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Was hat Image denn nun damit zu tun? Und ganz ehrlich, ich glaube, dass Emeka versucht, eine ganze Reihe unterschwelliger Botschaften zu schicken, denn ich werde noch ein wenig auf einigen der Themen herumreiten, über die bereits gesprochen wurde. Aber ich will versuchen, es ein wenig anders zu machen, und zwar, indem ich versuche, den Kreis mit ein paar persönlichen Geschichten zu schließen. Dadurch kann ich vielleicht viele der Themen, über die wir schon gesprochen haben, ein wenig anschaulicher gestalten. Also. Afrika ist ein komplexer Kontinent voller Widersprüche, wie Sie hier sehen können. Wir sind nicht die einzigen.
Und es ist doch faszinierend, dass wir eine ganze Konferenz brauchen, die sich allein den guten Geschichten des Kontinents widmet. Denken Sie nur kurz darüber nach. Und darüber haben wir bis jetzt hauptsächlich gesprochen, über die Rolle, die die Medien spielen, dadurch dass sie sich nur auf die negativen Dinge konzentrieren. Warum ist das also ein Problem? Eine typische Desaster-Geschichte: Krankheiten, Korruption, Armut. Und einige von Ihnen denken jetzt vielleicht: OK, Ory, du bist nach Harvard gegangen, und privilegierte Menschen wie du kommen hierher und sagen: Vergesst die armen Leute, konzentrieren wir uns lieber aufs Geschäft und auf die Märkte, und so. Wo doch all diese Menschen, 80% der afrikanischen Bevölkerung, Hilfe nötig haben.
Und ich möchte Ihnen heute gerne sagen, dass dies meine Geschichte ist, OK? Es ist auch die Geschichte vieler anderer Afrikaner, die heute hier sind. Fangen wir mit Armut an. Ich bin nicht in den Slums oder unter ähnlich schlimmen Verhältnissen aufgewachsen, doch ich weiß, wie es ist, kein Geld zu haben, und seine eigene Familie nicht ernähren zu können. Euvin hat von Indikatoren gesprochen. Der Indikator für die finanzielle Situation unserer Familie war das Frühstück. Wenn die Dinge gut standen, gab es Eier und Wurst. Wenn die Dinge schlecht standen, gab es Haferbrei. Und wie viele afrikanische Familien konnten meine Eltern nie sparen, da sie Geschwister, Cousins und ihre eigenen Eltern zu versorgen hatten. Daher war die Situation immer prekär. Als ich geboren wurde, stellten sie fest, dass ich ein recht kluges Kind war, und wollten mich nicht auf die nächstbeste Schule schicken, die kostenlos war.
Stattdessen entwickelten sie einen sehr interessanten Ansatz bezüglich meiner Ausbildung - nämlich, dass sie mich auf eine Schule schicken würden, die sie sich kaum leisten konnten. Also schickten sie mich auf eine private katholische Grundschule, die das Fundament für meine spätere berufliche Karriere legte. Und Folgendes ist passiert: Weil sie es sich manchmal leisten konnten und manchmal nicht, wurde ich so gut wie jedes Halbjahr rausgeworfen. Jemand kam herein mit einer Liste derjenigen, die das Schulgeld nicht bezahlt hatten, und als sie anfingen, ziemlich hart durchzugreifen, musste man die Schule verlassen, bis das Schulgeld bezahlt wurde. Und ich weiß noch genau, wie ich mir dachte: Also ehrlich, warum schicken sie mich denn nicht einfach auf eine billige Schule? Denn wie das so ist, als Kind schämt man sich und ist sensibel, und jeder weiß, dass die eigene Familie kein Geld hat. Doch meine Eltern ließen sich nicht davon abbringen, und heute verstehe ich, warum sie so gehandelt haben.
