Ich habe große Angst. Ich glaube nicht, dass wir es schaffen werden. Mittlerweile haben wohl alle von Ihnen Al Gores fantastischen Vortrag gesehen. Kurz nachdem ich ihn gesehen hatte, waren ein paar Freunde bei uns zum Essen mit der Familie eingeladen. Zur Sprache kam globale Erwärmung, und alle waren sich einig, dass es da ein echtes Problem gibt. Wir befinden uns in einer Klima-Krise. Also erklärte jeder am Tisch, was wir tun sollten. Meine 15-jährige Tochter Mary kam an die Reihe. Sie sagte: "Ich bin eurer Meinung. Ich habe Angst und ich bin böse." Dann wandte sie sich an mich: "Papa, deine Generation hat dieses Problem verursacht; ihr solltet es besser lösen." Wow. Alle Unterhaltungen wurden unterbrochen. Alle Augen richteten sich auf mich. (Gelächter) Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Kleiners zweites Gesetz besagt: "Es gibt einen Zeitpunkt, zu dem Panik angebracht ist." (Gelächter) Diesen Punkt haben wir erreicht. Wir dürfen dieses Problem nicht unterschätzen. Wenn wir unumkehrbaren, kastastrophalen Konsequenzen gegenüberstehen, dann müssen wir handeln, und zwar entschieden handeln. Ich muss Ihnen sagen, für mich hatte sich an diesem Abend alles geändert.
Und so brachen meine Partner und ich zu dieser Mission auf, der Mission, viel mehr zu tun. Also setzten wir uns in Bewegung, wir stiegen ins Flugzeug. Wir flogen nach Brasilien, China, Indien, Bentonville in Arkansas, nach Washington, D.C. und Sacramento. Und ich würde Ihnen nun gern darüber berichten, was wir auf diesen Reisen erfahren haben. Denn, je mehr wir erfuhren, umso besorgter wurden wir. Sie müssen wissen, meine Partner von Kleiner und ich, wir sind zwanghafte Kontakt-Knüpfer. Wenn wir ein großes Problem oder eine Gelegenheit auf uns zukommen sehen, wie zum Beispiel Vogelgrippe oder personalisierte Medizin, holen wir die gescheitesten Leute, die wir kennen, zusammen. Für diese Klima-Krise knüpften wir ein richtiges Netzwerk aus Kontakten mit Superstars, von politischen Aktivisten hin zu Wissenschaftlern und Unternehmern und Geschäftsführern. Etwa 50 von ihnen. Ich will Ihnen erzählen, was wir von ihnen gelernt haben, von vier Lektionen, die ich im letzten Jahr gelernt habe.
Die erste Lektion ist, dass Firmen wirklich mächtig sind, was sehr wichtig ist. Es geht darum, wie WalMart umweltfreundlich wurde, und was das bedeutet. Vor zwei Jahren hielt Geschäftsführer Lee Scott Umweltbewusstsein für den letzten Schrei. So wurde es für WalMart eine der höchsten Prioritäten, umweltfreundlich zu werden. WalMart verpflichtete sich, den Energieverbrauch in bestehenden Filialen um 20 % zu reduzieren, den in neuen Filialen um 30 %, und das alles innerhalb von sieben Jahren. Die drei größten Energiefresser in einem Geschäft sind Heizung, Klimaanlage, Beleuchtung, Kühlung der Lebensmittel. Und sehen Sie, was WalMart gemacht hat. Die Dächer aller Filialen wurden weiß gestrichen. In den Geschäftern wurden Oberlichter eingebaut, um das Tageslicht zu verwenden und Beleuchtung zu sparen. Außerdem wurden gekühlte Lebensmittel hinter geschlossenen Türen mit LED-Beleuchtung gelagert. Warum sollte man auch versuchen, ein ganzes Geschäft zu kühlen? Das sind einfache, kluge Lösungen, basierend auf bestehender Technologie.
Warum ist WalMart wichtig? Na ja, WalMart ist riesig. WalMart ist der größte private Arbeitgeber in Amerika, der größte private Konsument von Strom. WalMart besitzt die zweitgrößte Fahrzeug-Flotte auf der Straße. Und WalMart hat eine der größten Lieferketten der Welt, 60.000 Lieferanten. Wäre WalMart ein Land, wäre es der sechstgrößte Handelspartner Chinas. Vielleicht am wichtigsten: Der Einfluss auf andere Firmen ist enorm.
