlichen Kontexten. Aber was dann? Inwievern konstruieren, erfinden wir uns? Wie identifizieren wir uns und wie veränderbar ist diese Identität? Was, wenn jedermann jederzeit jeder andere sein könnte? Nun, meine Charaktere, auch jene in meinen Shows, erlauben mir, mit dem Raum zwischen diesen Fragen zu spielen. Also habe ich einige von ihnen mitgebracht. Sie sind schon sehr aufgeregt. Was ich Ihnen sagen sollte – ich sollte Ihnen sagen, dass sie alle ihren eigenen kleinen TEDTalk vorbereitet haben. Sie können sich das also als Sarah Universität vorstellen. (Gelächter)
Okay, okay. Oh, gut. Oh, wundervoll. Einen guten Abend alle miteinander. Vielen Dank, dass ich heute bei Ihnen sein darf. Ah, vielen Dank. Mein Name ist Loraine Levine. Oh, Sie sind so viele. Hallo Schätzchen. Okay. (Gelächter) Nun, ich bin wegen einer jungen Frau hier, Sarah Jones. Sie ist ein sehr nettes, junges, schwarzes Mädchen. Wissen Sie, sie nennt sich schwarz, tatsächlich ist sie mehr so karamellfarben, wenn man sie sieht. Aber egal, (Gelächter) ich bin hier, weil sie mich in ihrer Show vorstellt, die sie ihre Einfraushow nennt. Sie wissen natürlich, was das bedeutet. Das heisst, sie kriegt die Anerkennung und schickt und dann raus, um die Arbeit zu machen. Aber das macht mir nichts.
Ehrlich gesagt bin ich einfach unglaublich stolz, hier zu sein mit all den hellen Lichtern, die hier teilnehmen, wissen Sie. Es ist wirklich ganz erstaunlich. Nicht nur die Wissenschaftler natürlich und die wundervollen Industriegiganten, sondern die Prominenten. Es sind soviele Berühmtheiten hier. Ich habe – vorhin Glenn Close gesehen. Ich liebe sie. Sie hat sich im Google Café einen Joghurt geholt. Ist das nicht hinreissend? (Gelächter) Und man sieht so viele andere, sie sind einfach wundervoll. Es ist reizend, zu wissen, dass sie besorgt sind, wissen Sie. Und – oh, ich habe Goldie Hawn gesehen. Oh, Goldie Hawn. Sie liebe ich auch, sie ist wundervoll, ja. Wissen Sie, sie ist nur zur Hälfte jüdisch. Wussten Sie das über sie? Yeah. Aber dennoch, ein wunderbares Talent. Und ich – wissen Sie, ich habe sie gesehen, so ein schönes Gefühl. Ja, sie ist reizend. Aber egal, ich hätte als erstes sagen sollen, dass ich mich wie ein Glückspilz fühle. Es ist so eine augen-öffnende Erfahrung, hier zu sein. Sie alle sind verantwortlich für diese Welt, in der wir heute leben. Wissen Sie, ich hätte als junges Mädchen nicht von so etwas träumen können. Und sie haben all diesen Fortschritt in so kurzer Zeit geschehen lassen. Sie sind alle so jung. Ihre Eltern müssen sehr stolz auf Sie sein.
