Sie haben gehört, dass dies die Ära der Umwelt ist – oder der Biologie oder Informationstechnik ... Wir befinden uns in der Ära einer Vielzahl von Sachen. Aber Eines ist sicher: Es ist die Ära des Wandels. Es gibt mehr Veränderungen als jemals zuvor in der Geschichte menschlichen Lebens auf Erden. Sie sind mit dem Konzept vertraut, aber es ist schwierig es zu begreifen, es wirklich zu verstehen. Zum Einstieg habe ich versucht etwas zusammenzustellen. Darin versuche ich zu zeigen – leider kommen die Farben nicht gut heraus – dass mir diese kleine fünfzigjährige Zeitblase, in der Sie sich befinden, Sorgen macht. Man neight dazu sich für die letzte und die zukünftige Generation zu interessieren – Eltern, Kinder – Dinge, die man in den nächsten Jahrzehnten ändern kann – und Sie bewegen sich innerhalb dieser fünzigjährigen Zeitblase. Wenn Sie sich die Bevölkerungskurve ansehen, stellen Sie fest, dass sich in diesen 50 Jahren die menschliche Bevölkerung auf der Erde mehr als verdoppelt, und wir sind dreieinhalb mal so viele Menschen als zur Zeit meiner Geburt. Wenn sie jetzt ein Baby bekommen, bis zum Zeitpunkt, zu dem das Kind aus der Schule kommt, werden mehr Menschen dazu gekommen sein als es bei meiner Geburt gab. Das ist ein noch nie dagewesener und ernormer Sachverhalt. Es ist die Frage wohin dies führen wird. Also, das ist der menschliche Teil.
Nun, der menschliche Teil in Bezug zu Tieren: Schauen Sie auf die linke Seite. Was ich den Anteil Mensch nenne – Menschen, ihr Vieh und ihre Haustiere – gegenüber dem Anteil Natur – alle anderen wilden Tiere, Wirbeltiere und Vögel usw., zu Lande und in der Luft, nicht im Wasser. Wie balanciert sich das aus? Sicher, vor 10.000 Jahren zu Beginn der Zivilisation, machte der Anteil Mensch weniger als ein Zehntel Prozent aus. Sehen wir es uns jetzt an. Sie folgen der Kurve und Sie sehen die weiße Stelle in der Mitte – das ist Ihre 50-jährige Zeitblase. Menschen, Vieh und Haustiere machen jetzt 97 Prozent der integrierten Gesamtmasse auf der Erde aus und die Natur drei Prozent. Wir haben gewonnen. Die nächste Generation muss sich keine Gedanken mehr machen – das Spiel ist aus. Und das größte Problem ereignete sich in den letzten 25 Jahren: Der Anteil stieg von 25 auf diese 97 Prozent an. Und es ist wirklich ernüchternd festzustellen, dass wir Menschen das Leben auf der Erde bestimmen. Wir sind wie die launischen Götter der altgriechischen Mythen, wir spielen mit dem Leben – und nicht sehr weise.
Nun zur dritten Kurve: Informationstechnologie. Hier ist das Moorsche Gesetz dargestellt, welches sich auf die Dichte von Information bezieht. Aber es eignet sich auch gut zur Darstellung einer Menge anderer Dinge zum Thema IT – Computer, deren Nutzung, Internet etc. Und das Wichtige ist, dass die Kurve sprunghaft ansteigt und keine wirklichen Grenzen hat. Nun versuchen Sie dies zu vergleichen. Das ist die Größe der Erde im selben – (Lachen) – Rahmen. Um es zu verdeutlichen, habe ich alle vier Kurven zusammen abgebildet. Es ist nicht notwendig die Details zu lesen. Die erste ist Mensch gegen Natur; wir haben gewonnen, es gibt keine Steigerung. Bevölkerung. Und wenn Sie nach Wachstumsindustrien suchen, Naturschutz ist sicherlich keine gute Idee. Die Bevölkerung nimmt zu und wird noch eine ganze Weile zunehmen. Gutes Geschäft für Geburtshelfer, Bestatter und Bauern, Hausbauer usw. – diese Jobs beschäftigen sich mit menschlichen Körpern, die gefüttert, transportiert und beherbergt werden müssen. Informationstechnologie, die eine Verbindung mit unserem Gehirn herstellt, hat keine Grenzen – Das ist ein wunderbares Arbeitsfeld. Sie suchen nach Wachstumsmöglichkeiten? Informationstechnologie bricht alle Rekorde. Und auf der anderen Seite: Die Größe der Erde. Der Versuch all diese Faktoren zu vereinbaren ist keine vielversprechende Branche.
