Ich befasse mich mit der Zukunft von Kriminalität und Terrorismus, und, ehrlich gesagt, habe ich Angst. Mich erschreckt, was ich sehe. Ich möchte von ganzem Herzen glauben, dass Technologie uns den Zukunftstraum erfüllen kann, der uns versprochen wurde. Aber ich habe mein Berufsleben in der Exekutive verbracht, und das hat meine Perspektive beeinflusst. Ich war Streifenpolizist, verdeckter Ermittler, habe Anti-Terror-Strategien ausgearbeitet, und in über 70 Ländern der Welt gearbeitet. Ich habe mehr als andere Menschen Gewalt und Schattenseiten der Gesellschaft miterlebt. Das hat meine Meinung beeinflusst. Meine Arbeit mit Verbrechern und Terroristen hat mich in Wahrheit vieles gelehrt. Sie haben mir viel beigebracht und ich möchte Ihnen gerne einige meiner Beobachtungen mitteilen.
Heute zeige ich Ihnen die Kehrseite der Technologien, die wir so sehr bewundern, die wir lieben. In den Händen der TED-Gemeinde sind sie wunderbare Werkzeuge, die unsere Welt auf großartige Weise verändern können, aber in den Händen von Selbstmordattentätern schaut unsere Zukunft ganz anders aus.
Ich begann zu beobachten, wie Kriminelle Technologie einsetzten, als ich ein junger Streifenpolizist war. Damals war das technologisch gesehen der letzte Schrei. Sie können darüber lachen, aber alle Drogenhändler und Gangmitglieder, mit denen ich zu tun hatte, besaßen so ein Gerät lange vor irgendeinem Polizisten, den ich kannte.
20 Jahre später benutzen Verbrecher noch immer Mobiltelefone, aber sie erstellen auch ihre eigenen Mobiltelefonnetze, wie dieses, das von den Drogenkartells Mexikos in allen 31 Bundesstaaten verwendet wird. Sie haben ein national verschlüsseltes Funksystem. Stellen Sie sich das bildlich vor. Denken Sie an die Innovation, die daran beteiligt ist. Denken Sie an die dafür nötige Infrastruktur. Un dann fragen Sie sich: Warum kann ich kein Handysignal in San Francisco empfangen? Wie ist das möglich? (Gelächter) Es ergibt keinen Sinn. (Applaus)
Wir unterschätzen ständig, wozu Kriminelle und Terroristen fähig sind. Technologie hat unsere Welt geöffnet. Das ist überwiegend positiv, aber diese ganze Offenheit kann unbeabsichtige Folgen haben.
Erinnern Sich sich an den Terrorangriff 2008 in Mumbai. Die Männer, die ihn ausführten, waren mit AK-47s, Sprengstoff und Handgranaten bewaffnet. Sie warfen diese Handgranaten auf unschuldige Menschen, die in Cafés aßen und nach ihrer Arbeit auf den Zug nach Hause warteten. Schwere Artillerie ist im Terrorismus nichts Neues. Waffen und Bomben sind nichts Neues. Diesmal war aber etwas anders: die Art, wie die Terroristen moderne Informationstechnologie nutzten, um zusätzliche Opfer zu lokalisieren und niederzumetzeln. Sie waren mit Mobiltelefonen bewaffnet. Sie hatten BlackBerries. Sie hatten Zugang zu Satellitenbildern. Sie hatten Satellitentelefone und sogar Nachtsichtbrillen. Die größte Innovation war aber vielleicht Folgendes: Wir alle haben solche Bilder schon gesehen, im Fernsehen und in den Nachrichten. Das ist eine Einsatzzentrale. Die Terroristen haben ihre eigene Zentrale im angrenzenden Pakistan gebaut, wo sie die BBC, Al-Jazeera, CNN und lokale indische Sender mitverfolgt haben. Sie benutzten auch das Internet und Social Media, um mitzuverfolgen, wie ihre Angriffe voranschritten und wie viele Menschen sie umgebracht hatten. Das alles machten sie in Echtzeit.
