Ich bin kein Designer, nein, keineswegs. Mein Vater war einer, meine Jugend war also dementsprechend interessant. Ich musste herausfinden, was mein Vater eigentlich machte, und warum es wichtig war.
Als wir aufwuchsen, sprach mein Vater oft über schlechtes Design, "Bei schlechtem Design denken die Leute einfach nicht nach, John," sagte er immer, wenn ein Kind von einem Sichelmäher verletzt wurde, oder wenn z.B. ein Schreibmaschinenband sich verwickelte, oder wenn in der Küche ein Schneebesen klemmte.
"Für Design – schlechtes Design gibt es einfach keine Ausrede. Es bedeutet, dass man die Dinge ohne groß nachzudenken auf sich zukommen lässt. Bei jedem Objekt sollte es um etwas gehen, John. Es sollte sich einen Benutzer vorstellen. Dieser Benutzer sollte eine Rolle in einer Geschichte über den Benutzer und das Objekt haben.
Bei gutem Design," sagte mein Vater, "wird Absichtlichkeit vermittelt." Das hat er gesagt.
Mein Vater half beim Entwurf der Kontrollpanele des IBM-360-Computer. Das war eine große Sache; das war wichtig. Er arbeitete eine Zeit lang bei Kodak; das war wichtig. Für Steelcase entwarf er Sessel und Tische und andere Büroausstattung; das war wichtig. Mir war klar, dass Design in unserer Familie wichtig war, denn – um Himmels Willen – es brachte Essen auf den Tisch.
Und in allem, was mein Vater machte, lag Design. Als wir aufwuchsen, hatte er eine Dixieland-Jazzband, und er spielte immer gerne Louis-Armstrong-Melodien nach. Und hin und wieder fragte ich ihn,
"Papa, willst du, dass es sich so wie auf der Platte anhört?" Wir hatten eine Menge alter Jazzplatten zu Hause herumliegen. Und er sagte, "Nein, niemals, John, niemals. Sieh das Lied als bloße Tatsache. Du musst es dir zu eigen machen. Du musst es entwerfen. Zeig den Leuten, was du beabsichtigst", sagte er. "Mit Absicht handeln, das sollten wir alle tun. Da sind wir alle in unserem Element."
Wir alle? Designer? Ach Papa. Ach Papa.
Das Lied als bloße Tatsache. Wichtig ist, wie du es nachspielst. Nun, denken wir kurz darüber nach. Auf eine Weise ist es ja wie dieser Rollstuhl, in dem ich sitze, nicht wahr? Die ursprüngliche Melodie? Die ist ein wenig angsterregend.
"Oje, was ist denn mit dem Typen passiert? Er kann nicht gehen. Weiß jemand, was geschehen ist? Irgendjemand?"
Ich spreche nicht sehr gerne darüber, aber heute erzähle ich Ihnen, was geschehen ist. Nun denn, vor genau 36 Jahren diese Woche, ganz recht, saß ich in einem schlecht entworfenen Auto, welches auf einer schlecht entworfenen Straße in Pennsylvania in eine schlecht entworfene Leitplanke prallte und eine 60 Meter tiefe Böschung hinabstürzte und zwei Leute umbrachte, die auch im Auto waren. Aber seitdem ist der Rollstuhl eine Tatsache in meinem Leben. Mein Leben, gutem und schlechtem Design ausgeliefert.
Denken Sie mal darüber nach. Nun, bezüglich Design ist der Rollstuhl ein sehr schwieriger Gegenstand. Er projiziert hauptsächlich Tragödie und Angst und Unglück, und er projiziert diese Nachricht, diese Geschichte, auf so starke Weise, dass beinahe alles andere ausgelöscht wird.
Ich rolle geschwind durch einen Flughafen. Und Mütter schnappen nach ihren Kindern, damit sie mir ausweichen, und sie sagen, "Nicht hinstarren!" Das arme Kind hat diesen erschreckten Ausdruck im Gesicht, weiß Gott was es denkt. Und über Jahrzehnte hindurch frage ich mich: Warum ist das so? Was kann ich dagegen tun? Wie kann ich das ändern? Ich meine, da muss es doch was geben. Also rollte ich, ohne Augenkontakt zu machen, so mit gerunzelter Stirn. Oder ich zog mich ganz, ganz nett an, oder sowas ähnliches. Oder ich machte mit allen Augenkontakt – das war echt unheimlich; das funktionierte überhaupt nicht. (Gelächter) Ich versuchte alles. Manchmal duschte ich eine Woche lang nicht – nichts half.