Macht WalMart sich auf, umweltfreundlicher und dabei profitabel zu sein, dann hat dies einen gewaltigen Einfluss auf andere große Einrichtungen. Lassen Sie mich erklären: Wenn WalMart 20 % Energieeinsparung erreicht, wäre das eine große Sache. Aber ich fürchte, das wird nicht genug sein. Jedes andere Unternehmen muss dem Beispiel WalMarts folgen.
Die zweite Lektion, die wir gelernt haben ist, dass ein Einzelner zählt, dass ein Einzelner viel bewegen kann. Ich kann Ihnen noch eine WalMart-Geschichte erzählen, okay? WalMart hat über 125 Millionen Kunden in den USA. Das ist ein Drittel der gesamten Bevölkerung. Letztes Jahr wurden dort 65 Millionen Energiesparlampen verkauft. Und WalMart hat sich verpflichtet, im kommenden Jahr weitere 100 Millionen davon zu verkaufen. Aber das ist nicht einfach. Der Verbraucher mag diese Energiesparlampen nicht gern. Das Licht ist etwas komisch, sie lassen sich nicht dimmen. Es dauert, bis sie anfangen, richtig zu leuchten. Aber der Nutzen ist enorm. 100 Millionen Energiesparlampen bedeutet eine Ersparnis von 600 Millionen Dollar an Stromrechnungen, und 20 Millionen Tonnen CO2 jedes Jahr. Es scheint sehr schwierig, den Verbraucher dazu zu bringen, das Richtige zu tun. Es ist dumm, dass wir zwei Tonnen Stahl, Glas und Kunststoff brauchen, um uns armselige Wesen ins Einkaufszentrum zu verfrachten. Es ist dumm, Wasser auf Fidschi in Plastikflaschen zu füllen, und sie dann hierher zu verfrachten. (Gelächter)
Es ist schwierig, die Gewohnheiten des Verbrauchers zu ändern, denn der Verbraucher weiß nicht, was das Zeug kostet. Wissen Sie's? Wissen Sie, wieviel CO2 für Ihren Anfahrtsweg ausgestoßen wurde? Ich weiß es nicht, aber das sollte ich. Würden wir uns damit beschäftigen, würden wir anders handeln, wenn uns die tatsächlichen Kosten bewusst wären. Aber solange wir so tun, als sei CO2 folgenlos, solange der CO2-Ausstoß unsichtbar bleibt, wie können wir da Veränderung erwarten? Ich habe wirklich Angst, weil ich der Meinung bin, dass diese Art von Veränderung, die wir jedem Einzelnen einigermaßen zumuten können, eindeutig nicht genug sein wird.
In der dritten Lektion haben wir gelernt, dass Politik wichtig ist. Tatsächlich ist Politik von höchstem Rang. Ich kann Ihnen einen Blick hinter die Kulissen unseres grünen Netzwerkes anbieten. Am Ende unserer ersten Zusammenkunft sprachen wir darüber, welche Taten wir am besten folgen ließen Und Bob Epstein hob seine Hand. Er stand auf. Bob ist so ein Technik-Typ aus Berkeley, der Sybase gegründet hat. Nun ja, Bob sagte, unsere wichtigste aktuelle Aufgabe wäre es, in Sacramento (Kalifornien) klar zu machen, dass wir ein marktorientiertes Mandatssystem brauchen, das die Emission von Treibhausgasen in Kalifornien verringert. Es ist notwendig, und genauso wichtig, es ist gut für die kalifornische Wirtschaft.
