Ich dachte, ich beginne mit einer Kriegsszene. Es gab wenige Anzeichen auf die kommende Gefahr. Die aufständischen Iraki hatten die IED, eine improvisierte Sprengfalle, sehr sorgfältig am Straßenrand versteckt. Ab 2006 gab es jeden Monat mehr als 2500 dieser Angriffe, und sie waren die Hauptursache der Verluste unter amerikanischen Soldaten und irakischen Zivilisten.
Das Team, das dieses IED aufspürte, nennt man ein EOD Team -- Sprengstoffentsorgungskommando -- und sie sind die Speerspitze der amerikanischen Anstrengungen diese Bomben am Straßenrand zu unterbinden. Jedes EOD Team hat an die 600 dieser Bombeneinsätze jedes Jahr, mit zwei Entschärfungen pro Tag. Vielleicht der beste Hinweis auf ihren Wert für den Kriegseinsatz, ist, dass die irakischen Aufständischen ein Kopfgeld von 50.000$ für jeden einzelnen EOD Soldaten ausgesetzt hatten.
Unglücklicherweise hat dieser spezielle Einsatz nicht gut geendet. Als der Soldat nah genug war um die verräterischen Kabel an der Bombe zu sehen explodierte sie in einer Flammenwolke. Nun, abhängig davon, wie nah man dran ist und wie viel Sprengstoff in der Bombe ist, kann sie tödlich sein, oder verwunden. Man muss mindestens 50 m entfernt sein, um dem zu entgehen. Die Druckwelle ist so stark, dass sie Knochen brechen kann, selbst wenn man nicht direkt getroffen wird. Dieser Soldat war direkt über der Bombe.
Und als der Rest des Teams nachrückte, war nicht mehr viel übrig. Und in dieser Nacht hatte der Kommandeur die traurige Pflicht einen Beileidsbrief in die Vereinigten Staaten zu schreiben. Er sprach davon, wie groß der Verlust für die Einheit war, und dass sie ihren mutigsten Soldaten verloren hätten. Einen Soldaten, der ihr Leben viele Male gerettet hat. Und er entschuldigte sich dafür, dass er ihn nicht nach Hause bringen konnte. Aber dann sprach er von der guten Seite, die er dem Verlust abgewinnen konnte. "Wenigstens", schrieb er, " muss man nach dem Verlust eines Roboters keinen Brief an seine Mutter schicken".
Diese Geschichte klingt nach Science Fiction, aber auf dem Schlachtfeld ist sie schon Realität. Der Soldat war in diesem Fall ein 20 Kg schwerer Roboter namens PackBot. Der Brief ging nicht an irgendeinen Bauernhof in Iowa, wie man das in alten Kriegsfilmen sieht, sondern an die iRobot Company, die nach dem Roman von Asimov benannt wurde und dem nicht so tollen Film mit Will Smith und.. ähm.. (Gelächter) wenn Sie sich daran erinnern, dass in der Geschichte die Roboter zuerst niedrige Dienste verrichteten, und später fällten sie Entscheidungen über Leben und Tod. Das ist heute eine Realität.
Es werden jetzt hinter mir eine Serie von Photos projiziert, die Ihnen zeigen, wie Roboter derzeit im Krieg eingesetzt werden, oder bereits als Prototyp existieren. Nur um Ihnen eine Vorstellung zu geben. Anders gesagt, Sie werden nichts sehen, das durch Vulkanier Technologie betrieben wird, oder durch Teenage-Zauberer Hormone oder ähnlichem, das ist alles echt. Also, warum beginnen wir nicht mit diesen Bildern?
Etwas Großes geht heutzutage im Krieg vor sich, vielleicht sogar in der Geschichte der Menschheit selbst. Das U.S. Militär ging in den Irak mit einer Handvoll fliegender Drohnen, jetzt haben wir 5,300. Wir begannen mit Null unbemannten Bodensystemen, jetzt haben wir 12,000. Und der Fachbegriff "Killer Applikation" bekommt hierbei eine neue Bedeutung. Wir müssen uns klarmachen, dass wir vom Modell T Fords sprechen, dem Flugzeug der Gebrüder Wright, im Vergleich zu dem, was bald kommen wird. An diesem Punkt stehen wir gerade.
