An der Nordküste von Kalifornien gibt es Regenwälder, gemäßigte Regenwälder, wo es über 2.500 mm im Jahr regnen kann. Dies ist das Reich des Coast Redwood – des Küstenmammutbaums. Sein Artenname ist Sequoia sempervirens. Sequoia sempervirens ist die größte Lebensform der Erde. Die Art kann eine Höhe von bis zu 116 m erreichen. Das sind 38 Stockwerke. Diese Bäume wären nicht mal im Zentrum Manhattens zu übersehen. Wie alt die ältesten lebenden Coast Redwoods sind, weiß niemand, weil sie noch keiner jemals angebohrt hat, um ihre Jahresringe zu zählen – und überhaupt scheinen die ältesten Exemplare innen hohl zu sein. Man glaubt aber, dass die ältesten lebenden Redwoods vielleicht 2.500 Jahre alt sind – etwa so alt wie der Parthenon – obwohl auch vermutet wird, dass einzelne von ihnen sogar noch älter sind.
Hier sehen Sie, in rot, die Verbreitung des Küstenmammutbaums. Die größten Exemplare seiner Art, die Kolosse seiner Art, leben genau an der Nordküste Kaliforniens, wo es sehr starke Regenfälle gibt. In jünster Geschichte wurden ca. 96 Prozent des Coast-Redwood-Waldes abgeholzt, insbesondere in einer Reihe intensiver Ausverkaufs-Rodungen, Kahlschläge, die von den 1970ern bis in die frühen 1990er stattfanden. Trotzdem sind vier Prozent des urzeitlichen Redwood-Regenwaldes erhalten geblieben, ungezähmt und mittlerweile geschützt – vollständig geschützt – in einer Kette kleiner Parks, die wie eine Perlenkette die Nordküste Kaliforniens säumen – unter ihnen der Redwood-Nationalpark. Seltsamerweise sind die Reste der Redwood-Regenwälder, die wir noch haben, bis heute wenig erforscht. Dieser Regenwald ist extrem schwer zugänglich und selbst heute werden noch einzelne Bäume entdeckt, die zuvor keiner gesehen hatte, so wie im Sommer 2006... Hyperion, der größte Baum der Welt.
Ich machen mit Ihnen ein kleines Gedankenexperiment. Stellen Sie sich vor, was ein Redwood eigentlich für ein Lebewesen ist. Chris, kannst du mal hier hochkommen? Ich habe ein Maßband – eine nette Leihgabe von TED. Chris, könntest du das Ende des Maßbands nehmen? Wir zeigen Ihnen jetzt den Durchmesser eines Coast Redwood in Brusthöhe. Leider ist das Maßband nicht lang genug – nur 25 Fuß. Chris, könntest du deinen Arm nach da strecken? Gut, OK. Und ungefähr hier, etwas über 9 m, das ist der Durchmesser eines großen Redwood. Jetzt lassen Sie Ihre Fantasie nach oben steigen. Denken Sie sich diesen Baum, wie er sich in den Redwood-Raum erstreckt – 99 Meter, 32 Stockwerke – ein einzelnes Lebewesen, dass seine Formen über lange Zeiträume hinweg in den Himmel ausstreckt.
Die Mammutbäume scheinen in einer anderen Zeit zu existieren: nicht in menschlicher Zeit, sondern in etwas wie der Redwood-Zeit. Redwood-Zeit vergeht in gemächlicherem Tempo als menschliche Zeit. Wenn wir uns einen Mammutbaum ansehen, scheint er unbeweglich und still, und doch ist er ständig in Bewegung, er bewegt sich in die Höhe, streckt seine Glieder aus und füllt Redwood-Raum in Redwood-Zeit über tausende von Jahren hinweg. Pflanzen Sie diesen kleinen Samen und nach 2.000 Jahren erhalten Sie dies: den Lost Monarch. Er wächst in Grove of Titans an der Nordküste und wurde 1998 entdeckt. Doch wenn Sie den Stamm eines Redwoods ansehen, sehen Sie kein Lebewesen. Sie sind wie eine Maus, die den Fuß eines Elefanten ansieht, und der größte Teil über Ihnen bleibt Ihnen verborgen.
