Vielen Dank. Es ist ziemlich beängstigend, hier zu sein unter den Klügsten der Klugen. Ich möchte Ihnen etwas über die Leidenschaft erzählen. Es gibt ein jüdisches Sprichwort, das ich liebe. Was ist wahrer als die Wahrheit? Antwort: Die Geschichte. Ich erzähle Geschichten. Ich möchte etwas Wahreres als die Wahrheit über unsere Menschlichkeit vermitteln. Alle Geschichten interessieren mich und manche verfolgen mich, bis ich sie schließlich aufschreibe. Bestimmte Themen kehren immer wieder: Gerechtigkeit, Loyalität, Gewalt, Tod, politische und soziale Themen, Freiheit. Ich bin mir des Geheimnisvollen um uns herum bewusst, also schreibe ich über Zufälle, Vorahnungen, Emotionen, Träume, die Macht der Natur, Magie.
In den letzten 20 Jahren habe ich ein paar Bücher veröffentlicht, aber ich blieb anonym bis zum Februar 2006, als ich bei der Winterolympiade in Italien die Olympische Flagge trug. Das machte mich berühmt. Jetzt erkennen mich die Leute bei Macy's und meine Enkel finden mich cool. (Gelächter) Ich möchte Ihnen von meinen vier Minuten des Ruhms erzählen. Einer der Organisatoren der olympischen Zeremonie, der Eröffnungszeremonie, rief mich an und sagte, dass ich als eine der Flaggenträgerinnen ausgewählt worden war. Ich antwortete, dass es sich sicher um eine Verwechslung handelte, weil ich mit Sport so überhaupt nichts am Hut habe. Ehrlich gesagt war ich nicht mal sicher, dass ich eine Runde im Stadion ohne Gehhilfe schaffen würde. (Gelächter) Man sagte mir, das sei kein Witz. Dies sollte das erste Mal sein, dass nur Frauen die olympische Flagge tragen. Fünf Frauen als Vertreterinnen von fünf Kontinenten, dazu drei Gewinnerinnen von olympischem Gold. Meine erste Frage war natürlich: „Was ziehe ich an?“ (Gelächter) Eine Uniform, sagte sie, und fragte nach meinen Maßen. Meinen Maßen. Ich hatte eine Vision von mir in einem dicken Anorak, so ähnlich wie das Michelin-Männchen. (Gelächter)
Aber Mitte Februar fand ich mich in Turin wieder, wo eine begeisterte Menge jedem der 80 olympischen Teams auf der Straße zujubelte. Diese Sportler hatten alles geopfert, um an den Spielen teilzunehmen. Sie verdienten alle den Sieg, aber es hat auch immer mit Glück zu tun. Ein Fleckchen Schnee, zwei Zentimeter Eis, der Gegenwind können über den Ausgang eines Rennens oder Spiels entscheiden. Am wichtigsten jedoch – wichtiger als Training oder Glück – ist das Herz. Nur ein furchtloses und entschlossenes Herz kann eine Goldmedaille gewinnen. Leidenschaft ist alles. Die Straßen von Turin waren gepflastert mit roten Postern, auf denen der Slogan der Olympischen Spiele stand.
