Follow TED
Be the first to know about new TEDTalks, TED news and other announcements.
Click on any phrase to play the video from that point.
Ach, das ist eine solche Ehre. Und es ist wunderbar, in Gegenwart einer Organisation zu sein, die wirklich etwas in der Welt verändert. Und ich bin enorm dankbar für die Gelgenheit, heute zu Ihnen zu sprechen.
Ich bin ebenso reichlich überrascht, denn wenn ich auf mein Leben zurückblicke, war das letzte, was ich jemals tun wollte, über Religion zu schreiben, oder in irgend einer Form an Religion beteiligt zu sein. Nachdem ich mein Kloster verlassen hatte, hatte ich, ehrlich gesagt, mit Religion abgeschlossen. Ich dachte, das sei es gewesen. Und für 13 Jahre hielt ich mich davon fern. Ich wollte Professorin für Englische Literatur werden. Und ich wollte nicht einmal unbedingt Schriftstellerin werden. Aber dann erlitt ich eine Reihe von Karriere-Katastrophen, eine nach der anderen, und fand mich schließlich im Fernsehen wieder. (Lachen) Ich erzählte das Bill Moyers und er meinte, "Ach, wir nehmen jeden." (Lachen)
Und ich wachte eine relativ kontroverse Sendung über Religion. Was in Großbritannien gut ankam, wo Religion extrem unbeliebt ist. Und so fand ich mich, auf einmal, zum einzigen Mal in meinem Leben, im Mainstream wieder. Aber ich wurde nach Jerusalem geschickt, um einen Film über das frühe Christentum zu drehen. Und zum ersten Mal erlebte ich andere religiöse Traditionen: Das Judentum und den Islam, die Schwesterreligionen des Christentums. Und währenddem merkte ich, dass ich absolut nichts über diese Glaubensrichtungen wusste, trotz meiner eigenen extrem religiösen Herkunft. Ich hatte das Judentum lediglich als eine Art Vorspiel zum Christentum gesehen, und wusste rein gar nichts über den Islam.
Aber in dieser Stadt, dieser gepeinigten Stadt, in der man drei Glaubensrichtungen so unbehaglich ineinander gedrängt sieht, wird man sich auch der tiefen Verbindungen zwischen ihnen bewusst. Und es war diese Beschäftigung mit anderen religiösen Traditionen, die mir ein Gefühl dafür zurückgegeben hat, was Religion sein kann, und was mir letztlich ermöglicht hat, meinen eigenen Glauben in einem anderen Licht zu sehen.
Und im Lauf meiner Recherche fand ich einige erstaunliche Dinge heraus, die mir vorher nie bewusst waren. Offen gesagt, in der Zeit als ich dachte, ich hätte mit Religion abgeschlossen, fand ich die ganze Angelegenheit absolut unglaublich. Diese Lehren erschienen unbewiesen, abstrakt. Als ich anfing, mich ernsthaft mit anderen Traditionen zu beschäftigen, wurde mir zu meinem Erstaunen klar, dass Glaube – um den wir heutzutage so ein Theater machen – nur ein sehr neuer religiöser Enthusiasmus ist, der etwa im 17. Jahrhundert im Westen zu Tage trat. Das Wort "Glaube" (engl. 'belief') selbst bedeutete ursprünglich zu lieben, wertzuschätzen, zu ehren. Im 17. Jahrhundert schränkte sich sein Blickwinkel ein, aus Gründen, die ich in einem Buch untersuche, das ich gerade schreibe, auf einschließen – was eine geistige Zustimmung zu einem Satz von Thesen bedeutet, ein Credo. "Ich glaube" – das bedeutete nicht "ich akzeptiere bestimmte religöse Vorschriften." Es bedeutete: "Ich verpflichte mich. Ich beteilige mich." Tatsächlich halten einige Weltreligionen sehr wenig von religöser Orthodoxie. Im Koran wird religiöse Meinung – religiöse Orthodoxie – als 'zanna' abgelehnt: zügellose Spekulation über Angelegenheiten, derer niemand in die eine oder andere Richtung sicher sein kann, die die Menschen aber streitsüchtig und unsinnig sektiererisch macht. (Gelächter)
Wenn es bei Religion nun aber nicht darum geht, Dinge zu glauben, worum geht es dann? Was ich durchweg festgestellt habe, ist dass sich Religion darum dreht, sich anders zu verhalten. Statt zu entscheiden, ob man an Gott glaubt oder nicht, tut man zuerst einmal etwas. Man verhält sich engagiert, und dann beginnt man, die Wahrheiten seiner Religion zu verstehen. Außerdem sollen Glaubenslehren Taten bewirken; man versteht sie erst dann, wenn man sie in die Tat umsetzt.