Die Innovation einer Terror-Einsatzzentrale verschuf Terroristen einen einmaligen Überblick über die Situation und taktische Vorteile gegenüber der Polizei und der Regierung. Was haben sie damit gemacht? Sie nutzten es voll aus.
Während der 60-stündigen Belagerung gingen die Terroristen von Raum zu Raum, um zusätzliche Opfer zu finden. Sie fanden eine Suite im obersten Stockwerk des Hotels, traten die Tür ein und fanden einen Mann, der sich neben seinem Bett versteckte. Und sie fragten ihn: "Wer bist du, und was tust du hier?" Der Mann antwortete: "Ich bin nur ein unschuldiger Lehrer." Natürlich wussten die Terroristen, dass kein indischer Lehrer in einer Suite des Taj wohnte. Sie nahmen seinen Ausweis, gaben seinen Namen an die Einsatzzentrale durch, die nach ihm googelte, ein Foto fand und die Terroristen vor Ort kontaktierte. Sie fragten: "Ist deine Geisel korpulent? Hat er eine Stirnglatze? Trägt er eine Brille?" "Ja, ja, ja", kam die Antwort. Die Zentrale hatte ihn gefunden. Er war kein Lehrer. Er war der zweitreichste Geschäftsmann Indiens. Nach dieser Information gab die Zentrale den Befehl an die Terroristen vor Ort in Mumbai. ("Töte ihn.")
Wir alle sorgen uns um unsere Datenschutzeinstellungen bei Facebook, aber Tatsache ist, dass unsere Offenheit gegen uns verwendet werden kann. Terroristen tun das. Eine Suchmaschine kann über Leben oder Tod eines Menschen entscheiden. Das ist die Welt, in der wir leben.
Während der Belagerung in Mumbai waren die Terroristen so technologieabhängig, dass einige Zeugen Folgendes berichteten: Während die Terroristen mit einer Hand Geißeln erschossen, lasen sie mit der anderen Nachrichten auf ihrem Mobiltelefon. Am Ende gab es 300 Schwerverletzte, und über 172 Männer, Frauen und Kinder starben an jenem Tag.
Denken Sie über das Ereignis nach. Während der 60-stündigen Belagerung in Mumbai, waren 10 Männer, die nicht bloß mit Waffen, sondern auch Technologie ausgerüstet waren, in der Lage, eine 20-Millionen-Stadt zum Stillstand zu bringen. 10 Menschen brachten 20 Millionen Menschen zum Stillstand und die ganze Welt erfuhr davon. Das können Radikale mit Offenheit anstellen.
Das geschah vor fast 4 Jahren. Was könnten Terroristen heute tun, mithilfe der jetzt verfügbaren Technologie? Was werden sie morgen tun? Die Auswirkung eines Menschen auf viele andere steigt exponentiell, im Guten wie im Schlechten.
Es geht aber nicht nur um Terrorismus. Es gibt auch in der Kriminalität einen großen Paradigmenwechsel. Man kann jetzt nämlich auch mehr Verbrechen begehen. Früher waren es ein Messer und eine Pistole. Dann überfielen Räuber Züge. Man konnte 200 Menschen in einem Zug ausrauben, eine tolle Innovation. Dann ermöglichte es das Internet, Dinge sogar noch mehr auszuweiten. Viele von Ihnen werden sich an das kürzliche Hacken der Sony PlayStation erinnern. Dabei wurden über 100 Millionen Menschen ausgeraubt. Stellen Sie sich das vor. Wann war es in der Geschichte der Menschheit einer Person jemals möglich gewesen, 100 Millionen auszurauben?
Natürlich geht es nicht nur ums Stehlen. Es gibt andere technologische Möglichkeiten, die Kriminelle ausnützen können. Viele unter Ihnen werden sich an das niedliche Video der letzten TED-Veranstaltung erinnern, aber nicht alle Quadcopter-Schwärme sind so nett und niedlich. Nicht alle haben Trommelstöcke. Manche können mit HD-Kameras ausgestattet sein und Demonstranten überwachen, oder, wie beispielsweise in diesem Kinofilm hier, können sie mit Schusswaffen und automatischen Waffen ausgerüstet sein. Kleine Roboter sind süß, wenn sie musizieren. Wenn sie ausschwärmen und Sie um Häuserblocks jagen, um auf Sie zu schießen, sind sie weniger süß.
