Es geht nicht um Technologie. Es geht um Menschen und ihre Geschichten. Ich könnte Ihnen zeigen, was erst neulich im Fernsehen als ein hochklassiges Video gezeigt wurde, 60 Minuten lang; viele von Ihnen haben es wahrscheinlich gesehen. Und darin war der jetzige Direktor der gesamten Administration der Veteranen, der selbst vor 39 Jahren einen Arm in Vietnam verlor und der diese verrückten Apparate, die nicht richtig funktionieren, entschieden ablehnte. Nach 60 Minuten Kameralaufzeit stellte sich heraus, nachdem er seine Meinung schon ziemlich klar vermittelt hatte, dass er da diesen Haken hat und er hatte auch seinen... Er trug den Arm weniger als zwei Stunden und konnte sich selbst etwas zu trinken einschenken. Er wurde sehr emotional wegen der Tatsache, wegen des Zitats, wegen seines Zitats, dass dies das erste Mal seit 39 Jahren war, dass er sich wieder so fühlte, als hätte er einen Arm.
Aber damit habe ich schon zu viel vorweggenommen. Und ich werde Ihnen auch nicht dieses aufpolierte Video zeigen. Stattdessen werde ich Ihnen in ein paar Minuten ein früheres, unüberarbeitetes Video zeigen, denn ich glaube, dass man damit eine bessere Geschichte erzählen kann.
Vor einigen Jahren wurde ich besucht von dem Mann, der die DARPA leitet, die Behörde, die die Spitzentechnologien finanziert, die wegen zu hohem Risiko nicht von Unternehmen und Universitäten angewendet werden. Die haben besonderes Interesse an Technologien, die unseren Soldaten helfen werden. Ich bekomme also diesen nicht erbetenen, zumindest nicht von mir, Besuch. In meinem Konferenzraum sitzt ein ranghoher Chirurg des Militärs und eben dieser Mann, der die DARPA leitet.
Sie fangen also an, mir eine Geschichte zu erzählen, die im Prinzip folgendermaßen lautet: Wir haben bereits Spitzentechnologien entwickelt und haben diese in den abgelegensten Gegenden, in die wir unsere Soldaten schicken, verfügbar gemacht, in Bergen in Afghanistan oder im Irak. Sie waren ziemlich stolz auf die Tatsache, dass, noch bevor der Staub verfliegt, ein verletzter Soldat schon eingesammelt und zurückgeschafft worden ist. Er wird erstklassige Notfall-Triage erhalten, und zwar schneller, als Sie und ich sie bekommen, wenn wir uns in einem Autounfall in einer Großstadt in den USA verletzen. Das ist die gute Nachricht.
Die schlechte Nachricht ist, dass, wenn sie diesen Menschen einsammeln und ihm oder ihr ein Arm oder ein Bein fehlt oder Teile des Gesichts, dann kommen diese wahrscheinlich nicht zurück. Sie gaben mir dann die Statistiken über die Anzahl der Kids, die einen Arm verloren haben. Und dann meinte der Chirurg, sehr verärgert: "Warum haben die sich am Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs gegenseitig mit Musketen beschossen und wenn einer einen Arm verlor, dann haben wir ihm einen Holzstock mit Haken vorne dran gegeben. Mittlerweile haben wir die F18 und die F22 und trotzdem: Wenn einer einen Arm verliert, geben wir ihm einen Plastikstock mit Haken vorne dran."
Sie haben also im Prinzip gesagt, dass das inakzeptabel ist. Und dann die Pointe: "Also Dean, wir sind hier, weil du medizinische Sachen baust. Du wirst uns einen Arm machen." Ich habe dann auf die 500 Seiten Bürokratie und Papierkram gewartet. "Nein", sagt der Mann, "wir werden dir einen Jungen in diesen Konferenzraum bringen, der den Arm trägt, den du uns bauen wirst, und er oder sie wird eine Rosine oder eine Weintraube von diesem Tisch aufheben. Wenn es die Weintraube ist, dann wird sie nicht aufplatzen." Super, er braucht wegführende und hinführende, haptische Reaktionssensoren. "Wenn es die Rosine ist, dann lässt er sie nicht fallen." Er will also feinmotorische Kontrolle, eine Handgelenkflexion, eine Ellbogenflexion, abgespreizt und biegsam an der Schulter. Egal was es war, es würde dann auch gegessen werden.