Ich schätze auch die Vielfalt sehr, die Sie hier haben. Ich habe festgestellt, dass es sehr multikulturell ist. Wenn man hier oben steht und man all die verschiedenen Menschen sieht, ist es wie ein Regenbogen. Es ist ok, Regenbogen zu sagen. Jawohl. Nur – ich weiss einfach nicht, ob man, wissen Sie, verschiedene Dinge sagen darf. Was dürfen wir sagen und was nicht? Ich möchte einfach niemanden verletzen, wissen Sie. Jedenfalls, wissen Sie, ich denke einfach, dass hier bei Ihnen allen zu sein, bei jungen Menschen, die etwas vollbracht haben, einige sind im wörtlichen Sinne die Architekten, die unsere bessere Zukunft bauen. Wissen Sie, das ist ermutigend für mich. Auch wenn manche Ihrer Präsentationen ehrlich gesagt entsetzlich sind, ganz schrecklich. Es ist wahr, es ist wahr. Wissen Sie, zwischen der Umweltzerstörung und dem Untergang der Weltmärkte, über die Sie sprechen. Und natürlich wissen wir, dass das nur wegen... Nun, ich weiss nicht, wie ich es Ihnen sonst sagen soll, also sage ich es einfach so. Diese schurkischen Aktivitäten von den Regierungen und, wissen Sie, von den Bankern und der Wall Street. Sie wissen es. Egal. (Gelächter)
Jedenfalls bin ich froh, dass jemand praktische Ideen hat, um uns aus diesem Schlamassel rauszuholen. Also salutiere ich zu Ihnen allen und Ihren herausragenden Leistungen. Danke für alles, was Sie tun. Und Glückwunsch, dass Sie mit Ihren grossen Taten TED Meister geworden seid. Also, weiterhin viel Erfolg. Glückwunsch. Mazel tov. (Applaus)
Hallo, hallo. Danke Euch allen. Sorry, das ist so eine wundervolle Gelegenheit und so, jetzt hier zu sein. Mein Name ist Noraida. Und ich bin einfach – ich bin so begeistert, irgendwie ein Teil Ihrer TED Konferenz zu sein, die Sie hier durchführen und all das. Ich bin eine dominikanische Amerikanerin. Eigentlich könnte man sagen, ich bin in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik aufgewachsen, auch bekannt als Washington Heights in New York City. Ich weiss nicht, ob es andere Dominikaner hier gibt, aber ich weiss, das Juan Enriquez gestern hier war. Ich glaube, er ist Mexikaner, also das ist – ehrlich gesagt, das ist mir nahe genug für den Moment. Also – (Gelächter)
Ich bin nur – tut mir Leid. Ich versuche einfach, nicht nervös zu sein, denn das ist eine sehr wunderbare Erfahrung für mich und alles. Und ich – wissen Sie, ich bin es nicht gewohnt, in der Öffentlichkeit zu sprechen. Und immer, wenn ich nervös werde, spreche ich sehr, sehr schnell. Niemand versteht dann etwas, das ist sehr frustrierend für mich, wie Sie sich vorstellen können. Ich muss dann versuchen, mich zu beruhigen und tief durchzuatmen. Aber dann hat Sarah Jones mir auch noch gesagt, ich habe nur 18 Minuten Zeit. Dann ist es wie – sollte ich nervös sein, weil es so vielleicht besser ist? Ich versuche einfach, nicht auszuflippen. Ich nehme also einen tiefen Atemzug.
Ok, sorry. Also, was ich sagen wollte, war, dass ich TED wirklich liebe. Ich liebe alles daran, es ist toll. Es ist wie – ich kann es gerade nicht ausdrücken. Und wo ich herkomme, würden die Menschen nicht glauben, dass es das überhaupt gibt, ehrlich. Wissen Sie, ich liebe zum Beispiel sogar den Namen – TED. Ich meine, ich weiss, es ist eine echte Person und alles, aber ich sage das so wie, wissen Sie, ich denke es ist sehr cool, wie es auch ein Akronym sein kann, wie, wissen Sie, das ganz hohe Konzept von allem und so. Ich mag das.
Und ich habe tatsächlich einen Bezug zu dieser Akronym-Sache und allem. Denn ich bin momentan eine Studentin am College. In der Schule – tatsächlich habe ich eine Organisation mitgegründet, die so ein Führungsding macht, wissen Sie, wie Sie hier, Sie würden es wirklich mögen und so. Die Organisation heisst DA BOMB, Nicht wirklich das, was Sie hier alles bauen können und so – DA BOMB heisst – es heisst Dominikanische – es ist ein Akronym – [Dominikanisch-Amerikanische Wohltätigkeitsorganisaiton für Mütter und Babys] Also ich weiss, der Name ist irgendwie ein bisschen lang, aber mit dem Krieg gegen den Terror und all dem hat uns der Dekan gebeten, nicht mehr DA BOMB zu sagen und den ganzen Namen zu verwenden, so dass niemand auf falsche Gedanken kommt. Also, DA BOMB – die Dominikanisch-Amerikanische Wohltätigkeitsorganisaiton für Mütter und Babys versucht vor allem, studenten zu vertreten, die viel akademisches Talent mitbringen und gleichzeitig auch Mütter sind, so wie ich. Ich bin eine berufstätige Mutter und ich gehe vollzeit zur Schule. Und wissen Sie – es ist so wichtig, Rollenvorbilder zu haben. Ich meine, ich weiss, manchmal sind unsere Lebensstile sehr unterschiedlich.