Es wird über Korruption gesprochen. In Kenia gibt es eine Aufnahmeprüfung für die weiterführende Schule. Und es gibt staatliche Schulen - das sind die besten Schulen - und Provinzschulen. Ich wollte damals unbedingt auf die Kenya High School, eine staatliche Schule. Ich bin wegen nur einem fehlenden Punkt durchgefallen. Ich war sehr enttäuscht und habe mich gefragt: Oh mein Gott, was mache ich denn jetzt? Und mein Vater sagte: OK, pass auf, lass uns hingehen und versuchen, mit der Schulleiterin zu sprechen. Immerhin geht es nur um einen Punkt. Wer weiß, vielleicht gibt sie dir ja einen Platz, wenn noch einer frei ist. Wir sind also zu der Schule gegangen, und weil wir arme Schlucker waren, und weil wir kein Privileg besaßen, und weil mein Vater nicht den richtigen Nachnamen hatte, wurde er wie Dreck behandelt. Und ich saß da und hörte zu, wie die Rektorin mit ihm sprach und sagte: Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Und: Du machst wohl Witze, wenn du dir einbildest, dass sie einen Platz bekommen kann. Und ich war mit anderen Mädchen auf der Schule gewesen, deren Eltern Politiker waren und die viel, viel schlechter abgeschnitten hatten als ich, und einen Platz bekommen haben. Und wissen Sie, es gibt nichts Schlimmeres, als zuzusehen, wie ein Elternteil vor deinen Augen erniedrigt wird. Wir sind also gegangen, und ich habe mir geschworen, dass ich niemals in meinem Leben um irgend etwas werde betteln müssen. Zwei Wochen später haben sie mich angerufen und gesagt: 'Also, du kannst jetzt kommen'. Und ich sagte, dass sie es sich sonstwo hinstecken können.
Meine letzte Geschichte, und ich muss mich jetzt ein wenig beeilen. Krankheit. Mein Vater, über den ich schon gesprochen habe, ist 1999 an AIDS gestorben. Er hat nie jemandem erzählt, dass er AIDS hat, weil er so große Angst vor der Stigmatisierung hatte. Und ich war mehr oder weniger diejenige, die es herausgefunden hat, weil ich eine Streberin war. Ich war damals in den USA, und sie haben mich angerufen, und er war sehr krank. Das war, als er zum ersten Mal krank wurde. Er hatte Kryptokokkose-Meningitis. Und dann habe ich das bei Google eingegeben, Kryptokokkose-Meningitis. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht konnten sie uns nicht wirklich erklären, was los war. Aber sie sagten, dass es eine langfristige Sache sei. Als ich dann im Internet über die Krankheit las, war mir mehr oder weniger klar, was los war.
Als er zum ersten Mal krank wurde, hat er sich danach erholt. Doch die Sache war die, dass er ein Medikament nehmen musste, das damals - Diflucan, in den USA behandelt man damit Pilzinfektionen - 30 Dollar pro Tablette kostete. Er muste dieses Medikament für den Rest seines Lebens einnehmen. Daher wurde das Geld knapp. Er wurde wieder krank. Und damals hatte er einen Freund, der viel in Indien unterwegs war, und der ihm regelmäßig ein Generikum mitbrachte. Und das hat sehr geholfen. Aber das Geld wurde knapp. Er wurde wieder krank. Er wurde an einem Freitag krank. Damals gab es in Kenia nur eine Bank mit Geldautomaten, und wir kamen nicht an Geld heran, die Familie hatte kein Geld, und so konnte er erst am Montag behandelt werden. Im Krankenhaus wurde er drei Tage lang an einen Tropf gehängt. Und letztendlich dachten wir, es wäre am besten, ihn in ein öffentliches Krankenhaus verlegen zu lassen. Dort würde er zumindest behandelt werden, während wir versuchen, die finanzielle Situation zu klären. Und er starb, als der Krankenwagen schon unterwegs war, um ihn ins Krankenhaus zu bringen.
