Ich werde über einige meiner Entdeckungen, die ich durch meine Arbeit rund um die Welt machte, erzählen. Dies sind nicht Entdeckungen von Planeten oder neue Technologien oder Wissenschaft. Es sind Funde über Menschen und wie die Menschen sind und neue Führung.
Das ist Benki. Benki is ein Anführer der Ashaninka Nation. Seine Leute leben in Brasilien und Peru. Beni kommt aus einem Dorf so abgelegen im Amazonas dass sie, um dorthin zu kommen, entweder fliegen und auf dem Wasser landen oder mit dem Kanu mehrere Tage paddeln müssen. Ich traf Benki vor drei Jahren in Sao Paulo als ich ihn und andere Anführer eingeborener Stämme zusammenbrachte mich und andere Führungskräfte aus aller Welt zu treffen, weil wir voneinander lernen wollten. Wir wollten unsere Geschichten miteinander teilen.
Die Ashaninka sind in ganz Südamerika bekannt für ihre Würde, ihre Tatkraft und ihren Wiederstandt, beginnend bei den Inkas und weitergehend durch das 19te Jahrhundert mit den Gummisammlern. Heute besteht die größte Gefahr für die Ashaninka und für Benki durch illegale Holzfällerei -- Mensche, die in den wunderschönen Wald kommen und historische Mahagonybäume fällen, um sie den Fluss hinunter zu den Weltmärkten zu flößen. Benki wußte das. Er konnte sehen was seinem Wald passierte, seiner Umwelt, weil sein Großvater ihn unter seine Fittiche nahm als er gerade einmal zwei Jahre alt war und begann ihn über den Wald und den Weg des Lebens seiner Leute zu lehren. Sein Großvater starb als er gerade 10 war. Und in diesem jungen Alter, 10 Jahre, wurde Benki Paje seiner Gemeinschaft. In der Ahaninka Tradition und Kultur ist der Paje die bedeutenste Person in der Gemeinschaft. Er ist die Person, die all das Wissen, alle Weisheit, von Jahrhunderten und Jahrhunderten des Lebens, bewahrt. nicht nur über seiner Leute, sondern über alles wovon das Überleben seiner eute abhängt: Bäume, Vögel, Wasser, Erde, der Wald. Als er also erst 10 war und Paje wurde, begann er seine eute anzuführen. Er begann mit ihnen über den Wald und dass sie ihn beschützen müssen zu reden, über den Lebensweg, den sie pflegen müssen. Er erklärte ihnen das es nicht eine Frage des Überlenbens des Stärkeren war, sondern eine Frage des Verständnis was sie brauchen, um zu überleben und es zu beschützen.
Acht Jahre später, als 18jähriger junger Mann, verließ Benki den Wald zum ersten Mal. Er reiste 3000 Meilen auf einer Odyssee nach Rio de Janeiro zum Weltgipfel um der Welt zu erzählen, was in seiner winzigen , kleinen Ecke passierte. Er ging, weil er hoffte die Welt würde zuhören. Einige taten es, aber nicht jeder. Aber wenn sie sich vorstellen, dass dieser junge Mann mit seinem Kopfschmuck und wallenden Robe, eine neue Sprache lernt, Portugiesisch, ganz zu Schweigen von Englisch, um nach Rio zu reisen um eine Brücke zu bauen um Leute, die er noch nie vorher getroffen hat, die Hand asuzustrecken -- eine ziemlich feindliche Welt. Aber er war nicht bestürzt.
Benki kehrte in sein Dorf voller Ideen zurück -- neue Technologie, neue Forschung, neue Wege zu Verstehen was passiert. Seit dieser Zeit, arbeitete er weiter mit seinen Leuten, und nicht nur mit Ashaninkas, sondern mit allen Menschen des Amazonas und darüber hinaus. Er baute Schulen um den Kindern zu lehren den Wald zu pflegen. Zusammen, leitete er die Wiederauforstung von über 25 % des Lands welches von Holzfällern zerstört wurde. Er schaffte eine Kooperative um den Menschen zu helfen ihre Lebensgrundlage zu diversifizieren. Und er brachte Internet und Satellitentechnik in den Wald -- so dass die Leute untereinander die Waldzerstörung überwachen können, aber auch dass er aus dem Wald zum Rest der Welt sprechen kann. Wenn sie Benki treffen würden und ihr fragen: "Warum machen sie das? Warum bringen sie sich selbst in Gefahr? Warum machen sie sich selbst so verletzlich gegenüber der oft so feindlichen Welt?" er würde ihnen sagen, wie er es mir erzählt hat, Er sagte: "Ich fragte mich: Was taten meine Großeltern und Urgroßeltern um den Wald für mich zu schützen? Und was tue ich?"
