Die erste Frage ist die: unser Land hat zwei Erkundungsprogramme. Eines ist NASA, mit der Mission das Jenseits zu erforschen, den Himmel zu erkunden, wo wir mit Glück alle hingehen werden. Und Sie können sehen, wir haben Sputnik, und wir haben einen Saturn und wir haben andere Darstellungen der Weltraumerforschung. Nun, es gibt noch ein anderes Programm, was einer anderen Regierungsbehörde angehört, zur Erforschung der Ozeane. Es ist die NOAA, die "Nationale Wetter- und Ozeanografiebehörde". Und meine Frage ist Folgende - "Warum ignorieren wir die Ozeane?" Hier ist der Grund, warum ich diese Frage stelle. Wenn Sie das jährliche Budget der NASA zur Erforschung des Weltraums vergleichen, würde deren jährliches Budget der NOAA ausreichen um die Ozeane 1,600 Jahre lang zu erforschen. Warum? Warum schauen wir nach oben? Weil es der Himmel ist? Und die Hölle dort unten? Ist es ein kulturelles Problem? Warum haben die Menschen Angst vor dem Ozean? Oder nehmen sie an, dass der Ozean nur ein dunkler, unheimlicher Ort ist, der nichts zu bieten hat?
Ich nehme Sie nun mit auf eine 16 minütige Reise rund um 72 Prozent des Planeten, also schnallen Sie sich an. OK. Und was wir tun werden: wir werden in meine Welt hinabtauchen. Was ich damit versuchen möchte - ich hoffe, folgende Punkte zu verdeutlichen. Ich tu es jetzt gleich, damit ich es nicht vergesse - alles, was ich Ihnen vorführen werde, stand nicht in meinen Lehrbüchern als ich zur Schule ging. Und das Meiste stand noch nicht einmal in meinen Universitätsbüchern. Ich bin Geophysiker und alle Geographiebücher meiner Studentenzeit, musste ich die falsche Antwort geben, um eine 1 zu bekommen. Wir machten uns über den Kontinentaldrift lustig. Wir lernten Marshall Kays geosynklinalen Zyklus, der ein Haufen Mist ist. Aus der heutigen Sicht ist das ein Haufen Mist, aber es war das Gesetz der Geologie, vertikale Tektonik. All die Dinge, welchen wir auf unseren Erforschungen und Entdeckungen der Ozeane begegnen werden, wurden hauptsächlich durch Zufall entdeckt. Die meisten Entdeckungen wurden zufällig gemacht. Wir haben nach etwas gesucht und etwas anderes gefunden. Und alles worüber wir reden werden, ist 1/10 von dem einen Prozent, welches wir bisher sehen konnten.
Ich habe eine Zeichnung. Die Zeichnung zeigt, wie es aussehen würde, wenn man alles Wasser beseitigen würde. Es vermittelt Ihnen den falschen Eindruck von einer Landkarte. Es ist keine Karte. Eigentlich habe ich eine andere Version in meinem Büro und ich frage Leute, "Warum sind in diesem Gebiet Berge, aber keine dort drüben?" Und sie sagen, "Nun, Mensch, ich habe keine Ahnung." "Ist es eine Grabenbruchzone? Ist es ein Hot Spot?" Nein, nein, es ist der einzige Ort, an dem einmal ein Schiff war. Der Großteil der südlichen Halbkugel ist unerforscht. Wir hatten dort mehr Forschungsschiffe zu den Zeiten von Kapitän Cook als heute. Es ist unglaublich. In Ordnung. Nun werden wir zu 72 Prozent unseres Planeten hinabtauchen, denn, wissen Sie, es ist naiv zu denken, dass der Osterhase alle Ressourcen auf den Kontinenten versteckt hat.
