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TED Conversations
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Nikola Tesla's Energy Innovations
Started by Chandrakanth Natekar 15 Comments -
Why does the diffusion of innovation take so long?
Started by Martin Hassel 55 Comments -
What do you say about Free Energy proposals from Nikola Tesla?
Started by christov manuhutu 12 Comments -
The perfect application for wireless power transmission!
Started by Richard Parker 10 Comments
Interactive Transcript
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Frühe Visionen von kabelloser Elektrizität kamen bereits von Nikola Tesla, also im Grunde genommen vor etwa 100 Jahren. Der Gedanke, dass man elektrische Energie kabellos überträgt, ist zuvor noch niemandem in den Sinn gekommen. Man dachte: "Wer würde das schon benutzen?" Und so ging er tatsächlich einige Dinge an. Er baute die Tesla-Spule. Dieser Turm wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Long Island gebaut. Und die Idee dahinter war, dass der Turm in der Lage wäre Energie überallhin auf der Welt zu übertragen. Wir werden nie wissen, ob dieses Zeug funktioniert hätte. Ich glaube sogar das FBI ließ ihn aus Sicherheitsgründen irgendwann im frühen 1900 abreißen.
Aber etwas, was aus der Elektrizität hervorging, war, dass wir vollkommen vernarrt in dieses Zeug sind. Ich meine, denken Sie darüber nach. Wenn man nur einmal hinausgeht, gibt es dort Billionen von Dollar, die in Infrastruktur auf der Welt investiert wurden, um Kabel aufzuhängen, die die Energie von den Kraftwerken zu den Verbrauchern zu befördern. Zum anderen lieben wir auch Batterien. Und für diejenigen von uns, die umweltbewusst sind: Es gibt so etwa 40 Milliarden Einwegbatterien, die jedes Jahr produziert werden. Und das für Energie, die grob gesagt nur in einem Abstand von einigen Zentimetern oder Metern von sehr günstigen Energiequellen verwendet wird.
Bevor ich also hier ankam, dachte ich: "Wissen Sie, ich bin aus Nordamerika. Wir haben schon einen gewissen Ruf in den Vereinigten Staaten." Ich dachte also, ich schlage es lieber vorher nach. Die Definition Nummer 6 ist also die nordamerikanische Definition des Wortes "suck" ("beschissen sein"). Kabel sind "beschissen" -- wirklich. Denken Sie darüber nach. Ob das im Bild nun Sie sind oder die Situation unter Ihrem Schreibtisch. Zum anderen: Batterien sind ebenfalls "beschissen". Und das sogar noch mehr als Kabel. Haben Sie sich jemals gewundert, was mit diesem Zeug passiert? 40 Milliarden von diesen Dingern. Das ist was damit passiert. Sie fallen auseinander, sie zerfallen und sie enden hier.
Wenn man sich also über teure Energie unterhält, die Kosten einer Kilowattstunde, um mit einer Batterie etwas zu betreiben, liegt im Bereich von zwei- bis dreihundert Pfund. Denken Sie mal darüber nach. Das teuerste Energieversorgungsnetz weltweit beträgt Tausendstel davon. Glücklicherweise war eine der andern Definitionen von "suck" auch vertreten, es erzeugt ein Vakuum. Und die Natur verabscheut Vakuums sehr.
Was vor einigen Jahren also geschah, war, dass einige theoretischen Physiker am MIT ein Konzept zur Übertragung von Energie über große Entfernungen entwickelten. Sie schafften es also im Wesentlichen eine 60 Watt Glühbrine über eine Distanz von etwa zwei Metern zum Leuchten zu bringen. Sie erreichte eine Effizienz von etwa 50 Prozent. Nebenbei erwähnt: Das ist immernoch einige tausend Mal effizienter als eine Batterie, die das selbe tun würde. Aber sie schafften es und das auch mit großem Erfolg. Das war das eigentliche Experiment. Man kann also sehen, dass die Spulen etwas größer waren. Die Glühbirne war, von ihrem Standpunkt aus gesehen, eine ziemlich einfache Aufgabe.
Die ganze Idee kam von einem Professor, der seit drei Nächten immer wieder von dem piependen Handy seiner Frau geweckt wurde, weil dessen Akku fast leer war. Und so dachte er sich also: "Wieso kann von all der Elektrizität, die hier in den Wänden fließt, nicht einfach ein wenig in das Telefon übergehen, damit ich etwas Schlaf kriegen kann?" Und so entwickelte er dieses Konzept der resonanten Energieübertragung. Aber in einem gewöhnlichen Transformator gibt es zwei Spulen. Und diese beiden Spulen sind wirklich, wirklich nah an einander dran und übertragen tatsächlich Energie -- magnetisch und kabellos, aber nur über eine sehr kleine Entfernung.
