Dies sind meine Worte, aber es ist nicht meine Stimme. Das ist Alex, die beste Computerstimme, die ich finden konnte. Sie gehört zu Standardausrüstung auf jedem Macintosh. Den Großteil meines Lebens verschwendete ich keinen Gedanken an meine Fähigkeit, sprechen zu können. Es war wie Atmen. In jenen Tagen lebte ich einem Wolkenkuckucksheim. Nachdem Krebsoperationen mir die Fähigkeit zu sprechen, essen oder trinken geraubt hatten, war ich gezwungen, diese virtuelle Welt zu betreten, in der ein Computer einen Teil meines Lebens übernimmt.
Mehrere Tage lang haben wir jetzt hier auf der TED großartige und ausdrucksstarke Redner gehört. Ich konnte auch einmal so reden. Vielleicht war ich nicht so klug, aber ich war zumindestens genauso redselig. Ich möchte meinen Vortrag heute dem Reden selbst widmen, und der Tatsache, dass unsere Stimme so unauslöschlich mit unserer Identität verknüpft ist, dass es wie die Geburt eines neuen Menschen ist, wenn sie einem genommen wird. Ich finde jedoch, dass eine Computerstimme auf Dauer sehr eintönig sein kann. Ich habe mich deshalb entschieden, einige meiner TED-Freunde zu bitten, meine Worte für mich laut vorzulesen. Beginnen wir mit meiner Frau Chaz.
Chaz Ebert: »Es war Chaz, die mir zur Seite stand, durch drei Versuche hindurch, meinen Kiefer zu rekonstruieren und mir so die Fähigkeit zu sprechen wiederzugeben. Ich unterzog mich der ersten Operation wegen eines wiederaufgeflammten Speicheldrüsenkrebses. Das war 2006. Ich ging davon aus, das Krankenhaus rechtzeitig verlassen zu können, um zu meiner Filmkritiksendung ‚Ebert und Roeper at the Movies‘ zurückzukehren. Ich hatte genügend voraufgezeichnete Sendungen, um mich über sechs Wochen OP und anschließende Erholung zu retten. Die Ärzte entnahmen ein Stück Knochen aus meinem Wadenbein und etwas Gewebe aus meiner Schulter, um einen neuen Kiefer anzufertigen. Meine Zunge, Kehlkopf und Stimmbänder waren noch gesund und nicht befallen.«
»Ich war optimistisch und meine Welt war in Ordnung. Die erste OP war ein großer Erfolg. Ich betrachetet mich im Spiegel und ich sah ziemlich gut aus. Zwei Wochen später durfte ich nach Hause. Ich nahm meinen iPod und spielte einen Song von Leonard Cohen, ‚I’m Your Man‘ für meine Ärzte und Krankenschwestern. Plötzlich hatte ich entsetzliche Blutungen. Meine Halsschlagader war gerissen. Zum Glück war ich noch immer in meinem Krankenzimmer und meine Ärzte waren an Ort und Stelle. Chaz sagte mir, wenn das Lied nicht so lange gelaufen wäre, wäre ich womöglich schon im Auto und auf dem Weg nach Hause gewesen und wäre noch unterwegs gestorben. Danke, Leonard Cohen, dass du mir das Leben gerettet hast.«
»Es gab noch eine zweite Operation, die fünf oder sechs Tage vorhielt, und dann auch misslang. Ein dritter Versuch flickte mich soweit notdürftig zusammen, schlug aber dann auch fehl. Ein Arzt aus Brasilien sagte, er habe noch niemanden gesehen, der einen Riss der Halsschlagader überlebt habe. Bevor ich das Krankenhaus verließ, ein Jahr, nachdem ich eingeliefert worden war, war meine Halsschlagader sieben Mal gerissen.