Als ich darüber nachdachte, wundere ich mich was unsere Enkel und unsere Urenkel antworten würden, wenn sie sich dieselbe Frage stellen. Für mich dreht sich die Welt in Richtung einer Zukunft, die wir nicht wirklich wollen wenn wir tief in uns darüber nachdenken. Es ist eine Zukunft deren Details wir nicht kennen, aber es ist eine Zukunft, welche Zeichen besitzt, genauso wie Benki Zeichen um sich herum sah. Wir wissen, dass unsere Bestände dessen was wir brauchen zur Neige gehen. Unsere Vorräte an frischem Wasser gehen zur neige. Unsere Vorräte an fossilen Brennstoffen gehen zur neige. Unsere Vorräte an Land gehen zur neige. Wir wissen das die Klimaveränderungen uns alle betreffen werden. Wir wissen nicht wie, aber wir wissen dass sie es tun werden. Und wir wissen dass es viel mehr von uns geben wird als jemals zuvor -- fünfmal soviele Menschen wie vor 40 Jahren vor 60 Jahren. Unsere Bestände dessen was wir brauchen gehen zur Neige. Und wir wissen auch dass sich die Welt auch sonst verändert, das, seit 1960, mehr als 1/3 neue Länder auf der Welt existieren als unabhängige Instanzen Egos, Regierungssysteme -- finden es heraus -- massive Veränderungen. Zusätzliche dazu wissen wir, dass fünf andere richtig große Länder zukünftig ein Mitspracherecht haben werden, ein Mitspracherecht, dass wir nicht wirklich begonnen haben zu hören -- China, Indien, Russland, Südafrika und Benkis Brasilien, wo Benkie seine Grundrechte in der Verfassung von 1988 bekam.
Aber sie wissen das alles. Sie wissen mehr als Benki wusste als er seinen Wald verließ und 3000 Meilen reiste. Sie wissen auch dass wir nicht einfach so weitermachen können wie bisher weil wir die dann die Ergebnis kriegen werden die wir immer bekommen haben. Das erinnert mich an etwas welches ich erkannte als Lord Salisbury zur Königin Victoria vor über hundert Jahren sagte, als sie ihr drängte: "Bitte verändere dich." Er sagte, "verändern? Warum verändern? Die Dinge sind schlimm genug so wie sie sind." Wir müssen uns ändern. Es ist unerläßlich wenn ich mich in der Welt umblicke, dass wir uns selbst verändern müssen. Wir brauchen neue Modelle was es bedeutet ein Anführer zu sein. Wir brauchen neue Modelle ein Anführer und Mensch unserer Welt zu sein.
Ich begann mein Leben als Banker. Heute gestehe ich es nur meinen engsten Freunden. Aber in den letzten acht Jahren, habe ich etwas komplett anderes gemacht. Meine Arbeit hat mich um die Welt geführt, wo ich das wirkliche Privileg hatte Menschen wie Benki zu treffen und viele andere, die Veränderungen Wirklichkeit werden lassen in ihrer Gemeinschaft -- Menschen, die die Welt anderes sehen, die andere Fragen stellen, die andere Antworten haben, die sich der Filter, die sie mit sich bringen, bewusst sind wenn sie in die Welt hinausgehen.
Das ist Sanghamitra. Sanghamitra kommt aus Bangalore. Ich traf Sanghamitra vor acht Jahren als ich in Bangalore ein Seminar mit den Leitern verschiedener Nichtregierungsorganisationen organisierte, die an einigen der schwierigsten Punkten der Gesellschaft arbeiten. Sanghamitra begann ihr Leben nicht als Anführerin einer Nichtregierungsorganisation, sie begann ihre Karriere als Universitätsprofessorin, der Englischen Literatur. Aber sie stellte fest, dass sie zu weit von der Welt entfernt war, um dies zu tun. Sie liebte es, aber sie war zu weit entfernt. Und so entschied sie 1993, vor langer Zeit, eine neue Organisation mit dem Namen Samraksha zu gründen, welche in einer der schwierigsten Gebieten, eine der schwierigsten Probleme Indiens -- und überall in der Welt zu dieser Zeit -- ihren Schwerpunkt hat: HIV/AIDS. Seit dieser Zeit wuchs Samraksha und erzielte immer größere Erfolge und ist heute einer der führenden Gesundheits-NGOs in Indien. [NGO= NIchtregierungsorganisation] Wenn sie aber über den Zustand der Welt und Wissen über HIV/AIDS in 1993 nachdenken --- zu dieser Zeit schieß in Indien die Zahlen in die hähe und niemand verstand warum, alle waren sehr, sehr verängstigt. Heute gibt es immer noch 3 Millionen HIV-positive Menschen in Indien. Das ist die zweitgrößte Bestand in der Welt.