Wissen Sie, es ist lächerlich. Wir spielen ständig ein Nullsummenspiel. Wissen Sie, was man auf der einen Seite gewinnt, verliert man auf der anderen. Ich glaube einfach daran, die Wirtschaft zu bereichern. Und wir lassen soviel auf dem Tisch zurück, 72 Prozent des Planeten. Und worauf ich später in der Präsentation hinweisen möchte, 50 Prozent der USA liegen unter dem Ozean. 50 Prozent unseres Landes, was wir besitzen, über was wir die Gerichtshoheit haben, mit allen Rechten, dort zu tun was immer wir wollen, liegt unter den Ozeanen, und wir haben bessere Karten vom Mars als von diesen 50 Prozent der Erde. Warum? OK. Nun, ich begann meine Erforschungen auf die harte Tour. Damals - eigentlich, bei meiner ersten Expedition war ich 17 Jahre alt. Das ist 49 Jahre her. Rechnen Sie nach, ich bin 66 Jahre alt. Ich fuhr auf einem "Scripp" Schiff zur See, und wir wurden beinahe durch eine riesige Monsterwelle zum kentern gebracht, und so jung wie ich war - wissen Sie, dachte ich, das ist klasse! Ich war Surfer und dachte, "Wow, das war eine unglaubliche Welle!" Wir haben fast das Schiff versenkt, aber ich war fasziniert davon, Expeditionen durchzuführen. Und in den letzten 49 Jahren habe ich ungefähr 120, 121 Expeditionen durchgeführt- und ich mache weiter.
Aber früher war die einzigste Möglichkeit um auf den Meeresgrund zu gelangen, in ein U-Boot zu krabbeln, ein sehr kleines U-Boot, und zum Grund hinunter zu fahren. Ich bin mit einer ganzen Reihe unterschiedlichster Tiefsee-U-Boote getaucht. Alvin und Sea Cliff und Cyana, und alle großen Tiefseeboote, die wir haben, was ungefähr 8 Stück sind. Tatsächlich, an einem guten Tag halten sich vielleicht vier oder fünf Menschen in der durchschnittlichen Tiefe der Erde auf - vier oder fünf Menschen der wie-viel-Millionen-auch-immer, die es gibt. Also es ist sehr schwierig, auf physische Art und Weise in die Tiefe zu gelangen. Aber ich war begeistert, und meine Abschlussjahre waren der Anfang der Plattentektonik. Und uns wurde klar, dass sich die größte Bergkette der Erde am Meeresboden befindet.
Der mittelozeanische Rücken führt darum herum wie die Naht um einen Baseball. Das ist bei einer Merkator Projektion so. Aber wenn man eine flächengetreue Projektion verwendet, würden Sie sehen, dass der mittelozeanische Rücken 23 Prozent der gesamten Erdoberfläche bedeckt. Fast ein Viertel unseres Planeten ist ein einziger Gebirgszug und wir haben ihn nicht betreten bevor Neil Armstrong und Buzz Aldrin zum Mond geflogen sind. Also sind wir zum Mond geflogen, spielten dort oben Golf, bevor wir zum größten Gebilde auf unserem eigenen Planeten gereist sind. Und unser damaliges Interesse an dieser Bergkette als Geographen lag nicht an ihrem riesigen, den Planeten dominierenden Ausmaß, sondern an der Rolle, welche sie in der Entstehung der Erdoberfläche spielt. Denn es ist der mittelozeanische Rücken, entlang dessen Achse sich die großen Krustenplatten teilen. Und wie ein lebendiger Organismus, wo, wenn man ihn aufreißt, das geschmolzene Blut austritt, was, um die Wunde zu heilen, aus der Asthenosphäre aufsteigt, sich verhärtet, neues Gewebe formt und sich seitwärts bewegt.
Aber niemand ist tatsächlich hinuntergefahren zum wirklichen Ort der "Rand der Schöpfung", wie wir es nennen - zum Grabenbruch - bis unsere siebenköpfige Gruppe im Sommer 1973/1974 in unsere kleinen U-Boote gekrabbelt sind und wir die ersten Menschen waren, die den Großen Afrikanischen Grabenbruch betraten. Wir sind in den Grabenbruch gefahren, welcher fehlerfrei ist - abgesehen davon, dass es dort unten pechschwarz ist. Es ist dort rabenschwarz, weil die Photonen nicht die durchschnittliche Tiefe des Ozeans erreichen können, welche 3,66 km beträgt. Der Grabenbruch liegt auf 2,74 km. Der Großteil unseres Planeten fühlt nicht die Wärme der Sonne. Der größte Teil unseres Planeten liegt in ewiger Dunkelheit. Und darum findet in der Tiefsee keine Photosynthese statt. Und ohne Photosynthese existiert kein pflanzliches Leben, was zur Folge hat, dass nur sehr wenig Tiere in dieser Unterwelt zu finden sind. Oder so dachten wir. Und so konzentrierten wir uns bei unseren ersten Erkundungen auf die Erforschung der Schöpfungsgrenzen, schauten die vulkanischen Erscheinungen an, welche entlang der gesamten 67 592 km verlaufen. Entlang der ganzen 67 592 km gibt es zehntausende aktiver Vulkane. Zehntausende aktiver Vulkane. Es gibt um eine zweifache Größenordnung mehr aktive Vulkane unter dem Meer als auf dem Land. Es ist also eine sagenhaft aktive Region, es ist nicht nur ein dunkler, langweiliger Ort. Es ist ein sehr belebter Ort. Und er wurde damals geöffnet.