All dies stellt die grundlegende Plattform dar. Ich denke, dass ich – aus Gründen, die ich nicht verstehe – wirklich ein Ziel habe. Und das Ziel ist eine begehrenswerte und nachhaltige Welt, wenn meine Kinder – die nächste Generation – in meinem Alter sind. Ich denke, das ist ein Ziel, das wir alle erreichen wollen. Jedoch glaube ich, dass es aussichtslos ist. Technologisch ist es erreichbar; wirtschaftlich ist es erreichbar; politisch – damit meine ich menschliche Gewohnheiten und Institutionen – ist es unmöglich. Die Institutionen der Vergangenheit sind schwerfällig und irrelevant für die Zukunft, jedoch bestehen sie und wir müssen mit ihnen umgehen. Ich verbringe etwa 15 Prozent meiner Zeit damit die Welt zu retten, die anderen 85 Prozent mit dem üblichen – was auch immer wir uns sonst widmen. Innerhalb dieser 15 Prozent liegt der Schwerpunkt auf menschlichem Verstand und Denkfähigkeit, um zu versuchen Kinder aus der Zwangsjacke der Schule zu befreien, die ihnen Information und Dogma vermittelt. Um die Kinder dazu zu bewegen nachzudenken, schwierige Fragen zu stellen, über ernste Themen zu argumentieren, nicht alles zu glauben, was sie in Büchern lesen, und umfassend bzw. kreativ zu denken. Das ist möglich. Unsere Schulsysteme sind sehr mangelhaft, sie belohnen uns nicht für die wichtigen Dinge im Leben oder für das Überleben der Zivilisation; sie belohnen uns dafür viel zu lernen und Stoff aufzusaugen. Mit alldem können wir uns heute aus Zeitgründen nicht befassen – es ist ein umfassendes Thema. Eines ist sicher, die Zukunft wird von einer notwendigen – wenn auch nicht ausreichenden – Erscheinung geprägt: Mehr mit weniger zu schaffen. Wir müssen Dinge mit mehr Effizienz, mit weniger Energie und weniger Material tun. Ihre Ur-Ur-Großeltern sind mit Muskelkraft ausgekommen, und dennoch glauben wir, dass für unseren Lebensstil großartige Energie notwendig ist. Und mit all der wunderbaren existierenden Technologie können wir größere Effizienz erreichen, wie z.B. mit Umweltschutz, Recycling usw.
Hier ist ein Kurzüberblick über Sachen, die wir geschaffen haben. Muskelkraftbetriebenes Flugzeug – Gossamer Condor hat mich in 1976 und 77 in diese Richtung gelenkt und gewann den Kremer-Preis für Luftfahrtgeschichte, gefolgt vom Gossamer Albatross. Wir begannen verschiedene seltsame Flugzeuge und Wesen zu bauen. Hier ist eine riesige fliegende Nachbildung eines schwanzlosen Pterosaurus. Der Versuch sie gerade fliegen zu lassen war wie der Versuch einen Pfeil mit dem gefederten Ende nach vorn zu schießen. Es war harte Arbeit, und Junge, Junge, habe ich dabei eine Menge Respekt für die Natur gelernt. Hier sehen Sie die Originalgröße des Tieres. Wir haben an Dingen auf dem Land, in der Luft und im Wasser gearbeitet – an Fahrzeugen aller Arten, zumeist unter Einbezug von etwas Elektronik oder elektrischen Antriebssystemen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie alle vergleichbar sind, egal ob ihr Element Land, Luft oder Wasser ist. Ich werde mich heute auf Luftfahrzeuge konzentrieren. Dies ist ein solarbetriebenes Flugzeug – es trägt eine Person 165 Meilen, von Frankreich nach England, als Symbol dafür, dass Solarenergie ein wichtiger Teil unserer Zukunft sein wird. Dann haben wir das Solarauto für General Motors gebaut – den Sunracer – der das Rennen in Australien gewann. Wir hatten viele Leute, die über Elektroautos nachdachten, was man mit ihnen machen könnte. Ein paar Jahre später schlugen wir GM vor, dass es jetzt an der Zeit wäre den sogenannten Impact zu bauen – und wir bekamen den Auftragt. Und sehen Sie den Impact, den wir mit GM in ihrem Programm entwickelt haben. Das ist der Vorführwagen. Und GM hat es mit großem Aufwand in ein kommerzielles Produkt verwandelt.