„Hier wohnt die Leidenschaft“. Ist das nicht immer so? Das Herz treibt uns an und bestimmt unser Schicksal. Das brauche ich für die Figuren in meinen Büchern: ein Herz voller Leidenschaft. Ich brauche Querdenker, Dissidenten, Abenteurer, Außenseiter und Rebellen, die Fragen stellen, Regeln brechen und Risiken eingehen. Menschen wie Sie alle hier in diesem Raum. Nette, vernünftige Menschen sind einfach keine interessanten Figuren. (Gelächter) Sie geben höchstens gute Ex-Ehemänner ab. (Gelächter) (Applaus)
Im Green Room des Stadions traf ich die anderen Flaggenträgerinnen: drei Sportlerinnen und die Schauspielerinnen Susan Sarandon und Sophia Loren. Und außerdem zwei Frauen mit einem Herz voller Leidenschaft. Wangari Maathai, die Nobelpreisträgerin aus Kenia, die 30 Millionen Bäume pflanzte und dadurch die Erde und das Wetter an einigen Orten von Afrika veränderte und natürlich die wirtschaftlichen Bedingungen in vielen Dörfern. Und Somaly Mam, eine Aktivistin aus Kambodscha, die mit Leidenschaft gegen Kinderprostitution kämpft. Als sie 14 Jahre alt war, verkaufte ihr Großvater sie an ein Bordell. Sie erzählte uns von kleinen Mädchen, vergewaltigt von Männern, die glauben, Sex mit einer sehr jungen Jungfrau würde sie von AIDS heilen. Und von Bordellen, wo Kinder gezwungen werden, fünfzehn Kunden pro Tag zu empfangen, und wenn sie sich weigern, mit Elektroschocks gefoltert werden. Im Green Room bekam ich meine Uniform. Es war nicht gerade das Outfit, das ich normalerweise trage, aber es war auch weit entfernt vom Michelin-Männchen-Anzug, den ich erwartet hatte. Gar nicht übel. Ich sah aus wie ein Kühlschrank. (Gelächter) Aber das taten die meisten anderen Flaggenträgerinnen auch, außer Sophia Loren, dem universellen Symbol der Schönheit und der Leidenschaft. Sophia ist über 70 und sieht toll aus. Sie ist sexy, schlank, groß und braungebrannt. Wie kann man nur so braungebrannt sein und keine Falten haben? Ich weiß es nicht. Auf die Frage in einem Fernsehinterview: „Warum sehen Sie so gut aus?“ antwortete sie: „Haltung. Mein Rücken ist immer gerade und ich mache keine Alte-Leute-Geräusche.“ (Gelächter) Hier haben wir also einen Gratistipp von einer der schönsten Frauen der Welt. Kein Grunzen, kein Husten, kein Keuchen, keine Selbstgespräche, kein Pupsen. (Gelächter) Na ja, so direkt hat sie das nicht gesagt. (Gelächter)
Irgendwann um Mitternacht herum wurden wir in die Seitenflügel des Stadions gerufen und die Lautsprecher kündigten die olympische Flagge an, die Musik setzte ein – übrigens dieselbe Musik, die hier auch gespielt wird, der Marsch aus „Aida“. Sophia Loren war direkt vor mir – sie ist 30 Zentimeter größer als ich, nicht eingerechnet ihre Turmfrisur. (Gelächter) Sie ging elegant, wie eine Giraffe in der afrikanischen Savanne, die Flagge auf ihrer Schulter. Ich joggte hinterher – (Gelächter) – auf den Zehenspitzen, die Flagge mit ausgestreckten Arm haltend, sodass mein Kopf unter dem verdammten Ding verschwand. (Gelächter) Alle Kameras waren natürlich auf Sophia gerichtet. Das war mein Glück, denn auf den meisten Pressefotos bin ich auch zu sehen, wenn auch häufig zwischen Sophias Beinen. (Gelächter) Ein Ort, an dem die meisten Männer gerne wären. (Gelächter) (Applaus)
Die besten vier Minuten meines ganzen Lebens waren die im Olympiastadion. Mein Mann ist immer beleidigt, wenn ich das sage – obwohl ich ihm erklärt habe, dass das, was wir privat tun, für gewöhnlich ja keine vier Minuten dauert – (Gelächter) – also sollte er es nicht persönlich nehmen. Ich habe alle Zeitungsausschnitte dieser vier überwältigenden Minuten, weil ich sie nicht vergessen will, wenn das Alter meine grauen Zellen zerstört.