Also flogen acht von uns im August nach Sacramento, trafen die sieben unentschlossenen Gesetzgeber und setzten uns für AB32 ein. Wissen Sie was? Sechs dieser sieben stimmten für dieses Gesetz, und so wurde es mit einem Wahlergebnis von 47 zu 32 beschlossen. (Applaus) Bitte... Ich danke Ihnen. Ich denke, das ist die wichtigste Gesetzgebung im Jahr 2006. Warum? Denn Kalifornien war der erste Bundesstaat dieses Landes, der eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2020 vorschreibt. Und im Ergebnis werden wir 83.000 neue Jobs schaffen, vier Milliarden Dollar jährliches Einkommen und eine Senkung der CO2-Emissionen um 174 Millionen Tonnen pro Jahr. Kalifornien produziert nur sieben Prozent der CO2-Emissionen der USA. Das sind nur 1,5 % der CO2-Emissionen des gesamten Landes. Ein toller Anfang, aber ich muss Ihnen sagen – wie gesagt – ich habe wirklich Angst. Ich bin sogar sicher, dass Kalifornien nicht genug sein wird.
Hier ist ein vorbildliches Beispiel aus der Politik auf nationaler Ebene. Sie kennen doch den Spruch: "Was man nicht gesehen hat, kann man nicht malen." Deshalb sind wir nach Brasilien gereist, um Dr. Jose Goldemberg zu treffen. Er ist der Urheber der Ethanol-Revolution. Er hat uns erzählt, dass Brasiliens Regierung festgelegt hat, dass jede Tankstelle des Landes Ethanol anbieten muss. Und es wurde festgelegt, dass ihre neuen Fahrzeuge alle Flexible Fuel Vehicles sein müssen. Sie bieten Ethanol und normales Benzin an. Und das ist das Ergebnis des Ganzen: In Brasilien gibt es jetzt 29.000 Ethanol-Zapfsäulen, wohingegen die USA nur 700 besitzen, und armselige zwei in Kalifornien... Und innerhalb von drei Jahren ist der Anteil an Flexible-Fuel-Vehicles (FFV) von 4 % auf 85 % gestiegen. Vergleichen Sie das mit den Vereinigten Staaten: 5 % sind FFV. Aber leider wissen die meisten ihrer Besitzer gar nicht, dass sie FFVs besitzen. Was haben die Leute also in Brasilien gemacht? Sie haben einfach 40 % des von ihrer Automobilflotte verbrauchten Benzins durch Ethanol ersetzt. Das sind seit 1975 59 Millionen Dollar, die man nicht an den Nahen Osten gezahlt hat. Diese Maßnahme hat eine Million Jobs in diesem Land geschaffen, außerdem hat es 32 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das ist echt eine Menge. Das sind immerhin 10 % der CO2-Emissionen des ganzen Landes. Aber Brasiliens CO2-Emissionen machen nur 1,3 % des weltweiten Ausstoßes an CO2 aus. Deshalb, so fürchte ich, ist das "Ethanol-Wunder" Brasiliens nicht ausreichend. Eigentlich fürchte ich sogar, dass die besten politischen Maßnahmen, die es gibt, nicht ausreichen.
Die vierte und letzte Lektion, die wir gelernt haben, dreht sich um das Potenzial radikaler Innovation. Daher möchte ich Ihnen von einem tragischen Problem erzählen, und einer durchschlagenden Technologie. Jedes Jahr sterben eine halbe Million Menschen an einer gänzlich vermeidbaren Krankheit: Malaria. 6.000 Menschen sterben täglich, alle am Fehlen einer zwei Dollar teuren Medizin, die wir an jeder Ecke in der Apotheke kaufen können. Tja. Zwei Dollar, zwei Dollar sind zu viel für Afrika. Ein Forscherteam aus Berkeley arbeitet deshalb mit 15 Millionen Dollar von der Gates Foundation daran, einen komplett neuen Schlüsselbestandteil namens Artemisinin herzustellen, und gleichzeitig dieses Medikament zehnmal billiger zu machen. Und damit werden Millionen von Leben gerettet, zumindest eine Million Leben jährlich. Eine Million. Diese durchschlagende Technologie nennt sich synthetische Biologie. Diese Technologie macht sich Millionen von Jahren Evolution zunutze, indem Mikroorganismen manipuliert werden, um sehr nützliche Produkte zu erhalten. Man macht das so: Man greift in die Mikrobe ein, verändert ihre Stoffwechselwege, und erhält als Ergebnis eine lebende chemische Fabrik.