Aber es hat uns damals eine ganz bestimmte wissenschaftliche Frage beschäftigt. Wir konnten nicht verstehen, warum ein Berg unter Zugkraft steht. Aus der Theorie der Plattentektonik wussten wir, dass wenn Platten aufeinander prallen, es Sinn macht, dass sie ineinander stoßen, die Kruste sich verdickt und hochgehoben wird. Aus diesem Grund können Sie Meeresmuscheln auf dem Mount Everest finden. Sie wurden dort nicht hingespült, sie wurden dort hochgeschoben. Wir verstanden Berge unter Kompressionsdruck, aber wir konnten nicht verstehen, warum ein Berg unter Zugkraft steht. Das sollte es nicht geben. Bis einer meiner Kollegen sagte, "Es sieht für mich wie eine thermische Blase aus, und der mittelozeanische Rücken muss eine Abkühlungskurve sein." Wir sagten, "Lass es uns herausfinden." Wir nahmen einen Haufen Wärmeproben. Alles machte Sinn, außer dass an der Mittelachse keine Hitze zu finden war. Es fehlte die Hitze. Es war heiß dort. Aber es war nicht heiß genug. Also stellten wir viele verschiedene Hypothesen auf, dort unten sind kleine grüne Männchen, welche die Wärme benutzen. Alle möglichen Dinge treiben sich dort herum. Aber die einzige logische Erklärung war, dass es dort heiße Quellen gibt. Also muss es dort heiße Unterwasserquellen geben.
Wir starteten eine Expedition, um nach der fehlenden Hitze zu suchen. Und so fuhren wir entlang des Gebirgszugs in ein Gebiet neben dem Galapagosriff, und fanden dort die fehlende Hitze. Es war unglaublich. Diese riesigen, überdimensionalen Kamine. Wir fuhren mit unseren U-Booten zu ihnen hinauf. Wir wollten eine Temperaturprobe nehmen, wir hielten das Thermometer hinein, schauten darauf - es hatte die Messskala gesprengt. Der Pilot machte eine großartige Beobachtung: "Das ist heiß."
Und dann wurde uns klar, dass unsere Messsonde aus dem selben Material war - es hätte schmelzen können. Aber es stellte sich heraus, dass die Temperatur 343 Grad Celsius betrug, also heiß genug um Blei zu schmelzen. Hier sieht man, wie ein echter Kamin am Juan de Fuca Riff aussieht. Was Sie sehen, ist eine unglaubliche Orgelpfeiffe an Chemikalien, die aus dem Ozean kommen. Alles was Sie auf dem Bild sehen, besitzt Handelsgüte - Kupfer, Blei, Silber, Zink und Gold. Also hat der Osterhase Dinge am Meeresboden versteckt, und wir haben große Schwermetalllager in dieser Bergkette. Wir finden riesengroße Mengen an Erzen hoher Handelsgüte entlang dieser Bergkette, aber das verblasste alles neben dem, was wir noch entdeckten. Wir entdeckten ein Überfluss an Leben in einer Welt, wo keines existieren sollte. Riesige Röhrenwürmer, 3 m groß. Ich erinnere mich, wie ich Vodka verwenden musste - meinen eigenen Vodka - um ihn zu konservieren, weil wir kein Formaldehyd an Bord mitführen. Wir suchten und fanden diese unglaublichen Muschelbette auf einem kahlen Felsen - große Muscheln, und als wir sie öffneten, sahen sie gar nicht wie eine Muschel aus. Und als wir sie aufschnitten, hatten sie nicht die Anatomie einer Muschel. Kein Mund, kein Darm, kein Verdauungssystem. Ihre Körper waren komplett von einem anderen Organismus übernommen worden, einem Bakterium, der herausgefunden hatte, wie man die Photosynthese in der Dunkelheit nachbildet, durch einen Prozess den wir heute Chemosynthese nennen. Nichts davon in unseren Fachbüchern. Nichts darüber in unseren Lehrbüchern. Wir wussten nichts über dieses Lebenssystem. Wir haben es nicht vorausgesehen. Wir stolperten darüber, als wir nach fehlender Hitze suchten.