Einer der Leute, den ich vor kurzem traf, war ein Air-Force 3-Sterne General,, und er sagte, "Im Wesentlichen sind wir darauf ausgerichtet sehr bald zehntausende Roboter in unseren Konflikten einzusetzen, und diese Zahlen sind von Bedeutung, weil wir nicht nur von Zehntausenden der heutigen Robotern reden, sondern von Zehntausenden dieser Prototypen, und den Robotern von Morgen. Etwas, das in der Technik natürlich gilt, ist Moores Gesetz, nach dem man immer mehr Rechenleistung in diese Roboter stecken kann. Also springen Sie kurz 25 Jahre in die Zukunft. Wenn Moore's Gesetz immer noch gilt, werden diese Roboter eine etwa 1 Milliarde mal stärkere Rechenleistung haben als heute. Und das bedeutet, dass Dinge, von denen wir nur auf Science Fiction Treffen, wie z.B. der Comicon, geredet haben, nun in den Schaltstellen der Macht und an Orten wie dem Pentagon diskutiert werden müssen, Eine Revolution der Roboter steht uns bevor.
Hier muss ich genau sein. Ich rede nicht von einer Revolution, wo Sie sich sorgen müssen, dass der Governeur von Kalifornien als Terminator vor Ihrer Tür steht. (Lachen) Wenn Historiker diese Zeit untersuchen, werden sie finden, dass wir vor einer anderen Art von Revolution stehen, einer Revolution des Kriegs, ähnlich der Erfindung der Atom-Bombe. Es ist vielleicht noch revolutionärer als das, weil unsere unbemannten Systeme nicht nur das "Wie" der kriegerischen Auseinandersetzung beeinflussen, sondern das "wer" Krieg führt, und zwar auf der grundlegensten Ebene. Das heißt, in jeder früheren Revolution den Krieg betreffend, sei es durch das Maschinengewehr oder die Atom-Bombe, ging es um ein System, das entweder schneller feuerte, weiter reichte, stärker Bumm machte. Das gilt sicherlich auch für die Robotik. Aber sie verändert auch die Erfahrung des Kriegers, und sogar die bloße Identität des Kriegers.
Anders gesagt, das 5000 Jahre alte Monopol der Menschheit, Kriege zu führen bricht gerade zu unseren Lebzeiten zusammen. Ich habe in den letzten Jahren alle Akteure in diesem Bereich getroffen, von den Robotik Wissenschaftlern zu den Science Fiction Autoren, die sie inspiriert haben, zu den 19-jährigen Drohnenpiloten, die von Nevada aus kämpfen, zu den 4-Stern Generälen, die sie befehligen, sogar zu den irakischen Aufständischen, Aufständischen, die die Ziele sind, und was sie von unseren Systemen halten. Ich habe nicht nur ihre Geschichten interessant gefunden, sondern, wie ihre Erfahrungen die Auswirkungen wiederspiegeln, die sich langsam in unserer Gesellschaft, in unseren Gesetzen, unserer Ethik ausbreiten. Und in der verbleibenden Zeit möchte ich nun ein paar dieser Auswirkungen verdeutlichen.
Die Erste ist, dass die Zukunft des Krieges, selbst eine mit Robotern, keine rein amerikanische sein wird. Die USA ist zur Zeit an der Spitze der militärischen Robotik, aber wir wissen, dass im technischen Bereich der First Mover keinen dauerhaften Vorteil hat. Eine kurze Umfrage: Wieviele Leute hier verwenden noch immer Wang Computer? (Lachen) Im Krieg ist es genauso. Die Briten und Franzosen haben den Panzer erfunden, die Deutschen kamen darauf, wie man ihn am besten einsetzt. Was die USA angeht, sind wir im Moment ganz vorne, aber es gibt noch 43 andere Länder, die an militärischen Robotern arbeiten, und darunter befinden sich all die interessanten Länder wie Russland, China, Pakistan, Iran.
