Ich bin 44 Jahre lang beim MIT gewesen. Ich bin bei TED I gewesen. Ich glaube, es gibt nur eine andere Person hier, die das getan hat. Bei all den anderen TEDs – und ich bin zu allen unter Rickys Regime gegangen – sprach ich darüber, was das Media Lab tat, das heute fast 500 Leute umfasst. Und wenn Sie die Nachrichten verfolgt haben, dann stand da tatsächlcih letzte Woche, dass ich das Media Lab verlassen hätte. Ich habe das Media Lab nicht verlassen; ich bin als Ich bin als Vorsitzender zurückgetreten – was irgendwie ein lächerlicher Titel war, aber jemand anderes hat ihn übernommen. und eines der Dinge, die man als Professor tun kann, ist, dass man ein Professor bleibt. Und jetzt werde ich den Rest meines Lebens dem „One Laptop per Child“-Projekt widmen, was ich ohnehin in den letzten anderthalb Jahren so ziemlich gemacht habe. Also werde ich Ihnen nun davon erzählen, meine 18 Minuten dafür nutzen, um Ihnen zu erklären, warum ich es mache, wie wir es machen und dann was wir machen. Und an einem gewissen Punkt werde ich sogar herzeigen, wie der 100$-Laptop aussehen könnte.
Nun, Chris hat mich gebeten über einige der großen Probleme zu sprechen und deshalb dachte ich mir, ich beginne mit den Dreien, die mich letztlich dazu gebracht haben, es zu tun. Und der Erste ist ziemlich offensichtlich. Es ist wunderbar, wenn man den Präsidenten eines Staates trifft und man sagt: „Was ist ihr wertvollster Rohstoff?“ Zunächst werden sie nicht Kinder sagen, aber wen man „Kinder“ sagt, dann werden sie einem ziemlich schnell zustimmen. Das ist also nicht sehr schwer. (Gelächter) Alle sind sich einig, dass was auch immer die Lösungen für die großen Probleme sein mögen, sie schließen Bildung mit ein, manchmal sogar nur Bildung, aber es gibt sie niemals ohne irgendwin Element der Bildung. Sie ist also sicherlich ein Teil davon.
Und der Dritte ist etwas weniger offensichtlich. Und dabei geht es darum, dass wir alle in diesem Raum gelernt haben zu laufen, zu reden. nicht etwa, indem uns jemand beigebracht hätte zu sprechen, oder wie man läuft, sondern durch Interaktionen mit der Welt, durch das Erlangen von Ergebnissen als eine Konsequenz der Fähigkeit, um etwas zu bitten, oder aufstehen zu können und heranzukommen. Wohingegen uns im Alter von ungefähr sechs Jahren gesagt wurde, wir sollten aufhören, so zu lernen und dass alles Lernen von nun an durch Lehre erfolgen würde, entweder durch Menschen, die vor einem auftreten, wie ich es gerade tue, oder durch ein Buch oder etwas anderes. Aber in Realität geschah es durch die Lehre. Und eines der Dinge, die Computer generell für die Lehre leisten, ist dass sie nun eine Art des Lernens miteinbeziehen, die etwas mehr jener des Laufens und des Sprechens ähnelt, in dem Sinne, dass Vieles von der oder dem Lernenden selbst gesteuert wird.
Und mit dieser Grundlage – manche von Ihnen kennen vielleicht Seymour Papert; das hier ist im Jahr 1982, als wir im Senegal arbiteten. Denn manche Leute denken, dass der 100$-Laptop erst vor einem Jahr aufkam, oder vor 2 Jahren, oder dass wir vom Blitz getroffen wurden – tatsächlich greift die Idee auf eine lange Geschichte zurück, in der Tat zurück bis in die 1960er Jahre. Das sind wir in den 1980ern. Steve Jobs hatte uns ein paar Laptops gegeben; wir waren im Senegal Es ist nichts Größeres daraus geworden, aber es brachte wenigstens in Entwicklungsländer und wir haben schnell gelernt, dass diese Kinder – obwohl Englisch nicht ihre Muttersprache war, obwohl das lateinisches Alphabet ihnen kaum vertraut war, sich doch wie Fische im Wasser bewegen konnten; sie konnten sie wie Klaviere spielen.