Sie fragen jetzt vielleicht: John, was hat das mit Umweltbewusstsein und Klimakrise zu tun? Und ich sage Ihnen: eine Menge. Wir haben kürzlich eine Firma gegründet namens Amyris, die eine Technologie besitzt, mit der bessere Biokraftstoffe hergestellt werden können. Das ist nicht unwesentlich. Biokraftstoffe sind eine wirklich große Sache. Das heißt, wir können die Moleküle in der Kraftstoff-Kette exakt manipulieren und sie während des Produktionsprozesses optimieren. Wenn alles gut geht, züchten wir bald Designer-Mikroorganismen in warmen Tanks, die Saccharide verdauen und bessere Biokraftstoffe ausscheiden. Das nenne ich mal bessere Lebensbedingungen durch Bakterien. Alan Kay ist berühmt für das Zitat: "Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu erfinden." Und dann entschuldigen wir uns bei Kleiner und sagen: "Der zweitbeste Weg ist, sie zu finanzieren." Darum investieren wir 200 Millionen Dollar in ein großes Spektrum wirklich bahnbrechender neuer Methoden für Innovationen in sauberen Technologien. Und wir ermutigen andere, das auch zu tun. Wir sprechen sehr viel darüber.
2005 wurden 600 Millionen Dollar in neue Technologien investiert, solche wie die hier. 2006 verdoppelte sich dies auf 1,2 Milliarden. Dennoch fürchte ich, dass wir einiges mehr tun werden müssen. Als Beispiel, Fakt Nummer eins: Exxons Einnahmen im Jahr 2005 betrugen eine Milliarde Dollar täglich. Davon wurden nur 0,2 % der Einnahmen in Forschung und Entwicklung investiert. Fakt Nummer zwei: Obamas neues Budget für erneuerbare Energien beläuft sich lediglich auf insgesamt eine Milliarde Dollar, also weniger als Exxons Einnahmen an einem einzigen Tag. Fakt Nummer drei: Ich wette, Sie wussten nicht, dass es genug Energie in heißen Steinen unter den USA gibt, um das Land für die nächsten tausend Jahre mit Energie zu versorgen. Und der staatliche Haushalt sieht mickrige 20 Millionen Dollar für Forschung und Entwicklung in Geothermalenergie vor. Es ist geradezu kriminell, dass wir in diesem Land nicht mehr in die Forschungsarbeit im Bereich Energie investieren. Und ich befürchte wirklich, dass es ganz und gar unzureichend ist.
So haben wir innerhalb einiger Jahre des Forschens eine Menge Überraschungen erlebt. Wer hätte je gedacht, dass eine riesige Einzelhandelskette so viel Geld mit Umweltbewusstsein verdienen würde. Wer hätte vermutet, dass ein Datenbank-Unternehmer Kalifornien durch Gesetzgebung verändern würde. Wer hätte sich erträumt, dass das Ethanol-Biokraftstoff-Wunder aus einem sich entwickelnden Land in Südamerika kommen würde. Wer hätte erwartet, dass Wissenschaftler, die versuchen, Malaria zu heilen, einen Durchbruch in der Biokraftstoff-Forschung schaffen würden. Und wer hätte gedacht, dass all das nicht ausreicht? Dass es nicht ausreicht, um das Klima zu stabilisieren. Dass es nicht ausreicht, um das Eis in Grönland davon abzuhalten, ins Meer zu stürzen. Wissenschaftler erklären uns – und das sind nur Schätzungen – dass wir den Ausstoß von Treibhausgasen halbieren müssen, und das so schnell wie möglich. Jetzt haben wir den politischen Willen, hier in den USA, das zu erreichen. Ich muss Ihnen aber sagen, dass wir leider nur eine Atmosphäre haben, wir aber den politischen Willen erst noch finden müssen, um das weltweit zu schaffen. Der Joker in unserem Kartenspiel ist China.