Das hat mich sehr interessiert und ich habe über ein Paar geschrieben: Steve Sillett und Marie Antoine, die Haupterforscher der Redwood-Baumkronen. Sie sind Spitzenathleten und außerdem erstklassige Waldökologen. Steve Sillett war 19 Jahre alt und studierte am Reed College, als er hörte, dass das Blätterdach des Redwood-Waldes als sogenannte Redwood-Wüste angesehen wird. Was bedeutet, dass man damals dachte, dass es dort oben nichts als die Zweige der Redwoods gäbe. Zusammen mit einem Freund entschloss er sich, ohne Seile oder Ausrüstung auf einen Redwood zu steigen, um zu sehen, was dort oben war. Er kletterte auf einen kleinen Baum neben dem riesigen Redwood, sprang durch die Luft und ergriff einen Ast mit seinen Händen. Er hing dort wie ein Artist am Trapez. Von dort aus kletterte er direkt an der Borke hoch, bis er an die Spitze gelangte.
Sein Freund Marwood Harris folgte ihm. Keiner von beiden hatte gemerkt, dass da ein Wespennest von der Größe einer Bowlingkugel an dem Ast hing, auf den Steve gesprungen war. Als Marwood hinübersprang, stürzten sich die Wespen auf ihn. Sie stachen ihn ins Gesicht und die Augen. Er ließ beinahe los. Das war in 23 Metern Höhe. Er wäre in den Tod gestürzt. Doch sie haben es nach oben geschafft und sie fanden keine Redwood-Wüste, sondern eine verlorene Welt: ein dreidimensionales Labyrinth in der Luft voller unbekanntem Leben. Ich hatte ja an anderen Themen gearbeitet: die Entstehung von Infektionskrankheiten, die aus dem natürlichen Ökosystem der Erde hervorgehen, einen Speziessprung machen und Menschen befallen.
Nach drei Büchern darüber wurde es mir irgendwie etwas viel. Meine Frau und ich vergöttern unsere Kinder. Ich fing an, mit ihnen auf Bäume zu klettern, einfach als gemeinsame Aktivität, mit Hilfe der sogenannten seilunterstützten Baumklettertechnik. Man benutzt Seile, um sich in die Baumkrone zu befördern. Kinder sind unglaublich geschickte Baumkletterer. Das ist mein Sohn Oliver. Sie scheinen nicht unter derselben Höhenangst zu leiden wie Menschen.
Wenn ein Lebenszyklus die Stammesgeschichte nachempfindet, dann sind Kinder unseren Wurzeln als Primaten im Urwald näher. Menschen sind wohl die einzigen Primaten, die ich kenne, die Höhenangst haben. Alle anderen Primaten klettern auf Bäume, wenn sie Angst haben – dort fühlen sie sich sicher. Wir haben auf den Bäumen übernachtet, in Hängematten. Meine Tochter Laura, damals 15, wie sie aus einer Hängematte guckt. Sie ist da übrigens an ein Seil gebunden. Sie kann nicht runterfallen. Sie guckt aus ihrer Hängematte und Vogelgezwitscher kommt aus allen Richtungen um uns herum. In der Nacht waren wir von Flughörnchen besucht worden, die Menschen nicht als solche zu erkennen schienen, weil sie sie noch nie vorher in der Baumkrone gesehen hatten. Wir haben kompliziertere Techniken wie Sky-Walking geübt, mit der man sich zwischen Bäumen hin und her bewegen kann, ähnlich wie Spiderman. Daraus wurde ein Schreibprojekt.
Wenn Steve Sillett einen Redwood besteigt, schießt er einen Pfeil ab mit einer Angelschnur dran. Diese legt sich über einen Ast und man zieht daran ein Seil in den Baum hoch, an dem man entlangklettern kann. Man steigt 30 Stockwerke hoch. Zwei Leute steigen hier auf diesen Baum namens Gaya, vermutlich einer der ältesten Redwoods: Hier sind sie. Sie haben erst ein Siebtel der Strecke nach oben geschafft. Man fühlt sich schon verwundbar. Da unten am Boden steht eine kleiner Mensch. Man fühlt sich wie an einer Holzwand. Doch dann erreicht man die Baumkrone, als würde man durch eine Wolkendecke stoßen. Man verliert plötzlich den Boden aus den Augen und genauso den Himmel und betritt einen dreidimensionalen Irrgarten in der Luft, Farne wachsen aus Erde, die von allerlei kleinen Organismen bevölkert wird, und bilden hängende Gärten.
