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Ich will Ihnen eine Sicht der Welt zeigen, wie ich sie sehe, der Probleme und Möglichkeiten, denen wir gegenüberstehen, und Sie dann fragen, ob wir optimistisch oder pessimistisch sein sollten. Und dann werde ich Ihnen das Geheimnis meines unheilbaren Optimismus verraten. Lassen Sie mich Ihnen erst einmal diesen Film von Al Gore zeigen, den kennen Sie wohl bereits. Sie haben alle "Eine unbequeme Wahrheit" gesehen. Dies ist ein bisschen unbequemer.
(Video): Mann: ...sehr gefährliche Fragen. Denn mit unserem aktuellen Wissen haben wir keine Ahnung, was geschähe. Sogar jetzt verändert der Mensch vielleicht unwissend das Weltklima durch die Abfallprodukte seiner Zivilisation. Durch unsere jährlichen Emissionen von mehr als sechs Millionen Tonnen CO2 durch Fabriken und Automobile – was dazu beiträgt, dass die Luft Sonnenhitze speichert – scheint unsere Atmosphäre wärmer zu werden. Ist das schlimm? Berechnungen sagen, wenige Grade Erwärmung der Erdtemperatur würde die Polareiskappen schmelzen. Und wenn das geschieht, würde ein großer Teil des Mississippi Valleys zu einem See. Touristen würden sich in Glasbodenbooten die überfluteten Wolkenkratzer von Miami ansehen; durch 50 Meter tropisches Wasser. Beim Wetter müssen wir nicht nur viel variablere Kräfte bewältigen, als sogar Atomphysiker bearbeiten, sondern das Leben an sich.
Larry Brilliant: Sollten wir uns gut oder schlecht fühlen dabei, dass 50 Jahre Wissen darüber so wenig vollbracht haben? Nun, es hängt natürlich davon ab, was unsere Ziele sind. Für meine Ziele gehe ich immer zurück zu Gandhis Talisman. Als Mahatma Gandhi gefragt wurde, "Wie wissen Sie, ob Ihre nächste Handlung die richtige oder die falsche sein wird?", sagte er, "Stellen SIe sich das Gesicht des ärmsten, verlietzlichsten Menschen vor, der je von Ihnen abhing und fragen Sie sich, ob die Handlung, die sie begehen werden, dieser Person nutzt. Wenn sie das tut, ist es das Richtige. Und wenn nicht, denken Sie darüber nach."
Für uns hier in diesem Raum ist es nicht nur das ärmste und verletztlichste Wesen, es ist die Gemeinschaft, die Kultur, die Welt an sich. Die Trends für jene an den Rändern unserer Gesellschaft, welche die ärmsten und verletzbarsten sind, diese Trends geben Anlass zu sehr viel Pessimismus. Aber es gibt auch wundervolle Gründe für Optimismus. Lassen Sie uns beides anschauen. Als erstes, die Megatrends. Ein Klimawandel von zwei oder drei Grad ist im System vorgesehen. Meeresspiegel werden steigen, Salzwasser wird sich in Brunnen und im Land absetzen. Es wird die Ärmsten und Verletzbarsten überproportional schädigen, ebenso wie der weltweite Bevölkerungszuwachs. Auch wenn wir der Bevölkerungsbombe von Paul Ehrlich ausgewichen sind und wir in diesem Jahrzehnt keine 20 Milliarden Menschen erreichen werden, essen wir so, als ob wir 20 Milliarden wären. Und wir konsumieren so viel, dass ein Anstieg auf 9,5 Milliarden zur Zeit unserer Enkel die Ärmsten und die Verletzlichsten ausserordentlich schädigen wird.
Deshalb übersiedeln sie in Städte. Seit Juni dieses Jahres leben 51 Prozent aller Menschen in Städten und Slums und Barackensiedlungen. Die ländlichen Gegenden produzieren nicht mehr so viel Nahrung wie früher. Die grüne Revolution hat Afrika nie erreicht. Und mit der Wüstenbildung, Sandstürmen, der Wüste Gobi, dem Ogaden werden wir mehr und mehr Schwierigkeiten begegnen, soviele Kalorien pro Hektare zu produzieren wie vor 15 Jahren.