Was Dr. Soljacic herausfand, war, wie man zwischen diesen Spulen in einem Transformator eine größere Distanz als die Größe der Transformatoren selbst ermöglichen kann und all dies mit Hilfe dieser Technologie, die einem Opernsänger, der ein Glass am anderen Ende eines Zimmers zerspringen lässt, nicht unähnlich ist. Und es ist ein Phänomen der Resonanz für welches er sogar letzten September einen "MacArthur Fellowship Award" -- auch "Genius Award" (Preis der Genies) gennant -- erhielt.
Also, wie funktioniert es? Stellen Sie sich eine Spule vor. Für all die Ingenieure unter Ihnen: An der Spule ist ein Kondensator angebaut. Und wenn man nun diese Spule zum Schwingen bringen kann, wird sie anfangen in variierenden Frequenzen, in ziemlich hohen Frequenzen, um genau zu sein, zu pulsieren. Und wenn man nun ein weiteres Gerät nah genug an die Quelle bringen kann und es nur in der exakt gleichen Frequenz arbeitet, kann man etwas tun, das sich starkes koppeln nennt und magnetische Energie zwischen ihnen übertragen. Und was man dann macht, ist, dass man mit Elektrizität beginnt, sie in ein magnetisches Feld umwandelt, dieses Feld nimmt, es wieder zurück in Elektrizität wandelt. Und dann kann man sie benutzen.
Die erste Frage, die mir gestellt wird. Ich meine, Leute fragen sich, ob Handys sicher sind. Wissen Sie. Was ist mit der Sicherheit? Zum Ersten ist dies keine radioaktive Technologie. Es strahlt nichts aus. Es gibt hierbei keine elektrischen Felder. es sind magnetische Felder. Es bleibt entweder in dem, was wir die Quelle nennen, oder in dem Gerät. Und genaugenommen sind die magnetischen Felder, die wir verwenden eigentlich nichts anderes als das magnetische Feld der Erde. Wir leben in einem magnetischen Feld.
Und etwas anderes, das ziemlich cool an der Technologie ist, dass sie nur Energie zu Dingen überträgt, die auf genau der selben Frequenz arbeiten. Und es ist praktisch unmöglich dies in der Natur zu schaffen. Und zuletzt gibt es da noch überall die Behörden, die alles, was wir tun, regeln werden Und sie haben auch so ziemlich alle Strahlenbelastungsgrenzen gesetzt, nach denen sich alle Dinge, die ich Ihnen heute zeigen werde, richten müssen.
Mobile Elektronik. Haushaltselektronik. Diese Kabel unter Ihrem Schreibtisch. Ich wette, dass jeder hier etwas, das so ähnlich aussieht oder solche Batterien hat. Es gibt industrielle Anwendungen. Und dann schließlich auch Elektrofahrzeuge. Diese Elektroautos sind wunderschön. Aber wer will sie schon anstöpseln? Stellen Sie sich vor, Sie fahren in Ihre Garage -- wir haben ein solches System entwickelt -- Sie fahren also in Ihre Garage und das Auto lädt sich von selbst auf, weil eine Matte auf dem Boden liegt, die an die Wand angeschlossen ist. Und es bewirkt, dass sich Ihr Auto sicher und effizient auflädt. Und dann gibt es auch noch all die anderen Anwendungen. Implantierte medizinische Geräte, womit die Leute nicht mehr an Infektionen sterben müssen, wenn man das Ding "abdichtet". Kreditkarten, staubsaugende Roboter.
Was ich also gerne tun möchte, ist Ihnen in den nächsten Minuten zu zeigen, wie das alles funktioniert. Und was ich Ihnen zeigen werde, ist eigentlich das, was hier ist. Man hat eine Spule. Diese ist mit einem R.F. Verstärker verbunden, der ein oszillierendes magnetisches Feld mit einer hohen Frequenz erzeugt. Wir haben einen Weiteren auf die Rückseite des Fernsehers platziert. Nebenbei bemerkt: Ich lasse alles schon etwas einfacher aussehen, als es eigentlich ist. Es gibt noch viel weitere Elektronik und "geheime Soße" und allerlei geistiges Eigentum, die mit einfließen. Aber was passieren wird, ist, dass es ein Feld produzieren wird, es wird bewirken, dass eins auf der anderen entsteht.