Es gibt Epiphyten, Pflanzen, die auf Bäumen wachsen. Das hier sind Heidelbeersträucher. Viele Arten von Moosen und Flechten bedecken die Bäume über und über. Wenn man sich dem Baumwipfel nähert, denkt man, man könne nicht fallen. Es ist schon schwer, sich zu bewegen. Man windet sich zwischen Ästen hindurch, die übersät sind von Lebewesen, die am Boden gar nicht vorkommen. Als ob man durch ein Korallenriff taucht, nur nach oben statt nach unten. An der Spitze weiten sich die Bäume oft zu etwas wie Plattformen aus. Maria sitzt hier auf einer. Diese Äste sind vielleicht fünf- bis sechshundert Jahre alt. Redwoods wachsen an der Spitze sehr langsam. Und eine Besonderheit: Dickichte aus Heidelbeersträuchern, die aus den Spitzen der Redwoods wachsen und als Heidelbeer-Afros bekannt sind. Man kann dort sitzen und Beeren essen, während man sich ausruht.
Redwoods haben eine enorme Oberfläche, die sich in den Himmel ausdehnt, weil sie zu etwas neigen, was man Reiteration nennt – Wiederholung. Ein Redwood ist ein Fraktal. Er bildet Äste aus und daraus brechen kleine Bäume hervor, Kopien des Originals. Hier sehen wir eine Reiteration bei Chronos, einem älteren Redwood. Diese Wiederholung ist ein riesiger Strebebogen, der aus dem Baum selbst herauskommt. Dieser Bogen ist nicht mal auf halber Höhe. Und dann bricht daraus ein Redwood-Wald hervor. Dieser spezielle Zusatzstamm ist am Ansatz einen Meter dick und verläuft 46 Meter in die Höhe. Er ist so groß wie die höchsten Bäume östlich des Mississippi und doch nur ein kleines Element von Chronos.
Diese 3D-Karte von der Baumkronenstruktur des Redwoods Iluvatar – angefertigt von Steve Sillett, Marie Antoine und ihren Kollegen – vermittelt Ihnen einen Eindruck. Sie sehen hier ein hierarchisches Schema des Stammwuchses dieses Baumes, der sich mit der Zeit in ein sechsstufiges Fraktal ausgearbeitet hat – Stämme, die aus Stämmen, die aus Stämmen entspringen. Ich bat Steve, zum Größenvergleich einen Menschen dazuzustellen. Der Mensch ist hier. Hier unten. Er winkt uns zu. Ich wollte Craig Venter fragen, ob es möglich wäre, einem Menschen ein künstliches Chromosom einzufügen, sodass wir uns nach Belieben reiterieren könnten. Wenn wir das könnten, dann wären die Finger unserer Hände kleine Leute, die wie wir aussehen, und auch sie hätten kleine Leute an ihren Händen und so weiter. Wenn wir die Biologie von Redwoods hätten, hätten wir praktisch sechs Stufen von Leuten an unseren Händen. Es wäre doch wunderbar, jemandem winken zu können, und all die Reiterationen würden mitwinken.
Um das nochmal zu reiterieren... Sehen wir uns Iluvatar mal genauer an. Wir sehen den gelben Ausschnitt. Diese halluzinatorische Zeichnung zeigt uns... alles, was Sie hier sehen, ist Teil von Iluvatar. Das sind tausendjährige Strukturen – Teile des Baumes, deren Alter man auf über 1.000 Jahre schätzt. Vier Menschen sind auf diesem Bild: eins, zwei, drei, vier. Und ich will Ihnen noch was zeigen. Das ist ein Strebebogen. Redwoods wachsen wieder zusammen, während sie sich ausbreiten. Dieser Bogen ist ein Ast des kleinen Stammes da, der zum Hauptstamm zurückkehrt und mit ihm verschmilzt. Strebebögen geben der Baumkrone Stabilität, genau wie bei einer Kathedrale, und helfen dem Baum, länger zu leben. Die Wissenschaftler machen alle möglichen Experimente auf diesen Bäumen. Sie überwachen sie wie auf der Intensivstation.