Und einen besonderen Stellenwert nimmt in dieser Gepflogenheit das Mitgefühl ein. Es ist eine faszinierende Tatsache, dass durch die Bank weg, in jeder einzelnen der Weltreligionen, Mitgefühl – die Fähigkeit mit einem andern Menschen zu fühlen, so wie wir heute Abend darüber nachgedacht haben – nicht nur der Maßstab wahrer Religosität ist, sondern es wird uns auch in die Gegenwart dessen bringen, was die Juden, Christen und Moslems "Gott" oder "das Göttliche" nennen Es ist Mitgefühl, sagt Buddha, das einen ins Nirvana bringt. Warum? Weil wir im Mitgefühl, wenn wir mit dem anderen fühlen, uns selbst aus dem Zentrum unserer Welt zurücknehmen und stattdessen einen anderen Menschen dorthin stellen. Und wenn wir einmal unser Ego losgelassen haben, sind wir bereit für das Göttliche.
Insbesondere hat jede einzelne der großen Glaubensrichtungen das betont – hat ausgesprochen – und zum zentralen Kern ihrer Tradition gemacht, was als die Goldene Regel bekannt geworden ist. Zuerst formuliert von Konfuzius, fünf Jahrhunderte vor Christus: "Tu anderen nichts, was Du nicht möchtest, das sie Dir tun." Dies, so sagte er, sei der rote Faden, welcher sich durch seine gesamte Lehre zieht, und was seine Schüler tagein tagaus umsetzen sollten. Und die Goldene Regel war es, die sie zu dem transzendenten Wert bringen sollte, den er 'ren' nannte, Menschlich-Herzlichkeit, welche für sich schon eine transzendente Erfahrung darstellte.
Und dies ist auch absolut essentiell für die monotheistischen Religionen. Es gibt eine berühmte Geschichte über den großen Rabbi, Hillel, den älteren Zeitgenossen von Jesus. Ein Heide kam zu ihm und bot ihm an, zum Judentum überzutreten, wenn der Rabbi die gesamte jüdische Lehre rezitieren könne, während er auf einem Bein steht. Hillel stellte sich auf ein Bein und sagte, "Das was dir verhasst ist das tu Deinem Nachbarn nicht an. Das ist die Torah. Der Rest sind Kommentare. Geh und studiere sie." (Gelächter)
Und "geh und studiere sie" war, was er meinte. Er sagte, "In Deinere Exegese musste Du deutlich machen, dass jeder einzelne Vers der Torah ein Kommentar ist, eine Fußnote zur "Goldenen Regel." Der große Rabbi Meir sagte, dass jede Auslegung der Schrift, die zu Hass und Verachtung oder Geringschätzung anderer Menschen führt – jedweder Menschen – unzulässig sei.
Sankt Augustin machte genau die gleiche Aussage. Die Bibel, sagt er, "lehrt nichts als Nächstenliebe, und wir dürfen nicht von einer Interpretation der Schrift lassen, bevor wir nicht eine mitfühlende Auslegung gefunden haben." Und diese Anstrengung, Mitgefühl in einigen der eher abstoßenden Texte zu finden, ist eine gute Generalprobe, das gleiche im alltäglichen Leben zu tun. (Applaus)
Doch schauen wir uns nun unsere Welt an. Und wir leben in einer Welt, in der Religion gekapert wurde. Wo Terroristen Koranverse zitieren, um ihre Grausamkeiten zu rechtfertigen. Wo wir, statt der Worte Jesu "Liebe deine Feinde. Richte nicht über andere" anzunehmen, das Schauspiel haben, dass Christen ohne Ende über andere Menschen urteilen, ohne Ende die Bibel verwenden, um mit anderen zu streiten, andere Leute schlecht zu machen. Schon immer wurde Religion dazu benutzt, andere zu unterdrücken, und das kommt vom Ego und der Gier der Menschen. Wir haben ein Talent, als Spezies, wunderbare Dinge zu verhunzen.