Und das bereitet mir viel größere Sorgen. Wie schreiten wir in dieser Entwicklung voran, gemessen an dem Stand unserer Fertigung, und dem Stand unserer wissenschaftlichen und mathematischen Schulbildung? Eine andere Art darüber nachzudenken ist, zu fragen, was es heißt, zunehmend Soldaten in den Krieg zu schicken, wo die Hardware aus China stammt, und die Software aus Indien? Aber genauso wie sich Software in den Open Source Bereich verlagert hat, ist es der Fall mit der Kriegsführung. Anders als bei Flugzeugträgern oder Atombomben, braucht es kein riesiges Fertigungssystem um Roboter zu bauen, vieles davon kommt fertig aus dem Regal, und manches ist sogar Do-it-yourself. Eines der Bilder, das Sie gerade gesehen haben, zeigte die Raven Drohne. Sie wird von Hand . gestartet. Für circa 1.000 Dollar können Sie sich selbst eine bauen, gleichwertig zu dem, was die Soldaten im Irak verwenden.
Das macht schon Kopfschmerzen, wenn man an Krieg und Konflikte denkt. Die Guten können herumspielen und so etwas als Hobby herstellen, aber das können die Bösen auch. Diese Kreuzung von Robotik und Dingen wie Terrorismus wird eine beunruhigende Faszination haben. Wir haben bereits gesehen, wie es beginnt. Während des Krieges zwischen Israel, einem Staat, und der Hisbolla, einem nicht-staatlichen Akteur, flog der nicht-staatliche Akteur vier verschiedene Drohnen gegen Israel. Es gibt bereits eine Dschihad Website, über die man aus der Entfernung eine Sprengfalle im Irak explodieren lassen kann, während man zu Hause am Computer sitzt.
Daher glaube ich, dass wir zwei Trends sehen werden, die damit einhergehen. Erstens wird die Macht des Einzelnen gegenüber den Regierungen gestärkt. Zweitens werden wir eine Expansion im terroristischen Bereich sehen. Die Zukunft könnte eine Kreuzung zwischen El Kaida 2.0 und der nächsten Generation des Una Bombers sein. Zudem müssen Sie bedenken, dass Sie einen Roboter nicht überzeugen müssen, dass er im Paradies 72 Jungfrauen bekommt, damit er sich selbst in die Luft sprengt.
Aber die daraus resultierenden Auswirkungen werden in unsere Politik dringen. Unter anderem habe ich mit einem ehemaligen stellvertretender Verteidigungsminister unter Ronald Regans gesprochen. Und er drückte es so aus: "Ich mag diese Systeme, weil sie das Leben von Amerikanern retten, aber ich bin besorgt über die zunehmende Vermarktlichung der Kriege, mehr "Schrecken und Ehrfurcht" Reden um für eine Übernahme der Kosten zu sorgen. Die Menschen unterstützen den Einsatz von Gewalt eher, wenn sie denken, dass es nichts kostet." Für mich folgen Roboter gewissen Trends, die bereits in unserem Gemeinwesen eine Rolle spielen, und führen sie vielleicht zur ihrem logischen Ende. Wir haben keine Einberufung. Wir haben keine Kriegserklärungen mehr. Wir kaufen keinen Kriegsanleihen mehr. Und jetzt kommt dazu, dass wir immer mehr unserer amerikanischen Soldaten, die wir in Gefahr bringen würden durch Maschinen ersetzen, und so könnten wir diese bereits schwindenen Barrieren gegen den Krieg bald ganz fallen lassen.