Bis vor ein paar Jahren half absolut nichts. Dann sahen sich meine sechsjährigen Töchter einen Rollstuhlkatalog an und meinten,
Und ich sagte, "Ach Mädchen, euer Papa ist ein sehr wichtiger Journalist, wie würde das denn aussehen."
Und sie stellten natürlich sofort fest,
"Ach, das ist aber schade, Papa. Journalisten dürfen keine auffälligen Räder haben. Wie wichtig kannst du dann schon sein?" sagten sie.
Darauf ich, "Moment, ist ja schon gut, – ich lege mir die Räder zu." Aus reinem Protest
kaufte ich die auffälligen Räder, und ich baute sie an und – gucken Sie mal. Könnte ich bitte mal meine Sonderbeleuchtung haben? (Gelächter) Sehen Sie doch nur! Und jetzt ... sehen Sie sich das an! Sehen Sie sich das an!
Was Sie hier sehen, hat mein Leben komplett verändert, ich meine, es hat mein Leben total verändert. Anstatt leerer Blicke und Unbehagen wird jetzt mit dem Finger gezeigt und gelächelt!
Leute sagen, "Tolle Räder, Mann! Die sind toll! Ich meine, ich will auch welche!" Kleine Kinder sagen, "Kann ich mal mitfahren?" (Gelächter)
Und selbstverständlich gibts da gelegentlich welche – meistens Männer mittleren Alters – die sagen, "Ach, diese Räder sind großartig! Das ist eine Sicherheitsfunktion, oder?" (Gelächter) Nein! Keine Sicherheitsfunktion. Nein, nein, nein, nein, nein.
Was ist hier der Unterschied, beim Rollstuhl ohne Lämpchen, und beim Rollstuhl mit Lämpchen? Der Unterschied ist Absicht. Ganz recht, ganz recht; ich bin kein Opfer mehr. Ich zog es vor, die Situation zu ändern – ich bin Kommandant des Raumschiff Rollstuhl mit den Phaser-Rädern. Absicht ändert die Lage vollkommen. Ich bereichere absichtlich dieses rollende Dasein mit einem einfachen Design-Element. Mit Absicht handeln. Es vermittelt Urheberschaft. Es deutet an, dass jemand am Steuer sitzt. Es beruhigt; es zieht die Leute an. Jemand macht die Erfahrung zu etwas Persönlichem. Die tragische Melodie anders nachsingen, radikal anders nachsingen. Die Leute sprechen darauf an.
Es hört sich einfach an, aber ich glaube, dass wir generell in unserer Gesellschaft und Kultur mit der Absichtlichkeit ein Riesenproblem haben. Lassen Sie mich mal erklären. Sehen Sie sich diesen Kerl an. Kennen Sie ihn? Es ist Anders Breivik. Falls er letztes Jahr in Oslo, Norwegen, Dutzende von jungen Menschen mit Absicht umgebracht hat – falls er das absichtlich getan hat, dann ist er ein grausamer Verbrecher. Wir bestrafen ihn. Lebenslange Haft. Die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten, nicht so sehr in Norwegen. Aber falls er stattdessen aus einer Wahnvorstellung heraus handelte, falls er von irgendeiner beliebigen Geisteskrankheit angetrieben wurde, dann ist er in einer völlig anderen Kategorie. Wir sperren ihn vielleicht für den Rest seines Lebens ein, aber wir beobachten ihn klinisch. Es ist eine völlig andere Sphäre. Als absichtlicher Mörder ist Anders Breivik bloß böse. Aber als funktionsgestörter, als funktionsgestörter Mörder/Psychotiker ist er viel komplizierter. Er ist der Atem eines primitiven, uralten Chaos. Er ist der Zufallszustand der Natur, aus dem wir uns entwickelten. Er ist etwas ganz, ganz anderes.
Absicht ist wie ein wesentlicher Bestandteil der Menschheit. Irgendwie etwas, das wir tun sollen. Wir sollen mit Absicht handeln. Wir sollen bewusst vorgehen. Absicht ist ein Kennzeichen der Zivilisation.