Aber sogar in meinem Job – also, ich wurde gerade befördert. Im Moment ist es tatsächlich sehr aufregend für mich, denn ich bin Junior Assistentin des stellvertretenden Direktors unter dem Senior Vizepräsident für Business Development. Das ist mein neuer Titel. Also, ich denke, ob man seine eigene Firma hat oder einfach so beginnt wie ich, dann ist das so lebensnotwendig für Menschen, ihren Geist ständig weiter zu entwickeln und zu lernen. Und wenn alle, wirklich alle Menschen dazu Zugang hätten, werde es eine ganz andere Welt da draussen, ich weiss, dass Sie das wissen. Also ich denke, dass alle Menschen, dass wir das brauchen, aber ganz besonders, sehen Sie Leute wie mich an, wissen Sie, Ich meine, Latinos, wir sind bald die Mehrheit, in zwei Wochen oder so. Also verdienen wir es genauso, ein Teil des Ideenaustausches zu sein, wie alle anderen. Ich bin sehr froh, dass Sie, wissen Sie, dass Sie das alles tun, dass Sie diese Vorträge online verfügbar machen. Das ist sehr gut. Ich liebe das. Und ich – ich liebe Sie alle. Ich liebe TED. Und wenn es Sie nicht stört, unter uns, zukünftig werde ich an TED denken als ein Akronym für Technologie, Unterhaltung [Entertainment] und Dominikaner. Vielen Dank. (Gelächter) (Applaus)
Also, das war Noraida, und genau wie Loraine und alle anderen, sie Sie heute treffen, sind sie Menschen, die auf realen Charakteren aus meinem realen Leben basieren. Freunde, Nachbarn, Familienmitglieder. Ich komme aus einer multikulturellen Familie. Die ältere Dame, die Sie gerade getroffen haben, basiert sehr, sehr lose auf einer meiner Grosstanten mütterlicherseits. Glauben Sie mir, es ist eine lange Geschichte. Aber über meinen familiären Hintergrund hinaus haben mich meine Eltern zur Schule der Vereinten Nationen geschickt, wo ich einer Fülle an neuen Charakteren begegnete eingeschlossen Alexandre, meine Französischlehrerin.
Nun, ich nahm einen Anfängerkurs in Französisch bei ihr, wissen Sie. Und es war Madame Bousson, wissen Sie, sie war sehr [französisch: ach, wie sagt man das?]. Es war so, wissen Sie, sie stand da vor der Klasse und irgendwie war sie wirklich ganz typisch französisch. Sie war auch sehr schick, aber sie war so voller ennui [Ärger]. Sie war dann da und sprach zur Klasse, über die existentielle Sinnlosigkeit des Lebens, wissen Sie. Und wir waren erst 11 Jahre alt, also war es nicht angemessen.
Aber: Ja, ich habe drei Jahre lang Deutschstunden genommen, und das war eine interessante Erfahrung, denn ich war das einzige schwarze Mädchen in der Klasse, sogar in der UN-Schule. Aber wissen Sie, es war trotzdem wundervoll. Der Lehrer, Herr Schtopf, diskriminierte nie jemanden. Niemals. Er behandelte immer jeden von uns auf die selbe unausstehliche Weise während der Stunden.
Also, da waren die Lehrer und natürlich waren da meine Freunde, Klassenkameraden von überall her. Viele von ihnen sind heute immer noch liebe Freunde. Auch sie haben viele Charaktere inspiriert. Eine Freundin von mir zum Beispiel.
Nun, ich wollte nur rasch einen guten Abend wünschen. Mein Name ist Praveen Manvi und ich danke Ihnen für diese Gelegenheit. Natürlich verbreitet sich der Ruf von TED von selbst in aller Welt. Aber wissen Sie, ich komme ursprünglich aus Indien und ich wollte Ihnen als erstes sagen, als Sarah Jones mir sagte, dass wir die Möglichkeit bekämen, hierher zu TED nach Kalifornien zu kommen, da war ich sehr erfreut und ehrlich gesagt erleichtert, denn wissen Sie, ich bin Anwältin für Menschenrechte. Und normalerweise bringt mich meine Arbeit nach Washington D.C. Dort muss ich an diesen Meetings mit lästigen Politikern teilnehmen, die sich bei mir einschmeicheln wollen, indem sie mir erzählen, wie oft sie in Georgetown Curry essen. Sie können sich das in etwa vorstellen – richtig. Aber ich bin ganz aufgeregt, Sie heute hier zu treffen. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit zusammen, aber ein anderes Mal. Okay? Toll. (Applaus)
Leider werden wir wohl nicht Zeit haben, alle zu treffen, die ich mitgebracht habe, aber – Ich versuche, mich zu benehmen. Ich bin zum ersten Mal hier. Aber ich möchte Ihnen einige Leute vorstellen, die Sie vielleicht wiedererkennen, wenn Sie "Brücke und Tunnel" gesehen haben.