Und jetzt stellen Sie sich vor, und ich könnte noch viel mehr erzählen, dass das alles wäre, was Sie über mich wüssten. Wie würden Sie mir begegnen? Mit Mitleid. Traurigkeit. Und genau so begegnen Sie Afrika. Das ist der Schaden, der angerichtet wird. Sie sehen meine andere Seite nicht. Nicht die Bloggerin, nicht die Rechtsanwältin mit dem Harvard-Abschluss, nicht den lebhaften Menschen, verstehen Sie? Und ich wollte das einfach nur personalisieren. Denn wir verwenden große Worte, wenn wir darüber sprechen, und man fragt sich, na und jetzt? Doch es richtet Schaden an. Und ich bin kein Einzelfall, stimmt's? Stellen Sie sich vor, alles, was Sie über William wüssten, wäre die Tatsache, dass er in einem armen Dorf aufgewachsen ist. Und Sie wüssten nichts von der Windmühle. Es hat mich einfach so bewegt -- Ich habe während seiner Präsentation sogar geweint. Er hat einfach gesagt: Ich versuche das, ich mache das. Ich dachte mir, dass Nike ihn anstellen sollte, Sie wissen schon: "Just do it!"
Und noch einmal, das ist genau das, was ich zu erklären versuche. Wenn man sich nur auf Katastrophen konzentriert -- (Gelächter) (Applaus) -- dann vernachlässigen wir das Potenzial. Also, was sollen wir tun? Zunächst einmal müssen wir Afrikaner besser darin werden, unsere Geschichten zu erzählen. Das haben wir auch gestern schon gehört. Wir hatten einige hier heute morgen. Wissen Sie, bloggen ist eine Möglichkeit, wie man das tun kann. Afrigator trägt afrikanische Blogs zusammen und wurde in Südafrika entwickelt. Wir müssen also besser werden. Wenn sonst niemand unsere Geschichten erzählt, lasst es uns selbst tun. Und, um nochmal auf den Kern meiner Aussage zurück zu kommen -- das hier ist die Suaheli-Ausgabe von Wikipedia. Suaheli wird von ca. 50 Mio. Menschen in Ostafrika gesprochen. Die Seite hat nur fünf Autoren. Vier von ihnen sind männliche Weiße -- keine Muttersprachler. Die fünfte Person ist -- Ndesanjo, steh' bitte auf, wenn du hier bist -- ein Tansanianer -- der erste Blogger auf Suaheli. Er ist der einzige Afrikaner, der hierzu beiträgt.
Leute, bitte -- wir können nicht jammern und uns beschweren, der Westen macht dies oder das. Was tun wir denn? Wo ist der Rest der Suaheli-Sprecher? Warum erzeugen wir nicht unsere eigenen Inhalte? Es reicht nicht aus, sich zu beschweren. Wir müssen handeln. Reuters verwendet jetzt afrikanische Blogs in ihrer Berichterstattung über Afrika. Das ist doch schon ein Anfang, und wir haben von all den anderen Initiativen gehört. Die Geparden-Generation. Der Ansatz der Entwicklungshilfe ist fehlerhaft. Und nach all dem Live 8-Tamtam stehen wir immer noch nicht mal annähernd im Rampenlicht. Nein, bist du nicht.
Was ich aber damit sagen will, ist, dass es nicht ausreicht, wenn wir nur kritisieren. Und für diejenigen unter euch in der Diaspora, die sich verzweifelt fragen: Wo soll ich hin, soll ich zurück gehen, soll ich bleiben? Wagt einfach den Sprung. Der Kontinent braucht euch. Ich kann das gar nicht genug betonen. Ich habe eine Stelle bei einer der besten Firmen in DC aufgegeben, Covington and Burling, sechsstellig. Mit zwei oder drei Gehaltsschecks konnte ich für meine Familie viele Probleme lösen. Doch ich habe den Job aufgegeben, weil meine Leidenschaft hier liegt. Und weil ich Dinge tun wollte, die mich erfüllen. Und weil man mich hier braucht. Ich könnte wahrscheinlich einen Preis gewinnen, wenn es darum geht, wie vielfältig man einen juristischen Harvard-Abschluss einsetzen kann, weil ich so viele verschiedene Dinge tue.