Jetzt mal ein Beispiel, das ein wenig näher liegt: Bei meiner Familie dreht sich alles um Absicht. Sie erkennen wahrscheinlich, dass wir zwei Zwillingspaare haben, das Resultat von IVF-Technologie, In-Vitro-Befruchtungstechnologie, aufgrund einiger körperlichen Beschränkungen, auf die ich nicht weiter eingehen will. Sei's drum, In-Vitro-Technologie, IVF, ist in etwa so absichtlich wie Ackerbau. Das kann ich Ihnen sagen, manche von Ihnen haben vielleicht diese Erfahrung gemacht. Tatsächlich erfand ein Tierarzt die ganze Technologie der Spermienextraktion für Männer mit Rückenmarksverletzungen. Ich traf den Typen. Er ist ein großartiger Kerl. Er trug diese große Ledertasche, gefüllt mit Spermiensonden für alle Tiere, die er behandelt hatte, all die verschiedenen Tiere. Er hatte die Sonden selbst entworfen, und er war wirklich richtig stolz darauf.
Er sagte, "John, du fällst zwischen Pferd und Eichhörnchen." (Gelächter) Wie auch immer. Als meine Frau und ich uns entschlossen, den Beginn unseres mittleren Lebensalters aufzufrischen – immerhin hatten wir vier Kinder – mittels einer leicht anderen Technologie, welche ich hier nicht so genau beschreiben möchte – da versicherte mir mein Urologe, dass ich mir überhaupt keine Sorgen machen musste.
"Wir brauchen keine Geburtskontrolle, Doktor, sind Sie sich da sicher?"
"Aber John, ich habe mir Ihre Tabelle angesehen. Ihren Spermientests zufolge können wir mit Zuversicht behaupten, dass Sie quasi eine Art von Geburtskontrolle sind."
Nun denn! (Gelächter) Was für ein befreiender Gedanke! Ja doch! Und nach einigen sehr befreienden Wochenenden, in denen wir eine topaktuelle Erektionsmethode verwendeten, welche sicher mal eines TEDTalks würdig ist, bemerkten meine Frau und ich einige vertraute, wenn auch unerwartete, Symptome. Ich war also nicht unbedingt eine Art von Geburtskontrolle. Sehen Sie sich diese Schrift da an. Meine Frau war so sauer.
Hatte sich das ein Designer ausgedacht? Nein, ich glaube nicht, dass das ein Designer war. Daran liegt vielleicht das Problem. Und so wurde der kleine Ajax geboren. Er gleicht unseren anderen Kindern, aber die Erfahrung ist eine vollkommen andere. Sie ist so wie mein Unfall. Er kam aus dem Nichts. Wir mussten uns jedoch alle umstellen, aber nicht nur auf die Tatsache reagieren; wir beugen uns dieser neuen Erfahrung mit Absicht. Wir sind nun fünf. Fünf. Den Tatsachen mit Absicht entgegentreten. Bewusst agieren. He, der Name Ajax – man kann nicht viel absichtlicher werden, nicht wahr? Wir hoffen echt, dass er es uns später mal danken wird. (Gelächter)
Aber ich wurde nie ein Designer. Nein, nein, nein, nein. Nie probiert. Nicht mal annähernd. Als ich aufwuchs, war ich verrückt nach einigen großartigen Entwürfen: der HP-35S-Taschenrechner – Gott, ich liebte das Ding. Oh Gott, ich wünschte ich hätte einen. Mensch, ich liebe das Ding. Das konnte ich mir leisten. Andere Designs konnte ich mir eher nicht leisten, wie z.B. den 1974 911 Targa. An der Uni studierte ich nichts mit Design oder Technik Verwandtes. Ich lernte Unbrauchbares wie die Klassiker, aber selbst da gab es etwas zu lernen – dieser Typ, Platon, stellte sich als Designer heraus. In "Der Staat" konzipierte er ein Staatswesen, das allerdings niemals Wirklichkeit wurde. Hier ist eines der Design-Merkmale von Platons "Regierung für Fortgeschrittene":
"In dem Staate, in dem die Machthaber nur widerwillig herrschen, in diesem muss die beste und friedlichste Verwaltung sein; das Gegenteil trifft zu, wenn sie die Macht zu sehr begehren."