Ich möchte den Kernbegriff der Olympischen Spiele für immer in meinem Herzen tragen – Leidenschaft. Hier also nun eine Geschichte über die Leidenschaft. Sie spielt 1998 in einem Gefangenenlager für Tutsi-Flüchtlinge im Kongo. Übrigens sind 80 Prozent aller Flüchtlinge und Vertriebenen auf der Welt Frauen und Mädchen. Wir können diesen Ort im Kongo ein Todeslager nennen, denn wer nicht getötet wird, stirbt an Krankheit oder Hunger. Die Protagonisten dieser Geschichte sind eine junge Frau, Rose Mapendo, und ihre Kinder. Sie ist schwanger und Witwe. Soldaten haben sie gezwungen zuzusehen, wie ihr Mann gefoltert und getötet wurde. Irgendwie gelingt es ihr, ihre sieben Kinder am Leben zu halten, und einige Monate später bringt sie vorzeitig Zwillinge zur Welt. Zwei winzigkleine Jungen. Sie durchtrennt die Nabelschnur mit einem Stock und bindet sie mit ihren eigenen Haaren ab. Sie nennt die Zwillinge nach den Kommandanten des Lagers, um ihre Gunst zu gewinnen, und füttert sie mit schwarzem Tee, weil ihre Milch nicht ausreicht. Als die Soldaten in ihre Zelle stürmen, um ihre älteste Tochter zu vergewaltigen, hält sie sie fest und weigert sich loszulassen, selbst als man ihr eine Pistole an den Kopf hält. Irgendwie überlebt die Familie 16 Monate und dann, durch außergewöhnliches Glück und die Leidenschaft eines jungen Amerikaners, Sasha Chanoff, dem es gelingt, sie in ein US-Rettungsflugzeug zu setzen, landen Rose Mapendo und ihre neun Kinder in Phoenix, Arizona, wo sie jetzt leben und wo es ihnen gut geht.
Mapendo heißt auf Suaheli „große Liebe“. Die Protagonisten meiner Bücher sind starke, leidenschaftliche Frauen wie Rose Mapendo. Ich denke sie mir nicht aus. Das brauche ich nicht. Ich schaue mich um und sehe sie überall. Ich habe mein ganzes Leben mit Frauen und für Frauen gearbeitet. Ich kenne sie gut. Ich wurde in alten Zeiten am Ende der Welt geboren, in einer patriarchalischen, katholischen, konservativen Familie. Kein Wunder, dass ich mit fünf schon eine flammende Feministin war – obwohl der Begriff noch nicht bis Chile vorgedrungen war und deshalb niemand wusste, was zum Teufel mit mir nicht stimmte. (Gelächter) Ich sollte bald herausfinden, dass ich einen hohen Preis zahlen musste, für meine Freiheit und dafür, das Patriarchat in Frage zu stellen. Aber ich zahlte ihn gern, denn für jeden Schlag, den ich einsteckte, konnte ich zwei austeilen. (Gelächter) Einmal, als meine Tochter Paula Mitte Zwanzig war, sagte sie mir, dass der Feminismus überholt sei, dass ich weitergehen sollte. Wir hatten einen denkwürdigen Streit. Der Feminismus ist überholt? Ja, für privilegierte Frauen wie meine Tochter und uns alle hier und heute, aber nicht für die meisten unserer Schwestern im Rest der Welt, die immer noch zu Kinderehe, Prostitution, Zwangsarbeit gezwungen werden – sie haben Kinder, die sie nicht wollen oder die sie nicht ernähren können. Sie haben keine Kontrolle über ihren Körper oder ihr Leben. Sie haben keine Bildung und keine Freiheit. Sie werden vergewaltigt, verprügelt und manchmal ungestraft ermordet. Für die meisten westlichen jungen Frauen von heute ist es eine Beleidigung, Feministin genannt zu werden. Der Feminismus war niemals sexy, aber ich kann Ihnen versichern, dass mich das nie vom Flirten abgehalten hat, und ich hatte selten einen Mangel an Männern zu beklagen. (Gelächter) Der Feminismus ist nicht tot, ganz und gar nicht. Er hat sich weiterentwickelt. Wenn ihr den Begriff nicht mögt, dann ändert ihn, Herrgöttin noch mal. Nennt ihn Aphrodite oder Venus oder Bimbo oder wie ihr mögt, der Name ist nicht wichtig, solange wir verstehen, worum es geht, und wir das unterstützen.