Also Wenden sich die Menschen vermehrt dem Konsum von Tieren zu. In Afrika haben Menschen letztes Jahr 600 Millionen Wildtiere verspeist und zwei Milliarden Kilo Buschfleisch konsumiert. Jedes einzelne Kilo Buschfleisch enthält hunderttausende neuartige Viren, die niemals aufgezeichnet wurden, deren genomische Sequenzen wir nicht kennen. Wir sind uns der Gefahr von Pandemien nicht bewusst, aber wir sind für bei Tieren auftretende und übertragene Krankheitsausbrüche gerüstet.
Zunehmend – ich würde sagen, explosives Technologiewachtum. Die meisten von uns profitieren von diesem Wachstum. Aber es gibt eine dunkle Seite – bei Biowaffen und bei Technologien die uns damit konfrontieren, Wut, Hass oder das Gefühl von Ausgrenzung zu verstärken. Und tatsächlich ist die Welt mit der fortschreitenden Globalisierung – bei der es grosse Gewinner und noch grössere Verlierer gibt – viel vielfältiger und ungerechter als sie es vielleicht jemals in der Geschichte war.
Ein Prozent von uns allen besitzt 40 Prozent aller Güter und Dienstleistungen. Was geschichet, wenn die Milliarde Menschen, die heute von weniger als einem Dollar am Tag leben, in den nächsten 30 Jahren auf drei Milliarden anwächst? Das eine Prozent wird noch mehr als 40 Prozent aller Güter und Dienstleistungen besitzen. Nicht weil sie reicher geworden sind, sondern weil der Rest der Welt zunehmend ärmer geworden ist. Letzte Woche sagte Bill Clinton bei den TED Awards, "Diese Lage ist noch nie dagewesen, ungleich, ungerecht und unstabil."
Es gibt also viele Gründe für Pessimismus. Darfur ist ursprünglich ein Ressourcenkrieg. Letztes Jahr gab es in China 85.000 Aufstände, 230 jeden Tag, die polizeiliches oder militärisches Eingreifen erforderten. Die meisten davon drehten sich um Ressourcen. Wir sehen uns einer nie dagewesenen Skala von Katastrophen gegenüber. Manche sind wetter- und menschenbezogene Epidemien. Die neu auftretenden Krankheiten könnten H5N1 und die Vogelgrippe wie idyllische Vorboten dessen aussehen lassen, was noch kommt. Die Welt ist destabilisiert. Und anders als früher sieht man die destabilisierte Welt heute auf YouTube, man sieht sie im Digitalfernsehen und auf Mobiltelefonen. Wohin führt uns das? Für einige führt es zu Wut, religiöser und sektiererischer Gewalt, Terrorismus. Für andere zum Rückzug, zu Nihilismus und Materialismus. Wo führt es uns hin, uns als gesellschaftliche Aktivisten und Unternehmer? Sind wir angesichts der Trends mutlos oder treibt uns das an?
