Ich möchte Sie auf eine Reise mitnehmen. Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf einer schmalen Strasse in Afrika, und während sie fahren blicken Sie zur Seite und da sehen Sie das: Grabfelder Und Sie halten an, steigen aus und machen ein Foto. Dann fahren Sie in die Stadt und fragen: "Was geht denn hier vor?" und die Menschen wollen zuerst nicht darüber sprechen. Dann sagt jemand: Das sind alle Aidstoten unserer Gemeinschaft." HIV ist nicht wie andere Krankheiten; HIV stigmatisiert. Die Menschen möchten nicht darüber reden. Es ist Angst damit verbunden. Ich möchte heute über HIV sprechen, über die Toten, über die Stigmatisierung. Es ist ein medizinisches Thema, aber noch mehr ein gesellschaftliches.
Diese Karte zeigt die globale Ausbreitung von HIV. Wie Sie sehen, ist die Ausbreitung in Afrika überproportional gross. Es leben heute weltweit 33 Millionen Menschen mit HIV. Davon leben zwei Drittel, 22 Millionen, in Afrika südlich der Sahara. Es gibt 1.4 Millionen schwangere Frauen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen, die mit HIV leben. 90 % davon leben in Afrika südlich der Sahara. Wir schauen dies in relativen Begriffen an. Ich werde über jährliche Schwangerschaften und und HIV-positive Mütter sprechen. In den USA – ein großes Land – bringen jedes Jahr 7.000 HIV-positive Mütter ein Kind zur Welt. Aber in Ruanda – ein sehr kleines Land – sind es 8.000 HIV-positive Frauen, die schwanger sind. Dann gehen Sie ins Baragwanath Krankenhaus außerhalb von Johannesburg in Südafrika und sehen 8.000 HIV-positive Frauen, die schwanger sind und ein Kind gebären. Dieselbe Zahl für ein Krankenhaus und ein ganzes Land. Dann sehen Sie, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist, wenn Sie alles hier mit Südafrika vergleichen. Dann erscheint das alles klein, weil in Südafrika jedes Jahr 300.000 Mütter mit HIV ein Kind zur Welt bringen.
Deshalb sprechen wir von PMTCT, der Verhinderung der Übertragung von der Mutter auf das Kind. Ich glaube, die meisten Leuten denken, dass eine HIV-positive Mutter, immer auch ihr Kind ansteckt. Die Realität sieht aber ganz anders aus. In ressourcenreichen Ländern werden dank der modernen Test- und Behandlungsmöglichkeiten weniger als 2 % der Kinder HIV-positiv geboren. 98 % der Kinder sind bei der Geburt HIV-negativ. Trotzdem sind in der Realität in Ländern mit wenig Ressourcen ohne Test- und Behandlungsmöglichkeiten 40 % der Kinder infiziert – 40 % im Vergleich zu 2 % – ein enormer Unterschied. Deshalb sind diese Programme – hier PMTCT genannt – diese Präventionsprogramme eigentlich nur Tests und Medikamente für die Mütter damit diese ihre Babies nicht anstecken. Dazu gehören auch die Medikamente für die Mütter damit sie gesund und am Leben bleiben, um ihre Kinder großzuziehen. Es sind die Tests, die eine Mutter bei uns erhält. Es sind die Medikamente, die sie bekommt, damit das Kind in der Gebärmutter und während der Geburt geschützt ist. Es ist die Beratung zur Säuglingsernährung und zum geschützten Geschlechtsverkehr. Ein ganzes Paket von Maßnahmen. Und es funktioniert.
In den USA ist seit Mitte der 90er-Jahre, seit Behandlung möglich ist, die Anzahl HIV-infizierter Kinder um 80 % gesunken. Weniger als 100 HIV-infizierte Babies werden pro Jahr in den USA geboren. Trotzdem werden weltweit jährlich über 400.000 Kinder mit HIV geboren. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass pro Tag 1.100 Kinder mit dem HI-Virus infiziert werden. Woher kommen die Kinder? Weniger als eins kommt aus den USA. Im Durchschnitt kommt ein Kind aus Europa. 100 kommen aus der Region Asien und Pazifik. Jeden Tag werden 1.000 HIV-infizierte Babies in Afrika geboren.
