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Frank Gehry: Ich habe heute morgen diesem Wissenschaftler zugehört. Dr. Mullis hat über seine Experimente gesprochen und ich habe festgestellt, dass ich beinahe Wissenschaftler geworden wäre. Als ich 14 Jahre alt war, haben mir meine Eltern einen Chemiebaukasten geschenkt und ich habe beschlossen, Wasser herzustellen. (Gelächter) Ich habe einen Wasserstoffgenerator gebaut und einen Sauerstoffgenerator. Die beiden Röhrchen führten in einen Becher und ich habe ein Streichholz hineingeworfen. (Gelächter) Und das Glas – zum Glück hatte ich mich weggedreht – ich stand mit dem Rücken zu dem Ganzen und war ungefähr 4,5 Meter entfernt. Die ganze Wand war bedeckt mit ... Es hatte eine Explosion gegeben.
Richard Saul Wurman: Wirklich?
FG: Leute von der Straße haben an die Tür geklopft und nachgesehen, ob es mir gut ging. RSW: ...hm. (Gelächter)
Ich möchte diese Sitzung gerne noch einmal von vorn beginnen. Der Herr zu meiner Linken ist der sehr berühmte, vielleicht zu berühmte Frank Gehry. (Gelächter) (Applaus) Und Frank, du bist an einem erstaunlichen Punkt in deinem Leben angekommen. Es ist doch erstaunlich für einen Künstler, einen Architekten, tatsächlich in seiner Zeit eine Ikone zu werden. Du bist doch ..., ob du darüber nun schmunzeln musst, weil es lustig ist... du weißt schon, es ist ein merkwürdiger Gedanke, aber dein Gebäude ist eine Ikone – du kannst ein kleines Bild dieses Gebäudes zeichnen und es für Werbung benutzen – du hattest zwar keinen Rockstar-Status, sondern einen Promi-Status in dem, was du die meiste Zeit deines Lebens machen wolltest. Und ich weiß, dass dieser Weg sehr schwer war. Es hatte zumindest den Anschein, dass du dir, wobei auch immer, weitgehend treu bleiben konntest. Du hast deinen Weg fortgesetzt, in einem Leben, in dem du darauf angewiesen bist, für jemanden zu arbeiten. Für einen kreativen Menschen ist das doch von Interesse. Viele von uns arbeiten für jemanden; wir befinden uns in den Händen anderer. Und das ist eines der größten Dilemmas – es geht hier um Kreativität – es ist eines der größten Dilemmas für die Kreativität: wie man etwas schafft, das groß genug ist, und sich treu bleibt. Und du hast das erreicht und das macht deinen Gewinn doppelt, dreifach so groß. Du kannst das gerne kommentieren. Das ist ein großes Problem.
FG: Naja, ich habe immer nur ... Ich bin nie wirklich auf die Suche nach Arbeit gegangen. Ich habe immer irgendwie darauf gewartet, dass es mich am Kopf trifft. Als ich angefangen habe, dachte ich, Architektur sei ein Service-Geschäft und dass man die Kunden zufrieden stellen müsste und so. Ich bemerkte, wenn ich bei den Besprechungen mit diesem gewellten Metall und dem Kettengliederkram ankam, sahen die Leute mich einfach nur so an, als ob ich gerade vom Mars käme. Aber ich konnte nichts anderes tun. Das war meine Reaktion auf die Leute zu jener Zeit. Tatsächlich bin ich damit auf Klienten von mir eingegangen, die nicht sehr viel Geld hatten und sich deshalb auch nicht viel leisten konnten. Ich denke, das waren einfach die Umstände.
Bis ich zu meinem Haus kam, wo meine Frau meine Klientin war. Wir kauften einen sehr kleinen Bungalow in Santa Monica und ich habe für ca. 50 000 ein Haus drumrum gebaut. Und einige Leute waren davon begeistert. Ich habe einen Künstler besucht, Michael Heizer, irgendwo draußen in der Wüste bei Las Vegas. Er baute gerade an diesem riesigen Betonbau. Und es war spät abends. Wir hatten viel getrunken. Wir standen ganz alleine draußen in der Wüste und ich dachte über mein Haus nach und er sagte: "Hast du jemals darüber nachgedacht, dass du, wenn du etwas Dauerhafteres bauen würdest, es jemandem in 2000 Jahren gefallen würde?" (Gelächter) Also dachte ich: "Ja, das ist bestimmt eine gute Idee." Zum Glück habe ich dann zunehmend Auftraggeber mit ein bisschen mehr Geld bekommen und das Zeug wurde dauerhafter. Aber ich habe gerade erfahren, dass die Welt gar nicht mehr so lange halten wird, das hat uns so ein Typ neulich erzählt. Also, was machen wir jetzt? Zurück zu – alles ist so vorübergehend.