Natürlich waren Verbrecher und Terroristen nicht die ersten, die Roboter mit Waffen bestückten. Wir kennen den Anfang. Aber sie passen sich rasch an. Kürzlich hat das FBI ein Al-Qaida-Mitglied in den USA verhaftet, das diese ferngesteuerten Drohnen zum Transport von C4-Sprengstoff in Regierungsgebäude in den USA einsetzen wollte. Sie fliegen übrigens mit über 960 km/h.
Jedesmal, wenn eine neue Technologie eingeführt wird, nutzen sie Kriminelle aus. Wir alle kennen 3D-Drucker. Wir wissen, dass man damit viele Materialien drucken kann, vom Plastik bis zu Schokolade, Metall und sogar Zement. Unter großer Präzision konnte ich sogar das vor Kurzem herstellen, eine süße kleine Ente. Aber ich frage mich selbst, wie könnten Menschen, die sich Bomben umschnallen und sich selbst in die Luft jagen, 3D-Drucker verwenden?
Vielleicht so. Wenn man Metall drucken kann, kann man das auch drucken. In Wahrheit können Sie auch das hier drucken. Im Vereinigten Königreich gibt es strenge Waffengesetze. Man braucht aber keine Waffen mehr hierher einführen. Sie bringen einfach den 3D-Drucker und drucken die Waffe hier, und natürlich auch die Magazine für Ihre Kugeln.
Wenn diese Drucker in der Zukunft immer größer werden, was werden Sie dann noch alles drucken können? Technologie ermöglicht größere Drucker.
Im Laufe unseres Fortschritts werden wir neue Technologien erfinden, wie z.B. das Internet der Dinge. Jeden Tag verbinden wir unser Leben enger mit dem Internet, und das bedeutet, dass das Internet der Dinge bald das gehackte Internet der Dinge sein wird. Alle physischen Objekte in unserem Raum werden in Informationstechnologie verwandelt. Das hat radikale Folgen für unsere Sicherheit, denn mehr Verbindungen zu mehr Geräten bedeutet auch mehr Schwachstellen. Kriminelle wissen das. Terroristen wissen das. Hacker wissen das. Wenn man den Code besitzt, beherrscht man die Welt. Das ist die Zukunft, die auf uns wartet.
Es hat noch kein Betriebssystem und keine Technologie gegeben, die nicht gehackt wurden. Das ist besorgniserregend, denn der menschliche Körper wird nun selbst zur Informationstechnologie. Wie wir hier sehen, verwandeln wir uns in Cyborgs. Jedes Jahr werden tausende Cochlear-Geräte, Insulinpumpen, Herzschrittmacher und Defibrillatoren in Menschen implantiert. In den USA tragen 60.000 Menschen einen Herzschrittmacher, der sich mit dem Internet verbindet. Die Defibrillatoren ermöglichen es einem Arzt, von fern dem Herzen einen Schock zu verabreichen, falls der Patient das braucht. Wenn Sie es aber nicht brauchen, und jemand anderer gibt Ihnen den Schock, ist das nicht gut.
Wir dringen aber bald noch tiefer in den menschlichen Körper ein. Heutzutage begeben wir uns auf das Zellniveau. Bis jetzt basierten alle Technologien, über die ich gesprochen habe, auf Silizium, auf Einser und Nullen. Aber es gibt noch ein anderes Betriebssystem: das ursprüngliche Betriebssystem, die DNA. Für Hacker ist die DNA nur ein weiteres Betriebssystem, das darauf wartet, gehackt zu werden. Es ist eine große Herausforderung für sie. Einige hacken gerade an der Software des Lebens. Die meisten machen das zum Nutzen der Menschheit, um uns allen zu helfen, andere werden das aber nicht tun.