Das liegt zum einen daran, dass ich recht offensiv bin und versuche, Möglichkeiten zu entdecken. Doch es besteht eben ein so großes Bedürfnis. Hauptsächlich bin ich Firmenanwältin für eine Organisation namens Enablis, die Entrepreneure in Südafrika unterstützt. Wir fangen jetzt auch an, in Ostafrika zu arbeiten. Und wir stellen Hilfsmittel für wirtschaftliche Entwicklung bereit sowie Darlehensfinanzierung und Kapital. Ich habe außerdem in Kenia ein Projekt ins Leben gerufen, im Rahmen dessen wir die Leistung kenianischer Parlamentsabgeordneter beobachten. Mein Partner, M, der so etwas wie ein Technik-Guru ist, hat WordPress gehackt. Unsere Präsenz dort kostet uns ca. 20 Dollar im Monat. Der Rest ist mühselige Kleinarbeit. Wir haben alle Daten eigenhändig eingegeben. Man kann dort ein Profil jedes Parlamentsabgeordneten abrufen, und Fragen, die sie im Parlament gestellt haben. Es gibt eine Funktion für Kommentare, so können die Leute ihren jeweiligen Abgeordneten Fragen stellen. Einige Abgeordnete beteiligen sich aktiv und antworten und stellen Fragen.
Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, weil wir keine Lust mehr hatten, uns über unsere Politiker zu beklagen. Meiner Meinung nach resultiert Rechenschaftspflicht aus der Forderung danach. Man wird sich nicht plötzlich verantwortlich zeigen, nur, weil man so ein gutes Herz hat. Und wir Afrikaner müssen anfangen, unsere führenden Politiker kritisch zu hinterfragen. Was machen sie denn? Sie werden sich nicht einfach ändern, von jetzt auf nachher. Daher brauchen wir neue politische Ansätze, wir brauchen -- Und woher kommt das eigentlich? Eine weitere Tatsache ist doch die, dass diese Führungspersonen ein Spiegel unserer Gesellschaft sind. Wir sprechen über afrikanische Regierungen als ob diese vom Mars kämen, verstehen Sie? Sie kommen von uns. Und warum genau bringt unsere Gesellschaft Führungspersonen hervor, die wir nicht mögen? Und wie können wir das ändern? Mit Mzalendo wollten wir also auf kleiner Ebene anfangen, den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Politiker zur Rechenschaft zu ziehen. Und was jetzt? Ich glaube an die Macht der Ideen. Ich glaube an die Macht des Wissensaustauschs.
Und ich bitte Sie alle, wenn Sie heute hier weggehen, teilen Sie sich mit, und halten Sie die Ideen aus dieser heutigen Konferenz am Leben, denn das kann einen Unterschied machen. Eine weitere Sache, um die ich Sie bitten möchte, ist: Zeigen Sie Interesse an Einzelpersonen. Ich habe so viele Gespräche geführt über Dinge, die meiner Meinung nach in Afrika geschehen müssen. Die Leute sagen dann -- OK, wenn es nicht um Entwicklungshilfe geht -- Ich als Liberaler mit weichem Herzen, was kann ich tun? Und wenn ich dann über meine Ideen spreche, dann sagen sie: Aber das ist doch unüberblickbar. Kann ich nicht einfach etwas mit Paypal machen? So einfach ist das aber nicht. Und manchmal, wenn man Interesse für eine Einzelperson zeigt, für Bekannte und Geschäftsleute, dann kann das einen Riesenunterschied machen, besonders in Afrika. Denn normalerweise trägt eine Person in Afrika eine Menge Menschen im Gepäck. Wortwörtlich. Als ich damals in meinem ersten Studienjahr war, war gerade das Unternehmen meiner Mutter untergegangen, also habe ich sie unterstützt. Meine Schwester tat sich schwer mit der Finanzierung ihres Studiums. Ich habe ihr mit den Studiengebühren ausgeholfen. Meine Cousine konnte sich das Schulgeld nicht mehr leisten, und sie ist sehr klug. Ich habe ihr Schulgeld bezahlt.