Sie stellen fest, dass Redwoods Feuchtigkeit aus der Luft in ihre Stämme und vielleicht ganz bis hinunter in ihre Wurzeln transportieren können. Sie können auch an jeder Stelle im Baum selbst Wurzeln schlagen. Wenn ein Teil eines Baumes fault, wird der Baum in sich selbst hinein Wurzeln bilden, um Nährstoffe herauszuholen, während er verrottet. Wenn wir die Biologie von Redwoods hätten und Wundbrand am Arm bekämen, dann könnten wir einfach, naja... Nährstoffe und Feuchtigkeit extrahieren, bis er abfiele. Die Erde in der Baumkrone kann bis zu 1 m tief sein – zig Meter über dem Waldboden – und einige Organismen in dieser Erde haben noch gar keine Namen.
Hier eine namenlose Art von Ruderfußkrebsen. Diese Krebse sind ein Hauptbestandteil der Meere und eine Hauptnahrungsquelle weidender Bartenwale. Was sie in den Kronen der Redwood-Wälder machen, hundert Meter über dem Meeresspiegel, und wie sie da hinkamen ist vollkommen unklar. Es gibt einige interessante Theorien. Wenn ich Zeit hätte, würde ich sie Ihnen erzählen. Je näher Sie einen Baum betrachten, desto mehr Komplexität sehen Sie. Hier sehen wir den Wipfel von Gaya, dem vermutlich ältesten Coast Redwood. Gaya ist wohl zwischen 3.000 und 5.000 Jahre alt – keiner weiß das genau – seine Spitze ist abgebrochen und er verfällt langsam.
Dieses komplexe Gebilde, das wie ein kleiner japanischer Garten aussieht, ist wahrscheinlich über 700 Jahre hinweg entstanden. Man braucht eine Lupe, um zu sehen, wie gigantisch dieser Baum ist. Ich muss Ihnen zum Schluss dieses Vortrags leider etwas sehr Trauriges zeigen. Die Kanadische Hemlocktanne wird oft als Redwood des Ostens bezeichnet. Und jetzt schließt sich der Kreis. In den 1950ern tauchte ein kleines Tier in Richmond, Virginia auf namens Hemlock Woolly Adelgid. Es vollzog einen Speziessprung über irgendein anderes Tier aus Asien, Vorher hatte es auf asiatischen Hemlocktannen gelebt. Als es auf seinen neuen Wirt, die Kanadische Hemlocktanne, überging, entkam es seinen Feinden und der neue Wirt hatte keine Abwehrkräfte. Die Wälder der Kanadischen Hemlocktanne werden in gewisser Weise als letzte Urwaldreste östlich des Mississippi angesehen.
Ich wusste nicht mal, dass es im Osten Regenwälder gibt, aber im Nationalpark Great Smoky Mountains kann es bis zu 255 mm Niederschlag im Jahr geben. In den letzten zwei, drei Sommern ist dieser feindliche Organismus, diese Art Baum-Ebola sozusagen, über die östlichen Urwälder der Hemlocktanne hergefallen und hat sie absolut ausradiert. Ich war letzten Sommer dort klettern. Das ist der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark und soweit das Auge reicht abgestorbene Hemlocktannen. Was wir hier sehen ist nicht nur das mögliche Ende der Kanadischen Hemlocktanne – also ihr Aussterben durch den Überfall dieses Parasiten – sondern auch das Sterben eines unglaublich komplexen Ökosystems, für das die Bäume nur die Grundlage bilden – für das Himmelslabyrinth, dass in ihren Kronen existiert.