Aber die Zukunft des Krieges wird sich auch auf YouTube abspielen. Unsere neuen Technologien holen die Menschen nicht nur aus der Gefahrenzone, sie zeichnen auch alles auf, was sie sehen. So entkoppeln sie nicht nur die Öffentlichkeit, sie formen ihr Verhältnis zum Krieg überhaupt um. Es gibt bereits jetzt viele tausend Video-Clips von Kampfszenen aus dem Irak auf Youtube, die meisten wurden von Drohnen gefilmt. Nun könnte dies eine gute Sache sein, es könnte wie nie zuvor Verbindungen zwischen der Heimat- und der Kriegsfront herstellen. Aber bedenken Sie, dass das in unsere , eigenartigen schrägen Welt stattfindet. Und die Möglichkeit diese Videos auf Ihren Ipod oder Zune herunterzuladen, erlaubt es Ihnen unweigerlich, sie zu Unterhaltung zu machen. Soldaten haben eine Bezeichnung für diese Clips, sie nennen sie Kriegspornos. Ein typisches Beispiel dafür habe ich als Email bekommen, im Anhang ein Video von einem Drohnen Angriff, der einen feindlichen Stützpunkt zerstörte, Raketentreffer, Körper, die durch die Explosion in der Luft zerrissen wurden. Es war mit Musik untermalt, es war von einem Popsong untemalt, "ich möchte einfach nur fliegen" von Sugar Ray.
Die Möglichkeit mehr anzusehen, aber weniger zu erfahren, erzeugt ein Missverhältnis in der Beziehung der Öffentlichkeit zum Krieg. Ich möchte dazu einen Vergleich aus dem Sport bringen. Es ist wie der Unterschied zwischen, ein professionelles Basketball Spiel im Fernsehen zu sehen, wo die Sportler winzige Figuren auf dem Bildschirm sind, und wirklich zu diesem Spiel hinzugehen und zu erleben, wie jemand mit 2,10 Meter wirklich aussieht. Aber wir müssen uns klarmachen, es sind nur Videos, es ist nur die ESPN Sports Center Version des Spiels.Der Kontext geht verloren, die Strategie geht verloren, so wie die Menschlichkeit, der Krieg wird zu Slam Dunks und intelligenten Bomben.
Während in der Zukunft des Krieges vermehrt Maschinen eingesetzt werden mögen, ist es ironischerweise unsere menschliche Psyche, die all das hervorbringt. Es sind unsere menschlichen Schwächen, die zu diesen Kriegen führen. Ein Beispiel dafür, das große Resonanz im politischen Bereich hat, ist, wie es sich in unserem sehr realen Krieg der Überzeugungen manifestiert, den wir gegen radikale Gruppierungen führen. Welche Botschaft glauben wir mit diesen Maschinen zu übermitteln, und wie wird diese Botschaft im Gegenzug von der anderen Seite empfangen. Ich habe einen führender Beamten der Bush Regierung getroffen, der Folgendes über unsere Entpersonalisierung des Krieges sagte: Zitat: "Es trägt zu unserer Stärke bei. Was die Menschen erschreckt, ist unsere Technologie."
aber wenn Sie hinausgehen und sich mit Leuten treffen, z.B. im Libanon, ist das eine ganz andere Geschichte. Dort traf ich einen Zeitungsherausgeber. Während unseres Gesprächs flog ein Drohne über ihm. Er hat Folgendes dazu gesagt: Das ist nur ein weiteres Beispeil für die kaltherzigen, grausamen Israelis und Amerikaner, die Feiglinge sind, weil sie Maschinen schicken um uns zu bekämpfen. Sie haben zuviel Angst um mit uns wie echte Männer zu kämpfen. Also müssen wir nur ein paar ihrer Soldaten töten um sie zu besiegen."
Die Zukunft des Kriegs bringt auch eine neue Art Krieger hervor. Und definiert dadurch die Erfahrung, in den Krieg zu ziehen, neu. Sie können ihn als Büro-Krieger bezeichnen. Ein Predator-Drohnen Pilot beschrieb seine Erfahrung im Irak Krieg zu kämpfen, ohne dabei je Nevada zu verlassen, wie folgt: "Sie ziehen für 12 Stunden in den Krieg, feuern Waffen auf Ziele ab, um feindliche Kämpfer direkt zu töten, und dann steigen Sie in ihr Auto und fahren nach Hause, und innerhalb von 20 Minuten sitzen Sie beim Abendessen und sprechen mit ihren Kindern über ihre Hausaufgaben."