"Übrigens, Dean, der Arm muss einem 50. Perzentil einer Frauengestalt passen, also 81 cm vom kleinen Finger aus, und er muss weniger als 4 kg wiegen. 50. Perzentil einer Frauengestalt. Und er wird, all seine Kräfte eingeschlossen, komplett unabhängig sein." Dann waren sie fertig. Und ich bin, wie Sie sehen, sehr schüchtern. Ich habe ihnen gesagt, dass sie verrückt sind. (Gelächter) Sie haben wohl zu oft "Terminator" gesehen. (Gelächter) Der Chirurg sagte dann zu mir: "Dean, du musst wissen, dass mehr als zwei Dutzend dieser Kids ganz ohne Arme zurückgekommen sind." Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Sie haben vielleicht eine bessere Vorstellungskraft als ich, aber ich kann mir nicht vorstellen, einen Arm im Alter von etwa 22 Jahren zu verlieren. Aber verglichen dazu, zwei zu verlieren, wäre das nur eine Unannehmlichkeit.
Auf jeden Fall bin ich an diesem Abend nach Hause gefahren, ich habe darüber nachgedacht und konnte deswegen nicht schlafen. Ich habe mich gefragt, wie man sich wohl umdreht, so ohne Schultern. In dem Moment habe ich beschlossen, dass wir das schaffen müssen. Und glauben Sie mir, ich habe einen Vollzeitjob, ich habe viele Vollzeitjobs. Den Großteil des Tages beschäftigt mich mein Vollzeitjob, in dem ich meine Fantasien wie First und Wasser und Energie auslebe. Und ich habe ja viele Vollzeitjobs. Trotzdem habe ich beschlossen, dass ich das angehen muss. Ich habe ein bisschen recherchiert, bin nach Washington gefahren und habe ihnen gesagt, dass ich immer noch glaube, dass sie verrückt sind, aber dass wir es machen werden. Ich habe gesagt, dass ich ihnen einen Arm bauen werde. Ich habe ihnen auch gesagt, dass es wahrscheinlich fünf Jahre dauern wird, bis er an der FDA (amerikanische behördliche Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassungsbehörde) vorbeikommt und wahrscheinlich zehn Jahre, bis er einigermaßen funktionsfähig ist. Sie sehen ja, wie lange es dauert, Ipods zu machen. "Super," hat er gesagt, "Sie haben zwei Jahre." (Gelächter) Ich sagte: "Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Ich baue Ihnen einen Arm, der unter 4 kg wiegt und alle notwendigen Funktionen hat, innerhalb eines Jahres. Es dauert dann weitere neun, um ihn funktionell und nützlich zu machen." Dann waren wir uns einig, dass wir uneinig waren.
Ich bin also zurückgefahren und habe ein Team zusammengestellt, aus den besten Leuten, die ich finden konnte, die die Leidenschaft hatten, das zu schaffen. Nach genau einem Jahr hatten wir einen Apparat mit Freiheitsgrad 14, allen Sensoren, allen Mikroprozessoren, alles drin. Ich könnte Ihnen jetzt das kosmetische Ergebnis zeigen, das so real aussieht, dass es gruselig ist, aber dann würden Sie nicht die ganzen coolen Sachen sehen. Ich dachte dann, dass es Jahre dauern würde, um den Arm so richtig richtig nutzbar zu machen. Es hat sich aber herausgestellt, dass, wie Sie an Aimees Fähigkeiten und Verhalten sehen können, Menschen mit dem Verlangen, etwas zu machen, sehr bemerkenswert sind und die Natur ziemlich anpassungsfähig ist.
