Also, heute werde ich Ihnen von ein paar Menschen erzählen, die nie aus ihrer Heimatstadt weggezogen sind. Die erste Geschichte findet genau hier in Chicago statt. Brenda Palms-Farber wurde angestellt, um Strafentlassenen die Rückkehr in die Gesellschaft zu erleichtern und sie von einem Rückfall zu bewahren. Zur Zeit geben Steuerzahler ungefähr $60.000 im Jahr dafür aus, einen Menschen ins Gefängnis zu schicken. Wir wissen, dass zwei Drittel von ihnen rückfällig werden. Ich finde es sehr interessant, dass wir für jeden Dollar, den wir für kindliche Früherziehung ausgeben, wie zum Beispiel Head Start, in der Zukunft $17 an Dingen wie Inhaftierungen sparen. Oder – wenn man darüber nachdenkt – $60.000 sind auch mehr, als was es kostet, jemanden nach Harvard zu schicken.
Aber Brenda, die sich von so etwas nicht ablenken lässt, hat sich ihre Herausforderung angesehen und eine Lösung gefunden, die nicht direkt auf der Hand lag: Ein Unternehmen aufzubauen, das Hautpflegeprodukte aus Honig herstellt. Ok, das mag für manche von Ihnen offensichtlich sein, für mich war es das nicht. Es ist die Grundlage, um eine Form von sozialer Innovation aufzubauen, die echtes Potential hat. Sie hat scheinbar nicht vermittelbare Männer und Frauen angeheuert, um sich um die Bienen zu kümmern, den Honig zu ernten, und daraus Produkte mit hoher Wertschöpfung zu machen, die sie dann selbst vermarktet haben, und die dann im "Whole Foods" Bio-Markt verkauft wurden. Sie hat Arbeitserfahrung und Ausbildung mit wichtigen Kompetenzen fürs Leben verbunden, zum Beispiel Aggressionsbewältigung und Teamwork, oder wie man zukünftigen Arbeitgebern erklären kann, wie diese Erfahrungen tatsächlich beweisen, welche Lektionen man gelernt hat, und wie offen man für weitere ist. Weniger als vier Prozent der Programmteilnehmer sind bisher rückfällig geworden. Diese jungen Männer und Frauen haben Arbeitsbereitschaft und wichtige Kompetenzen durch die Bienenzucht erlernt, und sind dadurch produktive Bürger geworden. Das kann man einen süßen Anfang nennen.
Jetzt nehme ich Sie mit nach Los Angeles. Und viele Leute wissen, dass L.A. seine Probleme hat. Aber ich möchte heute von L.A.s Wasserproblemen sprechen. An den meisten Tagen gibt es nicht genug Wasser, doch mehr als zu bewältigen ist, wenn es regnet. Zur Zeit werden 20 Prozent von Kalifornien Energieverbrauch dafür verwendet, Wasser vor allem nach Südkalifornien zu pumpen. Sie geben viel, viel Geld dafür aus, das Regenwasser in den Ozean zu leiten wenn es regnet und auch wenn es Fluten verursacht. Andy Lipkis arbeitet derzeit daran, L.A. dabei zu helfen, Infrastrukturkosten zu senken, die sich mit Wassermanagement und der städtischen Hitzeinsel befassen – indem er Bäume, Menschen und Technik verbindet, um eine lebensfreundlichere Stadt zu schaffen. Das ganze Grünzeug absorbiert nämlich Regenwasser auf natürliche Weise, und hilft, die Städte zu kühlen. Denn, wenn man mal darüber nachdenkt, wollen wir wirklich eine Klimaanlage, oder wollen wir einen kühleren Raum? Wie man den bekommt, sollte eigentlich keine große Rolle spielen.