Als ich Sanghamitra fragte, "Wie kamst du von Englischer Literatur zu HIV/AIDS?" nicht ein offesichtlicher Weg, sie sagte zu mir: "Es ist alles miteinander verbunden. Literatur sensibilisiert, empfindlich für Menschen für ihre Träume und ihre Ideen." Seit dieser Zeit, unter ihrere Führung, wurde Samraksha ein Pionier in allen Felder in Verbindung mit HIV/AIDS. Sie habe die ersten Erholungsheimer, die erste Pflegezentren, die ersten Beratungsstellen -- und nicht nur in den städtischen 7 Millionen Zentren wie Bangalore, sondern auch in den schwersterreichbaren dörfern im Karnataka Staat. Sogar dies war nicht genug. Sie wollte die Regegelung auf Regierungsebene ändern. 10 Ihrer Programme, die sie vorbereitete, sind jetzt finanzierte Regierungsprogramme. Sie kümmern sich täglich um etwas mehr als 20.000 Menschen in über 1.000 Dörfern rund um Karnataka.
Sie arbeitet mit Leuten wie Murali Krishna. Murali Krishna kommt aus einer dieser Dörfer. Er verlor seine Frau an AIDS vor einigen Jahren, und ist selbst HIV-positiv. Aber er sah die Arbeit, die Pflege, das Mitgefühl welches Sanghramitra und ihre Team in sein Dorf brachten, und er wollte ein Teil davon sein. Er ist eine Führungskraft und das hilft ihm bei seiner Arbeit. Sie haben einen anderen Ansatz für Dörfer den Weg bereitet. Anstatt Informationsblätter auszuteilen, wie es so oft der Fall ist, brachten sie Theatergruppen, Lieder, Musik, Tanz. Und sie sitzen zusammen und reden über Träume.
Sanghamitra erzählte mir letzte Woche-- sie kam gerade von einem zweiwöchigen Aufenthalt in den Dörfern -- und sie hatte einen richtigen Durchbruch. Sie saßen in einem Kreis und redeten über die Träume für das Dorf. Eine der jungen Frauen des Dorfes sagte sehr deutlich: " Wir haben unseren Traum geändert. Unser Traum ist es unseren Partnern, unsere Ehemännern, gegeben zu werden auf Grund eines Horoskops, sondern weil sie HIV getestet wurden." Wenn sie das Glück habe und Sanghamitra treffen und sie nach dem warum und wie fragen, wie haben sie soviel erreicht? Sie würde sie ansehen und sehr leise, sehr sanft sagen, "Es ist einfach passiert. Es ist die innere Tatkraft."
Das ist Dr. Fan Jianchuan. Jianchuan kommt aus der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas. Er wurde 1957 geboren und sie können sie vorstellen wie seine Kindheit ausgesehen und angefühlt hat und wie sein Leben gewesen ist im Laufe der letzten 50 turbulenten Jahre. Er ist Soldat, Lehrer, Politiker, Vize-Bürgermeister und Geschäftsmann. Aber wenn sie zusammensitzen und ihn fragen: " Wer sind sie wirklich, und was machen sie?" Würde er ihnen sagen: "Ich bin ein Sammler und ich kuratiere ein Museum." Ich hatte das Glück; Ich hörte von ihm über die Jahre, und traf ihn endlich Anfang diesen Jahres in seinem Museum in Chengdu.
Er ist sein ganzes Leben ein Sammler gewesen, beginnend als er vier oder fünf war, in den frühen 60er Jahren. Denken sie an die fürhen 60er Jahre in China. Ein Leben lang, durch alles, über die kulturelle Revolution und alles was danach kam, sammelte er, so dass er heute über 8 Millionen einzelteile in seinem Museum hat, die zeitgenössische Chinesische Geschichte dokumentieren. Diese Stücke würden sie nirgendwosonst in der Welt finden, teilweise weil sie Teile der Geschichte dokumentieren, die Chinesen entschieden haben zu vergessen. Zum Beispiel hat er über eine Million Teile die den Chinesisch-Japanischer Krieg dokumentieren, ein Krieg über den nicht viel in China geredet wird und dessen Helden nicht gewürdigt werden. Warum tat er all diese? Weil er dachte eine Nation sollte niemals ihre Fehler der Vergangenheit wiederholen.