Auf der Karte hier sieht man den unverhältnismäßigen Anteil von HIV in Afrika. Auf dieser Karte sehen wir, dass Afrika verhältnismäßig wenig Ärzte hat. Dieses dünne Stück hier ist Afrika. Dasselbe gilt für das Pflegepersonal. Afrika südlich der Sahara trägt 24 % der globalen Krankheitslast, hat aber nur 3 % des globalen medizinischen Personals. Ärzte und Pflegepersonal haben schlicht nicht genug Zeit für die Patienten. Eine Pflegerin in einer Klinik behandelt 50-100 Patienten pro Tag. Da bleiben nur Minuten für jeden – nur Minuten. Was bedeutet das nun für die PMTCT-Programme?
2001 war das lediglich ein einfacher Test und eine Einzeldosis eines Medikaments. In den wenigen Minuten mit dem Patienten musste das Personal über den HIV-Test informieren, ihn durchführen, das Resultat erklären, das Medikament Nevirapine abgeben, über die Einnahme informieren, die Säuglingsernährung besprechen und das Baby testen. Zum Glück gibt es seit 2001 neue Behandlungsmethoden und Tests und wir arbeiten viel erfolgreicher. Aber es gibt nicht mehr Personal. Deshalb müssen diese Tests immer noch in diesen wenigen Minuten durchgeführt werden. Das ist nicht möglich. Das geht nicht. Deshalb müssen wir bessere Möglichkeiten finden.
Das ist eine Mutter-Kind-Klinik in Afrika für schwangere Mütter und ihre Babies. Die Frauen kommen wegen der Behandlung, aber wir wissen, ein Test und die Verabreichung eines Medikaments sind nicht genug. Medikamente sind nicht gleich medizinische Behandlung. Das medizinische Personal hat einfach nicht die Zeit oder die Fähigkeiten die Patientinnen so zu beraten, dass sie verstehen. Ich bin Arzt. Ich gebe Anweisungen und ich erwarte, dass die Leute diesen Anweisungen folgen weil ich Arzt bin und in Harvard studiert habe. Die Realität ist aber anders. Wenn ich einer Patientin sage: "Sie sollten sich schützen beim Sex. Sie sollten immer ein Kondom benutzen." In ihrer Beziehung hat sie aber nichts zu sagen. Was passiert dann? Wenn ich ihr sage, sie soll ihre Medikamente täglich nehmen, aber zu Hause niemand von Ihrer Krankheit weiß, dann funktioniert es nicht. Deshalb müssen wir mehr tun. Wir müssen es anders machen. Die Behandlung muss erschwinglich und für alle zugänglich und überall durchführbar sein.
Ich möchte eine Geschichte erzählen. Ich möchte Sie auf eine Reise mitnehmen. Stellen Sie sich vor, Sie sind eine junge Frau in Afrika, Sie gehen in eine Klinik. Sie gehen zu einem Test, erfahren, dass Sie schwanger sind und Sie freuen sich. Dann gibt es einen zweiten Test, man sagt Ihnen, Sie sind HIV-positiv. Sie sind geschockt. Eine Pflegerin führt Sie in einen Raum und sie spricht über die Tests, über HIV und die Medikamente, die Sie nehmen müssen und wie Sie zu sich und dem Baby schauen müssen. Aber Sie hören nichts davon. Sie hören nur: "Ich werde sterben und mein Kind wird sterben." Dann stehen Sie draußen auf der Straße und wissen nicht wohin. wissen nicht, mit wem Sie reden können. Weil HIV so stigmatisierend ist, dass Ihr Partner, Ihre Familie Sie hinauswerfen, wenn sie es erfahren, ohne jegliche Unterstützung. Das ist das Gesicht und die Geschichte von HIV in Afrika heute.
Aber wir sind hier, um über Lösungen zu sprechen, und es gibt gute Neuigkeiten. Ich möchte die Geschichte ein wenig abändern. Dieselbe Mutter und dieselbe Pflegerin, nachdem sie ihr den Test gegeben hat führt sie in einen Raum. Die Tür geht auf und der Raum ist voller Mütter mit Babies. Sie sitzen beisammen, reden und hören einander zu. Es gibt Tee und Sandwiches. Sie geht hinein und eine Frau kommt auf sie zu und sagt: "Willkommen bei Mütter für Mütter. Setzen Sie sich. Hier sind Sie sicher. Wir sind alle HIV-positiv hier. Es wird alles gut. Sie werden leben. Ihr Baby wird nicht infiziert sein."