Deshalb bestehen die Lehren auch darauf – das ist, finde ich, ein wichtiger Aspekt – dass man sein Mitgefühl nicht auf die eigene Gruppe beschränken darf: die eigene Nation, die eigenen Glaubensbrüder die eigenen Mitbürger. Man muss das haben, was einer der chinesischen Weisen "jian ai" nennt: Sorge für jeden. Liebe deine Feinde. Ehre den Fremden. Wir haben euch, sagt der Koran, zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennen möget.
Und dies wiederum – diese Allgemeingültigkeit – wird unterdrückt im lautstarken Gebrauch von Religion – Missbrauch von Religion – zu Gunsten ruchlosen Gewinnstrebens. Ich kann nicht mehr zählen, wieviele Taxifahrer mich unterrichten, wenn ich ihnen erzähle, womit ich mein Geld verdiene, dass Religion der Grund aller großen Kriege der Weltgeschichte sei. Falsch. Der Grund unserer momentanten Leiden sind politisch.
Aber verstehen Sie mich nicht falsch, Religion ist durchaus eine Art Spannungslinie, und wenn ein Konflikt in Religion eingebettet wird, kann sie mit hineingezogen und Teil des Problems werden. Unsere Moderne war bislang außerordentlich gewalttätig. Zwischen 1914 und 1945 starben allein in Europa 70 Millionen Menschen aufgrund bewaffneter Konflikte. Und so viele unserer Einrichtungen, sogar Fußball, was früher mal ein netter Zeitvertreib war, löst heute Randalen aus, bei denen sogar Menschen sterben. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass auch Religion von dieser gewaltbereiten Grundstimmung beinflusst wurde.
Außerdem herrscht, so glaube ich, sehr viel religiöser Analphabetismus. Die Leute scheinen heute zu glauben, dass religöse Überzeugung mit dem Glauben an bestimmte Dinge gleichzusetzen ist. Als ob das – wir nennen religöse Menschen oft Gläubige, als ob dies die Hauptsache sei, die sie tun. Und sehr oft werden zweitrangige Ziele an erste Stelle bugsiert, anstelle von Mitgefühl und der Goldenen Regel. Denn die Goldene Regel ist kompliziert. Manchmal, wenn ich zu Gemeinden über Mitleid spreche, sehe ich gelegentlich einen rebellischen Ausdruck in ihren Gesichtern aufleuchten, weil viele religiöse Menschen lieber Recht haben, statt Mitgefühl zu zeigen. (Gelächter)
Nun – das ist jedoch nicht die ganze Geschichte. Seit dem 11. September, als meine Arbeit über den Islam mich plötzlich auf eine Art in die Öffentlichkeit stellte, die ich nie für möglich gehalten hätte, konnte ich fast überall in der Welt hingehen, und, egal wo ich war, eine Sehnsucht nacht Veränderung entdecken. Ich komme gerade aus Pakistan, wo Tausende von Menschen zu meinen Vorträgen kamen, weil sie sich danach sehnten, vor allem anderen, eine wohlgesinnte westliche Stimme zu hören. Insbesondere die jungen Leute kamen. Und fragten mich – die Jungen sagten, "Was können wir tun? Was können wir tun, um etwas zu verändern?" Meine Gastgeber in Pakistan sagten, "Sehen Sie, seien nicht so höflich zu uns. Sagen Sie uns, was wir falsch machen. Sprechen wir darüber, wo Religion versagt."
Denn es scheint mir – unsere aktuelle Situation ist so ernst – dass im Augenblick jede Ideologie, die kein Gefühl für globales Verständnis und globale gegenseitige Wertschätzung lehrt, nicht lange überleben kann. Religion, mit ihrer breiten Anhängerschaft... Hier in den Vereinigten Staaten mögen die Menschen auf eine andere Art religiös sein, wie eine Studie gerade gezeigt hat – aber sie wollen dennoch religiös sein. Lediglich Westeuropa hat sich seinen Sekularismus beahalten, was schon beginnt, liebenswert altmodisch zu wirken.