Eine meiner Cousinen ist an AIDS gestorben und hat ein Waisenkind hinterlassen, also fragten wir uns, gut, was machen wir mit ihr? Jetzt ist sie meine kleine Schwester. Und aufgrund der Möglichkeiten, die sich mir geboten haben, kann ich all diesen Menschen helfen. Unterschätzen Sie das also nicht. Ein Beispiel. Dieser Mann hat mein Leben verändert. Er ist Professor, jetzt an der Vanderbilt Universität, er ist Hochschullehrer, Mitchell Seligson. Wegen ihm schaffte ich es an die juristische Fakultät von Harvard. Weil er Interesse gezeigt hat. Ich belegte einen seiner Kurse und er dachte sich: Hoppla, das hier ist eine übereifrige Studentin, davon sehen wir hier in den USA normalerweise nicht viele, da eigentlich alle zynisch und abgestumpft sind. Er rief mich zu sich in sein Büro und sagte: Was willst du mal werden, wenn du groß bist? Ich sagte: Ich will Anwältin werden. Und er fragte nur: Warum denn das? Wir brauchen in den USA nicht noch eine Anwältin. Und er versuchte, mich davon abzubringen. Doch am Ende sagte er: OK, ich kenne mich mit juristischen Hochschulen zwar nicht aus, ich bin Doktor der Politikwissenschaften, aber schauen wir doch mal, was du tun musst, was ich tun kann, um dir zu helfen.
Also, wo möchtest du denn hin? Und für mich war damals die Uni -- Ich war an der Universität Pittsburgh im Vorstudium, und das war Himmel auf Erden, OK, verglichen mit den Möglichkeiten in Kenia. Also sagte ich: Naja, ich werde mich einfach für die juristische Fakultät der Uni Pittsburgh bewerben. Und er sagte: Warum? Du bist klug, dir stehen so viele Türen offen. Und ich sagte: Weil ich hier bin und weil es billig ist, und außerdem mag ich Pittsburgh ganz gern. Wenn das nicht der dümmste Grund für ein Jurastudium ist, den ich jemals gehört habe. Und er hat mich unter seine Fittiche genommen und mir Mut gemacht. Er sagte: Hör' zu, du kannst es nach Harvard schaffen, so gut wie du bist, OK? Und wenn sie dich nicht nehmen, dann stimmt mit denen was nicht. Und er hat mich geformt. Und das ist nur eine Verdeutlichung.
Sie können hier noch andere Personen treffen. Wir brauchen nur einen Schubs. Das war alles, was ich damals brauchte - einen Schubs auf die nächste Ebene. Ich möchte mit meiner Vision für Afrika enden. Gestern hat ein Redner darüber gesprochen, was für eine Schande es ist, dass wir den Kontinent verlassen müssen, um unser Potenzial zu erfüllen. Meine Vision ist, dass meine Tochter, und jedes andere afrikanische Kind, das heute geboren wird, das sein kann, was sie/er sein möchte, und zwar hier, ohne weggehen zu müssen. Und dass sie die Möglichkeit haben, die Umstände zu überwinden, unter denen sie geboren wurden. Das ist etwas, das Amerikaner als gegeben hinnehmen. Dass man unter nicht gerade idealen Umständen aufwachsen kann, und dass man ihnen entfliehen kann -- Bloß weil man im ländlichen Arkansas oder sonstwo geboren wurde, bestimmt das noch lange nicht, wer man ist. Für die meisten Afrikaner heutzutage bestimmen Wohn- oder Geburtsort, und die Umstände, in die sie hinein geboren werden, den Rest ihres Lebens. Ich hätte gerne, dass sich das ändert, und die Veränderung beginnt mit uns. Und wir Afrikaner müssen Verantwortung für unseren Kontinent übernehmen. Vielen Dank.
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Ory Okolloh erzählt die Geschichte ihres Lebens und ihrer Familie -- und wie es dazu kam, dass sie die heldenmütige Aufgabe übernahm, über die Arbeit des kenianischen Parlaments zu berichten.
Ory Okolloh maintains the blog Mzalendo, providing an unprecedented look at the doings of Kenya's parliament -- information once unavailable to Kenyan citizens. Full bio »
Translated into German by Alexandra Reuer
Reviewed by Rui Lopes
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We talk about African governments like they’ve been dropped from Mars, you know? They come from us.” (Ory Okolloh)
20:13 Posted: May 2007
Views 238,892 | Comments 95
20:34 Posted: Oct 2007
Views 181,612 | Comments 53
17:31 Posted: Aug 2007
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