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TED Conversations
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Started by zayed peshimam 14 Comments -
I love TED more than anything, but I suggest adding an option for HD video playback! Not the biggest debate on TED, but it would be nice!
Started by Teddy Wachholz 0 Comments -
How do I begin to develop a TED-style direct-democracy electoral web-site? How do we?
Started by joshua bigley 1 Comment
Interactive Transcript
Click on any phrase to play the video from that point.
Ich bin wirklich begeistert heute hier sein zu dürfen, was ich euch zeigen werde kommt frisch aus dem Labor. und ich bin froh, dass ihr mit die ersten seid, die dies sehen werden. Ich glaube, es wird die Art wie wir mit Maschinen interagieren nachhaltig verändern.
Dies ist ein von hinten bestrahlter Zeichentisch, er ist ungefähr 90 cm breit und mit einem Mehrfach-Berührungssensor ausgestattet. Normale Berührungssensoren wie in einem Kiosk oder interaktiven Whiteboard registrieren nur einen Kontakt. Dieses Ding erlaubt mehrere auf einmal. Man kann beide Hände nutzen, simultane Aktionen ausführen oder einfach alle 10 Finger benutzen. Einfach so.
Mehrfach-Berührungssensoren sind nicht komplett neu. Leute wie Bill Buxton spielen seit den 80ern damit herum. Unser Ansatz ist jedoch hochauflösend, erschwinglich und am wichtigsten - skalierbar. Die Technologie ist nicht das aufregendste, sondern die neue Zugänglichkeit. Es ist aufregend was man damit tun kann und welches Interface man darauf aufbauen kann.
Hier haben wir ein Lava-Lampen Programm. Ich benutze beide Hände und kann die Tropfen zusammendrücken. Ich kann Hitze in das System integrieren oder sie mit zwei Fingern auseinander ziehen. Es komplett Intuitiv, es gibt keine Bedienungsanleitung. Das Interface ist quasi nicht existent. Am Anfang war das ein Bildschirmschoner eines Doktoranten in unserem Labor, Ilya Rosenberg. Hier kommt jedoch die wahre Identität heraus.
Das geniale an Mehrfach-Berührungssensoren ist, dass ich das mit so vielen Fingern wie ich will tun kann, logischerweise folgt daraus auch eine Mehrbenutzer Fähigkeit. Chris könnte also mit einem andren Teil der Lava-Lampe interagieren, während ich hier herumspiele. Man könnte sich eine neue Art an Bildhauerei Werkzeugen vorstellen, ich mache etwas warm, verformbar, und lasse es dann abkühlen und in einem bestimmten Zustand verfestigen. Google sollte so etwas in ihrer Eingangshalle haben. (Gelächter)
Ich zeige euch ein etwas genaueres Beispiel. Das ist ein Bilder-Schaukasten Programm. Auch hier kann ich mit beiden Händen interagieren und die Bilder bewegen. Was aber noch cooler ist, dass man mit zwei Fingern ein Photo nehmen und sehr einfach vergrößern kann. Ich kann es problemlos stauchen, vergrößern und drehen. Man kann das mit beiden Händen machen oder mit nur zwei Fingern von jeder Hand zusammen. Man kann die Leinwand nehmen und die gleichen Dinge tun - es vergrößern. Man kann dies gleichzeitig tun, eines festhalten ein anderes so vergrößern.
Wie gesagt, das Interface ist quasi nicht existent. Es gibt keine Bedienungsanleitung. Es passiert genau was man erwartet, speziell wenn man zuvor noch keinen PC bedient hat. Mit Initiativen wie dem 100 Dollar Laptop, kräuselt es mich beim Gedanken daran, dass wir eine ganze neue Generation von Leuten in die alte Maus-Windows-Klick Computer Bedienung einführen. Von jetzt an sollten wir meiner Meinung nach so mit Maschinen interagieren. (Applaus) Natürlich kann ich eine Tastatur einblenden. Kann sie hierher bewegen. Das ist eine Standard Tastatur, die man natürlich an die Größe der Hände anpassen kann. Heutzutage gibt es keinen Grund, dass wir uns an physische Geräte anpassen müssen. Das führt zu schlechten Dingen wie RSI. Wir haben heutzutage so viel Technologie, dass sich die Benutzeroberflächen an uns anpassen sollten. Es ist so wenig umgesetzt, wie wir die Interaktion mit Benutzeroberflächen von jetzt an verbessern können. Die Tastatur ist wahrscheinlich der falsche Ansatz. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir eine Art Technologie entwickeln, eine Tastatur die quasi automatisch unserer Hand folgt und intelligent vorausahnt, welche Taste man versucht zu drücken. Ist das nicht genial?
Jeff Han: Ich bin Forscher an der NYU in New York.