Wie werden Kriminelle das missbrauchen? Mit synthetischer Biologie kann man ganz schöne Sachen machen. Ich sage z.B. voraus, dass wir uns vom pflanzenbasierten Rauschgift zu einem synthetischen bewegen werden. Wozu braucht man noch Pflanzen? Sie können einfach den DNA-Code von Marihuana nehmen, oder von Mohn oder von Coca-Blättern, das Gen kopieren und in Hefe hineingeben, und Sie können diese Hefe für Sie Kokain produzieren lassen, oder Marihuana, oder andere Drogen. Unsere zukünftige Verwendung von Hefe wird also sehr interessant. Unser Brot und unser Bier könnte im Laufe dieses Jahrhunderts ganz interessant werden.
Die Kosten der Sequenzierung des menschlichen Genoms sinken derzeit rapide. Sie verliefen lange Zeit nach dem Mooreschen Gesetz, aber 2008 veränderte sich etwas. Technologien wurden besser, und die DNA-Sequenzierung verläuft nun 5x so schnell wie nach dem Mooreschen Gesetz. Das hat für uns bedeutsame Folgen.
Es vergingen 30 Jahre zwischen der Einführung der PCs und dem heutigen Ausmaß an Internetkriminalität. Wenn ich daran denke, wie schnell Biologie voranschreitet, und was ich über Kriminelle und Terroristen weiß, glaube ich, dass bis zur Biokriminalität in Zukunft viel weniger Zeit vergehen wird. Es wird für jeden einfach sein, seinen eigenen Bio-Virus zu drucken, ausgefeiltere Versionen von Ebola oder Milzbrand, Grippewaffen.
Vor Kurzem gab es einen Fall, in dem einige Forscher den H5N1-Vogelgrippevirus wirksamer gemacht haben. Schon jetzt beträgt die Sterblichkeitsrate 70%, wenn man ihn erwischt, aber das ist schwer. Mit der Veränderung einer kleinen Anzahl von genetischer Veränderungen konnten Biotechnologen daraus eine Waffe basteln und die Infektion für Menschen erleichtern, sodass nicht Tausende sterben würden, sondern zig Millionen. Sie sehen, man kann also neue Pandemien erzeugen und die verantwortlichen Forscher waren auf ihre Leistung so stolz, dass sie sie veröffentlichten, sodass jeder es erfahren kann und Zugang zu der Information bekommt.
Aber es geht noch weiter. Der DNA-Forscher Andrew Hessel hat berechtigterweise aufgezeigt, dass wenn man Krebsbehandlungen einsetzt, moderne Krebsbehandlungen, in der man eine Zelle angreift und die anderen rundherum intakt lässt, dann kann man auch jede beliebige Zelle eines Menschen angreifen. Personalisierte Krebsbehandlungen sind die Kehrseite von personalisierten Biowaffen. Man kann also jeden beliebigen Menschen angreifen, inklusive aller Personen auf diesem Bild. Wie werden wir sie in der Zukunft schützen?
Was sollen wir tun? Das werde ich die ganze Zeit gefragt. Wer mir auf Twitter folgt, wird die Antwort heute noch erfahren. (Gelächter)
In Wahrheit ist es ein bisschen komplexer, und es gibt keine Zauberformel. Ich habe nicht alle Antworten darauf, aber ich weiß ein paar Dinge. Nach dem 11. September haben die besten Sicherheitsleute ihre Innovationen zusammengeführt, und das ist dabei herausgekommen. Wenn Sie erwarten, dass die Leute, die das gebaut haben, Sie vor der bevorstehenden Robokalypse schützen werden (Gelächter), dann sollten Sie sich vielleicht einen Plan B zurechtlegen. Nur so ein Gedanke. Überlegen Sie sich's einfach mal. (Applaus)
Die Gesetzesvollstreckung ist derzeit ein geschlossenes System. Es ist nationenbasiert, während die Bedrohung international ist. Die Polizei arbeitet bis jetzt nicht global zusammen, und unser derzeitiges System von Waffen, Grenzkontrollen, großen Toren und Zäunen wird in der neuen Welt, auf die wir uns zubewegen, veraltet sein. Wie könnten wir uns auf einige dieser Bedrohungen vorbereiten, wie z.B. den Angriff auf einen Präsidenten oder Premierminister? Es wäre eine typische Reaktion für eine Regierung, alle unsere Regierungsmitglieder in dicht verschlossenen Blasen zu verstecken. Aber das wird nicht funktionieren. Die Kosten für eine DNA-Sequenzierung werden trivial sein. Jeder wird in der Zukunft eine haben.