Ich habe hier noch eine Geschichte über die Leidenschaft, eine traurige diesmal. Sie spielt in einer kleinen Frauenklinik in einem Dorf in Bangladesch. Wir schreiben das Jahr 2005. Jenny ist eine junge amerikanische Prophylaxehelferin, die ihren dreiwöchigen Urlaub als freiwillige Helferin in der Klinik verbringt. Sie ist darauf eingestellt, Zähne zu reinigen, aber als sie ankommt, sieht sie, dass es dort keine Ärzte gibt, keine Zahnärzte, und dass die Klinik nur eine Hütte voller Fliegen ist. Draußen stehen Frauen Schlange, die seit Stunden darauf warten, behandelt zu werden. Die erste Patientin leidet unter entsetzlichen Schmerzen, weil mehrere Backenzähne verfault sind. Jenny wird klar, dass die einzige Lösung darin besteht, die faulen Zähne zu ziehen. Sie hat keine Lizenz dafür, sie hat es nie getan. Sie riskiert eine Menge und sie hat schreckliche Angst. Sie hat nicht einmal die richtigen Instrumente, aber glücklicherweise hat sie etwas Novocain mitgebracht. Jenny hat ein mutiges Herz voller Leidenschaft. Sie murmelt ein Gebet und beginnt mit der Operation. Zum Schluss küsst die erleichterte Patientin ihr die Hände. An diesem Tag zieht die Prophylaxehelferin noch viele Zähne. Am nächsten Morgen, als sie wieder in die so genannte Klinik kommt, wartet ihre erste Patientin mit ihrem Mann auf sie. Das Gesicht der Frau sieht aus wie eine Wassermelone. Es ist so geschwollen, dass man die Augen nicht mehr sieht. Der wütende Mann droht, die Amerikanerin umzubringen. Jenny ist entsetzt darüber, was sie getan hat, aber dann erklärt die Dolmetscherin, dass der Zustand der Patientin nichts mit der Operation zu tun hat. Am Vortag hatte ihr Mann sie verprügelt, weil sie nicht rechtzeitig zu Hause war, um ihm das Abendessen zu kochen.
Millionen von Frauen leben heute so. Es sind die Ärmsten der Armen. Obwohl Frauen zwei Drittel der Arbeit auf der Welt tun, besitzen sie weniger als ein Prozent des Weltvermögens. Sie bekommen für dieselbe Arbeit weniger als Männer, wenn sie überhaupt bezahlt werden, und sie bleiben schutzlos, weil sie wirtschaftlich nicht unabhängig sind, und sie sind ständig von Ausbeutung, Gewalt und Misshandlung bedroht. Tatsache ist: Gibt man Frauen Bildung, Arbeit, die Möglichkeit, über ihr Einkommen zu bestimmen, zu erben und etwas zu besitzen, nützt das der Gesellschaft. Wenn eine Frau Rechte hat, geht es ihren Kindern und ihrer Familie besser. Wenn Familien gedeihen, gedeiht das Dorf und schließlich auch das ganze Land.
Wangari Maathai geht in ein Dorf in Kenia. Sie spricht mit den Frauen und erklärt, dass das Land ausgedörrt ist, weil sie die Bäume gefällt und verkauft haben. Sie bringt die Frauen dazu, neue Bäume zu pflanzen und zu wässern, Tropfen für Tropfen. Innerhalb von fünf oder sechs Jahren haben sie einen Wald, der Boden hat sich erholt und das Dorf ist gerettet. Die ärmsten und rückständigsten Gesellschaften sind immer die, die Frauen klein halten. Und doch wird diese offensichtliche Tatsache von Regierungen ignoriert, und auch von den Hilfsorganisationen. Für jeden Dollar für ein Frauenprogramm werden 20 Dollar für Männerprogramme ausgegeben. Frauen machen 51 Prozent der Menschheit aus. Ihnen Macht zu geben, wird alles ändern – mehr als Technologie und Design und Unterhaltung. Ich kann versprechen, dass Frauen zusammen – vernetzt, informiert und gebildet – diesem verlorenen Planeten Frieden und Wohlstand bringen können. In jedem Krieg sterben heute überwiegend Zivilisten, hauptsächlich Frauen und Kinder. Das sind Kollateralschäden. Männer regieren die Welt, und sehen Sie sich die Bescherung an.
