Vor ungefähr 10 Jahren übernahm ich die Aufgabe, schwedischen Studenten im Grundstudium globale Entwicklung zu lehren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit ca. 20 Jahren gemeinsam mit afrikanischen Organisationen Hunger in Afrika untersucht, sodass von mir erwartet wurde, dass ich ein wenig über die Welt Bescheid wusste. Ich führte an unserer Universität für Medizin, dem Karolinska-Institut, einen Kurs namens „Weltgesundheit“ im Grundstudium ein. Wenn man aber so eine Gelegenheit bekommt, wird man etwas nervös. Ich sagte mir, die Studenten, die zu uns kommen, haben den besten Abschluss, den man im schwedischen Hochschulsystem bekommen kann. Vielleicht wissen sie schon alles, was ich ihnen lehren möchte. Deshalb habe ich zu Beginn einen Test gemacht. Eine der Fragen, durch die ich eine Menge gelernt habe, lautete: „Welches Land hat die höchste Kindersterblichkeit innerhalb dieser fünf Paare?“
Ich hatte sie so ausgewählt, dass in jedem der Länderpaare, die Kindersterblichkeit eines Landes doppelt so hoch wie die des anderen war. Das bedeutet, dass der Unterschied deutlich größer als die Unsicherheit der Daten ist. Ich möchte Sie hier keinem Test unterziehen. Die Türkei hat hier die höchste. Polen, Russland, Pakistan und Südafrika. Und dies waren die Ergebnisse der schwedischen Studenten. Ich habe so das Konfidenzinterval erhalten, das ziemlich eng ist und ich war natürlich zufrieden: von fünf möglichen Antworten waren 1,8 richtig. Das bedeutet, dass ein Professor für Weltgesundheit gebraucht wurde – (Lachen) und mein Kurs.
Aber eines Nachts, als ich den Bericht verfasste, wurde mir meine Entdeckung wirklich bewusst. Ich habe gezeigt, dass Schwedens beste Studenten, statistisch gesehen, wesentlich weniger über die Welt wussten als Schimpansen. (Lachen) Denn Schimpansen würden die Hälfte richtig auswählen, wenn ich ihnen zwei Bananen mit Sri Lanka und der Türkei geben würde. Sie würden in der Hälfte der Fälle richtig liegen.
Aber die Studenten taten dies nicht. Das Problem war meines Erachtens nicht Dummheit – es waren vorgefasste Meinungen.
Ich machte auch eine skrupellose Studie mit den Professoren des Karolinska-Instituts, (Lachen) das den Nobelpreis für Medizin vergibt. Sie sind gleichauf mit den Schimpansen. (Lachen) Da wurde mir bewusst, dass ich die Daten kommunizieren musste, denn die Daten darüber, was in der Welt passiert und die Gesundheit unserer Kinder, sind sehr gut bekannt.
Wir entwickelten eine Software, die Folgendes zeigt: jede Blase hier ist ein Land. Dieses Land hier ist China. Das ist Indien. Die Größe der Blase ist die Bevölkerung und auf dieser Achse habe ich die Fruchtbarkeitsrate eingetragen. Denn meine Studenten sagten, als sie die Weltkarte betrachteten und ich sie fragte: „Wie denken Sie wirklich über die Welt?“ Also, zuerst stellte ich fest, dass ihr Lehrbuch hauptsächlich „Tim und Struppi“ war. (Lachen) Sie sagten: „Die Welt ist noch immer in ,wir‘ und ,die anderen‘ aufgeteilt. Und ,wir‘ sind die westliche Welt und ,die anderen‘ sind die Dritte Welt.“ „Und was verstehen Sie unter der westlichen Welt?“, fragte ich. „Das bedeutet langes Leben und kleine Familien und die Dritte Welt steht für kurzes Leben und große Familien.“
Das könnte ich also hier aufzeigen. Ich habe die Fruchtbarkeitsrate hier eingetragen: Anzahl der Kinder pro Frau, eins, zwei, drei, vier – bis zu acht Kinder pro Frau. Wir haben seit 1960/1962 sehr gute Daten über Familiengrößen in allen Ländern. Die Fehlerquote ist gering. Hier habe ich die Lebenserwartung bei der Geburt eingetragen, die in manchen Ländern 30 Jahre – bis ungefähr 70 Jahre beträgt. Und 1962 gab es wirklich eine Reihe von Ländern hier. Das waren die Industrieländer, die kleine Familien und ein langes Leben hatten. Und dies waren die Entwicklungsländer: sie hatten große Familien und ein relativ kurzes Leben. Was hat sich seit 1962 geändert? Sehen wir uns die Veränderungen an. Hatten die Studenten recht? Sind die Länder noch immer in zwei verschiedene Arten eingeteilt? Oder haben die Entwicklungsländer kleinere Familien und leben hier? Oder haben sie jetzt ein längeres Leben und leben hier oben?