Oh, nun, dankeschön. Guten Abend. Mein Name ist Pauline Ning, und als erstes will ich Ihnen sagen dass ich – natürlich bin ich Mitglied der chinesischen Gemeinde in New York. Aber als Sarah Jones mich bat, zu TED zu kommen, da sagte ich erst, ich weiss nicht recht, wissen Sie – noch vor zwei Jahren hätten Sie mich nirgends vor einem Publikum finden können, auch viel weniger als hier, denn ich mochte es nicht, Vorträge zu halten, denn als Immigrantin glaube ich, ich habe kein gutes Englisch zum sprechen. Aber dann entschied ich mich, wie Gouverneur Arnold Schwarzenegger, es trotzdem zu versuchen. (Gelächter) Meine Tochter – meine Tochter hat das geschrieben, sie sagte mir, "Beginne Deinen Vortrag immer mit Humor."
Aber meine Geschichte – ich will Ihnen die Geschichte nur kurz erzählen. Mein Mann und ich kamen mit unserem Sohn und unserer Tochter in den 80ern her, um die Freiheit zu haben, die wir damals in China nicht haben konnten. Wir haben versucht, unsere Kinder Stolz auf ihre Tradition zu lehren, aber es ist sehr schwierig. Wissen Sie, als Immigrantin sprach ich chinesisch mit ihnen und sie antworteten mir immer in Englisch. Sie lieben Rockmusik, Popkultur, amerikanische Kultur. Aber als sie älter wurden, als für sie die Zeit kam, übers Heiraten nachzudenken, da erwarteten wir von Ihnen, dass sie ein bisschen mehr von ihrer Kultur realisieren. Aber da hatten wir ein paar Probleme. Mein Sohn sagt, er ist noch nicht bereit zum heiraten. Er hat eine Freundin, aber sie ist ein amerikanisches Mädchen, nicht Chinesin. Nicht, dass das schecht ist, aber ich habe ihn gefragt, "Was ist falsch an einer chinesischen Frau?" Aber ich denke, er wird seine Meinung bald ändern.
Also habe ich mich entschieden, dass ich mich auf meine Tochter konzentriere. Die Hochzeit der Tochter ist sehr wichtig für die Mutter. Aber zuerst sagte sie, sie sei nicht interessiert. Sie will nur Zeit mit ihren Freunden verbringen. Und dann im College kam sie nie nach Hause. Sie will auch nicht, dass ich sie besuche. Also sagte ich, "Was ist hier falsch?" Ich beschuldigte meine Tochter, einen geheimen Freund zu haben. Aber sie sagte mir, "Mama, Du musst Dir keine Sorgen wegen Jungs machen, denn ich mag sie nicht." (Gelächter) Und ich sagte, "Ja, Männer können schwierig sein, aber Frauen müssen sich daran gewöhnen." Sie sagte, "Nein Mama. Ich meine, ich mag keine Jungs. Ich mag Mädchen. Ich bin lesbisch." Also, immer habe ich meine Kinder gelehrt, amerikanische Einstellungen zu respektieren, aber ich sagte meiner Tochter, das dies eine Ausnahme ist – (Gelächter) dass sie nicht lesbisch ist, sondern nur verwirrt von diesem amerikanischen Problem. Aber sie sagte, "Mama, es ist nicht amerikanisch." Sie sagte, sie sei verliebt in ein nettes chinesisches Mädchen. (Gelächter) Das sind die Worte, die ich gerne hören will, aber von meinem Sohn, nicht von meiner Tochter. (Gelächter) Erst wusste ich nicht, was ich tun sollte. Aber mit der Zeit habe ich verstanden, dass das eben das ist, was sie ist.