Um die Größe des Problems zu erfassen: Chinas CO2-Emissionen betragen zur Zeit 3,3 Gigatonnen, die der USA 5,8. Wenn das Geschäft wie gewohnt weiter geht, werden es bis 2050 23 chinesische Gigatonnen sein. Das entspricht der Menge CO2, die es auf der ganzen Welt gibt. Und wenn das Geschäft wie gewohnt weitergeht, werden wir das Geschäft bald schließen müssen. Als ich damals in Davos war, und der Bürgermeister des chinesischen Dalian wegen der chinesischen CO2-Strategie in die Mangel genommen wurde, sagte er: "Wissen Sie,ein Amerikaner produziert die siebenfache pro-Kopf-Menge an CO2 eines Chinesen." Dann fragte er: "Warum sollte China sein wirtschaftliches Wachstum opfern, nur damit der Westen weiterhin verschwenderisch und dumm sein kann?" Hat irgendjemand von Ihnen eine Antwort für ihn? Ich habe keine. Wir müssen das wirtschaftlich machen, so dass alle Völker und alle Nationen das richtige Ergebnis, das gewinnbringende, und somit das wahrscheinliche Ergebnis erzielen. Das Energiegeschäft ist ein Geschäft, das weltweit sechs Billionen Dollar einbringt. Es ist die Mutter aller Märkte. Erinnern Sie sich an das Internet?
Nun, ich werde Ihnen etwas sagen: Umweltbewusstsein ist eine größere Sache als das Internet. Das könnte die größte wirtschaftliche Gelegenheit des 21. Jahrhunderts sein. Darüber hinaus, sollten wir Erfolg haben, wird das die wichtigste Veränderung des Lebens auf diesem Planeten sein, seit, wie Bill Joy es sagt, wir von Methan zu Sauerstoff in der Atmosphäre übergegangen sind. Es stellt sich eine schwierige Frage: Wenn jede Firma, jede Person, jede Politik und jede Innovation diesen Weg einschlägt, und das nicht genug ist, was werden wir dann machen? Ich weiß es nicht. Jedem hier ist es wichtig, die Welt zu verändern, jeder hat auf die eine oder andere Weise etwas bewirkt.
Hier ist unser Aufruf zum Handeln – mein Aufruf zum Handeln: Der Übergang zum Umweltbewusstsein muss Ihr nächster großer Auftritt werden. Was können Sie tun? Sie persönlich könnten klimaneutral werden. Besuchen Sie ClimateCrisis.org, oder CarbonCalculator.com und erwerben Sie Kohlenstoff-Lizenzen. Sie könnten führenden Politikern dabei helfen, die Anordnung von Regulation und Handel von Treibhausgas-Reduktionen zu verlangen und zu fördern. Zurzeit befinden sich sechs Gesetzesentwürfe im Kongress. Sorgen wir für den Beschluss eines davon.
Das Wichtigste, das Sie meiner Meinung nach tun können, ist Ihre persönliche Macht und Ihre Kontakte einzusetzen, um Ihr Geschäft, Ihre Institution umweltfreundlich zu machen. Machen Sie es wie WalMart und werden Sie umweltfreundlich, für die Kunden, für den Lieferanten, für sich selbst. Halten Sie sich das Gesamtbild vor Augen. Wie wäre es, wenn Amazon, oder eBay, oder Google, oder Microsoft, oder Apple wirklich umweltfreundlich würden und Sie das bewirkt hätten? Das könnte größer werden als WalMart. Ich kann es kaum erwarten, was wir TEDster gegen die Krise unternehmen. Und ich hoffe wirklich, wirklich, dass wir unsere Energie, unser Talent, die ganzen Einflüsse, vervielfachen werden, um dieses Problem zu lösen. Denn wenn wir das tun, dann kann ich mich freuen, auf das Gespräch, das ich mit meiner Tochter in 20 Jahren führen werde. (Applaus)
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"Ich glaube, wir werden es nicht schaffen," sagt John Doerr in seinem emotionalen Vortrag über Klimawandel und Investition in umweltfreundliche Technologien. Um eine Welt zu schaffen, in der seine Tochter unbekümmert leben kann, müssen wir, so Doerr, in umweltfreundliche, saubere Energie investieren.
John Doerr, Silicon Valley's legendary moneyman, is afraid of eco-apocalypse. After building his reputation (and a considerable fortune) investing in high-tech successes, he's turning his focus toward green technologies, and hoping it isn't too late. Full bio »
Translated into German by Mario Wagner
Reviewed by Judith Matz
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15:58 Posted: Nov 2007
Views 528,389 | Comments 235
27:54 Posted: Apr 2008
Views 937,164 | Comments 569
12:53 Posted: Oct 2006
Views 274,969 | Comments 51
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