Schauen wir es uns an. Wir haben die Welt hier angehalten. Dies sind alles Statistiken der UNO, die verfügbar waren. Also gut. Können Sie das dort sehen? Dort ist China, das sich in Richtung einer besseren Gesundheit weiterentwickelt. Alle grünen Länder in Lateinamerika gehen in Richtung einer kleineren Familie. Die gelben hier sind die arabischen Länder und sie haben größere Familien, aber - nein, ein längeres Leben, aber keine größeren Familien. Die Afrikaner sind hier unten grün eingezeichnet. Sie bleiben weiterhin hier. Hier ist Indien. Indonesien verändert sich ziemlich schnell. (Gelächter) Und in den 80er Jahren befindet sich Bangladesh noch immer unter den afrikanischen Ländern dort. Aber dann ist in Bangladesh in den 80er Jahren ein Wunder geschehen: die Imame haben angefangen, Familienplanung zu propagieren. Sie haben sich in diese Ecke bewegt. Und in den 90er Jahren haben wir die schreckliche HIV-Epidemie, die die Lebenserwartung in den afrikanischen Ländern verkürzt und alle verbleibenden bewegen sich in die Ecke, in der wir ein langes Leben und kleine Familien sehen und wir haben eine vollständig neue Welt. (Applaus)
Ich möchte einen direkten Vergleich zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Vietnam ziehen. 1964: Amerika hatte kleine Familien und eine lange Lebenserwartung; Vietnam hatte große Familien und eine geringe Lebenserwartung. Und nun ist Folgendes geschehen: die Daten während des Krieges zeigen, dass es, sogar mit all den Todesfällen, eine Verbesserung in der Lebenserwartung gab. Am Ende des Jahres begann die Familienplanung in Vietnam und es wurden kleinere Familien angestrebt. Und die Vereinigten Staaten dort oben, bewegen sich in Richtung längere Lebenserwartung und behalten die Größe der Familie bei. Und dann in den 80er Jahren gaben sie die kommunistische Planwirtschaft auf und wandten sich der Marktwirtschaft zu und die Veränderung ist sogar schneller als das Sozialleben. Und heute haben wir in Vietnam die gleiche Lebenserwartung und Familiengröße hier in Vietnam, 2003, wie in den Vereingten Staaten, 1974, zu Ende des Krieges. Ich glaube, dass wir, wenn wir uns die Daten nicht ansehen, den enormen Wandel in Asien unterschätzen, wo sich ein sozialer Wandel vollzog, bevor wir einen ökonomischen Wandel sahen.