Deswegen hat vor ein paar Jahren das L.A. County beschlossen, 2,5 Milliarden Dollar auszugeben, um die städtischen Schulen zu reparieren. Und Andy und sein Team fanden heraus, dass davon 200 Millionen dafür bestimmt waren, die Schulen mit Asphalt einzufassen. Sie haben eine solide wirtschaftliche Berechnung dagegen gehalten und die Regierung von L.A. überzeugt, dass die Ersetzung des Asphalts mit Bäumen und anderem Grün den Schulen mehr Energiekosten einsparen würde, als sie für Gärtnerarbeiten ausgeben müssten. Am Ende wurden so 1,8 Millionen Quadratmeter Asphalt ersetzt oder vermieden, der Stromverbrauch durch Klimaanlagen vermindert, es gab mehr Arbeit für Leute, um die Grünanlagen zu pflegen, und unterm Strich nicht nur eine Kostenminderung, sondern auch gesündere Schüler und Schulangestellte.
Judy Bonds ist die Tochter eines Bergarbeiters. Ihre Familie lebt seit acht Generationen in einer Stadt namens Whitesville, West Virginia. Und wenn es jemanden geben sollte, der am alten Glanz der Bergbaugeschichte und der Stadt festhalten sollte, dann ist das Judy. Aber wie man heutzutage Kohle abbaut, ist anders, als die tiefen Schächte, in die ihr Vater und der Vater ihres Vaters hinabstiegen und die am Ende Tausende und Tausende von Arbeitern beschäftigten. Heutzutage können zwei Dutzend Männer einen Berg in einigen Monaten abtragen, und das nur für Kohle für ein paar Jahre. Diese Technik nennt man Gipfel-Bergbau. So kann sich ein Berg in ein paar Monaten von diesem in diesen Zustand verwandeln. Wie Ihr Sie sich vorstellen können, ist die Luft in der Gegend mit dem Rückständen von Sprengmitteln und Kohle getränkt. Als wir dort waren, haben ein paar von unseren Mitreisenden einen komischen kleinen Husten entwickelt, und das nach nur ein paar Stunden – nicht nur Bergarbeiter, sondern jeder.
Und Judy musste zusehen, wie ihr Land zerstört und ihr Wasser vergiftet wurde. Und die Bergbaufirmen zogen einfach weiter, wenn der Berg abgetragen war, und sie ließen noch mehr Arbeitslosigkeit zurück. Aber sie sah auch von Unterschied an potentieller Windenergie auf einem intakten Berg und einem, dessen Höhe reduziert war um über 600 Meter. Drei Jahre schmutzige Energie mit wenigen Arbeitsplätzen, oder Jahrhunderte sauberer Energie mit dem Potenzial, Spezialwissen und größere Effizienz zu entwickeln durch technisches Fähigkeiten, und außerdem Kenntnisse vor Ort darüber entwickeln, wie man die Windverhältnisse der Region ideal nutzen kann. Sie berechnete die Vorabkosten, und die langfristige Amortisation, und unterm Strich ist es eine positive Bilanz in vielerlei Hinsicht, für die örtliche, nationale und globale Wirtschaft. Es ist eine längerfristige Amortisation als der Gipfel-Bergbau, aber die Windenergie amortisiert sich unendlich. Zudem zahlt sich der Gipfel-Bergbau für die Anwohner wenig aus, und bringt ihnen sehr viel Elend. Das Wasser verwandelt sich in Glibber. Die meisten Menschen sind immer noch arbeitslos, was zu den gleichen sozialen Problemen führt, die Arbeitslose in den Städten auch erleben – Drogen- und Alkoholmissbrauch, häusliche Gewalt, Teenager-Schwangerschaften und auch eine schlechte Gesundheit.