Also wollten wir den Prozess beschleunigen. Wir wollten weg von diesen blöden Tauchfahrten mit dem U-Boot. Durchschnittliche Tiefe des Ozeans 3,66 km, 2,5 Stunden jeden Morgen um zur Arbeit zu kommen. 2,5 Stunden um nach Hause zu kommen. 5 Stunden Pendlerei zur Arbeit. 3 Stunden Zeit in der Tiefe, durchschnittliche Länge der gefahrenen Strecke - 1,6 km.
Bei einer 67 592 km langen Bergkette. Große Arbeitsplatzsicherheit, aber nicht die Art auf Dauer weiter zu machen. So fing ich an, eine neue Videokommunikationstechnologie zu entwickeln, mit einem Robotersystem, das mich ersetzt, und ich nicht in mein Fahrzeug steigen muss. Wir haben es in unsere Erkundungen einbezogen, und haben fortwährend sagenhafte Entdeckungen mit unserer neuen Robotertechnologie gemacht. Wieder, als wir nach etwas anderem suchten, und von einem Teil des mittelozeanischen Rückens zu einem anderen fuhren. Die Wissenschaftler waren nicht mehr an die Zeit gebunden, und stießen zufällig auf unglaubliche Lebensformen. Sie fanden neue Lebewesen, die sie nie davor gesehen hatten. Aber noch wichtiger ist, dass sie dort unten Bauwerke entdeckten, die sie nicht verstanden. Das machte keinen Sinn. Sie befanden sich nicht über einer Magmakammer. Sie sollten nicht dort sein. Und so nannten wir es die "Verlorene Stadt".
Die "Verlorene Stadt" zeichnet sich durch diese unglaublichen Kalksteinformationen und "auf-den-Kopf"-gedrehten Pools aus. Schauen Sie sich das an. Wie geht das? Das ist Wasser, was auf dem Kopf steht. Wir fuhren darunter um es anzuzapfen, und fanden heraus, dass es den pH-Wert eines Abflussreinigers hat. Einen pH-Wert von 11, und doch leben chemosynthetische Bakterien in diesem extremen Milieu. Und die hydrothermischen Rauchabzüge lagen in einer sauren Umgebung. Und am anderen Ende, in einem alkalischen Umfeld, bei einem pH-Wert von 11, existiert Leben. Das Leben ist also um einiges kreativer, als wir jemals gedacht hätten. Wieder, zufällig entdeckt. Erst vor zwei Jahren, als wir auf Santorini arbeiteten, wo sich Leute am Strand sonnen, für sie unbekannt, fanden wir in der nahe gelegenen Caldera phänomenale hydrothermische Entlüftungssysteme und weitere Lebenssysteme. 2 Meilen von dort, wo Leute sonnenbaden, ohne, dass ihnen die Existenz dieses Systems bewusst ist. Wieder stoppen wir am Ufer.
Kürzlich, als wir in den Golf von Mexiko hinabtauchten, fanden wir Wasserpools, dieses Mal nicht kopfüber, sondern mit der richtigen Seite oben. Bingo. Du denkst, du bist in der Luft bis ein Fisch vorbei schwimmt. Man sieht durch Salzdiapir geformte Laugebecken. Nahe davon gab es Methan. Ich habe noch nie Methanvulkane gesehen. Anstand Lava auszustoßen, stießen sie große, große Methanblasen aus. Und dabei erschaffen sie diese Vulkane, und es gab dort Strömungen, nicht aus Lava, aber aus Schlamm, der aus der Erde kommt und von dem Methan angetrieben wird - Ich habe das davor noch nie gesehen.