Ich sehe es nicht so, wie du es gerade dargestellt hast. Für mich ist jeder Tag etwas gänzlich Neues. Ich gehe ein jedes Projekt mit neuer Unsicherheit an, fast so wie bei dem ersten Projekt, das ich jemals durchgeführt habe und ich beginne zu schwitzen, ich gehe rein und fange an zu arbeiten, weiß nicht, wohin das führen wird – wenn ich es wüsste, würde ich es nicht tun. Wenn ich etwas vorhersehen oder planen kann, dann mache ich es nicht. Ich verwerfe es. Also gehe ich mit derselben Unruhe da ran. Natürlich werde ich mit der Zeit sehr viel selbstbewusster und weiß, dass alles gut werden wird. Ich führe so etwas wie ein Unternehmen – ich habe 120 Leute und die muss ich bezahlen, also geht es hier um viel Verantwortung – aber bei der tatsächlichen Arbeit am Projekt, ist es wohl eine gesunde Unsicherheit.
Wie der Dramatiker das andere Mal schon sagte – mit ihm konnte ich mich da identifizieren: du bist dir nicht sicher. Als Bilbao fertig war und ich es ansah, habe ich die ganzen Fehler gesehen, ich hab gesehen ... Es waren keine Fehler; ich habe alles gesehen, was ich noch geändert hätte, und es war mir peinlich. Ich habe Verlegenheit gespürt: "Wie konnte ich das nur tun? Wie konnte ich solche Formen und diese anderen Dinge tun?" Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich es mir jetzt angucken kann, mit Abstand und sage – wenn man um die Ecke geht und ein Teil davon passt zu dem Weg und der Straße und es scheint eine Beziehung zu geben – dass ich anfing, es zu mögen.
RSW: Was ist der Stand bei dem New York Projekt?
FG: Das weiß ich nicht so genau. Tom Krens kam mit Bilbao zu mir und hat mir alles erklärt, und ich dachte, er sei verrückt. Ich glaubte nicht, dass er wusste, was er tat, und er hat es durchgezogen. Also ist er für mich Ikarus und der Phönix in einem. (Gelächter) Er geht da hoch und dann ... er kommt wieder hoch. Die reden immer noch darüber. Der 11. September hat ein gewisses Interesse geschürt, es soll auf den Ground Zero verlegt werden und ich bin absolut dagegen. Ich fühle mich einfach unwohl, wenn ich über den Ground Zero rede oder darüber, dort etwas zu bauen, wahrscheinlich noch eine ganze Weile.
RSW: Das Bild auf der Leinwand, ist das Disney?
RSW: Wie weit fortgeschrittener als das hier ist es denn und wann wird es fertig sein?
FG: Das wird 2003 fertig – September, Oktober – und ich hoffe, dass Kyu, Herbie und Yo-Yo und all diese Leute kommen und mit uns dort spielen. Zum Glück mag ich die meisten Leute, mit denen ich heute arbeite, sehr. Richard Koshalek ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum Disney Hall mich angesprochen haben. Er ist schon seit einiger Zeit ein Unterstützer. Es gibt nicht viele Menschen, die sich als Klienten wirklich mit Architektur beschäftigen. Wenn man von der Welt ausgeht, auch schon in diesem Publikum, haben die meisten von uns irgendwas mit Gebäuden zu tun. Nicht etwas, das man Architektur nennen würde, richtig? Und dann jemanden zu finden, eine Type wie ihn, da hält man dran fest. Er ist zum Leiter des Art Centers geworden und es gibt dort ein Gebäude von Craig Ellwood. Ich kannte Craig und habe ihn respektiert. Sie wollten das erweitern und es ist schwer, solch einem Gebäude noch etwas hinzuzufügen – es ist ein wunderschönes, minimalistisches, Gebäude aus schwarzem Eisen – und Richard möchte dem eine Bibliothek und andere studentische Sachen hinzufügen und es ist eine riesige Fläche. Ich habe ihn davon überzeugt, noch einen weiteren Architekten aus Portugal dazu zu holen: Alvaro Siza.