Auch wenn es manchmal immer noch schwierig ist, möchte ich Euch sagen, dass es mir hilft, zu verstehen, dass die Gesellschaft toleranter ist, meist wegen Orten wie diesem, wegen Ideen wie diesen und wegen Menschen wie Ihnen, mit einem offenen Geist. Ich denke, TED, Sie, beeinflussen das Leben von Menschen auf Arten, die Sie vielleicht nicht einmal realisieren. Also danke ich Ihnen um meiner Tochter willen für Ihre Ideen, die es wert sind, verbreitet zu werden. Dankeschön. Shin shen. (Applaus)
Guten Abend. Mein Name ist Habbi Belahal. Und als erstes möchte ich gerne Sarah Jones danken, dass sie allen Druck auf die einzige Araberin legte, die sie mitgebracht hat, um heute die letzte zu sein. Ich komme ursprünglich aus Jordanien. Ich lehre vergleichende Literaturwissenschaften am Queens College. Es ist nicht Harvard. Aber ich fühle mich ein bisschen wie ein Fisch ohne Wasser. Aber ich bin sehr stolz auf meine Studentinnen und Studenten. Ich sehe, dass einige von ihnen es hier zur Konferenz geschafft haben. Ihr werdet also die Extra-Belohnung bekommen, die ich Euch versprochen habe. Obwohl ich weiss, dass ich nicht aussehe wie der typische Stammgast, wie Sie sagen würden, möchte ich gerne darauf hinweisen, dass wir in der globalen Gesellschaft nie so unterschiedlich sind, wie unsere Erscheinung suggerieren mag.
Wenn Sie es mir erlauben, möchte ich kurz ein Stück von einem Gedicht vortragen, das ich mir als junges Mädchen von 16 Jahren gemerkt habe. Also in vergangenen Zeiten. [Arabisch] Und die ungefähre Übersetzung davon lautet: "Bitte lass mich Deine Hand halten. Ich will Deine Hand halten. Ich will Deine Hand halten. Und wenn ich Dich berühre, fühle ich mich glücklich. Meine Liebe ist so ein starkes Gefühl, dass ich sie nicht verstecken kann. Nun, okay, aber bitte bitte, aber bitte. Es klingt bekannt, weil ich in der selben Zeit meines Lebens auch die Beatles hörte. Im Radio [undeutlich], sie waren sehr populär.
Ich möchte sagen, dass ich gerne daran glaube, dass es für jedes Wort, das uns taub für einander machen soll, ein Textstück gibt, das Ohren und Herzen über Kontinente hinweg im Reim verbindet. Und ich bete, dass das die Art ist, wie wir uns über die Zeit selbst erfinden werden. Das ist alles [undeutlich]. Vielen Dank für diese Möglichkeit. Ok? Grossartig. (Applaus)
Vielen Dank Ihnen allen. Es war reizend. Danke, dass ich hier sein durfte. (Applaus) Vielen, vielen, vielen Dank. Ich liebe Sie alle. (Applaus) Nun, Sie müssen mich eins sagen lassen. Ich – ich danke Ihnen einfach. Ich möchte Chris und Jaqueline danken und allen, dass ich hier sein kann. Es kam lange auf mich zu und jetzt fühle ich mich wie zuhause und ich weiss, ich habe für einige Ihrer Firmen gespielt oder manche von Ihnen haben mich sonstwo gesehen, aber das Publikum hier gehört ganz ehrlich zu den besten, die ich je erlebt habe. Diese ganze Sache ist erstaunlich, also gehen Sie nicht alle einfach hin und erfinden Sie sich neu. (Applaus)
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In dieser urkomischen, lebendigen Darbietung anlässlich von TED2009 stellt die Schauspielerin Sarah Jones eine starrsinnige, ältere jüdische Frau dar, eine schnellsprechende dominikanische Stundentin und weitere Beispiele für ihre spektakuläre Auswahl an Charakteren.
Tony Award-winning monologist, UNICEF ambassador, firebrand and FCC-fighting poet -- Sarah Jones assumes as many roles offstage as on. Full bio »
Translated into German by Karin Friedli
Reviewed by Alex Boos
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For every word intended to render us deaf to one another, there is always a lyric connecting ears and hearts across the continents in rhyme.” (Sarah Jones)
23:05 Posted: Feb 2007
Views 277,258 | Comments 86
23:34 Posted: Sep 2008
Views 150,537 | Comments 43
04:07 Posted: Dec 2006
Views 445,438 | Comments 66
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