Diese Erfahrungen psychisch auszutarieren ist unglaublich schwer. Tatsächlich leiden die Piloten dieser Drohnen in weit höherem Ausmaß an PTBS als viele der Einheiten vor Ort im Irak. Aber einige befürchten, dass diese Entkopplung zu etwas anderem führt, dass Kriegsverbrechen leichter werden wenn die Distanz größer ist. Ein junger Pilot beschrieb es so: "Feindliche Truppen aus der Ferne außer Gefecht zu setzen, ist wie in einem Videospiel.! Wie jeder, der Grand Theft Auto spielte, weiß, machen wir im Videospiel Dinge, die wir bei realen Begegnungen nicht tun.
Eine meiner Kernaussagen ist, das technologische Revolutionen noch eine andere Seite haben, und diese unsere Gegenwart, und vielleicht auch unsere Zukunft, formt. Das Moore'sche Gesetz gilt, genauso wie Murphy's Gesetz. Der Nebel des Krieges wird nicht gelüftet, der Feind hat eine Stimme, wir erlangen ungeahnte neue Möglichkeiten. Wir sehen und erleben aber auch neue menschliche Dilemma. Manchmal nur in der Form von "oops" Erlebnissen. So hat es der Chef einer Robotik Firma beschrieben, "Sie haben einfach oops-Erlebnisse," Nun, was sind oops-Erlebnisse bei Robotern und Krieg?
Manchmal sind sie lustig. Manchmal wird eine Szene, wie aus dem Eddie Murphy Film "Angriff ist die beste Verteidigung" , Wirklichkeit in der ein mit einem Maschinengewehr bewaffneter Roboter sich während einer Testvorführung beginnt im Kreis zu drehen, und sein Maschinengewehr auf die anwesenden VIPs richtet. Glücklicherweise war die Waffe nicht geladen und niemand wurde verletzt. Aber es gibt auch tragische oops-Erlebnisse, wie letztes Jahr in Südafrika, wo eine Luftabwehrgeschütz durch eine, Zitat: "Software Panne" aktiviert wurde und feuerte, und neun Soldaten getötet wurden.
Es gibt neue Anforderungen an die Gesetze von Krieg und Verantwortlichkeit. Was tun wir mit so etwas wie einer unbemannten Schlacht? Was ist eine unbemannte Schlacht ? Bereits bei drei mit Predator Drohnen geführten Attacken, dachten wir, wir hätten Bin Laden erwischt, was, wie sich herausstellte, nicht der Fall war. Da stehen wir gerade. Dabei sprechen wir noch nicht einmal über autonome bewaffnete Systeme, die völlig eigenständig Gewalt ausüben, und glauben Sie nicht, dass das nicht bevorsteht. Meine Recherchen führten mich zu 4 verschiedene Pentagon Projekten, die jeweils einen anderen Aspekt dazu adressierten.
Daraus ergibt sich die Frage, wie das nun mit Kriegsverbrechen zusammenhängt? Roboter haben keine Gefühle, und regen sich nicht auf, wenn ihr Kamerad getötet wird. Sie begehen keine Verbrechen aus Zorn oder Rache. Aber Roboter haben keine Gefühle, Sie sehen die 80-jährige Großmutter im Rollstuhl auf die gleiche Art, wie sie einen T80 Panzer sehen. Beide sind nur eine Folge von Nullen und Einsen. Und so müssen wir herausfinden, wie wir die Regeln des Krieges aus dem 20 Jahrhundert, die mittlerweile alt genug für das Altersheim sind, auf den Stand der Technologien des 21 Jhdts bringen.