Es gab keinen besonderenTag, an dem mir irgend jemand gesagt hätte, ich würde nie wieder sprechen können; es war einfach irgendwann klar. Die menschliche Stimme ist eine fantastische Manipulation unserer Atemluft innerhalb der Mundhöhle und des Atemtraktes. Wir müssen diese Luft anhalten und bearbeiten können, um Laute hervorzubringen. Deshalb muss das System im Wesentlichen luftdicht sein, um Luft halten zu können. Weil ich keinen Kiefer mehr hatte, konnte ich das System nicht mehr versiegeln, und meine Zunge und alle anderen Sprechwerkzeuge waren mit einem Mal nutzlos.«
Dean Ornisch: »In der ersten Zeit schrieb ich Mitteilungen in Notizbücher. Dann versuchte ich, Wörter auf meinem Notebook zu tippen und die eingebaute Computerstimme zu benutzen. Das ging schneller, und niemand musste meine Handschrift lesen. Ich versuchte es mit verschiedenen Computerstimmen, die online verfügbar waren, und einige Monate lang sprach ich mit einem britischen Akzent, den Chaz ‚Sir Lawrence‘ nannte. (Lachen) »Es war die am besten verständliche Stimme, die ich finden konnte. Dann brachte Apple Alex heraus, die beste Stimme, die ich bislang gehört hatte. Sie erkannte den Unterschied zwischen einem Ausrufungszeichen und einem Fragezeichen. When Alex einen Punkt sah, wusste er einen Satz so zu beenden, dass er am Ende nicht in der Luft hängen blieb. Es gibt zig verschiedene HTML-Codes, die man benutzen kann, um Geschwindigkeit und Tonfall von künstlichen Stimmen zu steuern und ich habe damit herum experimentiert. Für mich haben sie alles dasselbe fundamentale Problem: Sie sind zu langsam. Wenn ich mich in einer Gesprächssituation befinde, muss ich schnell tippen und jederzeit einhaken können. Menschen haben weder die Zeit noch die Geduld, um auf mich und mein Rumspielen mit den Einstellungen zu warten, nicht für jedes Wort, jeden Satz.
Welchen Stellenwert haben die eigene Stimme und ihr Klang? Wie beeinflusst uns das als Persönlichkeit? Wenn andere Menschen Alex hören, wie er meine Worte spricht, erleben sie das als gestörte Kongruenz? Erzeugt das eine Dissoziation oder Distanz zwischen zwei Menschen? Wie hat es sich für mich angefühlt, nicht sprechen zu können? Ich fühlte, und fühle immer noch, eine enorme Distanz zum menschlichen Mainstream. Ich fühle mich inzwischen unwohl, wenn ich von meinem Notebook getrennt bin. Aber auch dann spüre ich, dass die meisten Menschen für meine Sprachschwierigkeiten nur wenig Geduld aufbringen.
Chaz schlug daher vor, eine Firma zu suchen, die eine maßgeschneiderte Stimme für mich machen würde, auf Basis meiner Fernsehstimme, aus Tonmaterial aus mehr als 30 Jahren. Zuerst war ich dagegen. Ich dachte, es wäre gruselig, meine eigene Stimme von einem Computer zu hören. Eine Stimme zu benutzen, die nicht meine eigene war, hatte etwas Beruhigendes. Aber dann beschloss ich, es zu versuchen. Wir kontaktierten eine Firma in Schottland, die maßgeschneiderte Computerstimmen synthetisierte. Sie hatte noch nie eine aus bereits vorliegendem Material gemacht. Alle ihre Stimmen kamen von einem Sprecher, der Originaltext in einer Audiokabine aufnahm. Aber sie wollten es versuchen.
Ich schickte ihnen viele Stunden Tonaufnahmen, einschließlich verschiedener Kommentartonspuren, die ich für Filme auf DVD aufgenommen hatte. Die klangen wirklich wie ich. Es gab einen Grund dafür: Das war ich. Aber es war nicht so einfach. Die Bänder aus meiner Fernsehsendung waren nicht hilfreich, weil da schon zu viel anders Audiomaterial beigemischt war, Filmmusik, zum Beispiel, oder Gene Siskel, der mit mir stritt.« (Lachen) »Meine Wörter hatten oft besondere Betonungsmuster, die nicht richtig in einen Satz passten.