Nun, das wurde wohl falsch verstanden. Aber sehen Sie sich den Satz an; da dreht sich alles um Absicht. Ich liebe das. Aber denken Sie mal nach, was Platon hier macht. Was macht er? Es ist eine großartige Idee des Designs -- eine riesige Design-Idee, die allen Stimmen der Religion und Philosophie, die sich aus der Klassischen Periode hervorhoben, gemeinsam war. Was war damals los? Man versuchte, eine Antwort auf die folgende Frage zu finden: Was würden die Menschen tun, nun, da sie nicht länger einfach ums Überleben kämpften? Als die Menschheit aus dem prähistorischen Chaos hervorkam, aus einer Konfrontation mit der wahllosen, brutalen Natur, hatte sie plötzlich Zeit nachzudenken – und da gab es Vieles zum Nachdenken. Plötzlich war es für die menschliche Existenz nötig, Absicht zu haben. Menschliches Leben brauchte einen Grund. Die Wirklichkeit selbst benötigte einen Designer. Tatsachen wurden von verschiedensten Aspekten der Absicht verdrängt, von verschiedenstem Design, von verschiedensten Göttern. Götter, über die wir uns immer noch streiten. Oh ja.
Heute müssen wir das Naturchaos nicht konfrontieren. Heute müssen wir das Chaos des Einflusses der Menschheit auf die Erde konfrontieren. Ich glaube, diese junge Disziplin, die sich Design nennt, ist eigentlich das aufkommende Verantwortungsgefühl, das eine recht neue Frage formuliert and dann beantwortet: Was sollen wir nun tun, angesichts des Chaos, das wir verursacht haben? Was sollen wir tun? Wie sollen wir all den Gegenständen, die wir erzeugen, Absicht zuschreiben, all den Umständen, die wir erschaffen, all den Orten, die wir verändern? Die Folgen eines Planeten, auf dem bereits 7 Milliarden Menschen leben. Das ist die Melodie, die wir heutzutage alle nachspielen. Und wir können nicht einfach das Vergangene nachahmen. Nein. Das geht nicht. Das geht überhaupt nicht.
Mein liebster Design-Moment kam folgendermaßen: Während der 1990er Jahre arbeitete ich für ABC News in Kinshasa in Zaire, und ich berichtete über den Sturz des brutalen zairischen Diktators Mobutu Sese Seko, der dieses Land vergewaltigt und geplündert hat. Inmitten von Kinshasa gab es Aufstände. Die Stadt fiel auseinander; es war ein furchtbarer, furchtbarer Ort, und ich musste das Zentrum Kinshasas erkunden, um über die Aufstände und Plünderungen zu berichten. Die Leute trugen Fahrzeuge davon, trugen Teile von Gebäuden davon. In den Straßen schossen Soldaten auf die Plünderer und trieben manche in Massenverhaftungen zusammen. Inmitten dieses Chaos rollte ich in einem Rollstuhl herum, und ich war total unsichtbar. Total. Ich war in einem Rollstuhl; ich sah einem Plünderer nicht ähnlich. Ich war in einem Rollstuhl; ich sah einem Journalisten nicht besonders ähnlich, jedenfalls nicht aus ihrer Perspektive. Und ich sah auch keinem Soldaten ähnlich, das steht fest. Ich war ein Teil dieser Art Hintergrundgeräusch des Elends von Zaire, total unsichtbar. Und plötzlich kommt dieser junge Mann um die Ecke, so wie ich gelähmt, in diesem pedalbetriebenen, dreirädrigen Rollstuhlapparat aus Metall, Holz und Leder. Und er strampelt so schnell er kann auf mich zu.
Er schreit, "Hey, mister! Mister!"
Und ich sah ihn an – er sprach sonst kein Englisch, aber wir brauchten kein Englisch, nein, nein, nein, nein, nein. Wir saßen da und verglichen Räder und Reifen und Speichen und Röhren. Und ich sah mir sein verrücktes Pedalwerk an; er war so stolz auf seinen Entwurf. Ich wünschte, ich könnte Ihnen dieses Gerät zeigen. Sein Lächeln, unser Glühen, als wir die Universalsprache des Design sprachen, dem Chaos um uns herum unsichtbar. Seine Maschine: selbstgebaut, geschraubt, rostig, ulkig. Meine Maschine: hergestellt in Amerika, selbstbewusst, elegant. Ganz besonders stolz war er auf den bequemen Sitz, den echt bequemen Sitz, den er seinem Triumphwagen verliehen hatte, und auf die schönen Stofffransen rund um den Sitz herum. Ach Mann, ich wünschte, ich hätte diese funkelnden Räder damals schon gehabt! Die hätten ihm so gefallen! Oh ja. Die hätte er verstanden; ein Triumphwagen aus reinster Absicht – denken Sie mal drüber nach – in einer Stadt, die außer Kontrolle war. Einen Moment lang ließ Design alles andere im Staub. Wir sprachen ein paar Minuten lang miteinander und verschwanden dann jeweils wieder im Chaos. Er kehrte auf die Straßen Kinshasas zurück; ich zu meinem Hotel. Und ich denke jetzt an ihn, jetzt ...
