Sie alle haben viele Artikel über Klimawandel gesehen. und hier ist ein weiterer Artikel aus der New York Times, genau wie alle anderen, die sie kennen. Er sagt genau das gleiche aus, wie alle anderen gelesenen. Er hat die gleichen Überschriften, wie alle, die sie bereits kennen. Ungewöhnlich ist vielleicht, dass er aus dem Jahr 1953 ist. Und ich sage dies, weil sie vielleicht denken, dass das Problem relativ neu ist. Man hätte es gerade erst entdeckt und nun wird mit Kyoto und der Regierung und den Menschen endlich etwas unternommen, wir sind vielleicht auf dem Weg zu einer Lösung. Fakt ist: ojeh Wir kennen das Problem seit 50 Jahren, abhängig davon, wie man rechnet. Im letzten Jahrzehnt haben wir endlos darüber geredet. Und uns bis zum Abwinken damit beschäftigt.
Dies ist die Wachstumsrate von CO2 in der Atmosphäre. Sie kennen das in verschiendener Form, aber vielleicht haben Sie das noch nicht gesehen. Hier ist dargestellt, dass die Wachstumsrate unserer Emissionen sich beschleunigt. Und dass sie sich sogar schneller beschleunigt, als wir uns vor einigen Jahren im schlimmsten Fall vorgestellt haben. Die rote Linie hier war etwas, was die meisten Skeptiker als reine Hochrechnung der Umweltschützer bezeichneten, um die Prognose so schlecht als möglich darzustellen. Emissionen würden niemals so schnell wie die rote Linie anwachsen. Tatsache ist, sie wachsen schneller.
Hier sind einige Daten von vor genau 10 Tagen, die das diesjährige Jahresminimum des arktischen Eises zeigen, den bisher bekannten niedrigsten Stand. Die Geschwindigkeit mit der die Arktis verschwindet ist deutlich schneller, als alle Modelle vorhersagten. So trotz aller Experten wie mir, die rund um den Planeten fliegen und Treibstoff verbrennen und Politikern, die Abkommen unterzeichnen, kann man faktisch argumentieren, dass das Ergebnis negativ ist, weil es nur eine Menge Treibstoff verbraucht hat. (Lacher) Nein! Hinsichtlich dessen, was wir wirklich machen müssen, um die Bremse zu ziehen, für diese träge Masse - unsere große Wirtschaft - haben wir kaum begonnen. Wirklich, im Grunde machen wir dies. Tatsache ist, nicht sehr viel.
Ich will Sie nicht zu sehr deprimieren. Das Problem ist absolut lösbar und sogar lösbar auf eine sehr preiswerte Art. Kostengünstig hinsichtlich der Militärausgaben, nicht der Kosten für medizinische Versorgung, Preiswert bedeutet einige Prozent des BIP. Es ist sehr wichtig, ein Gefühl für den Maßstab zu haben. Das Problem ist lösbar und der Lösungsweg ist, sagen wir, die Beschäftigung mit der Stromherstellung, was ungefähr 43 % und mehr der CO2 Emissionen ausmacht. Und wir können das machen durch vernünftige Maßnahmen wie Umweltschutz, Windkraft, Atomkraft und Kohle zur CO2 Reduktion, alles Bereiche, die bereit sind für einen breiten Einsatz. Das Einzige, was fehlt, ist wirklich Geld für die Umsetzung bereitzustellen. Stattdessen verbringen wir unsere Zeit mit Gesprächen.
Aber trotzdem ist dies nicht mein Thema heute Abend. Worüber ich heute mit Ihnen sprechen will ist das, was wir tun könnten, wenn wir nichts tun. Es ist der Bereich hier in der Mitte, der zeigt was Sie betrifft, wenn Sie die Emissionen nicht schnell genug stoppen. und Sie müssen handeln - irgendwie die Verbindung zwischen menschlichem Handeln brechen, das das Klima verändert und dem Klimawandel selbst. Und das ist besonders wichtig weil natürlich, während wir uns an den Klimawandel anpassen - und man muss hier ehrlich sein - wird es einige Vorteile des Klimawandels geben. Oh ja, ich denke, es ist schlecht. Ich habe mein ganzes Leben daran gearbeitet, es zu stoppen. Aber einer der Gründe, warum es politisch schwer ist, ist dass es Gewinner und Verlierer geben wird - nicht alle sind Verlierer. Natürlich, die Natur, Polarbären. Während meiner Zeit in der hohen Arktis bin ich wochenlang Ski gefahren über das Meereseis. Das wird komplett verschwinden. Und es gibt keine Anpassung.