Ich spiele Ihnen gleich eine Probeaufnahme vor. Dies sind einige Kommentare, die ich aufgenommen hatte, als Chaz und ich bei Oprah Winfrey zu Gast waren. Dies ist die Stimme, die wir Roger Junior nennen, oder Roger 2.0«
Roger 2.0: Oprah, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie wundervoll es ist, wieder hier bei Ihnen in der Show zu sein. Wir waren lange in Kontakt und jetzt sind wir wieder hier. Dies ist die erste Version meiner Computerstimme. Man müsste noch daran arbeiten, aber zumindest klingt sie wie ich und nicht wie HAL 9000. Als ich die Stimme zum ersten Mal hörte, lief es mir kalt den Rücken herunter. Wenn ich etwas tippe, dann wird diese Stimme vorlesen, was immer ich tippe. Wenn ich etwas lese, dann wird sie es mit meiner Stimme vorlesen. Ich habe diese Sätze hier im Vorfeld geschrieben, ich dachte, es wäre nicht sonderlich aufregend für Sie, mir hier dabei zuzusehen, wie ich etwas tippe.
Die Stimme wurde von einer schottischen Firma namens CereProc geschaffen. Es fühlt sich gut an, zu wissen, das ich viele der Wörter, die Sie gerade hören, zuerst sprach, als ich Casablanca kommentierte, und Citizen Kane. Dies ist die erste Stimme, die sie für einen bestimmten Menschen erzeugt haben. Es gibt mehrere gute Computerstimmen, aber sie klingen alle wie jemand anders. Diese Stimme klingt wie ich. Ich möchte sie im Fernsehen einsetzen, im Hörfunk, im Internet. Menschen, die eine Stimme brauchen, sollten wissen, dass die meisten Computer bereits über eingebaute Sprachtechnologie verfügen. Viele Blinde benutzen diese Technologie, wenn sie sich Webseiten vorlesen lassen. Aber ich muss sagen, in der 1. Klasse sagten sie, ich würde zuviel reden, und jetzt kann ich es immer noch.
Roger Ebert: Wie Sie hören können, klingt das wie ich, aber die Wörter springen noch etwas hoch und runter. Der Sprachfluss ist nicht natürlich. Die guten Leute in Schottland arbeiten noch immer an meiner Stimme und ich bin sehr optimistisch. Aber bis jetzt ist Alex, die Stimme von Apple, die beste, die ich gehört habe. Ich habe in meinem Weblog darüber geschrieben und der Schauspieler, der Alex verkörperte, hinterließ tatsächlich einen Kommentar. Er schrieb, er habe stundenlange Aufnahmen mit unterschiedlichen Intonationen gemacht, die für die Stimme genutzt werden sollten. Man braucht sehr umfangreiches Material.
John Hunter: »Mein Leben lang war ich eine Quasselstrippe. Jetzt habe ich meinen letzten Worte gesprochen, und bin nicht einmal sicher, wie sie lauteten. Ich komme mir vor wie der Protagonist in dieser Geschichte von Harlan Ellison. Sie heißt: ‚Ich will schreien und habe keinen Mund.‘ Am Mittwoch hat uns David Christian erklärt, was für einen winzigen Augenblick die menschliche Rasse in der Geschichte des Universums repräsentiert. Millionen und Milliarden Jahre lang gab es kein Leben auf der Erde. Die meiste Zeit, seit es Leben auf der Erde gab, gab es kein intelligentes Leben. Erst als wir gelernt hatten, Wissen von Generation zu Generation zu überliefern, war die Zivilisation möglich. Aus der Sicht des Kosmos war das vor zehn Minuten. Schließlich erfand die Menschheit das fortgeschrittenste und geheimnisvollste Werkzeug, den Computer. Das ist weitestgehend während meines Lebens passiert.
Einige der berühmten frühen Computer wurden in meiner Heimatstadt Urbana gebaut, der Geburtsstätte von HAL 9000. Als ich den wunderbaren Vortrag hörte, den Salman Khan am Mittwoch über die Online-Khan-Academy hielt, an der Studenten aus der ganzen Welt Hunderte von Sachgebieten lernen können, hatte ich einen Flashback. Es war 1960. Ich war Lokalreporter und noch an der Higschool. Sie schickten mich rüber in die Computerlabore der Universität von Illinois, um die Erfinder von etwas zu interviewen, das PLATO hieß. Die Initialen standen für Programmed Logic for Automated Teaching Operations. Es war eine computerunterstütze Lernumgebung, die damals auf einem Computer namens ILLIAC lief. Die Programmierer sagten, PLATO könne Studierenden beim Lernen helfen.