Lassen Sie uns den Fall Bangladesch betrachten. Erstens, sogar wenn alle CO2-Emissionen heute gestoppt würden, würde die Klimaerwärmung weiter bestehen. Und sogar mit der Klimaerwärmung – wenn SIe diese blauen Linien sehen, die gepunktete LInie zeigt, dass die Meeresspiegel weiter ansteigen werden, sogar wenn ab heute keine Treibhausgase mehr abgegeben würden. Ein minimaler Anstieg von 50 bis 75 cm ist noch das beste, worauf wir hoffen können, es könnte auch 10 Mal soviel sein. Was wird das mit Bangladesch anstellen? Sehen wir uns das an. Das ist also Bangladesch. 70 % von Bangladesch liegen weniger als 1,5 Meter über dem Meeresspiegel. Lassen Sie uns nun einen Blick auf den Himalaya werfen. Wir werden sehen, wie der Klimawandel ihn schmelzen lässt. Noch mehr Wasser kommt, die abgeforsteten Gebieten, hier im Tarai, können die Abwasser nicht aufnehmen, denn Bäume sind wie Strohhalme, die das saisonale Extrawasser aufsaugen. Jetzt schauen wir in den Süden, durch den Kali Gandaki. Ich denke, viele von Ihnen sind dort wohl schon gewandert. Und dann fahren wir weiter und sehen uns Bangladesch an und sehen, welche Auswirkung das zunehmende Wasser aus dem Norden und die gleichzeitig steigenden Meere im Süden haben. Wir sehen uns die fünf grössten Flüsse, die Bangladesch versorgen. Und wir schauen vom Süden her aufwärts, schauen wir uns die Abhilfe an. Minimal 50 bis 100 cm Erhöhung der Meeresspiegel, gepaart mit zunehmenden Strömen aus dem Himalaya. Und sehen Sie sich das an. Bis zu 100 Millionen Flüchtlinge von Bangladesch könnten nach Indien und nach China wandern. Vor diesem Problem steht ein einzelnes Land.
Aber wenn wir uns die ganze Welt anschauen, alle tief gelegenen Gebiete, bevölkerte Gebiete in der Nähe des Wassers, sehen wir, dass die Erhöhung der Meeresspiegel unseren Lebensstil herausfordert. Schwarzafrika und sogar unsere Bucht von San Francisco. Wir sind alle im gleichen Bootn. Das geschieht nicht irgendwo, irgend jemandem, den wir nicht kennen. Die Klimaerwärmung geschieht uns allen, allen gleichzeitig.
Genauso wie diese neuen, übertragbaren Krankheiten, von denen man vor 20 Jahren noch nichts wusste: Ebola, Lhasafieber, Affenpocken. Mit der Auflösung der Barriere zwischen Menschen und Tieren leben wir in der viralen Umgebung des jeweils anderen. Wissen Sie noch, vor 20 Jahren wusste niemand etwas vom West-Nil-Fieber. Und dann sahen wir einen Fall an der Ostküste der Vereinigten Staaten ankommen und es bewegte sich mit jedem Jahr mehr westwärts. Wissen Sie noch, wie niemand von Ebola gehört hatte, bis wir plötzlich von Hunderten von Toten in Zentralafrika erfuhren? Leider ist das erst der Anfang. In den letzten 30 Jahren gab es 30 neu auftretende übertragbare Krankheiten, die ursprünglich Tiere betrafen und nun auf den Menschen übergegangen sind. Es gibt mehr als genug Gründe für Pessimismus.
Aber jetzt schauen wir uns die Gründe für den Optimismus an. (Gelächter) Genug schlechte Neuigkeiten. Menschen haben sich immer Herausforderungen gestellt. Man muss sich nur die Liste der Nobelpreisträger anschauen zur Erinnerung. Wir waren schon mal soweit, gelähmt vor Angst und bis zur Untätigkeit, als jemand – wahrscheinlich jemand von Ihnen in diesem Raum – in die Bresche sprang und eine Organisation wie 'Ärzte für Gesellschaftliche Verantwortung' gründete, die gegen die nukleare Bedrohung kämpfte, 'Medecins Sans Frontières', die unser Engagement für Katastrophenhilfe erneuerte, Mohamed ElBaradei und die gewaltige Hoffnung und den Optimismus, den er uns allen brachte, und unser Muhammad Yunus.