Also das Problem ist absolut lösbar. Die Geo-Engineering Idee, funktioniert vereinfacht, wie folgt: Sie bringen Partikel, sagen wir Schwefelsäure Teilchen - Sulfate - in die obere Atmosphere, die Stratosphäre, wo sie Sonnenlicht reflektieren und den Planeten kühlen. Und ich weiß sicher, dass es funktionieren wird. Es gibt Nebeneffekte, aber ich weiß genau, dass es funktioniert. Und der Grund ist: es wurde bereits gemacht. Und nicht durch uns, nicht durch mich, sondern durch die Natur.
Hier sehen Sie den Pinatubo in den frühen 90-zigern, der eine Menge Schwefel in die Stratosphäre brachte mit einer Art Atombomben ähnlichen Wolke. Das Ergebnis war sehr dramatisch. Anschließend sehen Sie, und auch bei vorherigen Vulkanausbrüchen, eine dramatische Abkühlung der Atmosphäre. Der untere Graph ist die obere Atmosphäre, die Stratosphäre, und sie erwärmt sich nach den Ausbrüchen. Aber Sie sehen, der obere Graph, der die untere Atmosphäre und die Oberfläche darstellt, kühlt sich ab, weil wir die Atmosphäre etwas abgeschirmt haben. Das ist kein großes Mysterium. Es gibt viele Rätsel im Detail und einige schlechte Nebeneffekte, wie teilweise Zerstörung der Ozonschicht - und ich komme gleich darauf zurück. Aber es kühlt ab. Und ein weiterer Punkt: es ist schnell. Das ist sehr wichtig festzuhalten. Viele andere Dinge, die wir machen müssten wie das Senken der Emissionen, wirken sehr langsam, weil wir Zeit brauchen, um die Hardware zu bauen, die die Emissionen reduziert. Und nicht nur das, wenn Sie Emissionen begrenzen, begrenzen Sie nicht Konzentrationen. Weil die Konzentrationen, die Menge von CO2 in der Luft, die Summe der bereits angehäuften Emissionen ist. Man kann nicht schnell auf die Bremse treten. Aber das hier funktioniert schnell. Und manchmal möchte man etwas schnell erreichen.
Vielleicht fragen Sie sich, funktioniert es wirklich? Kann man Sonnenlicht absorbieren und das anghäufte CO2 kompensieren und ein Klima produzieren, das dem früheren in etwa entspricht? Die Antwort scheint ja zu sein. Hier sind die Diagramme, die Sie schon oft gesehen haben. So sieht die Welt nach einem bestimmten Klimamodel mit der doppelten Menge von CO2 in der Luft aus. Der untere Graph ist die doppelte Menge CO2 und 1.8 Prozent weniger Sonnenlicht, und Sie haben das Ursprungsklima wieder. Und dieses Diagramm ist von Ken Caldera. Das ist wichtig, weil Ken auf einer Konferenz Mitte der 90ziger, wo auch Marty Hoffart war, mit mir am Ende der Konferenz aufstand und sagte, Geo-Engineering funktioniert nicht. Und an die vortragende Person gewandt sagte, "Die Atmosphäre ist viel komplizierter." Es gab eine Menge physikalischer Begründungen, warum es keine gute Kompensation wäre. Ken ging und arbeitete an seinen Modellen und fand heraus, dass es funktioniert.
Dieses Thema ist auch alt. Dieser Bericht landete auf Präsident Jonsons Schreibtisch, als ich 2 Jahre alt war. 1965. Der Bericht, basierend auf der gesamten modernen Klimawissenschaft, sprach einzig über Geo-Engineering. Kein einziges Wort über Emissionskürzung, was eine ungeheure Veränderung in unserem Denken über das Problem ist. Ich sage nicht, dass wir die Emissionen nicht verringern sollen. Wir sollten, aber genau darum geht es. Es gibt in gewisser Weise nicht viel neues. Neu ist dieser Essay. Also, ich will festhalten, ich denke, seit der Zeit des Original Johnson Berichts und all den Berichten der US National Akademie - 1977, 1982, 1990 - immer diskutierten Menschen diese Idee. Nicht als etwas verrücktes, sondern als eine mögliche Variante.