Nach dieser Einleitung zeigen wir das erste zweiminütige Video, das zuerst ein kleines Überwachungsflugzeug zeigt und dann mit einem Riesenflugzeug abschließt. Erzähler: "Der AV Pointer, ein winziges Flugzeug, dient der Überwachung – im Grunde wie eine patrouillierende Linse. Ein innovatives Beispiel dafür wohin ferngesteuerte Miniaturisierung führen kann. Es ist einfach zu transportieren, zusammenzubauen und von Hand zu starten. Da es mit Batterien betrieben wird, ist es leise und kaum bemerkbar. Es sendet hochaufgelöste Bilder zum Bediener. Mit eingebautem GPS kann es selbständig navigieren, und es ist stabil genug, um unbeschadet von selbst zu landen. Moderne Segelflugzeuge sind extrem effizient. Einige können mit minimalem Aufstieg gleiten, mit einer Strecke von 18 Metern je 30 cm Höhengewinn. Der Antrieb erfolgt ausschließlich mit Energie, die direkt aus der Atmosphäre gewonnen wird – einer Atmosphäre, die Solarenergie enthält. Menschen wie Vögel haben gelernt, dass die Natur ein großzügiger Lieferant erneuerbarer Energien ist. Segelflugzeuge sind über 1600 km weit geflogen und der Höhenrekord liegt bei über 15 km. (Musik) Der Solar Challenger wurde als Symbol dafür gebaut, dass Solarzellen Wattleistung produzieren können und ein Bestandteil der Zukunft der Energie sein werden. 1981 flog er 262 km von Paris nach England, nur mit der Energie von Sonnenstrahlen, und schaffte eine Grundlage für den Pathfinder. (Musik) Diese Fahrzeuge machen deutlich, dass Ideen und Technologie genutzt werden können, um bemerkenswerte Fortschritte darin zu erreichen mit weniger mehr zu erreichen. Fortschritte, die uns helfen können, eine wünschenswerte Balance zwischen Technologie und Natur zu erreichen. Es steht viel auf dem Spiel, wir steuern auf eine Zukunft voller Herausforderungen zu. Buckminster Fuller hat es deutlich ausgedrückt: "Es gibt keine Passagiere auf dem Raumschiff Erde, nur Besatzung. Wir, die Besatzung, können und müssen mehr mit weniger erreichen -- viel weniger."