Aber die Menschen wollen religiös sein und Religion sollte zu einer Kraft für Harmonie in der Welt gemacht werden, was sie sein kann und sollte – aufgrund der Goldenen Regel. "Tu anderen nichts, was Du nicht möchtest, das sie Dir tun": eine Grundhaltung, die jetzt weltweit angewendet werden sollte. Wir sollten andere Nationen nicht so behandeln, wie wir nicht selbst behandelt werden wollen.
Und dies – was immer unser jämmerlicher Glauben – ist eine religiöse Angelegenheit, eine spirituelle Angelegenheit. Es ist eine umfassende moralische Angelegenheit, die uns alle angeht und alle angehen sollte. Und wie ich sagte, gibt es einen Hunger nach Veränderung dort draußen. Hier in den Vereinigten Staaten, sieht man es, glaube ich, im Wahlkampf: ein Verlangen nach Veränderung. Darin, dass Menschen in Kirchen und Moscheen im ganzen Land nach dem 11. September, vor Ort zusammenkommen, um ein Netzwerk von Verständnis aufzubauen. Mit der Moschee, der Synagoge, die sagen: "Wir müssen anfangen, miteinander zu sprechen." Es ist an der Zeit, dass wir über die Idee der Toleranz hinauswachsen, hin zu einer gegenseitigen Wertschätzug.
Ich – ich würde gerne eine Geschichte erzählen. Sie kommt aus der Illias. Aber sie beschreibt, wie diese Spiritualität sein sollte. Ihr kennt die Geschichte der Illias: der 10-jährige Krieg zwischen Griechenland und Troja. An einer Stelle zieht Achilles, der berühmte griechische Held, seine Truppen aus dem Krieg zurück, und das gesamte Unternehmen leidet darunter. Im Verlauf des anschließenden Durcheinanders wird sein geliebter Freund Patroklos getötet – und zwar im Zweikampf von einem der Trojanischen Prinzen, Hektor. Achilles verfällt vor Schmerz und Zorn und Rache der Raserei und verstümmelt dessen Leichnam – er tötet Hektor und verstümmelt seinen Leichnam und verweigert, die Leiche zur Beerdigung an seine Familie zu übergeben, was nach Griechischem Brauch und Glauben bedeutet, dass Hektors Seele in alle Ewigkeit verloren herumirren wird. Eines nachts kommt Priamos, König von Troja, ein alter Mann, verhüllt ins Lager der Griechen, begibt sich zu Achilles' Zelt und bittet ihn um den Leichnam seines Sohnes. Und alle erschrecken als der alte Mann seine Kopfbedeckung abnimmt und sich zu erkennen gibt. Und Achilles sieht ihn an und wird an seinen eigenen Vater erinnert. Und er beginnt zu weinen. Priamus sieht denn Mann an, der so viele seiner Söhne getötet hat, und auch er beginnt zu weinen. Und der Klang ihres Weinens füllte das Haus aus. Die Griechen glaubten, dass gemeinsam zu weinen die Menschen verbindet. Und Achilles nimmt Hektors Leichnam und übergibt ihn vorsichtig an dessen Vater, und die beiden Männer sehen einander an und erkennen einander als göttlich.
Diese Grundeinstellung findet sich auch in allen Religionen. Damit ist gemeint, das Grauen, das wir im Angesicht unserer Feinde verspüren, zu überwinden und anzufangen, einander zu achten. Es ist sehr bedeutend, dass das hebräische Wort für "heilig", auf Gott bezogen, "Kadosch" ist: getrennt, anders. Und vielleicht ist es oft gerade diese Andersartigkeit unserer Feinde, die uns eine Ahnung von der vollkommen mysteriösen Transzendenz vermittelt, welche Gott ist.