FG: Ich wusste, dass du das fragen würdest.
Das war Intuition. (Gelächter)
Alvaro Siza ist in Portugal aufgewachsen und hat dort gelebt und ist wohl DER portugiesische Architekt schlechthin. Ich habe ihn vor einigen Jahren besucht und er hat mir seine frühen Arbeiten gezeigt, und seine frühen Arbeiten hatten eine gewisse Ähnlichkeit zu meinen frühen Arbeiten. Als ich vom College kam, habe ich in Südkalifornien kontextuell gearbeitet, und man gewöhnte sich an die spanischen Kolonialziegel auf den Dächern und solche Sachen. Ich habe versucht, diese Sprache zu verstehen als ein Anfang, als ein Punkt, von dem aus man loslegen kann, und es wurde so viel von Spekulanten gebaut und es wurde so viel trivialisiert, dass es ... ich hörte einfach auf. Ich meine, Charlie Moore hat ein paar dieser Dinger gemacht, aber es fühlte sich für mich nicht gut an. Siza auf der anderen Seite, hat in Portugal weitergemacht wo die echten Dinger waren und hat eine moderne Sprache entwickelt, die in Beziehung zu dieser historischen Sprache steht. Und ich fand immer, dass er nach Südkalifornien kommen und dort etwas bauen sollte. Ich habe versucht, ihm ein paar Aufträge zu verschaffen, aber aus denen ist nichts geworden. Ich mag die Vorstellung, mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten, weil es einen antreibt. Ich habe das auch mit Claes Oldenburg und Richard Serra gemacht, der gar nicht glaubt, dass Architektur Kunst ist. Haben Sie das gesehen? RSW: Nein. Was hat er gesagt?
FG: Er bezeichnet Architektur als "Klempnerei." (Gelächter)
FG: Wie dem auch sei, zurück zu dieser Siza Sache. Es ist eine reichhaltigere Erfahrung. So muss es auch für Kyu sein, wenn er mit Musikern zusammenarbeitet – ungefähr so muss es sein – dass man... Hm?
Publikum: Liquid Architecture.
FG: Liquid Architecture. (Gelächter) Es ist wie beim Jazz: du improvisierst, arbeitest zusammen, treibst dich gegenseitig an, du produzierst was, sie produzieren etwas. Und ich finde, für mich ist das eine Möglichkeit, die Stadt zu verstehen und das, was vielleicht mit der Stadt passieren könnte.
RSW: Wird das in der Nähe des aktuellen Campus' sein? Oder wird es da sein, wo ...
FG: Nein, es ist in der Nähe des aktuellen Campus'. Egal, er ist jedenfalls solch eine Art von Mäzen. Es ist natürlich nicht sein Geld. (Gelächter)
RSW: Wie sieht denn sein Zeitplan aus?
FG: Das weiß ich nicht. Wie sieht denn der Zeitplan aus, Richard? Richard Koshalek: [undeutlich] beginnt 2004.
FG: 2004. Du kannst gerne zur Eröffnung kommen, ich lade dich ein. Nein, aber das Problem des Städtebaus in Demokratien ist ein interessantes, denn es entsteht Chaos, richtig? Wenn jeder sein Ding macht, führt das zu einer sehr chaotischen Umgebung und wenn man dann herausfindet, wie man voneinander profitieren kann – wenn man eine Gruppe von Menschen zusammenbringt, die sich gegenseitig respektieren und sich befruchten, sollte es möglich sein, Modelle für den Bau von Stadtteilen zu erstellen, die sich nicht nur auf einen Architekten beziehen. Wie das Rockefeller-Center-Modell, das schon irgendwie aus einer anderen Ära stammt.
RSW: Ich habe was ganz Beachtliches gefunden. Meine Vorstellung von Bilbao war dieses wunderbare Gebäude, dass im Inneren diese ganzen außergewöhnlichen Räume sind. Ich habe Zeichnungen gesehen, die du hier bei TED vorgestellt hast. Die Überraschung bei Bilbao war sein Kontext innerhalb der Stadt. Die Überraschung über den Fluss zu gehen, und auf dem Highway um es herum und dann die Straße entlang und es zu finden. Das war die wirkliche Überraschung bei Bilbao.