Nun, Judy und ich – das muss ich sagen – haben uns sofort perfekt verstanden. Eine ziemlich offensichtliche Allianz. Ich meine, ihre Heimatstadt heißt wortwörtlich Whitesville, West Virginia, ich meine, die sind nicht – die sind weit davon entfernt, die Brutstätte des Hip-Hops zu sein oder irgendetwas ähnliches. Aber auf der Rückseite des T-Shirts, das sie mir gab, steht, "Rettet die bedrohten Hinterwäldler." Also, Homegirls und Hinterwäldler rauften sich zusammen und und wir verstehen vollkommen, das es genau das ist, worauf es ankommt. Aber vor nur wenigen Monaten wurde Judy mit Lungenkrebs der Stufe 3 diagnostiziert. Ja. Und er ist seitdem in ihre Knochen und ihr Gehirn gewandert. Und ich finde es einfach so verstörend, dass sie an genau der Krankheit leidet, vor der sie andere Menschen so sehr bewahren wollte. Aber ihr Traum von "Coal River Mountain" Wind ist ihr Vermächtnis. Und sie wird womöglich diese Bergspitze nicht mehr sehen können. Aber anstatt eine Art Manifest oder ähnliches zu verfassen, hinterlässt sie einen Business-Plan, um es Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist, was mein Homegirl tut. Und ich bin darauf sehr stolz.
Aber diese drei Menschen kennen einander nicht, aber sie haben enorm viel gemeinsam. Sie sind alle Problemlöser, und dies sind nur einige von vielen Vorbildern, so dass ich wirklich privilegiert bin, diese Vorbilder bei meiner Arbeit zu sehen, zu treffen und von ihnen zu lernen. Ich hatte großes Glück, sie alle in meiner Zusammenarbeit mit der Public Radio Show namens ThePromisedLand.org vorzustellen. Nun sind sie alle sehr praktisch veranlagte Visionäre. Sie alle betrachten den Bedarf, der besteht – Schönheitspflege, gesunde Schulen, Elektrizität – und wie das Geld fließt, um diesen Bedarf zu decken. Und wenn die billigsten Lösungen bedeuten, die Anzahl der Arbeitsplätze zu reduzieren, stehen Sie da mit Arbeitslosen, und die Leute sind nicht billig. Tatsächlich gehören sie zu jenen, die wir die teuersten Bürger nennen, und das umfasst die über Generationen Verarmten, traumatisierte Veteranen, die aus dem Mittleren Osten heimkehren, und Menschen, die aus dem Gefängnis kommen. Und insbesondere bei Veteranen gibt es laut V.A. seit 2003 eine Versechsfachung der Nutzung von Pharmazeutika. Ich denke, die Zahl wird weiter ansteigen. Das ist nicht die größte Gruppe von Menschen, aber sie sind eine der teuersten. und auch bezüglich der Wahrscheinlichkeit von häuslicher Gewalt, Drogen- und Alkoholmissbrauch, schlechter schulischer Leistungen ihrer Kinder und auch miserabler Gesundheit als eine Folge von Stress. Diese drei Leute wissen alle, wie man produktiv Dollars durch unsere lokalen Wirtschaftssysteme leitet, um bestehenden Bedarf zu befriedigen, derzeitige soziale Probleme zu reduzieren und zukünftige Probleme zu verhindern.
Und es viele weitere Vorbilder wie diese. Ein Problem: Abfallmanagement und Arbeitslosigkeit. Selbst, wenn wir an Recycling denken oder davon reden, sehr viel wiederverwertbares Zeugs wird verbrannt oder vergraben, und viele Gemeinden haben, Recycling-Raten, sie haben immernoch viel, das wiederverwertet wird. Und wo kommt der Müll hin? Normalerweise in die armen Gebiete. Und wir wissen, dass die Öko-Industrie Branche, diese Art von Geschäftsmodellen – es gibt in Europa ein Modell, das heisst Öko-Industrie-Park, wo entweder der Abfall einer Firma der Rohstoff einer anderen ist, oder man nutzt recycelte Materialien, um Produkte herzustellen, die man problemlos nutzen und verkaufen kann. Wir können diese lokalen Märkte und Anreize schaffen, um recycelte Materialien als Rohstoffe für die Fertigung zu nutzen. Und in der Bronx, meiner Heimatstadt, versuchten wir einen davon zu bauen, aber die Bürgermeister entschied, an jenem Ort ein Gefängnis haben zu wollen. Glücklicherweise – denn wir wollten Hunderte von Jobs schaffen – aber nach vielen Jahren, die Stadt wollte ein Gefängnis bauen, haben sie inzwischen das Projekt abgesagt, Gott sei Dank!