Lassen Sie uns zu einer anderen Betrachtungsweise wechseln, bei der wir die Einkommensverteilung auf der Welt zeigen können. Dies ist die Einkommensverteilung der Menschen auf der Welt. Ein Dollar, 10 Dollar oder 100 Dollar pro Tag. Es gibt keinen Unterschied zwischen Reich und Arm mehr. Das ist ein Mythos. Es gibt einen kleinen Hügel hier. Aber die Menschen sind gleichmäßig verteilt. Wenn wir betrachten, wo das Einkommen letztendlich hinfließt, das Einkommen, das 100 Prozent des Welteinkommens ausmacht. Die reichsten 20 Prozent nehmen davon 74 Prozent ein. Und die ärmsten 20 Prozent nehmen ungefähr zwei Prozent ein. Und dies zeigt, dass das Konzept der Entwicklungsländer sehr zweifelhaft ist. Hilfe für uns bedeutet, die Menschen hier geben den Menschen dort. Aber in der Mitte haben wir die Mehrheit der Weltbevölkerung und diese besitzt 24 Prozent des
Einkommens. Wir haben dies in anderer Form gehört. Und wer sind sie? Wo sind die verschiedenen Länder? Ich kann Ihnen Afrika zeigen. Das ist Afrika. 10 Prozent der Weltbevölkerung sind größtenteils arm. Das ist die OECD. Das reiche Land. Der Country Club der UN. Und die sind hier auf dieser Seite. Eine große Überlappung von Afrika und der OECD. Und dies ist Südamerika. In Südamerika gibt es alles, sowohl die ärmsten als auch die reichsten Menschen. Und obendrauf können wir Osteuropa, Ostasien und Südasien setzen. Und wie sieht es aus, wenn wir die Zeit zurückdrehen bis ungefähr 1970? Damals gab es einen größeren Hügel. Und die meisten, die in absoluter Armut lebten, waren Asiaten. Das Problem der Welt war die Armut in Asien. Und wenn wir jetzt die Welt vorwärts bewegen, werden Sie sehen, dass, während die Bevölkerung zunimmt, hunderte Millionen in Asien die Armut besiegen und einige andere in die Armut absinken, das ist das heutige Muster. Und die beste Projektion der Weltbank ist, dass dies geschehen wird und wir keine geteilte Welt haben werden. Die meisten Menschen werden sich in
der Mitte befinden. Dies hier ist natürlich eine logarithmische Skala, aber unser Wirtschaftskonzept ist Wachstum mit Prozent. Wir betrachten es als eine Möglichkeit der prozentualen Zunahme. Wenn ich dies ändere und statt des Familieneinkommens, das BIP pro Kopf nehme und diese individuellen Daten in regionale Daten des Bruttoinlandsprodukts umwandle und diese Regionen nach unten nehme, die Blasengröße ist noch immer die Bevölkerung. Und wir haben die OECD dort und haben Schwarzafrika dort und wir nehmen die arabischen Länder dort weg, die von Afrika und von Asien kommen und tragen sie getrennt ein und dann können wir diese Achse erweitern und ich kann ihr hier eine neue Dimension geben, indem ich soziale Werte, Überlebensrate der Kinder, hinzufüge. Jetzt habe ich Geld auf dieser Achse und die Möglichkeit, dass Kinder dort überleben.In einigen Ländern überleben 99,7 Prozent der Kinder die ersten fünf Jahre, in anderen nur 70 Prozent. Und hier scheint es einen Unterschied zwischen der OECD, Lateinamerika, Osteuropa, Ostasien, den arabischen Ländern, Südasien und Schwarzafrika zu geben. Es gibt eine starke Linearität zwischen der Überlebensrate von Kindern und Geld.