FG: Aber weißt du, Richard, die meisten Architekten, wenn sie ihre Arbeit präsentieren – die meisten Leute, die wir kennen, stehen auf und reden von ihrer Arbeit, und es ist fast so, als würdest du allen erzählen, dass du ein toller Typ bist, indem du sagst: "Schau mal, ich mache mir um den Kontext Sorgen, ich denke über die Stadt nach, über meine Klienten, ich sorge mich um das Budget und ob ich rechtzeitig fertig werde." Blah blah blah und all das. So als ob du dich reinigen würdest, damit ... als ob, in dem man das alles sagt, die Arbeit irgendwie gut wird. Und ich denke jeder ... Es sollte als Tatsache gelten, wie die Erdanziehungskraft. Der würdest du dich auch nicht widersetzen. Man muss mit der Bauabteilung zusammenarbeiten. Wenn du dich nicht an das Budget halten kannst, wirst du auch nicht viele Aufträge erhalten. Wenn es undicht ist – Bilbao war es nicht. Ich war so stolz. (Gelächter) Das MIT-Projekt – sie haben mich für das MIT interviewt und haben ihre technischen Hilfskräfte nach Bilbao geschickt. Ich habe sie in Bilbao getroffen. Sie waren drei Tage dort.
RSW: Das ist das Computergebäude?
FG: Ja, das Computergebäude. Sie waren drei Tage dort und es regnete jeden Tag und sie sind dort rumgelaufen – ich habe mitbekommen, wie sie unter Dinge drunter schauten und nach Dingen suchten, und sie wollten wissen, wo die Eimer versteckt waren, weißt du? Leute stellen Eimer auf ... Ich war sauber. Es gab kein einziges verdammtes Leck. Das war einfach fantastisch. Aber man muss – bis dahin hatte eigentlich jedes Gebäude irgendwo ein Leck und somit war das ... (Gelächter)
RW: ...sowas wie einen Ruf, der in L.A. eine Zeit lang genau darauf basierte. (Gelächter)
FG: Sie haben sicher alle mal die Frank Lloyd Wright Geschichte gehört, als die Frau anrief und sagte: "Mr. Wright, ich sitze auf der Couch und mir läuft Wasser über den Kopf." Und er sagte: "Madam, bewegen Sie Ihren Stuhl." (Gelächter) Einige Jahre später habe ich an einem Gebäude gearbeitet, ein kleines Haus am Strand für Norton Simon, und seine Sekretärin, eine sehr resolute Frau, hat mich angerufen und gesagt: "Mr. Simon sitzt an seinem Schreibtisch und Wasser tropft auf seinen Kopf." Und ich habe ihr die Geschichte von Frank Lloyd Wright erzählt.
RSW: Sie hat nicht drüber gelacht.
FG: Nein. Immer noch nicht. (Gelächter)
Jedenfalls, der Punkt ist ... und ich nenne ihn das "Was dann?" Okay, man hat alle Probleme gelöst, alles erledigt, war brav gewesen, hat seine Klienten geliebt, die Stadt, du bist ein dufter Typ, ein guter Mensch ... und was dann? Was hast du mit eingebracht? Genau das hat mich schon immer interessiert, nämlich – ein persönlicher Ausdruck, eine Note. Bilbao zeigt meiner Meinung nach, dass man diese Art persönlichen Ausdrucks haben und trotzdem alle wichtigen Punkte abarbeiten kann, sodass es in die Stadt passt. Das hat mich daran erinnert. Ich denke, das ist das Problem, weißt du; wegen dieses "Was dann", suchen die meisten Klienten, die Architekten anheuern – die meisten Klienten heuern Architekten eben nicht aus diesem Grund an. Sie beauftragen sie, um etwas fertig zu stellen, dabei im Budget zu bleiben, höflich zu sein, und so entgeht ihnen der wahre Wert eines Architekten.
RSW: Vor ein paar Jahren haben Leute – als Michael Graves Mode war, vor den Teekannen ...