Ein weiteres Problem: ungesunde Nahrungssysteme und Arbeitslosigkeit. Die Arbeiterklasse und arme Stadtbewohner in den USA profitieren wirtschaftlich nicht von unserem derzeitigen Nahrungssystem. Es baut zu sehr auf Transport, chemische Düngung, hohen Wasserverbrauch und auch Kühlung. Gigantische landwirtschaftliche Prozesse sind oft dafür verantwortlich, dass unsere Wasserwege und unser Land vergiftet werden, und sie produzieren dieses unglaublich ungesunde Produkt, das uns Milliarden an medizinischer Versorgung und an Produktionsausfall kostet. Und wir wissen natürlich, dass städtische Landwirtschaft momentane das große Thema ist, aber es ist meistens nur Gärtnern, was wichtig für den Gemeinschaftssinn ist – sehr wichtig – aber nicht für die Schaffung von Arbeitsplätzen oder für die Lebensmittelproduktion. Dafür fehlt es einfach an Menge. Teil meine derzeitigen Arbeit ist nun, den Grundstein zu legen für die Verbindung von städtischen und ländlichen Nahrungssystemen, um das Ende des "3000-Meilen-Salats" zu beschleunigen, indem eine landesweite Marke von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus urbanem Anbau kreiert wird, damit in jeder Stadt die regionalen Anbau-Kapazitäten genutzt und durch Gewächshäuser erweitert werden, die im Besitz und unter dem Management von Kleinbauern sind, dort, wo es derzeit nur Konsumenten gibt. Dies kann saisonbedingten Anbau rund um die Metropolen unterstützen, der im Nachteil ist, weil er nicht wirklich die ganzjährige Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen erfüllen kann. Es ist kein Wettbewerb mit ländlichen Betrieben, sondern vielmehr gegenseitige Verstärkung. Eine Kooperation in einem wirklich positiven und wirtschaftlichen Nahrungssystem.
Das Ziel ist, den Bedarf von städtischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen und Kitas zu decken und gleichzeitig ein Netzwerk von regionalen Jobs zu schaffen. Das ist intelligente Infrastruktur. Und die Art, wie wir unsere vorhandene Umgebung managen, beeinflusst tagtäglich die Gesundheit und das Wohlergehen von Menschen. Unsere Gemeinden, ländliche und städtische, bedienen den operativen Teil der Infrastruktur – Sachen wie Müllbeseitigung, Energiebedarf, genauso wie die sozialen Kosten von Arbeitslosigkeit, Drop-out-Raten, Inhaftiergungs-Raten und die Folgen von verschiedenen Kosten des Gesundheitswesens. Intelligente Infrastruktur kann kostengünstige Wege anbieten, damit Gemeinden sowohl die Infrastruktur als auch die gesellschaftlichen Bedürfnisse bedienen können. Und wir wollen die Systeme verschieben, damit sich für Menschen Türen öffnen, die vorher Steuerbelastungen waren und ein Teil der Steuerzahler werden sollen. Und stellen Sie sich ein landesweites Geschäftsmodell vor, dass lokale Jobs und intelligente Infrastruktur kreiert, um die Stabilität der örtlichen Wirtschaft zu verbessern. Ich hoffe also, dass Sie hier ein kleines Thema wiedererkennen.