Aber lassen Sie mich Schwarzafrika unterteilen. Gesundheit ist dort und bessere Gesundheit ist dort oben.Ich kann hierher gehen und kann Schwarzafrika in seine Länder unterteilen.Und wenn sie zerplatzt, ist die Größe der Länderblase gleich der Bevölkerungsgröße. Sierra Leone dort unten. Mauritius ist dort oben. Mauritius war das erste Landdas die Handelsschranken ablegen und Zucker verkaufen konnte. Sie konnten ihre Textilien zu gleichen Bedingungen wie die
Menschen in Europa und Nordamerika verkaufen. Es gibt einen riesigen Unterschied innerhalb Afrikas. Und Ghana ist hier in der Mitte. In Sierra Leone, humanitäre Hilfe. Hier in Uganda, Entwicklungshilfe. Hier ist es an der Zeit zu investieren, dort können Sie Ferien machen. Innerhalb Afrikas gibt es enorme Unterschiede, wobei wir oft glauben, dass alles gleich ist. Ich kann Südasien hier unterteilen. Indien ist die große Blase in der Mitte. Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen Afghanistan und Sri Lanka. Ich kann die arabischen Länder unterteilen. Wie sehen sie aus? Dasselbe Klima, dieselbe Kultur, dieselbe Religion. Ein riesiger Unterschied. Selbst zwischen Nachbarstaaten. Jemen, Bürgerkrieg. Vereinigte Arabische Emirate, Geld, das ziemlich gleichmäßig und gut verwendet wurde. Nicht wie der Mythos. Und das schließt alle Kinder von ausländischen Arbeitern ein, die sich in dem Land aufhalten. Die Daten sind oft besser, als sie denken. Viele Leute sagen, dass Kambodscha, Singapur. Die Unterschiede sind viel größer als Daten schlecht sind. Es gibt eine Unsicherheitsquote, aber wir können den Unterschied hier sehen: die Schwachpunkte der Daten. Osteuropa: steht es ganz anders da. Und dann ist da Lateinamerika. Sowjetwirtschaft für Heute brauchen wir nicht nach Kuba zu gehen, um ein Land mit guter Gesundheitsversorgung in Lateinamerika zu finden. eine lange Zeit, aber nach zehn Jahren Chile wird in einigen Jahren eine geringere Kindersterblichkeit besitzen als Kuba. Und hier haben wir die Länder in der OECD mit hohem Einkommen.
Und wir sehen das ganze Muster der Welt hier, das mehr oder weniger so aussieht. Und wenn wir uns ansehen, wie sie aussieht, die Welt, im Jahr 1960, fängt sie an sich zu bewegen. 1960. Hier ist Mao Tse-tung. Er brachte die Gesundheitsversorgung nach China. Und dann starb er. Und dann kam Deng Xiaoping und brachte Geld nach China und brachte das Land wieder auf einen Mittelweg. Und wir haben gesehen, wie sich Länder in verschiedene Richtungen bewegen, weshalb es etwas schwierig ist, sich ein Land als Beispiel zu nehmen, das das Muster der Weltentwicklung widerspiegelt. Ich möchte Sie ungefähr hier, zum Jahr 1960, zurückführen. Ich möchte Südkorea hier mit Brasilien dort vergleichen. Die Beschriftung ist nicht mehr zu sehen. Und ich möchte Uganda dort vergleichen. Und ich kann es so nach vorne bewegen. Und Sie können sehen, wie Südkorea sehr große Fortschritte macht, während Brasilien viel langsamer ist.
Und wenn wir wieder weiter zurückgehen und den Weg so markieren, können Sie erneut sehen, dass die Geschwindigkeit der Entwicklung sehr verschieden ist und die Länder mehr oder weniger mit derselben Geschwindigkeit in Bezug auf Geld und Gesundheit voranschreiten, aber es scheint, dass man sich schneller bewegen kann, wenn man zuerst eine Gesundheitsversorgung hat, als Wohlstand. Und um das zu zeigen, kann man die Vorgehensweise der Vereinigten Arabischen Emirate nehmen. Sie kamen von hier, einem Land mit Mineralöl. Sie förderten das ganze Mineralöl, erhielten all das Geld, aber Gesundheit kann nicht im Supermarkt gekauft werden. Man muss in Gesundheit investieren. Man muss Kinder in die Schule schicken. Man muss Angehörige der Gesundheitsberufe ausbilden. Man muss die Bevölkerung aufklären. Und Scheich Sayed hat dies recht gut gemacht. Und trotz der fallenden Ölpreise, hat er dieses Land nach hier oben gebracht. Somit erscheint die Welt mehr in dem Kernbereich, in dem alle Länder ihr Geld besser als in der Vergangenheit verwenden. So sieht es mehr oder weniger aus, wenn sie sich die durchschnittlichen Daten der Länder ansehen. So sehen sie aus.