Erst kürzlich habe ich mich persönlich eingebracht. Und es geht dabei um zwei Anektoden – eine war in Kambodscha, in einem Dorf, das weder Strom, noch Wasser, Fernsehen oder ein Telefon hatte, aber jetzt über Internet mit Breitbandverbindung verfügt. Und für diese Kinder war das erste englische Wort "Google" und sie kennen nur Skype. Sie haben noch nie vom Telefonieren gehört. OK, sie benutzen Skype einfach. Und sie gehen abends nach Hause; sie haben eine Breitbandverbindung in einer Hütte, in der es keinen Strom gibt. Die Eltern lieben das, denn wenn die sie die Laptops öffnen, dann bilden sie die hellste Lichtquelle im Haus. Und wo wir gerade über das Vermischen von Metaphern und Realität sprechen – dies ist die eigentliche Schule.
Zur selben Zeit brachte Seymour Papert den Gouverneur von Maine dazu, „One Laptop per Child“ im Jahr 2002 gesetzlich zu erlassen. Nun zu dieser Zeit muss man fairerweise sagen, dass 80% der Lehrer – lassen Sie mich sagen, besorgt waren. Wirklich, sie waren tatsächlich dagegen. Und sie hätten es wirklich vorgezogen, dass das Geld für höhere Löhne, mehr Schulen, oder was auch immer, verwendet würde. Und jetzt, dreieinhalb Jahre später, wissen Sie was? Sie berichten von fünf Dingen: Rückgang von Schulschwänzerei bis nahezu null; Teilnahme an Elternabenden – die zuvor niemand wahrgenommen hatte und nun fast jeder – Rückgang von Problemen mit der Disziplin; Anstieg der Mitarbeit der Schüler – die Lehrer sagen jetzt, dass es sogar Spaß macht, zu lehren; die Kinder sind engagiert – sie haben Laptops! – und dann die fünfte Sache, die mich am meisten interessiert, ist, dass die Server zu bestimmten Zeiten in der Nacht ausgeschaltet werden müssen, weil die Lehrer einfach zu viele E-Mails bekommen von den Kindern, die sie um Hilfe bitten.
Also, wenn Sie so etwas sehen, dann ist nichts, was man noch testen muss. Die Tage der Pilotprojekte sind vorüber, wenn die Leute sagen: „Also wir hätten gerne drei- oder viertausend davon in unserem Land, um zu sehen, wie das funktioniert.“ Zum Teufel. Gehen Sie zum Ende der Schlange und jemand anderes wird es machen und dann, wenn Sie herausgefunden haben, dass es funktioniert, dann können Sie auch mitmachen. Und das ist, was wir tun. (Gelächter) (Applaus)
„One Laptop per Child“ wurde also vor in etwa anderthalb Jahren gegründet. Es ist ein gemeinnütziger Verein, der in etwa 20 Millionen US-Dollar gesammelt hat, um die technische Planung durchzuführen, um das Produkt einfach konstruieren zu können und es anschließend zu produzieren. Die Größenordnung ist wirklich wichtig. Und sie ist nicht deshalb wichtig, weil man Komponenten zu einem geringeren Preis kaufen kann, in Ordnung? Sondern weil man zu einem Hersteller gehen kann – und ich nenne keine Namen – aber wir wollten ein kleines Display, es musste keine perfekte Farbkonstanz haben; Es könnten sogar ein oder zwei Pixel fehlen, es musste nicht so hell sein. Und dieser spezielle Hersteller sagte: „Nun, wissen Sie, daran sind wir nicht interessiert. Wir interessieren uns für das Wohnzimmer. Wir interessieren uns für perfekte Farbkonstanz. Wir interessieren uns für große, helle Displays. Sie sind nicht Teil unseres strategischen Plans.“ Und ich sagte: „Nun, das ist zu schade, denn wir brauchen 100 Millionen Stück pro Jahr.“ (Gelächter) Und sie sagten: „Oh, na gut, vielleicht könnten wir Teil Ihres strategischen Plans werden.“ Und deshalb zählt die Größenordnung. Und darum werden wir damit nicht loslegen, bevor wir nicht fünf bis zehn Millionen Einheiten für den ersten Durchgang haben. Und die Idee ist, mit einer ausreichenden Größenordnung zu starten, so dass die Größenordnung selbst dabei hilft, den Preis zu senken und deshalb habe ich dort sieben bis zehn Millionen gesagt. Und wir machen es ohne ein Vertriebs- und Marketingteam. Ich meine, das Vertriebs- und Marketingteam steht gerade vor Ihnen. Wir werden so vorgehen, dass wir an sieben große Länder herangehen und sie dazu bringen, zuzustimmen und es auf den Markt zu bringen und dann können die anderen nachfolgen. Wir haben Partner; es ist nicht schwer zu erraten, dass Google einer davon sein würde; die anderen sind alle noch in der Schwebe. Und das hat große Aufmerksamkeit der Presse erzeugt. Es ist die so genannte „Green Machine“ , die wir mit Kofi Annan vorgestellt haben im November auf dem Weltgipfel, der in Tunesien stattfand.