Diese Vorbilder deuten einen Trend an. Ich habe ihn nicht kreiert, und es passiert nicht zufällig. Ich kann beobachten, dass es im ganzen Land passiert, und das Gute ist, dass es zunimmt. Und wir alle sollten darin investieren. Es ist eines der Fundamente, damit sich unser Land erholen kann. Und ich nenne es "home(town) security". Die Rezession lässt uns taumeln und Angst haben, und da liegt derzeit etwas in der Luft, das ist sehr bestärkend. Es ist die Erkenntnis, dass wir der Schlüssel unserer eigenen Genesung sind. Es ist jetzt an der Zeit, in unseren eigenen Gemeinschaften zu handeln, wo wir lokal denken und lokal handeln. Und wenn wir das tun, dann ist das für unsere Nachbarn – sei es die nebenan, oder im nächsten Staat, oder im nächsten Land – okay. Die Summe von dem Lokalen ist das Globale. "Home(town) security" bedeutet, unseren natürlichen Schutz wieder herzustellen, Menschen Arbeit zu verschaffen, unsere natürlichen Systeme wieder herzustellen. "Home(town) security" bedeutet, Vermögen hier zu Hause zu schaffen, anstatt es in Übersee zu vernichten. Gleichzeitig soziale und Umweltprobleme angehen und gleichzeitig, mit der gleichen Lösung enorme Kosteneinsparungen, Vermögensbildung und die nationale Sicherheit voranzubringen. Viele großartige und inspirierende Lösungen wurden überall in Amerika geschaffen. Unsere Herausforderung ist jetzt, zahllose mehr zu identifizieren und zu unterstützen.
Tja, "home(town) security" bedeutet, sich um seinesgleichen zu kümmern, aber es ist nicht wie in dem alten Spruch "Wohltätigkeit beginnt zu Hause." Vor kurzem habe ich das Buch "Love Leadership" von John Hope Bryant gelesen. Und es handelt davon, wie man in einer Welt herrscht, die eigentlich auf der Basis von Angst zu operieren scheint. Und das Buch ließ mich jene Theorie überdenken, denn, ich muss erklären, was ich damit meine. Nun, mein Vater war in vielerlei Hinsicht ein großartiger Mann. Er wuchs im rassengetrennten Süden auf, entkam dem Lychen und all dem während einer wirklich harten Zeit, und er bot mir und meinen Geschwistern ein wirklich stabiles Zuhause, und zudem einer ganzen Menge anderer Menschen, denen es schlecht ging. Aber, so wie wir alle, hatte er einige Probleme. (Lachen) Und seins war das Spielen – zwanghaft. Für ihn bedeutete der Spruch "Wohltätigkeit beginnt zu Hause", dass mein Zahltag – oder der von einem anderen – zufälligerweise auch sein Glückstag war. So musste man ihm aushelfen. Und manchmal lieh ich ihm Geld von meinen Neben- oder Ferienjobs, und er hatte immer die feste Absicht, es mit Zinsen zurückzuzahlen, natürlich, nach dem großen Gewinn. Und er gewann manchmal, man glaubt es kaum, auf einer Rennbahn in Los Angeles – ein Grund, L.A. zu lieben – damals in den 1940ern. Er gewann $15.000 in bar und kaufte das Haus, in dem ich aufwuchs. Darüber bin ich natürlich nicht traurig. Aber ja, ich fühlte mich ihm verpflichtet, und ich wuchs auf – dann wurde ich erwachsen. Und jetzt bin ich eine erwachsene Frau. Und ich habe inzwischen einiges gelernt.
Für mich geht es bei Wohltätigkeit oft nur ums Geben, weil mans so machen soll, oder weil es das ist, was man schon immer getan hat, oder es geht ums Geben, bis es schmerzt. Ich biete die Möglichkeiten, etwas zu schaffen, das wachsen und die ursprüngliche Investition stärken und nicht nur mehr Gaben im nächsten Jahr benötigen wird – ich versuche, nicht die Gewohnheit zu nähren. Ich verbrachte einige Jahre damit zu beobachten, wie gute Absichten zur Stärkung von Gemeinschaften, die dafür bestimmt waren, die Gemeinschaft zu unterstützen und zu stärken, im Endeffekt die Leute in der gleichen, wenn nicht gar schlechteren Lage als zuvor zurückließen. Und im Laufe der letzten 20 Jahre haben wir Rekordsummen an philantrophischen Dollars in soziale Probleme investiert, doch die Ergebnisse in der Ausbildung, Mangelernährung, Inhaftierungen, Fettleibigkeit, Diabetes, Einkommensunterschiede, sind alle angewachsen, mit einigen Ausnahmen, insbesondere Kindersterblichkeit in armen Bevölkerungsschichten – aber es ist auch ein wirklich großartige Welt, in die wir sie gebären.