Von der Auftragsvergabe geringfügig größer als Lebensgroße Bronzestatuen der Helden des Chinesisch-Japansichen Krieges, darunter auch solche Chinesen, die anschließend mit sich selbst kämpften und das Festland verließen um nach Taiwan zu gehen, bis hin zum Gedenken all der unbekannten, gewöhnlichen überlebenden Soldaten, die er um ihren Handabdruck bat, stellt er sicher -- ein Mann vergewisserte sich --- dass die Geschichte nicht vergessen wird. Aber er kümmert sich nicht nur um chinesische Helden. Dieses Gebäude beinhaltet die Weltgrößte Kollektion von Sammlungen und Artefakten die der Rolle der USA im Kampf auf der Chinesischen Seite gedenken. In diesem langen Krieg -- die "fliegenden Tiger". Er hat neun andere Gebäude -- die öffentlich zugänglich sind -- gefüllt bis zur Dachspitze mit Artefakten die die zeitgenässische Chinesische Geschichte dokumentieren. Zwei der empfindlichsten Gebäude beinhalten einen Lebenslange Sammlung über die kulturelle Revolution, ein Zeitraum den momentan die meisten Chinesen lieber vergessen würden. Aber er möchte nicht, das sein Volk jemals vergisst.
Diese Menschen inspirieren mich, und sie inspirieren mich, weil sie uns zeigen was möglich ist wenn sie auf die Welt blicken, ändern sie die Art wie sie auf ihre Umwelt blicken. Sie schauten nach draußen, und änderten was in Ihnen war. Sie studierten nicht BWL. Sie lasen nicht die Gebrauchsanweisung "Wie werde ich eine gute Führungskraft in 10 einfachen Schritten." Aber sie haben Eigenschaften, die wir alle wiedererkenne. Sie haben inneren Antrieb, Leidenschaft, Leistungsbereitschaft. Sie davon abgekommen was sie vorher machten und sie machten etwas wovon sie nichts wußten. Sie versuchten Welten miteinander zu verbinden von denen sie nicht wußten, dass sie existieren. Sie haben Brücken gebaut und haben sie überquert. Sie haben einen Sinn für großen Zusammenhänge ihrer Zeit und ihre kleine Rolle darin. Sie wissen, dass es Menschen vor ihnen und nach ihnen geben wird. Und sie wissen, dass sie ein Teil des Ganzen sind, dass sie auf andere Menschen angewiesen sind. Es geht nicht um sie und sie wissen das, sondern es muss mit ihnen beginnen. Und sie sind demütig. Es passiert einfach.
Aber wir wissen, dass es nicht einfach passiert, nicht war ? Wir wissen, dass es eine Menge kostet um es zu wirklich zu machen, und wir kennen die Richtung in der die Welt läuft. Ich denke wir müssen Folgen auf globaler Basis planen. Wir können nicht auf die nächste Generation warten, die neuzugänge, dazuzukommen und zu lernen die guten Führungskräfte zu werden, die wir brauchen. Ich denke es muss mit uns beginnen. Und wir wissen so wie sie wissen, wie schwierig es ist. Aber die gute Nachricht ist, dass nicht alles nach und nach herausfinden müssen; wir haben Modelle, wir haben Beispiele, wie Benki, Sanghamitri und Jianchuan. Wir können uns anschauen was sie gemacht haben, wenn wir schauen. Wir können davon lernen was sie gelernt haben. Wir können änder wie wir uns selbst auf der Welt sehen. Und wenn wir Glück haben, können wir die Art ändern in der unsere Urenkel Benkis Frage beantworten werden.
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Führung verfügt über keine Gebrauchsanweisung, aber Fields Wicker-Miurin sagt, Geschichten über besondere lokale Anführer seien das Nächstbeste. In Londin, während des TED Salons, erzählt sie drei Beispiele.
Fields Wicker-Miurin wants to improve the quality and impact of leadership worldwide by discovering leaders in unique, local settings and connecting them with one another. Full bio »
Translated into German by Jan Weidner
Reviewed by Alex Boos
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20:51 Posted: Oct 2009
Views 1,124,777 | Comments 175
18:36 Posted: Aug 2009
Views 5,605,503 | Comments 823
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