Wir haben die Ausrottung der Pocken erlebt. Vielleicht erleben wir dieses Jahr die Ausrottung von Kinderlähmung. Letztes Jahr gab es weltweit nur noch 2000 Fälle. Wir könnten nächstes Jahr die Ausrottung des Medinawurms erleben – es gibt nur noch 35.000 Fälle weltweit. Vor 20 Jahren waren es dreieinhalb Millionen. Und wir haben noch eine neue Kranheit erlebt, anders als die 30 neuen übertragbaren Krankheiten. Diese Krankheit heisst das Plötzlicher-Wohlstand-Syndrom. (Gelächter) Es ist ein erstaunliches Phänomen. Überall in der technologisierten Welt haben wir junge Menschen gesehen, die von diesem Plötzlicher-Wohlstand-Phänomen befallen wurden. Aber sie nutzen ihren Wohlstand auf eine Weise, wie es ihre Vorväter nie taten. Sie warten nicht, bis sie sterben, um Stiftungen zu gründen. Sie setzen ihr Geld, ihre Ressourcen, ihre Herzen und ihre Hingabe aktiv ein, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sicherlich kann einem nichts mehr Optimismus geben als das.
Mehr Gründe, optimistisch zu sein. Ich bin ein Geschöpf der 60er, damals gab es eine Bewegung. Wir fühlten uns alle als ein Teil von ihr, als ob eine bessere Welt in greifbarer Nähe sei, als ob wir die Geburt einer Welt ohne Hass und Gewalt und Vorurteilen beobachteten. Heute gibt es eine andere Bewegung. Die Bewegung, die Erde zu retten. Es fängt gerade erst an. Vor fünf Wochen kam eine Gruppe von Aktivisten aus der Wirtschaft zusammen, um einen texanischen Versorger vom Bau von neun kohlegetriebenen Elektrizitätswerken abzuhalten, die wesentlich zur Umweltzerstörung beigetragen hätten. Vor sechs Monaten traf sich eine Gruppe von Wirtschaftsaktivisten mit dem republikanischen Gouverneur in Kalifornien um AB32 zu verabschieden, die absolut weitreichendste Umweltgesetzgebung der Geschichte.
Al Gore sprach im Weissen Haus und im Senat als Sachverständiger. Können Sie sich das vorstellen? (Gelächter) Wir erleben ein Einvernehmen zwischen Wissenschaft und Religion, das ich vor fünf Jahren nicht für möglich gehalten hätte, nun da die evangelikale Gemeinschaft die erbitterte Situation des Klimawandels erkannt hat. Und jetzt sind 4000 Kirchen der Umweltbewegung beigetreten. Das ist etwas, worüber man sehr, serh optimistisch sein kann. Der europäische 20-20-'20 Plan ist ein erstaunlicher Durchbruch, etwas, das uns alle die Hoffnung am Horizont spüren lassen sollte. Am 14. April ist der 'Step Up Day, wo tausend indiviuelll mobilisierte soziale Aktivisten in den Vereinigten Staaten gegen die Gesetzgebung protestieren – Druck auf die Gesetzgebung ausüben, um den Klimawandel zu stoppen. Und erst gestern habe ich erfahren, dass es am 7. Juli weltweit Live Earth Konzerte geben wird. Man kann diese optimistische Bewegung spüren, die Erde zu retten.
Nun heisst das nicht, dass die Menschen verstehen, dass der Klimawandel den Ärmsten und Schwächsten am meisten schadet. Es heisst, dass die Menschen den ersten Schritt gehen, nämlich über ihre eigenen Interessen hinaus zu handeln. Aber ich sehe bei den grössten Förderern, CARE, Rockefeller, Rockefeller Brothers Stiftung, Hewlett, Mercy Corps, Ihnen hier, Google, vielen anderen Organisationen, das beginnende Verständnis, dass wir nicht nur an der grundlegenden Vorbeugung gegen den Klimawandel, sondern auch an der Vorbeugung gegen die Konsequenzen des Klimawandels für die Ärmsten und Verletzbarsten arbeiten müssen.
Ich selber habe einen anderen Grund, ein unheilbarer Optimist zu sein. Sie haben hier so viele inspirierende Geschichten gehört und ich hörte gestern so viele davon, dass ich dachte, ich könnte einige von meinen hier teilen. Ich hatte nicht wirklich eine konventionelle medizinische Ausbildung. Und ich habe in einem Himalayakloster gelebt und bei einem sehr weisen Meister studiert, der mich eines Tages aus dem Kloster war und mir sagte, es sei mein Schicksal – ich kam mir vor wie Yoda – es ist dein Schicksal, für die WHO zu arbeiten und dabei zu helfen, die Pocken auszurotten, zu einer Zeit, als es nicht einmal ein Programm gegen Pocken gab.