Paul MacCready: Können wir bitte das zweite Video so schnell wie möglich einlegen? Es zeigt das Pathfinder Flugzeug auf Flügen letztes Jahr in Hawaii. Und es zeigt eine sehr schöne Bildfolge nach einem Aufstieg auf eine Flughöhe von 21,8 km – höher als ein Propellerflugzeug jemals geflogen ist. Es ist verblüffend: Nur mit der mickrigen Energie der Sonne können Sie mit einem superleichten Flugzeug so hoch fliegen. Es ist Teil eines langfristigen von NASA in Auftrag gegebenen Programms. Wir haben an dieser Sache als Team gearbeitet, und wunderbare Ergebnisse erzielt – wie diesen Flug. Wir arbeiten an einem größeren Flugzeug mit einer Spannweite von 67m und an einem mittelgroßen mit einer regenerierenden Kraftstotffzelle, das überschüssige Energie vom Tag in der Nacht zurückspeisen und somit über Monate hinweg auf rund 20 km Höhe verharren kann. (Musik) Sie hören gleich Ray Morgans Stimme. Er ist der Projektleiter. Alles war auf jeden Fall Teamarbeit und er leitete das Programm. Hier sind einige Sachen, die er am Ende zur Feier zeigte. Ray Morgan: "Wir haben gerade einen siebenmonatigen Einsatz in Hawaii abgeschlossen. Für alle auf dem Festland: Es war nicht einfach von zu Hause weg zu sein. Jedoch machten die Unterstützung, das Vertrauen und die Gastfreundschaft unserer hawaiianischen und militärischen Gastgeber (Musik) PM: "Es beginnt." unsere Erfahrung vergnüglich und unvergesslich." PM: Wir haben Echtzeit Infrarot-Scans, die über das Internet gesendet werden während das Flugzeug fliegt. Und es erkundet ohne die Stratosphäre zu verschmutzen. Das ist sein Ziel: Die Stratosphäre, die Decke, die die Strahlung auf der Erde regelt und dem Leben auf der Erde eine Chance gibt – dies zu untersuchen ist sehr wichtig. Ausserdem stellt es auch eine Art stationärer Sattelit des armen Mannes dar, weil es für Monate oben bleiben kann, 2000 mal näher als der geosynchrone Satellit. Leider konnten wir keinen für Sie mit hierher bringen.
Nun schauen wir uns die andere Seite an. In dem Video sahen wir das neun oder acht Pfund leichte Pointer Flugzeug, eine von Keenan entwickelte Aufklärungsdrohne, die erstaunliche Arbeit leistet. Während einige noch mit Servomechanismen von bis zu 18 oder 25 Gramm arbeiten, wiegen seine nur ein Drittel Gramm. Und was er heute hier zeigen wird ist eine Aufklärungsdrohne, die etwa 60 Gramm wiegt – inklusive Videokamera, Antriebsbatterien, Telemetrie, Empfänger usw. Und wir werden es hoffentlich mit demselben Erfolg fliegen lassen wie bei der Probe gestern Abend. Matt Keenan, sobald du soweit bist – sehr gut – sobald du bereit bist die Drohne fliegen zu lassen. Aber zuerst stellen wir sicher, dass alles auf den Bildschirm übertragen wird, damit Sie sehen was die Drohne sieht. Stellen Sie sich vor Sie wären eine Maus oder eine Fliege, die durch die Kamera im Inneren der Drohne sieht. Matt Keenan: "Sie ist eingeschaltet." PM: "Wir versuchen das Video zu bekommen – hier ist es." MK: "Können wir die Scheinwerfer anschalten?" PM: "Ja, mit den Scheinwerfern sehen wir mehr und können das Flugzeug besser fliegen." MK: "Okay, wir werden versuchen ein paar Runden drehen und es dann wieder landen. Los geht's." (Applaus) PM: "Das Video hat am Anfang gut funktioniert und ich weiß nicht warum – Jetzt funktioniert es. Das war zwar nur eine Minute, aber ich denke, dass sie es eventuell zum Ende des Fluges haben. Klassisch. In Ordnung. Es tut nicht weh, falls es Sie treffen sollte. (Lachen) Ok." (Applaus) "Vielen Dank. Danke sehr." (Applaus)
PM: "Und jetzt, wie man in der Werbung so schön sagt, haben wir noch etwas Besseres für Sie: Flugzeuge, die nur sechs Inches –15 Zentimeter – groß sind. Matt's Flugzeug war letzten Monat auf dem Cover von 'Popular Science', um zu zeigen wohin dies führen kann. Und bald wird etwas in dieser Größe ein GPS und Viedokameras eingebaut haben. Wir haben eins von diesen 14,5 Kilometer bei 56 km/h fliegen lassen, nur mit einer kleinen Batterie. Es bewegt sich eine Menge in der Technologie. Dies sind nur Meilensteine auf dem Weg zu bemerkenswerten Entwicklungen. Das folgende hat kein Video eingebaut, aber sie können eine Vorstellung davon bekommen, was es alles kann." "Ok, los geht's." (Lachen) MK: "Entschuldigung." "OK." (Applaus) MK: "Bitte reichen Sie es es mir, wenn Sie fertig sind. Ich habe die Orientierung verloren, weil ich in den Scheinwerder geschaut habe." PM: "Es hat das Gebäude getroffen. Das war wirklich schlecht positioniert." (Lachen) Aber Sie bekommen eine Vorstellung davon was möglich ist. Wir arbeiten an Projekten – sogar flügelschlagenden Entwicklungen, so grovß wie Schwärmer – mit DARPA, dem California Institute of Technology (Caltech) und der Universität Los Angeles.