Aber als Klima ein - politisch - heißes Thema wurde - wenn ich diesen Wortwitz machen darf - in den letzten 15 Jahren, wurde es so politisch unkorrekt, dass wir nicht mehr darüber sprechen konnten. Es ist einfach versunken, wir durften nicht mehr darüber sprechen. Aber im letzten Jahr hat Paul Crutzen diesen Essay veröffentlicht. Er fasst kurz zusammen, was alles bekannt ist: dass vielleicht unser sehr langsamer Fortschritt bei der Problemlösung und die unsicheren Auswirkungen eine andere Betrachtung erfordert. Er sagt ungefähr das, was bereits gesagt wurde. Die Sensation war, dass er den Nobelpreis für Ozonchemie bekam. Deshalb nahmen ihn die Leute ernst, als er sagte, wir sollten darüber nachdenken, auch wenn es einige Ozon Auswirkungen geben wird. Tatsächlich hat er einige Vorschläge, um dem zu begegnen.
Es gab jede Menge Presse, in der ganzen Welt, bis hin zu "Dr. Seltsam rettet die Erde" im Economist. Das brachte mich zum Nachdenken - Ich habe über dieses Thema viel gearbeitet, aber nicht so sehr technisch - und einmal lag ich im Bett und dachte nach. Und ich dachte an dieses Kinderspzielzeug - wie der Titel meines Vortrags - ich fragte mich, ob man mit derselben Physik, die Dinge in Bewegung bringt in dem Strahlenmesser, Teilchen in die obere Atmosphäre bringen kann und dort halten kann. Eines der Probleme mit Sulfaten ist, dass sie schnell zerfallen. Ein andere Problem ist, dass sie direkt in der Ozonschicht sind. Und ich hätte sie lieber über der Ozonschicht. Am nächsten Morgen wachte ich auf und begann zu rechnen. Es war sehr schwierig, die ersten Prinzipien zu berechnen. Ich war ratlos. Aber dann fand ich heraus, dass dazu jede Menge schon veröffentlicht war. Da das Thema in der natürlichen Atmosphäre existiert. Anscheinend gibt es bereits feine Teilchen die in die sogenannte Mesosphäre, über 100 km hoch, aufsteigen, die diesen Effekt haben.
Ich sage Ihnen kurz, wie der Effekt funktioniert. Es gibt jede Menge lustiger Verflechtungen mit denen ich mich gerne den ganzen Abend beschäftigen würde, aber nein. Aber sagen wir, Sie haben Sonnenlicht, das auf Teilchen trifft und es ist ungleichmäßig erhitzt. Die Seite zur Sonne hin ist wärmer, die andere Seite ist kühler. Gasmoleküle steigen auf zu der warmen Seite springen etwas höherer Geschwindigkeit zurück, weil es warm ist. Und so sehen Sie eine resultierende Kraft weg von der Sonne. Man nennt das photophoretische Kraft. Es gibt viele andere Versionen darüber und ich habe mit einigen Mitarbeitern darüber nachgedacht, wie man es nutzen kann. Natürlich können wir falsch liegen - das ist noch nicht überprüft, wir befinden uns im Denkprozess darüber --- aber bisher sieht es ganz gut aus. Es sieht so aus, als könnten wir einen langen atmospherischen Lebenszyklus erreichen - länger als vorher - weil sie aufgestiegen sind. Wir können etwas aus der Stratosphäre in die Mesosphäre bringen, und damit im Prinzip das Ozon Problem lösen. Ich bin sicher, dass andere Probleme auftauchen werden. Nicht zuletzt können wir die Teilchen über die Pole bringen, damit können wir das Klima Engineering über den Polen ablaufen lassen. Das würde minimale Auswirkungen in der Mitte des Planeten haben, wo wir leben und den besten Job machen, den wir machen können --- d.h. die Kühlung der Pole im sog. Planeten Notfall.
Diese neue Idee ist aufgekommen und ist wahrscheinlich eine bessere Idee als Sulfate einzubringen. Ob diese Idee richtig ist oder eine andere, Ich denke es ist fast sicher, dass wir über klügere Dinge nachdenken werden, als einfach nur Schwefel einzubringen. Wenn sich Ingenieure und Wissenschafter ernsthaft damit beschäftigen werden, ist es faszinierend, wie wir auf den Planeten einwirken können. Wir erhalten großen Einfluß. Diese verbesserte Wissenschaft und Ingenieurleistung wird, ob wir wollen oder nicht, uns mehr und mehr Einfluß auf den Planeten ermöglichen. Den Planeten zu kontrollieren. Wetter und Klimakontrolle bieten - nicht weil wir das planen, nicht weil wir das wollen, einfach weil Wissenschaft es uns Stück für Stück näher bringt, ein bessere Verständnis wie das System arbeitet vermittelt und bessere Anwendungsmöglichkeiten, um darauf Einfluß zu nehmen.