Es sollte Sie optimistisch stimmen, dass es keine Pocken mehr gibt, denn dies war die schlimmste Krankheit der Geschichte. Im letzten Jahrhundert – das war noch vor sieben Jahren – starben eine halbe Milliarde Menschen an Pocken. Mehr als in allen Kriegen der Geschichte, mehr als an jeder anderen Infektionskrankheit der Weltgeschichte. Im Sommer der Liebe 1967 starben zwei Millionen Menschen, Kinder, an Pocken. Es geht nicht um vorzeitliche Geschichte. Wenn man von der biblischen Blatternplage liest, geht es um Pocken. Pharaoh Ramses der fünfte, dessen Bild wir hier sehen, starb daran. Um die Pocken auszurotten, mussten wir die grösste UN-Armee der Geschichte aufstellen. Wir besuchten jedes Haus in Indien auf der Suche danach – 120 Millionen Häuser, einmal im Monat während fast zwei Jahren. Nachdem wir sie fast besiegt hatten, gab es einen grausamen Umschwung – das müssen Sie als soziale Unternehmer lernen, das Reich des allerletzten Stücks.
Als wir die Pocken beinahe ausgerottet hatten, kamen sie zurück, weil die Arbeiterstadt Tatanagar Tagelöhner anlockte, die dahin kamen, um eine Arbeit zu bekommen. Sie fingen sich die Pokcken ein an einem übrig gebliebenen Ort, an dem es sie noch gab, und gingen heim, um zu sterben. Und als sie das taten, brachten sie die Pocken in 10 andere Länder und lösten die Epidemie wieder aus. Wir mussten ganz von vorne anfangen. Aber am Ende haben wir es geschafft, und der letzte Pockenfall: dieses kleine Mädchen, Rahima Banu – Barisal, in Bangladesch – als sie hustete oder atmete und das letzte Pockenvirus ihre Lungen verliess, auf den Schmutz fiel und die Sonne dieses letzte Virus vernichtete, endete eine Übertragungskette des grössten Horrors der Geschichte.
Wie kann einen das nicht optimistisch machen? Eine Krankheit, die Hunderte, Tausende von Menschen in Indien tötete und die Hälfte aller Blinden in Indien erblinden liess, ging zu Ende. Und am wichtigsten für uns hier im Raum, es wurde eine Bindung geschaffen. Ärzte, Gesundheitspersonal aus 30 verschiedenen Ländern, aller Rassen, Religionen und Farben arbeiteten zusammen, kämpften gemeinsam gegen einen gemeinsamen Feind anstatt gegeneinander. Wie kann einen das nicht optimistisch sein lassen für die Zukunft? Ich danke Ihnen vielmals. (Applaus)
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Seit 50 Jahren wissen wir von der globalen Klimaerwärmung und haben wenig dagegen getan, sagt Larry Brilliant, Direktor von Google.org. Trotz dieser und anderer bedrückender Tendenzen bleibt er optimistisch und sagt uns, warum. Vom Skoll World Forum, Oxford, UK, www.skollfoundation.org
2006 TED Prize winner Dr. Larry Brilliant has spent his career solving the ills of today -- from overseeing the last smallpox cases to saving millions from blindness -- and building technologies of the future. Now, as executive director of Google.org, he's redefining how we solve the world's biggest problems. Full bio »
Translated into German by Karin Friedli
Reviewed by Alex Boos
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[Young people] are using their wealth in a way that their forefathers never did; they’re not waiting until they die to create foundations.” (Larry Brilliant)
25:50 Posted: Jul 2006
Views 170,067 | Comments 39
19:15 Posted: Sep 2007
Views 878,036 | Comments 412
19:11 Posted: Jan 2007
Views 438,031 | Comments 89
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