Hier ist noch eine Beispielanwendung: Ich kann diese kleinen Bälle kreieren. Es merkt sich die Bewegungen die ich mache. Natürlich ist es auch mit allen Fingern möglich. Es ist Drucksensitive, wie man sieht. Was hübsch daran ist, ich habe euch zuvor die Zwei-Finger-Geste gezeigt mit der man zoomen kann. Man muss nicht zum Hand-Werkzeug oder Vergrößerungsglas-Werkzeug wechseln; man kann immer weiter Dinge in verschiedenen Maßstäben machen, alles zur gleichen Zeit. Ich kann hier große Dinge kreieren und dann schnell zurückgehen zum Anfang und noch kleinere Dinge dort machen
Das wird immer wichtiger in Dingen wie für z.B. die Datendarstellung Ich denke uns hat allen Hans Rosling's Rede gefallen und er hat den Punkt betont, über den ich auch schon lange Zeit nachdenke: Wir haben diese großen Datenmengen, die aus irgendwelchen Gründen nicht benutzt werden. Wir benutzen sie nicht wirklich. Einer der Gründe ist, denke ich, - uns wird von Dingen wie Grafiken, Visualisierungen und Ableitungswerkzeugen geholfen. Ein weiterer Brocken ist, dass wir bessere Benutzeroberflächen haben werden, mit der wir in die Tiefe dieser Daten eindringen können, dabei aber den Blick fürs Ganze nicht verlieren.
Hier eine weitere Applikation namens WorldWind. Von der NASA gemacht - eine Art Google Earth nur in Open-Source. es gibt Plugins mit deinen man verschiedene Datensätze, die die NASA gesammelt hat, laden kann. Wieder die gleichen Zwei-Finger Gestiken zum einfachen Rein- und Rauszoomen. Es gibt kein wirkliches Interface. Es erlaubt einem hinein zu gehen - macht einfach was man erwarten würde. Noch mal - es gibt kein Interface. Ich kann zwischen den verschiedenen Darstellungen wechseln. Bitteschön. Die NASA ist ziemlich cool. Es gibt Ansichten die eingefärbt sind - gut um die vegetative Ausnutzung zu ermitteln.
Das gute an diesen Kartographieprogrammen - es ist nicht wirklich 2D, es ist quasi 3D. Mit dem Mehrpunkt Interface kann man Gestiken wie diese machen um die Ansicht zu kippen. Es ist keine starre 2D Verschiebung und Bewegung. Diese Gestik haben wir entwickelt, man legt 2 Finger so auf den Bildschirm, und definiert die Ache für die Neigung und kann in so die Ansicht drehen. Das fiel uns direkt ein; es ist wahrscheinlich nicht der richtige Weg aber es gibt so viele interessante Dinge die man mit dieser Art Interface machen kann. Es macht so viel Spaß damit herumzuspielen. (Gelächter)
Das letzte was ich euch zeigen wollte - uns fallen hier ohne ende Unterhaltungsapplikationen ein die man damit machen kann. Ich bin mehr an kreativen Programmen interessiert die man damit machen kann. Dies ist ein sehr einfaches Programm - Ich male eine Kurve. Sobald ich sie schließe, wird daraus eine Figur. Das coole daran ist, ich kann Kontrollpunkte hinzufügen Und sie mit beiden Fingern gleichzeitig manipulieren. Bei näherer Betrachtung sieht es aus wie Puppenspiel, bei dem man so viele Finger wie man hat zum Malen und Agieren nutzen kann.
Dem liegt einiges an Mathematik zugrunde um diese Gebilde zu kontrollieren damit es das richtige Tut. Die Technologie ein solches Gebilde mit mehreren Kontrollpunkten zu kontrollieren, ist modernste Technologie. Sie wurde dieses Jahr bei der Siggraph veröffentlicht, es ist ein klasse Beispiel für die Forschung, die ich liebe. All die Prozessorleistung eingesetzt um Dinge richtig reagieren zu lassen, quasi intuitiv. Zu machen was man erwartet.
Mehrberührungsinteraktions-Forschung ist ein sehr aktives Feld in der Mensch-Computer-Interaktion. Ich bin nicht der einzige der dies tut, einige Leute da draußen fangen damit an. Diese Art von Technologie wird es immer mehr Leute ermöglichen sich dafür zu begeistern und ich bin wirklich gespannt mit euch allen in den nächsten Tagen zu reden um zu sehen wo wir dies in euren Gebieten einsetzen können. Dankeschön. (Applaus)
About The Speaker
After years of research on touch-driven computer displays, Jeff Han has created a simple, multi-touch, multi-user screen interface that just might herald the end of the point-and-click era.
Full bio and more links
About This Talk
Jeff Han zeigt sein billiges, skalierbaches, mehrfach-berührbares und druckempfindliches Interface, das das Ende der Zeig-und-Klick-Ära bedeuten könnte.
Translated into German by Dominik Weickgenannt
Reviewed by Christian Mathias
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