Jetzt stellen Sie sich einmal vor, Außerirdische sind gelandet - vielleicht landen sie beim UN Hauptquartier hier, oder vielleicht an einem besseren Platz -- aber nehmen wir an, sie kommen an und geben Ihnen eine Kiste. Die Kiste hat zwei Knöpfe. Der eine Knopf ist zur Kontrolle der globalen Temperatur. Vielleicht ist der ander Knopf zur Kontrolle der CO2 Konzentration. Sie können sich vorstellen, dass wir Kriege wegen der Kiste führen würden. Weil wir keine Möglichkeit haben, uns zu verständigen, wo die Kisten aufgestellt werden sollten. Wir haben keine globale Abstimmung. Und verschiedene Menschen werden verschiedene Orten haben, wo die Kisten aufgestellt werden sollen. Ich denke nicht, dass das passieren wird. Es ist nicht sehr wahrscheinlich.
Aber wir arbeiten an der Kiste. Die Wissenschaftler und Ingenieure der Welt bauen Stück für Stück in ihren Laboren daran. Sogar, wenn sie es aus anderen Gründen tun. Sogar, wenn sie denken, sie arbeiten nur am Umweltschutz. Sie haben kein Interesse an verrückten Ideen wie Planeten Engineering. Sie entwickeln eine Wissenschaft, die es einfacher und einfacher macht. Ich denke, meine Sicht der Dinge ist nicht, dass ich das will - ich will es nicht - aber wir sollten das Thema aus dem Dunkeln holen und ernsthaft darüber sprechen. Früher oder später werden wir mit Entscheidungen dazu konfrontiert sein, und es ist besser, wenn wir darüber ernsthaft nachdenken, auch wenn wir ernsthaft über Gründe nachdenken, warum wir es nie tun sollten.
Ich stelle Ihnen zwei verschiedene Möglichkeiten über das Problem nachzudenken vor, die am Beginn meines Denkens standen. Aber wir brauchen nicht nur einige Spinner wie mich, die darüber nachdenken --- wir brauchen eine breite Debatte. Eine Debatte von Musikern, Wissenschaftlern, Philosophen, Schriftstellern, die sich mit der Frage des Klima-Engineering beschäftigen und ernsthaft darüber nachdenken, welche Folgen dies hat. Hier also eine Betrachtungsmöglichkeit, die davon ausgeht, dass wir es machen anstatt die Emissionen zu kürzen, weil es billiger ist. Ich glaube, ich habe noch nicht gesagt, dass es absurd preiswert ist. Es ist denkbar, sagen wir, die Sulfat Methode oder die andere vorgestellte Methode zu nutzen, um eine Eiszeit für 0,001 Prozent des BIP zu schaffen. Es ist sehr billig. Wir haben eine Menge Einfluss. Es ist kein gutes Argument, aber es ist wichtig. Ich sage Ihnen, wie groß die Kraft ist - so groß Die Berechnung ist wenig strittig. Sie können sich über die Vernunft streiten, aber der Einfluß ist real.
Daher können wir dem Problem begegnen in dem wir einfach die Emissionen nicht weiter kürzen, und wenn die Konzentration steigt, können wir Geo-Engineering verstärken. Ich denke, niemand nimmt das ernst. Da wir uns unter diesem Szenario weiter und weiter vom gegenwärtigen Klima entfernen. Wir haben alle möglichen anderen Probleme wie Übersäuerung des Ozeans als Folge von CO2 in der Atmosphäre. Niemand außer vielleicht ein oder zwei Verrückten schlägt dies ernsthaft vor.