Und ich weiß ein wenig über diese Themen, denn viele Jahre lang habe ich viel Zeit im im Bereich der Non-Profit-Industie verbracht. Und ich bin eine trockene Geschäftsführerin, zwei Jahre trocken. (Lachen) Aber während dieser Zeit ist mir klar geworden, dass es darum geht, Projekte auf lokaler Ebene zu entwickeln, damit das Richtige für unsere Gemeinschaften gemacht wird. Aber ich kämpfte wirklich um finanzielle Unterstützung. Je mehr Erfolg wir hatten, umso weniger Geld kam von Stiftungen. Und ich sagte Ihnen, auf der TED-Bühne zu stehen und im gleichen Jahr einen MacArthur zu gewinnen, vermittelte jedem den Eindruck, als ob ich's geschafft hätte. Und als es danach weiter ging, finanzierte ich tatsächlich ein Drittel des Budgetdefizits meiner Agentur durch Rednerhonorare. Und ich denke ehrlich gesagt, zu Beginn waren meine Programme ihrer Zeit ein wenig voraus. Aber seitdem ist der Park, der einst eine Müllhalde war und im TED2006 Talk vorkam, dieses Schmuckstück geworden. Und ich habe in der Tat dort geheiratet. Genau hier. Da läuft mein Hund, der mich am Tag meiner Hochzeit zum Park geführt hat. Das "South Bronx Greenway" war im Jahr 2006 auch nur eine Zeichnung auf dem Bühnenhintergund. Seitdem erhielten wir ein Förderpaket von rund 50 Millionen Dollar, um dies zu erreichen. Und wir lieben es , denn ich liebe das Bauen nun, weil wir sehen, wie diese Sachen tatsächlich passieren.
Deswegen möchte ich, dass jeder versteht, wie wichtig es ist, Wohltätigkeit in Unternehmungen zu verwandeln. Ich begann meine Firma, um Gemeinschaften im ganzen Land zu helfen, ihr vorhandenes Potential zu nutzen, um die gesamte Lebensqualität ihrer Leute zu verbessern. "Home(town) security" steht als nächsten auf meiner Liste. Was wir benötigen, sind Leute, die den Wert eines Investments in diese Art von lokalen Unternehmungen sehen, die mit Leuten wie mir zusammen arbeiten, um die Wachstumtrends und Klimaanpassungen sowie die wachsenden sozialen Kosten vom "business as usual" verstehen. Wir müssen zusammen arbeiten, um unser Land wahrzunehmen und instand zu setzen, unsere eigenen Kraftsysteme und uns selbst instand zu setzen. Es ist an der Zeit, aufzuhören, die Einkaufszentren, die Gefängnisse, die Stadien und andere Hommagen an unser gemeinschaftliches Versagen zu errichten. Es ist an der Zeit, damit zu beginnen, lebende Monumente der Hoffnung und Möglichkeit zu errichten.
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Die grüne Zukunft ist lokal – und bei TEDxMidwest präsentiert uns Majora Carter die Geschichten von drei Menschen, die gleichzeitig ihre Gemeinschaft und den Planeten retten. Nennen wir es 'hometown security' – eine andere Form von Heimatschutz.
Majora Carter redefined the field of environmental equality, starting in the South Bronx at the turn of the century. Now she is leading the local economic development movement across the USA. Full bio »
Translated into German by Sandra Holtermann
Reviewed by Alex Boos
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18:36 Posted: Jun 2006
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