Wir sehen Mütter als wichtigste Ressource der Gesellschaft. Die Mütter kümmern sich um Kinder und Haushalt. Oft sind die Väter nicht da. Sie arbeiten oder sind nicht Teil des Haushalts. Unsere Organisation, Mütter für Mütter, stellt Frauen mit HIV als Pflegerinnen ein. Wir bringen HIV-positive Mütter, die diese PMTCT-Programme hier durchlaufen haben, hierher zurück und sie arbeiten zusammen mit dem medizinischen Personal als Teil des Pflegeteams. Diese Mütter, wir nennen sie Mentorinnen, können das Vertrauen der Frauen gewinnen, die wie sie schwanger sind, erfahren haben, dass sie HIV-positiv sind und Unterstützung und Bildung brauchen. Sie unterstützen sie nach der Diagnose und erklären, wie sie ihre Medikamente nehmen müssen, und wie sie sich um sich und ihre Babies kümmern können. Bedenken Sie: Wenn Sie eine Operation benötigen, würden Sie den besten Chirurgen wollen, oder? Aber wenn Sie verstehen möchten, wie die Operation ihr Leben beinflussen würde, dann würden Sie lieber mit jemandem sprechen, der sich derselben Operation unterziehen musste. Patienten wissen am besten Bescheid über ihre Erfahrung und sie können dieses Wissen mit anderen teilen. Das ist medizinische Betreuung, die mehr ist als nur Medikamente.
Die Mütter, die für uns arbeiten, kommen deshalb aus den Gemeinschaften, in denen sie arbeiten. Sie werden eingestellt und bezahlt wie professionelles Gesundheitspersonal auch, wie Ärzte oder Pfleger auch. Wir eröffnen ein Konto für sie und sie erhalten ihren Lohn direkt darauf, weil ihr Geld so geschützt ist. Die Männer können es ihnen nicht wegnehmen. Die Frauen absolvieren zwei bis drei Wochen eine strenge, lehrplanbasierte Ausbildung. Heute wird auch das medizinische Personal geschult. Aber oft werden sie nur einmal ausgebildet und kennen deshalb neue Medikamente oder Richtlinien nicht. Die Mentorinnen werden jedes Jahr neu ausgebildet und geschult. Deshalb sieht das medizinische Personal sie als Experten an. Stellen Sie sich vor: eine Frau, eine ehemalige Patientin, die fähig ist, dem Arzt etwas beizubringen und die anderen Patientinnen, um die sie sich kümmert, auszubilden.
Unsere Organisation verfolgt drei Ziele: Erstens, die Mutter-Kind-Übertragung zu verhindern. Zweitens, die Mütter gesund und am Leben zu halten. Die Kinder am Leben halten. Keine Waisen mehr. Das dritte und vielleicht wichtigste Ziel ist, Wege zu finden, den Frauen mehr Einfluss zu geben, damit sie das Stigma bekämpfen und ein gutes Leben haben trotz HIV. Wie wollen wir das erreichen? Am wichtigsten ist wahrscheinlich die Eins-zu-eins-Betreuung, die Patientinnen einzeln untersuchen, ausbilden und unterstützen, ihnen erklären, wie sie sich um sich selber kümmern können. Wir gehen aber noch weiter. Wir beziehen die Ehemänner, die Partner mit ein. In Afrika ist es sehr schwierig, an die Männer heranzukommen. Die Männer werden meist nicht in die Geburtsvorbereitung einbezogen. Aber in Ruanda zum Beispiel gibt es eine Regelung, dass eine Frau keine Behandlung erhält, wenn sie nicht den Vater des Kindes mitbringt. Das sind die Regeln. Dadurch gehen die Eltern zusammen durch die Beratungen und Tests. Gemeinsam erhalten Sie die Ergebnisse. Das ist sehr wichtig, damit das Stigma überwunden wird.