Aber es ist gefährlich, durchschnittliche Daten zu verwenden, denn es gibt so viele Unterschiede zwischen den Ländern. Wenn sie hierhin sehen, sieht man, dass Uganda heute dort ist, wo Südkorea im Jahr 1960 war. Wenn ich Uganda unterteile, besteht ein großer Unterschied innerhalb Ugandas. Das sind die Quintile von Uganda. Die reichsten 20 Prozent der Ugander sind dort. Die ärmsten sind dort unten. Wenn ich Südafrika unterteile, sieht es so aus. Wenn ich zuletzt nach unten gehe und Niger ansehe, wo es eine schreckliche Hungersnot gab, sieht es so aus. Die 20 Prozent der Ärmsten von Niger sind hier außen und die 20 Prozent der Reichsten von Südafrika sind dort und trotzdem möchten wir darüber diskutieren, welche Lösungen für Afrika angewandt werden sollen. Alles auf der Welt ist in Afrika vorhanden. Und Sie können nicht einen universalen Zugang zu HIV-Medikamenten für dieses Quintil hier oben mit derselben Strategie wie für hier unten diskutieren. Die Verbesserung in der Welt, muss ganz im Zusammenhang diskutiert werden und ist auf regionaler Ebene nicht relevant. Wir müssen ausführlicher vorgehen. Wir haben gesehen, dass Studenten sehr begeistert sind, wenn sie dies anwenden können.
Und selbst politische Entscheidungsträger und der Unternehmenssektor würde gerne erfahren, wie sich die Welt verändert. Aber warum geschieht dies nicht? Warum verwenden wir die vorhandenen Daten nicht. Wir haben Daten von den Vereinten Nationen, von den nationalen statistischen Ämtern und von Universitäten und anderen nichtstaatlichen Organisationen. Weil die Daten in den Datenbanken versteckt sind. Und es gibt die Öffentlichkeit und das Internet, aber wir haben sie noch nicht effektiv genutzt.
All die Informationen, die wir gesehen haben, wie sie sich in der Welt veränderten, enthalten keine öffentlich finanzierten Statistiken. Es gibt einige Webseiten wie diese, die einige Informationen aus den Datenbanken nehmen, aber Leute versehen sie mit einem Preis, blöden Passwörtern und langweiligen Statistiken. (Gelächter) (Applaus)
Und das funktioniert nicht. Was brauchen wir also? Wir haben Datenbanken. Wir brauchen keine neue Datenbank. Wir haben wunderbare Design-Tools und immer mehr kommen hier hinzu. Also haben wir ein gemeinnütziges Unternehmen ins Leben gerufen, welches wir - Daten mit Design verknüpfend - Gapminder nennen, von der Londoner U-Bahn, und wo Sie wie folgt gewarnt werden: "Mind the gap" " Wir fanden Gapminder das geeignete Wort. Und wir begannen damit, Software zu entwickeln, die die Daten so verknüpfen konnte. Und das war nicht so schwierig. Eine Person benötigte Jahre und wir haben Animationen produziert. Sie können einen Datensatz nehmen und ihn dort anwenden. Wir setzen Daten der Vereinten Nationen und von Organisationen der Vereinten Nationen frei.