Es ist absolut herzzerreißend, das zu sehen. Es ist einfach unglaublich – ich kann es kaum fassen – dass die nationalen Nachrichten überhaupt nicht darüber berichtet haben, obwohl das die Vernichtung eines der wichtigsten Ökosysteme Nordamerikas ist. Was können die Redwoods uns über uns selbst lehren? Ich glaube, eines ist die menschliche Zeitvorstellung. Die flackernde, vergängliche Art menschlicher Zeiträume und wie kurz ein Menschenleben ist, wie wichtig Liebe. Aber wir sind anders als Bäume und wir können auch etwas über uns lernen durch die Unterschiede zwischen uns. Wir sind Menschen und wir haben die Fähigkeit zu lieben, die Fähigkeit uns Gedanken zu machen; wir haben eine Art grenzenloser Neugierde, rastlosen Wissensdurstes – was zu uns als Primaten doch so gut passt.
Und ich persönlich zumindest habe von den Bäumen eine ganze neue Art gelernt, meine Kinder zu lieben. Mit ihnen das Blattwerk des Waldes zu erforschen war eine der besten Erfahrungen meines Daseins auf der Erde. Was mich wohl mit am glücklichsten macht, ist der Gedanke, dass ich meine Kinder in den winzigkleinen Kreis der Menschen einweihen konnte, die das Glück haben oder vielleicht dumm genug sind, noch auf Bäume zu klettern. Vielen Dank.
Chris Anderson: Bei einem früheren TED hat mir, glaube ich, Nathan Myhrvold erzählt, dass man glaubt – weil diese Bäume 2.000 Jahre oder älter sind – dass viele Bäume Ökosysteme sind, die Arten beherbergen, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen als auf diesem einen Baum. Ist das korrekt?
Richard Preston: Ja, richtig. Ich habe Hyperion erwähnt, den höchsten Baum der Welt. Ich war Mitglied des Teams, dass ihn 2006 als erstes bestiegen hat. Und während wir da hochgeklettert sind, hat Marie Antoine auf halber Höhe eine unbekannte Art goldbrauner Ameisen am Stamm entdeckt. Ameisen kommen sonst an Redwoods seltsamerweise nicht vor und wir fragten uns, ob diese Ameisenart nur an diesem einen Baum oder möglicherweise nur in diesem Hain heimisch ist. Bei den folgenden Aufstiegen haben wir die Ameise nie wiedergefunden, deshalb konnten wir kein Exemplar einsammeln. Wir wissen nicht, was es ist – nur, dass es da ist.
- Wir müssen uns doch fragen, on eine andere Spezies als unsere die wichtigen Geschichten der Erde aufgezeichnet hat. Unsere Geschichten drehen sich um Irak und Krieg, Politik und Klatsch. Und du hast uns gerade eine andere erzählt von diesem tragischen Wettrüsten und von Ökosystemen, die vielleicht für immer verloren sind. Du hast mich extrem nachdenklich gemacht und mir ein Gefühl dafür gegeben, wie zerbrechlich das alles ist.
- Es ist zerbrechlich und ich denke auch an neue Humankrankheiten; Parasiten, die auf die menschliche Rasse übergehen. Aber das ist nur eine kleine Facette des viel größeren Problems der weltweiten Arteninvasion. Sie betrifft alle Ökosysteme und letztlich die Erde als Ganzes...
- Zum Teil versehentlich durch uns verursacht.
- Durch den Menschen, die Bewegungen des Menschen verursacht. Denk dir die Biosphäre der Erde als Palast. Die Kontinente sind die Zimmer des Palastes und die Inseln die Kammern. Aber seit kurzem sind alle Türen des Palastes aufgerissen und die Wände brechen ein.
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Wissenschaftsautor Richard Preston spricht über einige der größten Lebewesen auf dem Planeten, die Mammutbäume der US-Pazifikküste. Sie entstehen aus winzigen Samen, bilden die Basis ganzer Ökosysteme – und sind immer noch weitestgehend ein Rätsel.
Richard Preston wrote The Hot Zone, a classic look at the Ebola virus and the scientists who fight it. His wide-ranging curiosity about science and people has led him to cover a dizzying list of topics, with a lapidary attention to detail and an ear for the human voice. Full bio »
Translated into German by Jan Wilberg
Reviewed by Alex Boos
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18:19 Posted: May 2008
Views 465,627 | Comments 96
16:17 Posted: Apr 2007
Views 557,818 | Comments 124
18:18 Posted: Jul 2008
Views 170,516 | Comments 33
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