Wenn die Leute das Projekt jetzt sehen, dann sagen sie, ah, das ist ein Laptop-Projekt. Nein, es ist kein Laptop-Projekt. Es ist ein Bildungsprojekt. Und der spaßige Teil – und ich bin ziemlich darauf fokussiert – ich erzähle den Menschen, dass ich eine Glühbirne war, aber jetzt bin ich eine Laser – ich werde es einfach schaffen, das Ding gebaut zu bekommen und es stellt sich heraus, dass es nicht so schwer ist. Denn die Wirtschaftslehre der Laptops besagt Folgendes: Ich sage hier 50 Prozent; es sind aber eher 60, 60 Prozent der Kosten Ihres Laptops sind Verkauf, Marketing, Vertrieb und Gewinn. Hier haben wir nichts davon, OK? Nichts davon spielt eine Rolle in unseren Kosten, denn erstens verkaufen wir es zum Produktionspreis und die Regierungen kümmern sich um den Versand. Es wird im Schulsystem wie ein Schulbuch vertrieben. Also verschwindet dieser Teil und dann haben Sie das Display und alles andere. Nun, das Display Ihres Laptop kostet grob gesagt 10 Dollar pro Zoll in der Diagonale. Nun, der Wert kann bis auf acht sinken; das kann bis zu sieben sinken; aber er wird nicht bis auf zwei oder anderthalb sinken, außer wir tun einige sehr schlaue Dinge. Es ist der Rest – der kleinen braunen Kasten – der ziemlich faszinierend ist, denn der Rest Ihres Laptops ist sich selbst gewidmet. Das ist ein bisschen wie eine übergewichtige Person, die den größten Teil ihrer Energie dazu verwenden muss, um ihre Fettleibigkeit in Bewegung zu versetzen. OK? (Gelächter)
Und heute haben wir eine unglaubliche Situation. OK, ich verwende Laptops seitdem sie eingeführt wurden Und mein Laptop läuft langsamer, weniger zuverlässig und weniger angenehm als jemals zuvor. Und dieses Jahr ist noch schlimmer. Jetzt klatschen die Leute und manchmal bekommt man sogar Standing Ovations und ich sage: „Was zur Hölle ist los mit Ihnen? Warum sitzen wir alle hier?“ Und jemand – um bei der Namenlosigkeit zu bleiben – nannte unseren Laptop vor Kurzem ein „Gadget“, eine technische Spielerei. Und ich sagte: Gott, unser Laptop wird so schnell sein wie ein geölter Blitz. Wenn Sie ihn öffnen wird es „bing“ machen und er wird an sein; er wird benutzbar sein; Es wird genauso wie im Jahr 1985, als Sie einen Apple Macintosh 512 gekauft haben. Es funktionierte wirklich gut. Und seitdem ging es stetig bergab.
Nun fragen diese Leute ständig, was es ist. Das ist, was es ist. Die beiden Sachen, die vermutlich bemerkenswert sind: es wird ein Mesh-Netzwerk werden, wenn die Kinder also ihre Laptops öffnen, werden sie alle zu einem Netzwerk und sie brauchen nur ein oder zwei Punkte an Backhaul. Sie können ein paar tausend Kinder mit zwei Megabit bedienen. So kann mann sie wirklich in ein Dorf bringen und dann können die Dörfer sich selbst mit einander verbinden und das kann man wirklich ziemlich gut bewerkstelligen.
Das Dual Mode-Display – die Idee ist, ein Display zu haben, dass sowohl im Freien funktioniert – macht es nicht Spaß, das Handy im Freien in der Sonne zu benutzen? Nun, Sie können nichts erkennen. Und einer der Gründe, warum Sie nichts erkennen, ist weil es die meiste Zeit hintergrundbeleuchtet ist, zumindest die meisten Handys. Was wir also tun, ist ein Display zu konstruieren, das sowohl vorder- als auch hintergrundbeleuchtet sein wird. Und ob man manuell umschaltet, oder über eine Software, das wird man sehen müssen. Aber wenn es von hinten beleuchtet wird, dann ist es farbig; und wenn es von vorne beleuchtet wird, dann ist es schwarz-weiß mit der dreifachen Auflösung.