Weiter, unter dem Meer gibt es mehr als nur Naturkunde. Menschheitsgeschichte. Unsere Entdeckung der Titanic. Die Erkenntnis, dass die Tiefsee das größte Museum auf der Erde ist. Es bewahrt mehr Geschichte auf, als alle Museum auf dem Land zusammen. Und doch beginnen wir erst jetzt, in sie vorzudringen. Wir finden den Stand der Konservierung vor. Wir fanden die Bismarck in 4,9 km Tiefe. Dann fanden wir die Yorktown. Leute fragen immer, "Hast du auch das richtige Schiff gefunden?" Es stand Yorktown am Heck.
Erst kürzlich haben wir antike Geschichte gefunden. Wieviele Seefahrer der Antike hatten einen schlechten Tag? Eine Million. Wir haben diese entlang historischer Handelsrouten entdeckt, wo sie nicht vermutet wurden. Dieses Schiffswrack sank 100 Jahre vor Christi Geburt. Dieses hier sank, als es einen römischen Tempel in Fertigbauweise transportierte. Und jenes hier sank in der Zeit von Homer um 750 v.Chr. Vor kurzem, im Schwarzen Meer, wo wir forschen. Da es dort keinen Sauerstoff gibt, findet sich dort der größte Gehalt an Schwefelwasserstoff weltweit. Alle dortigen organischen Stoffe sind perfekt erhalten. Wir fangen damit an, sie auszugraben. Wir rechnen damit, dass wir die Körper in einwandfreiem Zustand mit ihrer DNS bergen können. Schauen Sie sich diesen Stand der Erhaltung an. Sogar noch das Insigne des Schreiners. Sehen Sie den Zustand dieser Artefakte. Man kann förmlich noch das Bienenwachs tropfen sehen. Sie haben es gerade versiegelt als sie sanken. Dieses Schiff ist vor 1,500 Jahren gesunken.
Glücklicherweise konnten wir den Kongress überzeugen. Wir fangen damit an, in Washington D.C. um Unterstützung zu bitten. Und wir haben kürzlich ein Schiff der US-amerikanischen Marine geklaut. Die Okeanos Explorer auf ihrer Mission. Ihre Mission ist die Beste, die möglich sein kann. Ihre Mission ist, dorthin auf die Erde zu fahren, wo noch nie jemand zuvor gewesen ist. Und ich habe sie gestern angeschaut, sie ist oben in Seattle. OK.
Sie geht diesen Sommer online, und sie beginnt ihre Erkundungsreise. Aber wir haben keine Ahnung, was wir finden werden, wenn wir mit unserer Technologie dort hinausfahren. Aber zweifellos wird es das unbekannte Amerika sein. Das ist der Teil der Vereinigten Staaten, der unterhalb der Meere liegt. Wir besitzen dieses gesamte Blau und doch, wie ich sage, besonders das westliche Treuhandsgebiet, haben wir keine Karten von diesem Gebiet. Wir haben keine Karten. Wir haben Karten von der Venus, aber keine der westlichen Treuhandsgebiete. So wie wir vorgehen werden, haben wir keine Ahnung davon, was wir entdecken werden. Wir haben keine Ahnung, was wir für Entdeckungen machen werden. Wir werden vielleicht ein antikes Schiffswrack finden, ein phönizisches vor Brasilien, oder eine neue Felsgestalt, neues Leben. Wir werden die Forschungsreise wie eine Notaufnahme leiten.
Wir werden unsere Kommandozentrale durch einen Satelliten hoher Bandbreite mit einem Gebäude, was noch an der Universität von Rhode Island gebaut und "Interspace Center" heißen wird, verbinden. Und dort werden wir alles wie in einem Atom-U-Boot organisieren, blaues und goldenes Team, immer abwechselnd, 24 Stunden am Tag Dauerbetrieb. Wenn eine Entdeckung gemacht wird, wird diese sofort eine Sekunde später im Kommandozentrum gesehen. Aber wir werden auch durch das Internet mit der Forschungsreise verbunden sein - die neue Internetautobahn, die das Internet der ersten Generation auf der Datenautobahn wie einen Feldweg aussehen lässt - mit 10 Gigabytes Bandbreite. Wir werden in unbekannte Gebiete vordringen. Es ist ein großes unbeschriebens Blatt auf unserem Planeten. Wir kartieren das Gebiet innerhalb einiger Stunden, und können die Karten an die größten Universitäten weiterleiten. Es stellt sich heraus, dass 90 Prozent des ozeanographischen Intellekts dieses Landes an 12 Universitäten zu finden ist. Sie liegen alle an der Straße I-2. Wir können so eine Kommandozentrale aufbauen. Das ist ein fernes Zentrum an der Universität von Washington. Sie spricht gerade mit dem Piloten. Sie ist 8047 km entfernt, aber sie leitet den Einsatz.