Ich habe darüber gesprochen, was die Zukunft des Krieges zu sein scheint, beachten Sie, dass ich nur reale Beispiele verwendet habe, und Sie sahen ausschließlich echte Bilder und Videos. Das stellt uns alle vor eine große Herausforderung, über die wir gründlich nachdenken müssen, bevor Sie sich darüber sorgen, dass Ihnen Ihr Roomba ihr Leben wegsaugt. Werden wir zulassen, dass wir das, was sich gerade im Krieg manifestiert, verleugnen, weil es so fantastisch klingt? Werden wir uns der Realität des Kriegs im 21 Jahrhundert stellen? Wird unsere Generaton den gleichen Fehler machen, wie die vorangegangene mit den Atomwaffen, die, die sich daraus ergebenden Fragen ignorierten, bis die Büchse der Pandora offen war?
Vielleicht liege ich falsch. Ein Robotik-Wissenschaftler sagte mir, dass es so wäre, Er sagte, "Es gibt keine wirklichen sozialen, ethischen, moralischen Fragen bei Robotern." Und fügte hinzu, "Außer die Maschine tötet wiederholt die falschen Leute, " Zitat: "dann ist es nur eine Frage des Produkt-Rückrufs."
So endet es hier damit ... Werfen wir doch einen Blick nach Hollywood. Vor ein paar Jahren erstellte Hollywood von allen Top Charakteren eine Liste der 100 Top Helden, und der 100 Top Schurken aus der ganzen Geschichte Hollywoods. Die Figuren, die die Besten und die Schlechtesten der Menschheit darstellten. Nur eine Figur schaffte es auf beide Listen. Der Terminator, eine Roboter-Tötungsmaschine. Das zeigt, dass unsere Maschinen zum Guten wie zum Bösen verwendet werden können. Aber für mich macht es deutlich, dass es auch bei Menschen eine Dualität gibt.
Diese Woche hier ist eine Feier unserer Kreativität. Unsere Kreativität hat uns zu den Sternen geführt. Unsere Kreativität hat Kunstwerke und Literatur erschaffen, um unsere Liebe auszudrücken, aber jetzt lenken wir unsere Kreativität in eine bestimmte Richtung, um fantastische Maschinen zu bauen, mit unglaublichen Fähigkeiten, vielleicht schaffen wir eines Tages sogar eine völlig neue Spezies. Aber einer der Hauptgründe, warum wir das tun, ist, weil wir den Trieb haben uns gegenseitig zu zerstören. Deshalb sollten wir uns fragen, ob unsere Maschinen, oder wir selbst auf Krieg programmiert sind? Vielen Dank. (Applaus)
You can share this video by copying this HTML to your clipboard and pasting into your blog or web page. This video will play with subtitles.
You either have JavaScript turned off or have an old version of the Adobe Flash Player. To view this rating widget you
need to get the latest Flash player.
If your browser allows only "trusted sites" to execute Javascript, you should add the "googleapis.com" domain to your whitelist to allow our Flash detection to work properly.
Got an idea, question, or debate inspired by this talk? Start a TED Conversation, or join one of these:
In diesem beeindruckenden Vortrag zeigt P.W. Singer wie die weit verbreitete Verwendung von Robotern im Krieg die Wirklichkeit des Kampfes verändert. Er zeigt uns Szenarien wie aus einem Science Fiction Film -- die mittlerweile nicht mehr rein Fiktion sind.
In P.W. Singer's most recent book, "Wired for War," he studies robotic and drone warfighters -- and explores how these new war machines are changing the very nature of human conflict. He has also written on other facets of modern war, including private armies and child soldiers. Full bio »
Translated into German by Sabrina Gründlinger
Reviewed by Nikolas Engelhard
Comments? Please email the translators above.
23:43 Posted: Jun 2007
Views 493,009 | Comments 258
17:36 Posted: Sep 2007
Views 223,209 | Comments 144
18:47 Posted: Sep 2008
Views 279,983 | Comments 68
Just follow the guidelines outlined under our Creative Commons license.
This comment will be attributed to . Not ? Sign Out.