Offenlegung ist zentral für die Präventition. Wie hat man geschützten Geschlechtsverkehr, wie benutzt man ein Kondon, wenn die Dinge nicht offengelegt werden? Offenlegung ist so wichtig für die Behandlung, weil die Menschen die Unterstützung der Familie und Freunde brauchen, damit sie ihre Medikamente regelmässig nehmen. Wir arbeiten auch in Gruppen. In den Gruppen halte ich nicht einfachen einen Vortrag, sondern die Frauen kommen zusammen – unter der Leitung einer unserer Mentorinnen – und tauschen ihre Erfahrungen aus. Dadurch lernen sie, wie sie sich selber helfen können, wie sie über die Krankheit reden, wie sie ihre Medikamente nehmen. Dann versuchen wir auch, die Gemeinschaft zu beinflussen, die Frauen in ihrem Umfeld zu betreuen. Wenn es uns gelingt, die Denkweise in den Familien in zu verändern, können wir auch die Einstellung der Gemeinschaft beeinflussen. Und wenn wir genug Gemeinden verändern können, können wir auch nationale Einstellungen verändern. Wir können die nationale Einstellung gegenüber Frauen und HIV verändern. Die höchste Hürde ist der Abbau des Stigmas. Wir haben zwar Medikamente und Tests, aber wie kann das Stigma abgebaut werden? Offenheit ist sehr wichtig.
Vor zwei Jahren kam eine der Mentorinnen zu mir und erzählte mir eine Geschichte. Sie war von einer Klientin um einen Hausbesuch gebeten worden, weil diese ihrer Mutter und ihren Geschwister von ihrer HIV-Infektion erzählen wollte und Angst hatte, es alleine zu machen. Deshalb wurde sie von der Mentorin begleitet. Die Patientin betrat das Haus und sagte zur Mutter und zu den Geschwistern: "Ich muss euch etwas sagen. Ich bin HIV-positiv." Alle schwiegen. Dann stand ihr älterer Bruder auf und sagte: "Ich muss euch auch etwas sagen. Ich bin HIV-positiv. Ich hatte Angst, es euch zu sagen." Dann stand die ältere Schwester auf und sagte: "Ich lebe auch mit dem Virus und ich habe mich geschämt." Und dann stand der jüngere Bruder auf und sagte: "Ich bin auch positiv. Ich dachte, ihr würdet mich verstoßen." Sie können sich wohl vorstellen, was jetzt kommt. Die letzte Schwester stand auf und sagte: "Ich bin auch positiv. Ich dachte, ihr würdet mich jetzt hassen." So konnten sie alle zusammen zum ersten Mal diese Erfahrung teilen und einander unterstützen.
(Videosprecherin): Frauen kommen zu uns, sie weinen und haben Angst. Ich erzählen ihnen meine Geschichte, dass ich HIV-positiv bin, dass mein Kind aber HIV-negativ ist. Ich sage ihnen: "Du wirst es schaffen und ein gesundes Baby großziehen." Ich bin der Beweis, dass es Hoffnung gibt.
Erinnern Sie sich an die Bilder, die ich ihnen gezeigt habe, wie wenig medizinisches Personal wir hier in Afrika haben. Es ist eine Krise in der Gesundheitsversorgung. Sogar jetzt, mit mehr Tests und Medikamenten, können wir die Leute nicht erreichen, wir haben nicht genug Versorger. Deshalb sprechen wir von "Aufgabenverschiebung". Traditionellerweise ist das, wenn Gesundheits-Diensleistungen von einem Versorger auf einen andern übertragen werden. Meist gibt eine Arzt oder eine Ärtzin die Aufgabe ans Pflegepersonal weiter. Das Problem in Afrika ist, dass es weniger Pfleger als Ärzte gibt. Deshalb brauchen wir neue Lösungen für die Gesundheitsversorgung. Wie baut man ein besseres Gesundheitssystem auf? Wir habe uns entschieden, Gesundheitsvorsorge neu zu definieren als Arzt, Pfleger oder Mentorin. Die Pfleger bitten die Mentorinnen, über die Einnahme und die Nebenwirkungen der Medikamente aufzuklären. Sie delegieren das Informieren über Säuglingsernährung, Familienplannung und geschützten Geschlechtsverkehr, wofür die Pfleger sonst ganz einfach keine Zeit haben.