Wohin dies alles führen wird weiß ich nicht. Ist es nützlich? Ich weiß es nicht. Aber wie so oft in der Grundlagenforschung – wenn man etwas weit jenseits der existierenden Technologie entwickeln muss – kommt man mit Mikro- und Nanotechnologie weiter. Und Erstaunliches ist möglich, wenn man genau hinschaut, was die Natur schon immer geleistet hat. Wenn man in diesen kleinen Maßstäben arbeitet merkt man, dass wir noch viel von der Natur lernen müssen – nicht bei der 747 – aber wenn Sie sich mit dem Reich der Natur beschäftigen, hat die Natur 200 Millionen Jahre Erfahrung. Sie macht keine Fehler. Denn ein Fehler kann bedeuten, dass es keine Nachkommen gibt. Wir sollten nur Erfolgsstories für die Natur bereit halten, für Sie oder die Vögel, und wir lernen viel von ihren faszinierenden Subjekten.
Zum Abschluß möchte ich noch einmal auf das große Ganze zurückkommen. Hierzu werde ich zwei Abbildungen zeigen. Die erste lese ich nur vor und am Ende habe ich drei Sätze eingefügt, um Ihnen meine Gedanken zu vermitteln. Über Miliarden Jahre, in einer einzigartigen Sphäre, hat der Zufall eine dünne Hülle von Leben ausgemalt – komplex, unwahrscheinlich, wunderbar und zerbrechlich. Plötzlich wuchsen wir Menschen (eine relativ neue Spezies, die nicht mehr unter das natürliche Kontrollsystem fällt) an Bevölkerung, Technologie und Intelligenz in eine Position ungeheuerlicher Macht: Wir halten jetzt den Malerpinsel in der Hand. Das ist eine ernsthafte Situation, denn wir sind nicht sehr intelligent. Wir sind nicht sehr weise; wir haben viel Technologie. Wohin wird dies führen?
Von diesen Sätzen inspiriert, entschied ich mich den Malerpinsel selbst in die Hand zu nehmen. Alle 25 Jahre male ich ein Bild. Hier ist es – es versucht darzustellen, dass die Welt nicht größer wird. Eine Art Zeitstrahl, in nicht-linearem Maßstab, Natur, Trilobiten und Dinosaurier, und zum Schluß sahen wir ein paar Menschen mit Höhlen – Vögel flogen am Himmel, Pterosaurier. Dann kommen wir zur Zivilisation – über dem kleinen Fernseher mit der Pistole. Dann Verkehrsstau, Energiesysteme, und ein paar Punkte für die digitalen Entwicklungen. Wohin wird dies führen? Ich habe keine Ahnung. Also habe ich einfach Robot- und natürliche Schaben hinzugefügt, aber Sie können stattdessen einfügen was sie wollen. Das Bild ist keine Prognose. Es ist eine Warnung, eine Warnung über die wir ernsthaft nachdenken müssen. Und dies Entwicklungen passieren nicht in 100 oder 500 Jahren. Sie werden in diesem oder im nächsten Jahzent passieren. Wir haben nicht viel Zeit um uns zu entscheiden welche Richtung wir einschlagen. Und wenn wir Übereinkunft darüber erzielen können wie die Welt sein soll – begehrenswert und nachhaltig, wenn Ihre Kinder in Ihrem Alter sind – dann glaube ich, dass wir es schaffen können. Ich sprach von einer Warnung im Gegensatz zu einer Vorhersage. Das war vorher – Ich malte dies bevor wir anfingen Robot-Versionen von Schwärmern und Schaben zu bauen, und jetzt fange ich an mich ernsthaft zu fragen – war das Bild mehr eine Prognose als ich wollte? Die intelligente Lebensform, die auf der Erde überleben wird, wird nicht kohlenstoffbasiert, sondern siliziumbasiert sein. Wohin das alles führen wird weiß ich nicht.