Und ich stelle diese Frage. Ein Gegenstand, der von Absicht durchdrungen ist – der hat Kraft, er ist ein Schatz, wir fühlen uns ihm angezogen. Ein Gegenstand ohne jede Absicht – der ist zufallsbedingt, nachahmend, abstoßend. Er ist wie ein Stück Reklame, das man wegwirft. Wir müssen Folgendes unseren Leben abverlangen, unseren Objekten, unseren Dingen, unseren Umständen: mit Absicht leben. Und ich muss sagen, daß ich Ihnen gegenüber in dieser Hinsicht einen unfairen Vorteil habe.
Und ich möchte Ihnen das jetzt erklären, denn heute ist ein ganz besonderer Tag. Vor sechsunddreißig Jahren, zu beinahe diesem Moment, wachte ein 19-jähriger Junge aus einem Koma auf, um eine Krankenschwester etwas zu fragen, aber die Krankenschwester hatte bereits eine Antwort parat.
"Junger Mann, du hattest einen schlimmen Unfall. Du hast dir den Rücken gebrochen. Du wirst nie wieder gehen können."
Ich sagte, "Das weiß ich alles – was für ein Tag ist heute?" Ich wusste nämlich, dass das Auto am 28. Februar über die Leitplanke gefahren war, und ich wusste, dass 1976 ein Schaltjahr war.
"Krankenschwester! Ist heute der 28. oder der 29.?"
Und sie sah mich an und antwortete, "Heute ist der 1. März."
Und ich stöhnte, "Oh mein Gott. Da habe ich Einiges aufzuholen!" Und von diesem Moment an wusste ich, dass dieser Unfall Tatsache war; ich hatte keine Wahl, als mein neues, schrittloses Leben zu gestalten. Absicht – ein Leben mit Absicht – bewusst gelebt, dem Original etwas Besseres nachsingen. In diesen Zeiten können wir das alle tun, oder wir können einen Weg finden, es zu tun.
Um darauf zurückzukommen, um auf das Design zurückzukommen, und wie mein Papa es vor langer Zeit empfohl,
"Mach dir das Lied zu eigen, John. Zeig allen, was du beabsichtigst."
Papa, das ist für dich. (Musik)
♫ Jo Jo war ein Mann, der sich für ’nen Einzelgänger hielt ♫ ♫ aber er war ein Mann wie alle anderen. ♫ ♫ Jo Jo verließ sein Haus in Tucson, Arizona, für ’ne Fete in Kalifornien. ♫ ♫ Kehr zurück, kehr zurück, ♫ ♫ kehr dorthin zurück, wo du mal hingehört hast. ♫ ♫ Kehr zurück, kehr zurück, ♫ ♫ kehr dorthin zurück, wo du mal hingehört hast. ♫ (Applaus)
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Journalist John Hockenberry erzählt eine persönliche Geschichte, die von einem Paar auffälliger Räder aus einem Rollstuhlkatalog inspiriert wurde – und wie sie ihm zeigten, wie wertvoll es ist, ein Leben mit Absicht zu entwerfen. (Aus der Design Studio Sitzung bei TED2012, gastkuratiert von Chee Pearlman und David Rockwell.)
Journalist and commentator John Hockenberry has reported from all over the world in virtually every medium. He's the author of "Moving Violations: War Zones, Wheelchairs and Declarations of Independence." Full bio »
Translated into German by Sabine Karner
Reviewed by Judith Matz
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17:48 Posted: Feb 2011
Views 378,149 | Comments 147
13:21 Posted: Feb 2010
Views 225,198 | Comments 27
18:44 Posted: Mar 2008
Views 11,059,089 | Comments 2456
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