Vielleicht können wir die Sache etwas radikaler betrachten. Was wäre, wenn wir die DNA eines Präsidenten, eines Königs oder einer Königin einigen wenigen hundert Personen vorlegen würden, vertrauenswürdigen Forschern, die diese DNA studieren und gegen Risiken testen würden, um damit unseren Spitzenpolitikern zu helfen? Oder wenn wir sie einigen wenigen Tausenden vorlegen würden? Oder wenn, verbunden mit einem gewissen Risiko, die breite Öffentlichkeit sie bekäme? Dann könnten wir alle versuchen zu helfen.
Dazu gibt es bereits einige tolle Beispiele. Das Projekt zur Meldung von organisierter Kriminalität und Korruption besteht aus Journalisten und Bürgern, die mitteilen, was Diktatoren und Terroristen auf der ganzen Welt mit öffentlichen Geldern machen. Ein dramatischeres Beispiel haben wir in Mexiko gesehen, ein Land, das in den letzten 6 Jahren 50.000 drogenbedingte Morde verzeichnet hat. Es werden so viele Leute umgebracht, dass die einzig leistbare Beerdigung in nicht gekennzeichneten Gräbern wie diesem hier außerhalb von Ciudad Juarez möglich ist. Was können wir tun? Die Regierung ist machtlos. In Mexiko kämpfen Bürger also unter großem Risiko dafür, eine wirksame Gegenmaßnahme aufzubauen. Sie erstellen Karten, auf denen Bürger die Aktivitäten von Drogenhändlern verzeichnen.
Ob es Ihnen bewusst ist oder nicht, befinden wir uns am Beginn eines technologischen Wettrüstens eines Wettrüstens zwischen Menschen, die Technologie für gute Zwecke und für böse Zwecke einsetzen. Die Bedrohung ist ernst, und wir müssen uns jetzt vorbereiten. Ich kann Ihnen versichern, dass Terroristen und Kriminelle das tun.
Meine persönliche Überzeugung ist Folgende: Statt einer kleinen Elitetruppe aus gut ausgebildeten staatlichen Agenten, die uns alle beschützen sollen, haben wir viel größere Chancen, wenn durchschnittliche und normale Büger dieses Problem als Gruppe angehen und sehen, was wir tun können. Wenn wir alle mitmachen, werden wir bessere Voraussetzungen haben. Die Instrumente zum Verändern der Welt liegen in jedermanns Händen. Wie wir sie verwenden, darüber entscheide nicht nur ich, sondern wir alle.
Diese Technologie habe ich oft [Polizeiabsperrung – Betreten verboten] als Polizist eingesetzt. Sie ist in unserer heutigen Welt überholt. Sie lässt sich nicht erweitern oder global einsetzen, und funktioniert schon gar nicht virtuell.
Wir haben in der Kriminalität und im Terrorismus Paradigmenwechsel erlebt. Das verlangt einen Wechsel hin zu einer offeneren und partizipativeren Form der Gesetzesvollstreckung. Ich lade Sie also ein, mitzumachen. [Polizeiabsperrung – Bitte betreten] Öffentliche Sicherheit ist viel zu wichtig, um sie den Profis zu überlassen.
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Die Welt wird immer offener, und das hat sowohl gute als auch gefährliche Konsequenzen. Marc Goodman zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft, in der der rapide technologische Fortschritt Kriminalität ausufern lassen könnte.
Marc Goodman works to prevent future crimes and acts of terrorism, even those security threats not yet invented. Full bio »
Translated into German by Johanna Pichler
Reviewed by Laura Pasquale
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16:56 Posted: Feb 2012
Views 684,905 | Comments 82
09:24 Posted: Oct 2011
Views 361,338 | Comments 87
16:05 Posted: Apr 2009
Views 557,243 | Comments 250
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