Ich bezweifle, dass sie sich an diesem Tag vor 50 Jahren hätten träumen lassen, was Salman Khan erreicht hat. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass PLATO vor 50 Jahren nur eine winzige Momentaufnahme war. Es hat sich weiterentwickelt und lief in der einen oder anderen Form auf immer leistungsfähigeren Computern, bis noch vor fünf Jahren, Ich habe in der Wikipedia gelesen, dass es von seinen bescheidenen Anfängen an in PLATO Foren gab, Nachrichtenboards, Onlinetests, E-Mail, Chat, Bildsprachen, Instant Messaging, Fernzugriff auf einen anderen Monitor und Multiplayer-Spiele.
»Seit der erste Webbrowser in Urbana entwickelt wurde, scheint es, als ob meine Heimatstadt in Illionois zur Geburtsstätte eines Großteils unseres heutigen virtuellen Online-Universums wurde. Aber ich bin nicht hier als Vertreter der lokalen Handelskammer.« (Lachen) »Ich bin hier als ein Mensch, der kommunizieren möchte.
All das geschah zu meinen Lebzeiten. In den 1970ern fing ich an, auf einem Computer zu schreiben, als eines der ersten Atech-Rechnersysteme bei der Chicago Sun Tribune installiert wurde. Ich stand Schlange bei Radio Shack, um eines der ersten Modell-100-Rechner zu kaufen. Und als ich den Leuten im Pressesaal der Academy Awards sagte, sie sollten besser ein paar Telefonleitungen für Internetverbindungen legen, wussten sie nicht, wovon ich sprach. Der erste Desktopcomputer, den ich kaufte war ein DEC Rainbow. Erinnert sich noch jemand von Ihnen daran?« (Beifall) »Die Sun Times schickte mich zu den Filmfestspielen in Cannes mit einem tragbaren Computer, der so groß wie ein Koffer war und Porteram Telebubble hieß. (gemeint: TeleRam Portabubble Terminal) Ich trat Compuserve bei, als es weniger Mitglieder hatte, als ich heute Follower auf Twitter habe.«
CE: »All das geschah unglaublich schnell. Man kann sich nicht vorstellen, was als Nächstes passieren wird. Ich habe unbeschreibliches Glück, zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte zu leben. Tatsächlich hatte ich Glück, diese Geschichte überhaupt zu erleben, denn ohne Intelligenz und Erinnerungen gibt es keine Geschichte. Milliarden von Jahren entwickelte sich das Universum völlig unbemerkt. Nun leben wir im Zeitalter des Internets, was eine Art globalen Bewusstseins zu schaffen scheint. Und deshalb kann ich noch immer so gut kommunizieren wie früher. Wir werden in eine Schachtel aus Raum und Zeit geboren. Wir benutzen Worte und Kommunikation, um daraus auszubrechen und andere zu berühren.
Anfangs war das Internet für mich ein hilfreiches Werkzeug. Jetzt ist es etwas, auf das ich mich für mein echtes, tägliches Leben verlasse. Ich kann nicht sprechen. Ich kann nur begrenzt schnell tippen. Computerstimmen sind manchmal nicht sehr ausgereift, aber mit Hilfe meines Computers kann ich besser kommunizieren als je zuvor. Ich have das Gefühl, mein Blog, E-Mail, Twitter und Facebook ersetzen mir die Alltagsunterhaltungen. Sie sind keine Verbesserung, aber das Beste, was ich habe. Sie ermöglichen es mir, zu sprechen. Nicht jeder ist so geduldig wie meine Frau Chaz. Aber online sprechen alle mit derselben Geschwindigkeit.