Einige Ländern akzeptieren es, dass ihre Datenbanken veröffentlicht werden, aber was wir wirklich benötigen, ist natürlich eine Suchfunktion. Eine Suchfunktion, mit der wir die Daten in ein durchsuchbares Format kopieren können und weltweit veröffentlichen können. Und was hören wir, wenn wir uns umsehen? Ich habe mich mit Anthropologie in den wichtigsten statistischen Bereichen beschäftigt. Alle sagen: "Es ist unmöglich. Es kann nicht umgesetzt werden. Unsere Informationen haben solche besonderen Details, die nicht wie andere Daten durchsucht werden können. Wir können die Daten den Studenten und Unternehmen der Welt nicht kostenlos zur Verfügung stellen." Aber das ist doch das, was wir gerne erreichen würden, oder nicht? Die öffentlich finanzierten Daten sind hier unten. Und wir würden gerne Blumen im Netz wachsen lassen. Und einer der entscheidenden Punkte ist, sie durchsuchbar zu machen und dann können Leute verschiedene Design-Tools verwenden, um sie dort zu animieren. Und ich habe gute Neuigkeiten für Sie. Ich habe die guten Neuigkeiten, dass der derzeitige neue Leiter der Abteilung für Statistik bei der Vereinten Nationen nicht sagt, dass es unmöglich ist. Er sagt nur: "Wir können es nicht machen." (Gelächter) Und er ist ein ziemlich schlauer Kerl, oder? (Gelächter)
Also werden wir in Bezug auf Daten in den kommenden Jahren einige Veränderungen sehen. Wir werden in der Lage sein, die Einkommensverteilung auf eine ganz neue Weise zu betrachten. Dies ist die Einkommensverteilung in China im Jahr 1970. Die Einkommensverteilung der Vereinigten Staaten, 1970. Fast keine Überschneidung. Fast keine Überschneidung. Und was ist geschehen? Folgendes ist geschehen: China ist gewachsen, es ist nicht mehr so gleich und es erscheint hier, die Vereinigten Staaten überblickend. Fast wie ein Gespenst, nicht wahr? (Gelächter)
Es ist ziemlich beängstigend. Aber ich glaube, es ist wichtig, all diese Informationen zu besitzen. Wir müssen sie uns wirklich anschauen. Und anstatt uns dies hier anzusehen, möchte ich gern damit schließen, Ihnen die Internetbenutzer pro 1.000 zu zeigen. Bei dieser Software, greifen wir auf ungefähr 500 Variablen von allen Ländern relativ leicht zu. Es braucht einige Zeit, um dies zu ändern, aber auf den Achsen kann man ziemlich leicht jede Variable erhalten, die man möchte. Und das Ziel wäre, die Datenbanken kostenlos zu erhalten, sie durchsuchbar zu machen und mit einem zweiten Klick in graphische Formate umzuwandeln, durch die man sie sofort verstehen kann. Aber die Statistiker mögen das nicht, denn sie sagen, dass dies nicht die Realität widerspiegelt, dass wir statistische, analytische Methoden verwenden müssen. Doch dies erstellt Hypothesen.
Ich ende nun mit der Welt. Dort kommt das Internet. Die Zahl der Internet-Nutzer geht wie hier nach oben. Dies ist das BIP pro Kopf. Und es ist eine neue Technologie, die im Vormarsch ist, aber es ist erstaunlich, wie gut sie in die Wirtschaft der Länder passt. Aus diesem Grund ist der 100-Dollar-Computer so wichtig. Aber es ist eine gute Tendenz. Es ist, als ob die Welt flacher wird, nicht wahr? Diese Länder bewegen mehr als nur die Wirtschaft und es wird interessant sein, dies über das Jahr zu verfolgen, wie ich dies gerne mit allen öffentlich finanzierten Daten tun würde. Vielen Dank. (Applaus)
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Niemals wurden Ihnen Daten auf diese Art und Weise präsentiert. Mit der Dramatik und der Dringlichkeit eines Sportreporters, entlarvt Statistikguru Hans Rosling den Mythos der sogenannten „Entwicklungsländer“.
In Hans Rosling’s hands, data sings. Global trends in health and economics come to vivid life. And the big picture of global development—with some surprisingly good news—snaps into sharp focus. Full bio »
18:57 Posted: Jun 2007
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16:51 Posted: May 2008
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17:56 Posted: Aug 2010
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