Und hier ist nun mein Wunsch: Ich wünsche mir, dass Sie bei der Schaffung, der Einsetzung und der Verbreitung einer Charta des Mitgefühls helfen – gestaltet von einer Gruppe inspirierender Denker aus den drei abrahamitischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam, und gegründet auf das fundamentale Prinzip der Goldenen Regel. Wir müssen eine Bewegung unter all diesen Menschen schaffen, die ich auf meinen Reisen treffe – die Sie vermutlich ebenso treffen – die sich in irgendeiner Form vereinigen wollen und ihren Glauben zurückfordern wollen, den sie – wie ich sage – als gekapert empfinden. Wir müssen die Menschen in die Lage versetzen, sich an eine mitfühlende Geisteshaltung zu erinnern und Richtlinien zu geben. Diese Charta wäre ein mächtiges Dokument. Ich würde gerne sehen, dass es Richtlinien gibt, wie man heilige Texte interpretiert, diese Texte werden missbraucht. Denken Sie an die Rabbiner und daran, was Augustine darüber gesagt hat, wie die Schrift vom Prinzip der Barmherzigkeit geleitet werden sollte. Lassen Sie uns dorthin zurückkehren. Und auch zu dem Gedanken, dass Juden, Christen und Moslems, diese so oft zerstrittenen Glaubensrichtungen – zusammenarbeiten, um ein Dokument zu erschaffen, das hoffentlich bei mindestens tausend wichtigen Religionsführern aller Glaubensrichtungen der Welt unterzeichent würde.
Und Sie alle sind das Volk. Ich bin nur eine einzelne Gelehrte. Obwohl ich gute Unterhaltung mag, was ich zu meiner Verwunderung auf mich zukommen sah – verbringe ich einen Großteil meiner Zeit allein, im Studium, und bin nicht sehr – Sie sind die Leute mit Medienkenntnis, die mir erklären können, wie wir diese Idee verbreiten, zu jedem auf diesem Planeten. Ich hatte einige Vorgespräche, und Erzbischof Desmond Tutu, beispielsweise, gibt sehr gerne seinen Namen dafür, ebenso Imam Faisal Rauf, der Imam von New York City. Außerdem würde ich mit der Allianz der Zivilisationen bei den Vereinten Nationen zusammenarbeiten. Ich war an dieser UN-Initiative namens Allianz der Zivilisationen beteiligt, die von Kofi Anan gebeten wurde, die Ursachen von Extremismus zu untersuchen und umsetzbare Richtlinien für die Mitgliedsstaaten zu erarbeiten, wie man eine weitere Eskalation von Extremismus vermeiden könne.
Und die Allianz hat mir versichert, dass sie sehr glücklich wäre, mit der Charta zu arbeiten. Das Wichtige hierbei ist – ich kann sehen, dass einige von Ihnen anfangen, besorgt zu schauen, weil Sie denken, es geht um eine langsame und schwerfällige Organisation, aber was die UN tun kann, ist uns etwas Neutralität zu verschaffen, sodass dies nicht als westliche oder christliche Initiative gesehen wird, sondern in diesem Fall, von den Vereinten Nationen käme, von der Welt – was bei dieser Art von Bürokraktie hilfreich wäre.
Und so bitte ich Sie eindringlich, sich mir beim Erstellen dieser Charta anzuschließen – um diese Charta aufzubauen, sie anzustoßen und zu verbreiten, so dass sie sich gestaltet. Ich würde sie gern an jeder Hochschule, in jeder Kirche, jeder Moschee und jeder Synagoge der Welt sehen, so dass die Menschen ihre Tradition sehen und zurückfordern können, und Religion zu einer Quelle des Friedens in der Welt machen, was sie sein kann und sollte. Vielen Dank. (Applaus)
Got an idea, question, or debate inspired by this talk? Start a TED Conversation, or join one of these:
Die Menschen wollen religiös sein, sagt die Gelehrte Karen Armstrong; wir sollten etwas dazu beitragen, um Religion in eine Kraft der Harmonie zu verwandeln. Sie bittet die TED-Gemeinschaft, Ihr dabei zu helfen, eine Charta des Mitgefühls aufzubauen, um die Goldene Regel als die zentrale weltweite Glaubenslehre wieder einzusetzen.
Karen Armstrong is a provocative, original thinker on the role of religion in the modern world. Full bio »
Translated into German by Nina Meinzer
Reviewed by Karin Friedli
Comments? Please email the translators above.
12:06 Posted: Jun 2007
Views 485,352 | Comments 163
12:53 Posted: Oct 2006
Views 214,644 | Comments 46
18:42 Posted: Sep 2008
Views 1,192,515 | Comments 499
Just follow the guidelines outlined under our Creative Commons license.
This comment will be attributed to . Not ? Sign out.