Und wenn die "Götter der Demonstrationen" heute wollend sind, sollten wir es in etwa zehn Sekunden sehen können. Die zehn Sekunden entstehen eigentlich, weil wir -- Ich weiss nicht, ob sie jemals darüber nachgedacht haben einen Fernseher nur mit einem Kabel anzuschließen. Generell müsste man dann rüber gehen und den Knopf drücken. Also dachte ich mir, dass wir einen kleinen Computer einbauen, der hochfahren muss, um den Fernseher einzuschalten. Ich schließe es also einmal an. Es erzeugt hier ein magnetisches Feld. Es bewirkt, dass hier eins entsteht. Und, wie gesagt, in etwa zehn Sekunden sollten wir anfangen zu sehen...
Das ist ein handelsüblicher -- (Applaus) ein handelsüblicher Farbfernseher. Stellen Sie sich vor, Sie kaufen sich eins von diesen Dingern und wollen ihn an die Wand hängen. Wie viele Leute wollen, dass er an der Wand hängt? Denken Sie darüber nach. Man will doch nicht, dass diese hässlichen Kabel runterhängen. Stellen Sie sich vor, man könnte all das loswerden.
Andererseits wollte ich auch über die Sicherheit reden. Sie sehen, nichts passiert, mir geht es gut. Und ich machs auch nochmal, der Sicherheit wegen. Fast umgehend fragen Leute aber auch: "Wie klein können Sie das machen? Können Sie es klein genug machen?" Weil, erinnern Sie sich an die ursprüngliche Idee von Dr. Soljacic: Das piepende Handy seiner Frau.
Deswegen zeige ich Ihnen jetzt mal etwas. Wir sind als Designer bei solchen Dingen für Chancengleichheit. Das ist ein Google G1. Es ist eines der neusten Dinge, die herausgekommen sind. Es läuft auf dem Android-Betriebssystem. Ich glaube jemand anderes hat darüber bereits gesprochen. Es ist seltsam. Es hat eine Batterie. Es hat auch gespulte Elektronik, die WiTricity hinten eingebaut hat. Und wenn ich irgendwie die Kamera hier kriegen könnte -- okay, danke -- werden Sie sehen, dass wenn ich etwas näher rangehe... Sie ein komplett kabellos angetriebenes Handy sehen können. (Applaus)
Und ich weiss, dass einige von Ihnen Apple Fans sind. Wissen Sie, Apple macht es gar nicht so einfach in ihre Telefone reinzukommen. Deswegen haben wir hinten eine kleine Hülle angebracht. Aber wir sollten immernoch in der Lage sein diesen Typen auch einzuschalten. Und diejenigen von Ihnen, die ein iPhone haben, erkennen die grüne Grafik in der Mitte. (Applaus)
Und Nokia haben wir ebenfalls. Sie werden sehen, dass wir dieses kleine Ding an der Rückseite angebracht haben, um das hinzukriegen und es piept wahrscheinlich auch, wenn es angeht. Aber normalerweise sieht man das eher daran, dass sich der Bildschirm einschaltet. Stellen Sie sich also vor: Man könnte diese Dinger in Ihre Wände einbauen. Sie könnten unter dem Fußboden sein. Sie könnten auch unter Ihrem Schreibtisch angebracht werden. Wenn man also reinkommt oder man von zu Hause kommt und man eine Handtasche trägt, funktioniert es in ihrer Handtasche. Sie müssen sich nie wieder Gedanken darüber machen diese Sachen anzuschließen. Und überlegen Sie, was das für Sie tun könnte.
Ich denke zum Abschluss der unsterblichen Visionen des New Yorker Magazines zeige ich noch eine Folie. Und für diejenigen, die es nicht lesen können: Darauf steht: "Es scheint so, als wäre es tatsächlich eine Art von kabelloser Technologie." Vielen Dank. (Applaus)
About The Speaker
As the CEO of MIT-inspired WiTricity, Eric Giler has a plan to beam electric power through the air to wirelessly power your laptop or recharge your car. You may never plug in again.
Full bio and more links
About This Talk
Eric Giller möchte uns mit kabelloser Elektrizität aus dem Kabelsalat helfen. Hier erklärt er was dieses Stück an Sci-Fi Technologie bietet und demonstriert die banbrechende Vision des MIT: WiTricity -- eine fast marktreife Erfindung, die bald vielleicht Ihr Handy, Auto oder Ihren Herzschrittmacher aufladen wird.
Translated into German by Maximilian Mueller-Eberstein
Reviewed by Daniel Pandza
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