In weniger als zehn Stunden Testzeit... zwei Jungs, der eine hat gar keine Arme, er hat noch nicht mal eine Schulter auf der einen Seite und nur noch einen Stumpf auf der anderen. Das sind Chuck und Randy zusammen, nach zehn Stunden Testzeit in unserem Büro. Wir haben einige blöde Amateurfilme gedreht. Am Ende eines dieser Filme, das ich Ihnen auch zeigen werde und das auch nur eine Minute und ein paar Sekunden lang ist, macht Chuck etwas, auf das ich bis heute sehr neidisch bin, weil ich es nicht kann. Er nimmt einen Löffel hoch, schaufelt sich ein paar Corn Flakes und Milch drauf, hält den Löffel waagerecht und, alle Gelenke gleichzeitig bewegend, führt den Löffel zu seinem Mund, ohne einen Tropfen Milch zu verschütten. (Gelächter) Ich kann das nicht. (Gelächter) Seine Ehefrau stand direkt hinter mir und sagte: "Dean, Chuck hat sich seit 19 Jahren nicht mehr selbst ernähren können. Deswegen hast du die Wahl: Entweder wir behalten den Arm, oder du behältst Chuck." (Gelächter)
Können wir den Teil des Filmes mal sehen? Das hier ist Chuck, der die gleichzeitige Kontrolle über alle Gelenke zeigt. Er schlägt unseren Kontrollmann. Der Mann hinter ihm ist unser Ingenieur/Chirurg - praktisch, so jemanden da zu haben! Hier ist Randy. Die Jungs reichen gerade einen kleinen Gummiball vom einen zum anderen. Und mit dem Geist von First, liebenswürdiger Professionalismus - sie sind wirklich stolz hierauf - trinken sie etwas zusammen. Das ist übrigens keine triviale Bewegung. Stellen Sie sich mal vor, das mit einem Holzstock mit Haken vorne dran zu tun, irgendeine der Bewegungen. Chuck macht jetzt etwas sehr Außergewöhnliches, zumindest für meine begrenzten physischen Fähigkeiten. Er macht das, worum mich DARPA gebeten hat: Er hebt eine Weintraube auf und lässt sie weder fallen, noch platzt sie auf, und dann wird er sie essen. Hier befanden wir uns also nach etwa 15 Monaten. (Applaus)
Aber von Richard habe ich gelernt, dass die Technologie, die Prozessoren, die Sensoren, die Motoren nicht das Wesentliche sind. Vorher hatte ich mich noch nie mit diesem Problem oder, um ehrlich zu sein, mit diesem gesamten Bereich der medizinischen Welt auseinander gesetzt. Ich erzähle Ihnen nun einige verblüffende Sachen, die passiert sind, als wir damit angefangen haben. Nachdem wir sicher waren, dass wir ein gutes Design hatten - wir mussten die ganzen üblichen ingenieurwissenschaftlichen Abwägungen machen, die man immer machen muss; man kann immer drei von vier Punkten in allem möglichen erreichen, dem Gewicht, der Größe, der Kosten, der Funktionalität - Ich habe unsere Leute in mein Flugzeug gesetzt und gesagt, dass wir zum Walter-Reed-Militärkrankenhaus fahren und uns mit diesen Kids unterhalten. Um ehrlich zu sein, ist es nämlich egal, ob uns der Arm gefällt. Es ist auch egal, ob dem Verteidigungsministerium der Arm gefällt. Als ich ihnen das sagte, waren sie nicht sehr begeistert. Aber ich habe gesagt, dass ihre Meinung da wirklich keine Rolle spielt. Es spielt nämlich nur eine einzige Meinung eine Rolle: die der Kids, die den Arm entweder nutzen werden oder nicht.
Ich habe zu meinen Ingenieuren gesagt: "Wir werden Walter Reed betreten und ihr werdet viele Menschen sehen, denen wichtige Körperteile fehlen. Sie sind wahrscheinlich verärgert, depressiv, frustriert. Wir müssen sie wahrscheinlich unterstützen, ihnen Mut zusprechen, aber wir müssen genug Informationen herauskriegen, um sicher zu gehen, dass wir das Richtige machen." Wir sind in das Walter-Reed-Militärkrankenhaus hineingegangen und ich hätte nicht mehr daneben liegen können. Wir haben tatsächlich viele Menschen gesehen, denen Körperteile fehlten und bei denen die übriggebliebenen Körperteile verbrannt waren, ein halbes Gesicht weg oder ein Ohr abgebrannt.
Sie saßen an einem Tisch; man hat sie für uns zusammengeholt. Dann stellten wir ihnen unsere Fragen. Ich sagte: "Wir sind noch nicht so gut wie die Natur. Ich könnte euch eine feinmotorische Kontrolle geben oder ich könnte euch 18 kg zirkeln lassen. Ich kann wahrscheinlich nicht beides tun. Ich kann euch schnelle Kontrolle geben, mit einem geringen Reduktionsverhältnis in eurem Getriebe, oder ich kann euch Kraft geben - ich kann nicht beides." Wir haben versucht, sie dazu zu bewegen, uns zu helfen bei der Entscheidung, was wir ihnen geben sollen. Sie waren nicht nur enthusiastisch, sondern haben auch die ganze Zeit gedacht, dass sie da sind, um uns zu helfen. "Naja, würde es helfen, wenn ich -" Jungs und Mädels, ihr habt schon genug gegeben. Wir sind hier, um euch zu helfen. Wir brauchen Daten. Wir müssen wissen, was ihr braucht.