Doch nun zum Schluss ein kleiner Lichtblick: Ein gänzlich unpraktisches Flugzeug, ein kleines Schlagflügelflugzeug – gummizugbetrieben – das wir Ihnen zeigen werden. MK: "32 Gramm. Sorry, ein Gramm." PM: "Letzte Nacht haben wir es ein paar Runden zuviel fliegen lassen und es versuchte durch das Dach zu fliegen. Es wiegt etwa ein Gramm. Die Röhre ist hohl, ungefähr so dünn wie Papier. Und ich versichere Ihnen, dass es nicht weh tut, falls es auf Ihnen landet. Aber falls Sie versuchen sollten es anzufassen, geht es kaputt. Seien Sie vorsichtig, benehmen Sie sich einfach wie aus Holz oder so, wenn es herunter kommt – schauen wir mal wie es klappt. Es symbolisiert den Geist von TED. (Applaus) Und Sie fragen sich, ob es nützlich ist? Es stellt sich heraus, dass wenn ich nicht – (Lachen) (Applaus) Leider müssen wir ein paar Lampen auswechseln. Vielleicht können wir es herunterholen, aber möglicherweise hat es dort oben ein besseres Schicksal gefunden – (Lachen) – als es je hatte. Und ich wollte – (Applaus) nur – (Applaus)
Aber mir geht es nur um zwei Dinge. Eines ist: Sie denken das Ganze ist albern, es hat keinen Nutzen. Aber bedenken Sie dies: Hätte ich 1939 keine Schlagflügelflugzeuge wie diese gebaut, etwas plumper – vor langer Zeit – dann hätte es nie einen Gossamer Condor, keinen Albatross, keinen Solar Challenger gegeben. Es gäbe weder ein Impact Car noch hätte es einen Regierungsauftrag für Null-Emissionsfahrzeuge in Kalifornien gegeben. Eine Menge dieser oder ähnlicher Sachen wären irgendwann geschehen, vermutlich ein Jahrzent später. Ich war mir damals nicht bewusst, dass meine Arbeit auf Nachforschung und Praxiserfahrung im Team basierte, Elemente, die ins Bildungssystem integriert werden sollen. Daher denke ich, dass es ein wichtiges Symbol darstellt. Und was auch wichtig ist: Sie können es als ein Symbol für das Lernen und für TED nehmen. Ein Symbol, das Sie zum Nachdenken über Technologie und Natur anregt und alles auf eine Art zusammenfasst, die diese Konferenz wichtiger macht als alle anderen, die in den letzten zehn Jahren in diesem Land stattgefunden haben. Vielen Dank. (Applaus)
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Im Jahre 1998 sieht Flugzeugdesigner Paul MacCready einen Planeten vor sich, auf dem die Natur vollständig vom Menschen dominiert ist. Er spricht darüber, was wir dazu beitragen können das natürliche Gleichgewicht zu bewahren. Sein Beitrag: Solarflugzeuge, supereffiziente Gleiter und das Elektroauto.
Paul MacCready, an aircraft designer and environmentalist, is a pioneer of human-powered flight, alternative energy for transportation, and environmentally responsible design. Full bio »
Translated into German by Jeannette Rehbein
Reviewed by Judith Matz
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17:34 Posted: Apr 2007
Views 537,532 | Comments 94
17:52 Posted: May 2007
Views 341,640 | Comments 150
23:19 Posted: Apr 2007
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