Aber das Beste von allem ist, dass wir das Wissen auf diese Weise an Kinder weitergeben können. Wir können das Wissen verbreiten. Sie können der Expedition folgen. Ich habe ein Programm gestartet - Wo bist du Jim? Jim Young, der mir dabei geholfen hat, das Programm ins Leben zu rufen, was "Jason Projekt" genannt haben. Erst vor kurzem haben wir ein Programm zusammen mit dem "Boys and Girls Club of America" gestartet, mit welchem wir die Entdeckungsfahrten dazu benutzen können, und vor allem die Spannung der Live-Entdeckungsreisen, Kinder zu motivieren und zu begeistern, und um sie dann da abzuholen, wo sie bereits sind. Ich würde keinen Erwachsenen meinen Roboter lenken lassen. Sie haben nicht genug Spielerfahrung. Aber ich würde einem Kind ohne Führerschein die Kontrolle über mein Steuersystem überlassen.
Weil wir etwas erschaffen möchten. Wir möchten das Klassenzimmer von morgen erschaffen. Wir haben harte Konkurrenz und wir müssen nur motivieren. Sie gewinnen oder verlieren einen Ingenieur oder einen Wissenschaftler in der achten Klasse. Das Spiel ist nicht vorbei. Es ist in der achten Klasse vorbei - da ist nicht der Anfang. Wir dürfen nicht nur auf unsere Universitäten stolz sein. Wir müssen auf unsere Mittelschulen stolz sein. Und wenn wir die besten Mittelschulen weltweit haben, werden die besten Kinder aus diesem System hervorgehen, lassen Sie mich das Ihnen sagen. Weil es das ist, was wir möchten. Das ist es was wir möchten. Das ist eine junge Dame, die sich nicht ein Fußballspiel ansieht, die sich kein Basketballspiel anschaut. Sie beobachtet live eine tausende Meilen entfernte Erkundung, und es wird ihr erst bewusst, was sie da sieht. Und wenn man jemanden so den Atem rauben kann, dann kann man informieren. Sie können dem Geist soviel Informationen vermitteln, er ist voll aufnahmefähig.
Dies, hoffe ich, wird eine zukünftige Ingenieurin sein oder eine zukünftige Wissenschaftlerin im Kampf für die Wahrheit. Und meine letzte Frage, meine letzte Frage - warum suchen wir nicht nach Möglichkeiten, auf den Meeren zu leben? Warum haben wir Programme, um Wohnraum auf dem Mars zu schaffen, und Programme, die untersuchen, wie man den Mond besiedeln kann, aber wir haben kein Programm, dass erforscht, wie wir unseren Planeten besiedeln können? Und die Technologie dafür ist vorhanden.
You can share this video by copying this HTML to your clipboard and pasting into your blog or web page. This video will play with subtitles.
You either have JavaScript turned off or have an old version of the Adobe Flash Player. To view this rating widget you
need to get the latest Flash player.
If your browser allows only "trusted sites" to execute Javascript, you should add the "googleapis.com" domain to your whitelist to allow our Flash detection to work properly.
Got an idea, question, or debate inspired by this talk? Start a TED Conversation.
Der Ozeanforscher Robert Ballard nimmt uns auf eine unglaubliche Reise zu versteckten Unterwasserwelten mit, wo er und andere Forscher immer wieder unerwartet auf Leben, Ressourcen und sogar neue Berge stoßen. Er plädiert für eine ausführliche Erforschung und Kartierung dieser Welten. Google Ocean irgendjemand?
On more than 120 deep-sea expeditions, Robert Ballard has made many major natural discoveries, such as the deep-sea vents. Oh, and he found the Titanic. Full bio »
Translated into German by Ludmila Schäfer
Reviewed by Alex Boos
Comments? Please email the translators above.
17:09 Posted: Oct 2007
Views 871,119 | Comments 200
18:03 Posted: Oct 2006
Views 283,077 | Comments 48
17:43 Posted: Jun 2007
Views 701,171 | Comments 201
Just follow the guidelines outlined under our Creative Commons license.
This comment will be attributed to . Not ? Sign Out.