Nach etwa einer halben Stunde war da ein Junge am anderen Ende des Tisches, der nicht viel sagte. Man hat gesehen, dass ihm ein Arm fehlte. Er war auf seinen anderen Arm gestützt. Ich habe hinübergerufen: "Hey, du hast ja noch nicht so viel gesagt. Wenn du dich für dies oder jenes entscheiden müsstest, was würdest du bevorzugen?" Und er sagte: "Weißt du... ich bin der Glückliche hier am Tisch. Ich habe meinen rechten Arm verloren, aber ich bin Linkshänder." (Gelächter) Er wollte also nicht viel sagen. Er hatte eine wundervolle Wesensart, so wie alle anderen auch, und dann hat er noch einige Anmerkungen beigesteuert. Dann war das Treffen zu Ende und wir haben uns von den Jungs verabschiedet. Der Junge hat sich vom Tisch abgestoßen - er hat keine Beine.
Dann sind wir gegangen. Ich dachte, wir haben sie nicht unterstützt, wir haben ihnen keinen Mut zugesprochen, stattdessen haben sie uns Mut gemacht. Sie sind immer noch nicht fertig mit Geben. Es war erstaunlich. Dann sind wir zurückgefahren und ich habe angefangen, mehr und schneller zu arbeiten. Dann sind wir zum Brooke Army Medical Center gegangen und haben viele, richtig viele dieser Kids gesehen. Es war verblüffend, wie positiv sie alle waren. Wir sind wieder nach Hause gefahren und haben noch härter gearbeitet. Wir sind in der klinischen Testphase; wir haben fünf unserer Arme an Leute angebracht und heulen mit. Ich kriege einen Anruf und wir fahren zurück nach Washington.
Wir gehen zurück zu Walter Reed. Und ein Kid wurde tatsächlich erst vor etwas mehr als zwanzig Tagen in die Luft gesprengt. Sie haben ihn mit dem Schiff nach Deutschland gebracht und dann 24 Stunden später von Deutschland nach Walter Reed. Und er war da und die haben gesagt, dass wir kommen müssen. Ich bin also hingefahren und er wurde in das Zimmer gerollt. Er hat keine Beine. Er hat keine Arme. Er hat einen kleinen übriggebliebenen Stumpf auf der einen Seite. Die Hälfte seines Gesichts ist weg, aber sie haben gesagt, dass seine Sehkraft wiederkommt. Er hatte ein gutes Auge. Sein Name ist Brandon Morroco.
Und er sagte: "Ich brauche Ihre Arme, aber ich brauche zwei davon." "Die wirst du kriegen." Der Junge war von Staten Island und er sagte: "Ich hatte einen Truck bevor ich rüber gegangen bin und der hatte einen Schalthebel. Glauben Sie, dass ich den noch mal werde fahren können?" "Klar." Ich drehte mich um und sagte: "Wie stellen wir das denn an?" (Gelächter) Er war genau wie die anderen. Er will nicht wirklich viel. Er will helfen. Er hat mir erzählt, dass er zurückgehen will, um seinen Kumpels zu helfen.
Ich war also auf dem Weg dorthin und wurde gebeten, in Texas anzuhalten. Da waren 3.500 Leute, die Administration der Veteranen, USA... also 3.500 Leute auf dieser riesigen Veranstaltung um den Familien der ganzen Kids zu helfen; einige davon tot, andere nicht, so wie Brandon. Und die wollten, dass ich etwas vortrage. "Was soll ich denn erzählen?", habe ich gesagt. "Das ist ja nichts Schönes. Wenn dir das passiert, kann ich dir diese Apparate geben, aber die sind noch immer nicht so gut wie die originale Ausrüstung." "Du musst kommen."