FG: Ich habe ein Teekanne gemacht und niemand hat sie gekauft. (Gelächter)
RSW: ... die Leute wollten ein Gebäude von Michael Graves. Ist es ein Fluch, dass die Leute ein Bilbao-Gebäude wollen?
FG: Ja. Seitdem Bilbao eröffnet wurde, was jetzt vier, fünf Jahre her ist, wurden Krens und mir mindestens 100 Projekte angeboten – China, Brasilien, andere Teile Spaniens – wir sollten dorthin kommen und den Bilbao-Effekt auslösen. Ich habe mich mit einigen dieser Leute getroffen. Normalerweise sage ich sofort nein, aber einige von ihnen verfügen über einen Stammbaum und sie klingen wohlmeinend und sie überreden einen zu mindestens einem oder zwei Treffen. In einem Fall bin ich mit einem Team bis nach Malaga geflogen, weil das alles mit Siegeln unterzeichnet war, hoch offiziellen Siegeln der Stadt, und sie wollten, dass ich komme und ein Gebäude am Hafen baue. Ich habe sie gefragt, was für eine Art Gebäude es denn sein sollte. "Wenn Sie herkommen, erklären wir Ihnen alles." Blah, blah, blah. Also sind vier von uns geflogen. Und sie brachten uns – sie haben uns in einem tollen Hotel untergebracht und wir konnten über die Bucht sehen, und dann haben sie uns im Boot aufs Wasser hinaus gefahren und haben uns die ganzen Sehenswürdigkeiten im Hafen gezeigt. Eine war schöner als die andere. Und dann sollten wir mit dem Bürgermeister zu Mittag essen und zu Abend mit den wichtigsten Leuten Malagas. Kurz vor dem Mittagessen mit dem Bürgermeister sind wir zum Hafenvorsteher gegangen. Da war ein Tisch so lang wie dieser Teppich und der Hafenvorsteher war da, und ich war dort und meine Leute. Wir haben uns hingesetzt und Wasser getrunken und alle waren still. Und der Typ sah mich an und sagte: "So, was kann ich für Sie tun, Mr. Gehry?" (Gelächter)
RSW: Oh Gott. FG: Und da bin ich aufgestanden. Ich habe zu meinem Team gesagt: "Gehen wir." Wir sind aufgestanden und gegangen. Der Typ, der uns dort hingeschleppt hatte, folgte uns und sagte: "Sie werden also nicht mit dem Bürgermeister zu Mittag essen?" Ich sagte: "Nö." "Werden Sie überhaupt nicht zu Mittag essen?" Sie hatten uns nur dorthin gebracht, um die Leute ein bisschen anzustoßen, du weißt schon, ein Projekt zu starten. Und sowas passiert uns häufiger. Zum Glück bin ich alt genug um zu jammern und zu sagen, dass ich nicht reisen könne. (Gelächter) Ich habe noch kein eigenes Flugzeug.
RSW: Also, ich werd das hier mal zusammenfassen und unser Treffen beenden, denn es war doch sehr lang. Aber lass mich nur einige Worte sagen.
FG: Darf ich etwas sagen? Wirst du über mich sprechen oder über dich? (Gelächter) (Applaus)
RSW: Einmal ein Mistkerl, immer ein Mistkerl!
FG: Weil ich gerne Standing Ovations hätte, wie die anderen auch, also ...
RSW: Du wirst schon eine bekommen! Du wirst schon eine bekommen! (Gelächter)
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In einer sehr unterhaltsamen Diskussion mit Richard Saul Wurman legt der Architekt Frank Gehry den TEDstern seine Interpretation zur Macht von Misserfolgen, seiner neuesten Bauten und des übermäßig wichtigen "Was dann?"- Faktors dar.
A living legend, Frank Gehry has forged his own language of architecture, creating astonishing buildings all over the world, such as the Guggenheim in Bilbao, the Walt Disney Concert Hall in LA, and Manhattan's new IAC building. Full bio »
Translated into German by Tanja Boehm
Reviewed by Katja Tongucer
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For me, every day is a new thing. I approach each project with a new insecurity, almost like the first project I ever did, and I get the sweats, I go in and start working, I’m not sure where I’m going.” (Frank Gehry)
44:38 Posted: Mar 2008
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19:58 Posted: Jul 2006
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20:40 Posted: Apr 2007
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