Dieses ganze Abenteuer war eine Erfahrung, aus der ich gelernt habe. Jedes Mal, wenn wieder eine OP fehlschlug, hatte ich etwas weniger Fleisch und Knochen. Jetzt have ich überhaupt keinen Unterkiefer mehr. Da sie Gewebe aus meinen Schultern genommen haben, haben mir die Eingriffe Rückenschmerzen beschert und meine Fähigkeit zu gehen eingeschränkt. Ironischerweise sind meine Beine in Ordnung und es sind meine Schultern, die mich langsamer machen. Wenn Sie mich heute sehen, sehe ich aus wie das Phantom der Oper.
»Es ist menschlich, jemanden wie mich anzusehen und anzunehmen, mit mir stimme etwas geistig nicht. Menschen – « (Beifall) »Menschen sprechen laut – «
Es tut mir so leid. Verzeihen Sie bitte.
»Menschen sprechen laut und langsam mit mir. Manchmal glauben sie, ich sei taub. Manche wollen mir nicht in die Augen sehen.«
Glauben Sie mir, er wollte damit nicht ... egal, lassen Sie es mich einfach vorlesen. (Lachen) Man sollte niemals seine Frau so etwas lesen lassen.
»Es ist menschlich, Krankheit zu ignorieren. Wir haben kein Vergnügen daran, an unsere eigene zerbrechliche Sterblichkeit erinnert zu werden. Deshalb ist das Schreiben im Internet für mich ein Lebensretter geworden. Meine Fähigkeit zu denken und zu schreiben sind nicht betroffen. Im Web kann sich meine wahre Stimme ausdrücken. Ich habe auch andere Menschen mit Behinderungen getroffen, die so kommunizieren. Einer meiner Twitterfreunde kann nur mit seinen Zehen schreiben. Eines der witzigsten Blogs im Web ist von einem Freund von mir, der sich Klugscheißerkrüppel nennt.« (Lachen) »Googeln Sie ihn und er wird Sie zum Lachen bringen. Alle diese Menschen sagen auf die eine oder andere Weise, dass das, was wir sehen, nicht alles ist, was wir bekommen.
Ich bin also nicht hier, um mich zu beschweren. Ich besitze vieles, was mich glücklich und froh macht. Es scheint, als ob ich derzeit frei von Krebs bin. Ich schreibe so gut wie eh und je. Ich bin produktiv. Hätte ich mich in diesem Zustand irgendwann vor ein paar kosmologischen Momenten befunden, wäre ich so einsam wie ein Einsiedler. Ich wäre gefangen in meinem Kopf. Dank der Geschwindigkeit, mit der sich menschliches Wissen entwickelt, dank der digitalen Revolution, habe ich eine Stimme und ich muss nicht schreien.«
RE: Warten Sie, einen habe ich noch. Ein Mann kommt zum Psychiater. Der Psychiater sagt: »Sie sind verrückt.« Der Mann sagt: »Ich möchte einen Zweitbefund.« »Also gut«, sagt der Psychiater, »Sie sind hässlich.«
Sie alle kennen den Test für künstliche Intelligenz, den Turingtest. Ein menschlicher Gutachter führt ein Gespräch mit einem Menschen und einem Computer. Wenn der Gutachter Mensch und Maschine nicht voneinander unterscheiden kann, hat die Maschine den Test bestanden. Ich möchte einen Test für Computerstimmem vorschlagen, den Ebert-Test. Wenn eine Computerstimme erfolgreich einen Witz erzählen kann, und Timing und Vortrag so hinbekommt wie Henny Youngman, dann ist das genau die Stimme, die ich will.
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Als Filmkritiker Roger Ebert durch Krebs seinen Unterkiefer verlor, verlor er damit auch seine Fähigkeit zu essen und zu sprechen. Auf der TED2011 erzählen Ebert, seine Frau Chaz und ihre Freunde Dean Ornish und John Hunter gemeinsam in einem bewegenden Vortrag seine bemerkenswerte Geschichte.
After losing the power to speak, legendary film critic Roger Ebert went on to write about creativity, race, politics and culture -- and film, just as brilliantly as ever. Full bio »
Translated into German by Anke Tröder
Reviewed by Katrin Dinkel
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