Und deswegen bin ich dort gewesen. Und ich glaube, Sie haben es begriffen, da waren viele Leute, die wieder zu Kräften finden müssen. Einige mehr als andere. Aber alle, die das durchmachen mussten, hatten eine verblüffende Einstellung. Schon die Tatsache, dass sich Leute um sie kümmern, macht für sie einen riesigen Unterschied.
Ich halte jetzt den Mund. Nur noch eine Botschaft oder ein Anliegen, das ich habe. Ich glaube nicht, dass es irgendjemand mit Absicht macht, aber es gibt Leute, die nur darüber reden, wieviel diese Menschen kriegen werden. Wir wissen ja alle, dass dieses Land in diese große Debatte um das Gesundheitssystem verwickelt ist. Wer hat Anspruch auf was? Wer hat Anspruch auf wieviel? Wer wird dafür bezahlen? Das sind schwierige Fragen. Ich habe keine Antworten darauf. Nicht jeder kann Anspruch auf alles erheben, nur weil er hier geboren wurde. Es ist nicht möglich. Es wäre schön, aber bleiben wir realistisch.
Es sind wirklich schwierige Fragen und es gibt polarisierte Gruppen. Ich kenne die Antworten nicht. Es gibt auch andere Fragen, die schwierig sind. Sollten wir überhaupt dort sein? Wie kommen wir raus? Was müssen wir machen? Hier gibt es ebenso polarisierte Antworten. Und ich habe auch hierauf keine Antworten. Das sind politische Fragen, wirtschaftliche Fragen, strategische Fragen. Ich habe keine Antwort. Aber lassen Sie mich eine einfache Besorgnis oder vielleicht ein Statement loswerden: Es ist eine einfache Antwort.
Ich weiß, was diese Kids verdienen bezüglich des Gesundheitswesens. Ich habe mich mit einem unterhalten, der seinen Arm wirklich sehr mochte. Er ist einfach unbeschreiblich viel besser als ein Plastikstock mit einem Haken daran. Aber es gibt keinen in diesem Saal, der lieber diesen Arm hätte, als den, den er jetzt hat. Aber ich habe zu ihm gesagt: "Das erste Flugzeug ist 1903 30 Meter hoch geflogen. Wilbur und Orville. Aber es hätte noch nicht einmal eine alte Taube neidisch gemacht. Mittlerweile haben wir Eagles da oben, die F15, sogar diesen Bald Eagle. Ich habe noch nie einen Vogel gesehen, der so schnell wie Mach 2 fliegen kann. Genauso glaube ich, dass eine Zeit kommen wird, in der wir diese Arme außergewöhnlich gut machen können." Und so sagte ich zu dem Kid: "Ich werde erst aufhören, wenn deine Kumpels neidisch auf deinen Luke-Arm sind, darauf, was er tun kann und wie er es tut. Und ich werde weiter arbeiten. Und ich werde nicht aufhören, bis wir das geschafft haben."
Ich denke, dass dieses Land seine große Debatte weiterführen soll, herumheulend und sich beschwerend: "Ich bin anspruchsberechtigt." "Du bist ein Opfer." Und herumheulend und sich beschwerend darüber, wie unsere Außenpolitik aussehen soll. Aber während wir den Luxus haben, herumzuheulen und uns zu beschweren darüber, wer für was bezahlt und wieviel wir kriegen, weiß ich, was diese Leute da draußen, die uns dieses bedeutende Privileg geben, rumzuheulen und uns zu beschweren, verdienen: Nämlich alles Menschenmögliche. Und das müssen wir ihnen geben. (Applaus)
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Soldaten, die im Wehrdienst Gliedmaßen verloren haben, müssen sich täglich so sehr abmühen, dass dies für die meisten von uns unvorstellbar ist. Bei TEDMED erzählt Dean Kamen von den tiefsinnigen Menschen und Geschichten, die ihn dazu motiviert haben, diesen Personen mit Hilfe einer von ihm entwickelten, außergewöhnlichen Armprothese einen Teil ihres Lebens zurückzugeben.
Dean Kamen landed in the limelight with the Segway, but he has been innovating since high school, with more than 150 patents under his belt. Recent projects include portable energy and water purification for the developing world, and a prosthetic arm for maimed soldiers. Full bio »
Translated into German by Sina Thieme
Reviewed by Jessica Klab
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17:52 Posted: Jan 2010
Views 926,348 | Comments 134
18:55 Posted: Jun 2009
Views 336,553 | Comments 101
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