Ist all das bereits ausgearbeitet? Nein. Deshalb leben viele unserer Leute derzeit mehr oder weniger in Taiwan. Und in etwa 30 Tagen werden wir mit Sicherheit wissen, ob das Konzept aufgeht. Der wichtigste Teil ist dabei wahrscheinlich, dass die Kinder die Wartung wirklich selbst übernehmen können. Und das ist wieder etwas, das Menschen nicht glauben, aber ich glaube, dass es ziemlich wahr ist. Das ist die Maschine, die wir in Tunis zeigten, Das ist eher die Richtung, die wir einschlagen werden. Und das ist etwas, von dem wir nicht dachten, dass es möglich sei Jetzt werde ich es herumreichen. Das ist kein Design, OK? Dies ist nur ein Art von Verkörperung der technischen Konstruktion für Sie, damit Sie damit herumspielen können. Und es ist ganz klar nur ein Modell. Das funktionierende Modell ist am MIT. Ich werde es diesem adretten Herren übergeben. Sie können dann zumindest entscheiden, ob es nach links oder – Oh, Simulcast. Verzeihung! Ich vergaß. Ich vergaß. OK, also wo auch immer die Kamera ist – OK, guter Punkt. Vielen Dank, Chris.
Die Idee war, dass es nicht nur ein Laptop sein würde, sondern, dass es sich auch in ein elektronisches Buch verwandeln könnte. Es ist also so etwas wie ein elektronisches Buch. Das ist wenn Sie nach draußen gehen, die Anzeige ist schwarz-weiß. Die Spieletasten fehlen, aber es wird auch eine Spielmaschine, Buchmaschine sein. Stellen Sie es so ein, dann wird es zum Fernsehgerät. Et cetera, et cetera – ist das genug für den Simulcast? OK, Verzeihung. Ich lasse Jim entscheiden, in welche Richtung es anschließend geschickt wird. OK.
Sieben Länder. (Gelächter) Ich sage „vielleicht“ für Massachusetts, weil sie eigentlich noch einen Kostenvoranschlag machen müssen. Dem Gesetz zufolge muss man ein Angebot unterbreiten und so weiter und so fort. Ich kann sie also noch nicht genau benennen. In anderen Fällen müssen sie keine Kostenvoranschläge machen. Sie können entscheiden. Es ist in jedem Fall um die Bundesregierung. Das ist etwas quälend, weil eine Menge Leute sagen, „Lassen Sie es uns doch auf staatlicher Ebene organisieren“, denn natürlich sind die Staaten flinker als die Regierungsvertreter, allein schon wegen der Größe. Und doch zählen wir. Wir arbeiten wirklich mit der Bundesregierung; wir arbeiten wirklich mit den Bildungsministerien. Und wenn man sich die Regierungen auf der ganzen Welt ansieht, Bildungsministerien neigen dazu, die Konservativsten unter ihnen zu sein und auch diejenigen, die große Lohn- und Gehaltslisten haben. Jeder denkt, dass er über Bildung Bescheid wüsste, Kultur spielt dabei auch eine große Rolle. Es ist wirklich schwer. Und so ist es sicherlich der steinige Weg. Wenn man sich die Länder sieht, dann sind sie kulturell und geologisch gesehen ziemlich breit verteilt.
Haben sie alle zugestimmt? Nein, nicht ganz; Thailand, Brasilien und Nigeria sind wahrscheinlich die drei aktivsten und bereitwilligsten Länder. Wir regeln absichtlich nichts vertraglich mit niemandem, bis wir die tatsächlich funktionierenden Laptops haben. Und da ich jedes dieser Länder zumindest alle drei Monaten besuche, ich fliege einfach einmal um die Welt alle drei Wochen. Hier ist der ungefähre Zeitplan und ich habe unten hingeschrieeben, dass wir in zwei Jahren bei diesem Meeting vielleicht ein paar gratis verteilen werden. Jeder sagt, das ist ein 100$-Laptop, das kann man nicht schaffen. Nun, wissen Sie was, wir schaffen es nicht. Wir starten wahrscheinlich bei 135$ und gehen dann runter. Und das ist sehr wichtig, denn so viele Dinge kommen auf den Markt zu einem Preis und werden dann teurer. Es ist eine Art Lockvogelangebot und dann, sobald es interessant aussieht, kann man es sich nicht leisten, oder das Angebot kann nicht vergrößert werden. Demnach zielen wir auf 50 Dollar im Jahr 2010 ab.