Kommen wir auf die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung zurück. Diese Programme werden mehr und mehr als Weg zur umfassenden Gesundheit von Mutter und Kind gesehen. Unsere Organisation hilft Müttern auf diesem Weg. Die Behandlung hört nach der Geburt nicht auf. Wir kümmern uns weiterhin um die Gesundheit von Mutter und Kind. Wir stellen sicher, das beide gesund und gut leben.
Wir arbeiten auf drei Ebenen. Auf der Ebene der Patientinnen wollen wir verhindern, dass Babies sich mit HIV anstecken und die Mütter gesund behalten, um sie großzuziehen. Auf der zweiten Ebene, den Gemeinschaften, möchten wir den Frauen mehr Enfluss geben. Sie sollen führend sein in der Gemeinschaft. Sie ändern die Denkweise der Gemeinschaften. Wir müssen die Haltung gegenüber HIV ändern. Wir müssen die Haltung gegenüber Frauen in Afrika ändern. Das müssen wir tun. Dann müssen wir auf der Ebene des Gesundheitssystems arbeiten, eine bessere Gesundheitsvorsorge aufbauen. Unsere Gesundheitssysteme funktionieren nicht. Sie können so, wie sie organisiert sind, nicht funktionieren. Dem medizinischen Personal, das das Verhalten der Menschen ändern müsste, fehlt die Fähigkeiten und die Zeit. Unsere Mentorinnen haben genau das. Deshalb definieren wir das System neu, indem wir die Mentorinnen einbringen. Wir können das schaffen.
Ich startete das Programm 2001 in Kapstadt, Südafrika. Damals war es nur eine Idee. Mit den Worten aus Steven Johnsons großartiger Rede gestern über die Herkunft von Ideen heißt das, Ich stand unter der Dusche. Ich war alleine. (Gelächter) Das Programm wird nun in neun Ländern umgesetzt. Wir haben 670 Standorte. Wir betreuen rund 230.000 Frauen pro Monat. Wir beschäftigen 1.600 Mentorinnen. Im vergangenen Jahr registrierten sie 300.000 HIV-positive Schwangere und Mütter. Das sind 20 % aller schwangeren HIV-positiven Frauen auf der Welt. 20 % weltweit. Das Außergewöhnlichste ist, wie einfach das System ist. Mütter mit HIV kümmern sich um Mütter mit HIV. Frühere Patientinnen kümmern sich um jetzige Patientinnen. Bestärkung durch eine Arbeitsstelle – Reduzierung des Stigmas.
(Videosprecherin): Es gibt Hoffnung. Hoffung, dass wir den Kampf gegen HIV und Aids eines Tages gewinnen werden. Alle müssen ihren HIV-Status kennen. Wer HIV-negativ ist, muss wissen was zu tun ist, damit das so bleibt. Wer infiziert ist, muss über die Behandlungsmethoden Bescheid wissen. Schwangere HIV-positive Frauen brauchen Zugang zu PMTCT-Programmen, damit ihre Babies nicht infiziert werden. Das alles ist machbar, wenn wir alle zu diesem Kampf beitragen.
MB: Einfache Lösungen für komplizierte Probleme. Mütter kümmern sich um Mütter. Es wird viel verändern.
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In Afrika südlich der Sahara sind HIV-Infektionen häufiger und Ärzte rarer als irgendwo sonst auf der Welt. Weil es an medizinischem Personal fehlte, griff Mitchell Besser auf die Hilfe seiner Patientinnen zurück und gründete mothers2mothers (Mütter für Mütter) - ein aussergewöhnliches Netzwerk von HIV-positiven Frauen, die sich gegenseitig unterstützen und damit Leben verändern und Leben retten.
How can mothers with HIV avoid passing it to their kids? In South Africa, Mitchell Besser tapped a new resource for healthcare: moms themselves. The program he started, mothers2mothers, trains new mothers to educate and support other moms. Full bio »
Translated into German by Karin Bosshard
Reviewed by Alex Boos
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10:02 Posted: May 2009
Views 523,495 | Comments 116
19:14 Posted: Apr 2010
Views 539,757 | Comments 243
15:34 Posted: Jul 2007
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