Was für eine Welt wollen wir? Das ist eine fundamentale Frage, die sich die meisten von uns stellen. Ist es sinnvoll, an der bestehenden Weltordnung teilzunehmen? Wir wollen eine Welt, in der das Leben bewahrt wird, und die Lebensqualität für jeden steigt, nicht nur für die Privilegierten. Im Januar war ich in einer Ausstellung mit Fernando Boteros Gemälden in der Bücherei der UC Berkeley. Kein Museum und keine Galerie in den USA, mit Ausnahme der New Yorker Galerie, in der Boteros Arbeiten ausgestellt werden, hat es gewagt, die Gemälde zu zeigen, weil das Thema das Abu-Ghuraib-Gefängnis ist. Die großen Gemälde zeigen Folter und Machtmissbrauch, alles im üppigen Botero-Stil. Ich konnte diese Bilder nicht aus meinem Kopf bekommen oder aus meinem Herzen. Was mir am meisten Angst macht, das ist Macht ohne Strafen. Ich fürchte den Machtmissbrauch und die Macht zu missbrauchen. In unserer Art definieren die Alphamännchen die Realität und zwingen den Rest des Rudels, diese Realität zu akzeptieren und die Regeln zu befolgen. Die Regeln ändern sich dauernd, aber immer nützen sie ihnen, und in diesem Fall kommt die Trickle-down-Theorie, die in der Wirtschaft nicht funktioniert, bilderbuchmäßig zur Anwendung. Missbrauch sickert vom oberen Ende der Leiter bis nach unten durch. Frauen und Kinder, besonders die armen, stehen ganz unten. Selbst die mittellosesten Männer haben jemanden, den sie missbrauchen können – eine Frau oder ein Kind. Ich habe die Nase voll von der Macht, die einige über viele ausüben über Geschlecht, Einkommen, Ethnie und Klasse.
Ich finde, die Zeit ist reif für grundlegende Veränderungen in unserer Zivilisation. Aber für echte Veränderungen brauchen wir weibliche Energie in der Führung der Welt. Wir brauchen eine entscheidende Anzahl von Frauen in Machtpositionen und wir müssen die weibliche Energie in den Männern fördern. Ich meine natürlich Männer mit jungem Geist. Alte Männer sind hoffnungslose Fälle, da müssen wir einfach warten, bis sie sterben. (Gelächter) Ja, ich hätte gern Sophia Lorens lange Beine und ihre legendären Brüste. Aber würde ich vor die Wahl gestellt, hätte ich lieber das Kriegerherz von Wangari Maathai, Somaly Mam, Jenny und Rose Mapendo. Ich will diese Welt zu einem guten Ort machen. Nicht zu einem besseren, sondern zu einem guten. Warum nicht? Es ist möglich. Sehen Sie sich hier um – all dieses Wissen, diese Energie, dieses Talent und diese Technologie. Kommen wir in die Gänge, krempeln wir die Ärmel hoch und machen wir uns an die Arbeit, mit Leidenschaft, um eine fast perfekte Welt zu schaffen. Ich danke Ihnen.
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Die Schriftstellerin und Aktivistin Isabel Allende spricht in dieser Rede über Frauen, Kreativität, die Definition des Feiminismus – und natürlich über Leidenschaft.
Novelist Isabel Allende writes stories of passion. Her novels and memoirs, including The House of the Spirits and Eva Luna, tell the stories of women and men who live with passionate commitment -- to love, to their world, to an ideal. Full bio »
Translated into German by Susanne Schmidt-Wussow
Reviewed by Robert Grimm
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18:36 Posted: Jun 2006
Views 699,314 | Comments 165
13:45 Posted: Sep 2008
Views 534,933 | Comments 89
22:52 Posted: Apr 2008
Views 983,728 | Comments 117
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