Das Schwarzmarkt ist ein großes Problem. Und eine der Möglichkeiten – nur eine – aber eine der Möglichkeiten, wie man im Fall des Schwarzmarktes Abhilfe schaffen kann, ist, etwas zu erschaffen, das völlig einzigartig ist. Es ist ein wenig wie die Tatsache, dass Autos – Tausende von Autos werden gestohlen jeden Tag in den Vereinigten Staaten; doch kein einziger LKW der Post wird gestohlen. OK. Und warum? Weil es keinen Markt für Post-LKWs gibt. Es sieht so aus wie ein Post-LKW. Man kann es mit Farbe besprühen; man kann tun, was man will. Ich habe das gerade kürzlich erfahren: in Südafrika werden keine weißen Volvos gestohlen. Punkt. Kein einziger. Null. Wir wollen es also so ziemlich zu einem weißen Volvo machen.
Jede Regierung hat ein Spezialteam. Das ist an sich vielleicht weniger interessant, aber wir versuchen die Regierungen dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten; und das ist nicht leicht. Die Wirtschaftlichkeit davon ist, mit den Bundesregierungen zu beginnen, um dann später auf andere zuzugehen – ob das nun eine Finanzierung von Kind zu Kind ist, – bei der ein Kind in diesem Land einen für ein Kind in einem Entwicklungsland kauft – vielleicht des gleichen Geschlechts, vielleicht im gleichen Alter. Ein Onkel schenkt einer Nichte oder einem Neffen das zum Geburtstag. Ich meine, alle möglichen Dinge werden geschehen und sie werden sehr, sehr aufregend sein.
Und jeder sagt – ich sage – es ist ein Bildungsprojekt. Stellen wir die Software bereit? Die Antwort ist, das System wird mit Sicherheit Software haben, aber nein, wir werden den Bildungsinhalt nicht bereitstellen. Das wird wirklich in den Ländern gemacht. Aber wir sind sicher Konstrukteure. Und wir glauben mit Sicherheit an Learning-by-Doing und alles, vom Logo, das 1968 begründet wurde, bis hin zu modernen Sachen wie Scratch, wenn Sie jemals davon gehört haben, sind ein sehr, sehr elementarer Bestandteil davon. Und das ist die Markteinführung.
Träumen wir? Ist das Wirklichkeit? Es ist tatsächlich echt. Die einzige Kritik – und die Leute wollen es wirklich nicht kritisieren, denn es ist eine humanitäre Bemühung, es ist eine gemeinnützige Leistung; und es zu kritisieren ist eigentlich ein bisschen dumm. (Gelächter) Aber die eine Sache, die Menschen kritizieren könnten, wäre, tolle Idee, aber diese Jungs können es nicht schaffen. Und das könnte entweder heißen diese Jungs, diese Professoren und so weiter, können es nicht schaffen, oder dass es nicht möglich ist. Nun, am 12. Dezember erklärte sich die Firma Quanta damit einverstanden, den Laptop zu bauen und da sie heute etwa ein Drittel aller Laptops der Welt herstellen, verschwand diese Frage. Es geht also nicht darum, ob es passieren wird. Es wird passieren. Und wenn er am Ende bei 138 Dollar herauskommt, was soll's? Wenn er ein halbes Jahr später herauskommt, was soll's? Das ist eine ziemlich weiche Landung. Danke. (Applaus)
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Nicholas Negroponte, Gründer des MIT Media Laboratory, beschreibt, wie das „One Laptop per Child“ (Ein Laptop pro Kind) Projekt den „100$-Laptop“ bauen und vertreiben wird.
The founder of the MIT Media Lab, Nicholas Negroponte pushed the edge of the information revolution as an inventor, thinker and angel investor. Now he's the driving force behind One Laptop per Child, building computers for children in the developing world. Full bio »
Translated into German by Nelson Rodriguez
Reviewed by Simone Lackerbauer
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25:23 Posted: Mar 2008
Views 459,331 | Comments 43
17:43 Posted: May 2008
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17:18 Posted: Feb 2007
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