Aber hier ist ein Fall, der schwieriger abzulehnen ist. Nehmen wir an, wir machen kein Geo-Engineering, wir machen, was wir sollen d.h. ernsthaft die Emissionen verringern. Aber wir wissen gar nicht, we schnell wir sie runterfahren müssen. Es gibt jede Menge Unsicherheit über darüber, wie viel Klimawandel akzeptabel ist. Nehmen wir an, wir arbeiten hart und und treten fest auf die Bremse und verringern wirklich die Emissionen und vielleicht sogar die Konzentration. Und vielleicht eines Tages - z.B. am 23 Oktober 2075 - erreichen wir endlich den Festtag mit dem Konzentrationshöhepunkt und von nun an fallen sie. Und wir erleben globale Feierlichkeiten, und wir haben gerade begonnen das Schlimmste gesehen zu haben. Aber vielleicht bemerken wir an diesem Tag, dass das Grönland Eis extrem schnell schmilzt, schnell genug, um den Meeresspiegel einige Meter ansteigen zu lassen in den nächsten 100 Jahren, und einige der größten Städte von der Karte verschwinden zu lassen. Das ist ein mögliches Szenario. An diesem Punkt könnten wir entscheiden, dass obwohl Geo-Engineering unsicher und moralisch fraglich ist, es um einiges besser ist, als es nicht anzuwenden. Und das ist ein ganz anderer Blick auf das Problem. Ein Einsatz als Risikokontrollinstrument, nicht als Ersatz für Handeln. Ein kurzer Einsatz von Geo-Engineering um die schlimmste Hitze abzumildern, nicht als
Aber es gibt ein Problem. Das Problem lautet: Das Wissen, das Geo-Engineering möglich ist, senkt die Sorgen vor den Klimafolgen. Und das verursacht eine schwächere Bereitschaft zur Reduktion von Emissionen heute. Das nennen Ökonomen Moral Hazard, moralisches Wagnis. einer der entscheidenden Gründe, warum es so schwierig ist, über das Problem zu reden, und generell denke ich, dass ist der Grund warum es politisch unakzeptabel gewesen ist, darüber zu reden. Aber es ist nicht möglich gute Politik zu machen, wenn man Dinge nicht offenlegt.
Ich verlasse Sie mit 3 Fragen und einer Abschlussbemerkung. Sollten wir ernsthaft über dieses Thema forschen? Sollten wir ein Nationales Forschungsprogramm dafür einrichten? Nicht einfach darüber, wie wir es besser machen, sonder auch was sind die Risiken und Nebenwirkungen? Gegenwärtig gibt es einige Enthusiasten, die sich damit beschäftigen, einige positiv, andere negativ - aber das ist ein gefährlicher Zustand weil es wenig umfassendes Wissen auf dem Gebiet gibt. Ein sehr kleiner Geldbetrag würde das ändern. Viele von uns - vielleicht auch ich - denken, dass wir das tun sollten. Aber ich habe viele Vorbehalte. Meine Vorbehalte betreffen grundsätzlich das Moral Hazard Problem, und ich habe keine Ahnung, wie man Moral Hazard, den Interessenkonflikt, am besten verhindern kann. Ich denke, es gibt ein großes Problem, wenn man darüber diskutiert. Die Menschen denken, sie müssten sich nicht ernsthaft um die Reduzierung der Emissionen kümmern.
Ein anderer Punkt ist: vielleicht brauchen wir ein Abkommen. Ein Abkommen, das entscheidet, wer handeln muss. Momentan denken wir, ein großes reiches Land wie die USA nimmt sich dem an. Aber es könnte auch sein, dass wenn China in 2030 erwacht und feststellt, dass die Klimaauswirkungen nicht akzeptabel sind, sie sich nicht mehr für unsere Moralgespräche über das Wie interessieren, und sie einfach entscheiden, dass sie lieber in einer geo-engineerten Welt leben, als nicht. Und wir werden keinen internationalen Mechanismus haben, um die Entscheidung zu fällen.
Hier ein letzter Gedanke, der vor 25 Jahren in einem US National Akademie Bericht, viel besser aussagte, als ich es heute sagen kann. Und ich denke, es fasst alles zusammen, wo wir stehen. Das CO2 Problem, das Klimaproblem, über das wir gehört haben, verändert vieles, bringt Innovationen in der Energietechnologie, die die Emissionen reduzieren. Aber ich denke, es ist unumgänglich, dass es uns dazu bringt, über Klima und Wetterkontrolle nachzudenken, ob wir es wollen oder nicht. Es ist Zeit, darüber nachzudenken, sogar wenn der Grund wäre, Argumente dafür zu finden, warum wir es nicht tun sollten. Danke sehr.
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Der Umweltforscher David Keith schlägt kostengünstige, effektive und spektakuläre Maßnahmen vor, um dem Klimawandel zu begegnen: Was wäre, wenn man eine riesige Aschewolke in die Atmosphäre blasen würde, um Sonnenlicht und Hitze abzuleiten?
David Keith studies our climate, and the many ideas we've come up with to fix it. A wildly original thinker, he challenges us to look at climate solutions that may seem daring, sometimes even shocking. Full bio »
Translated into German by Andrea Jacobs
Reviewed by Alex Boos
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18:10 Posted: Nov 2007
Views 472,678 | Comments 112
17:52 Posted: May 2007
Views 342,443 | Comments 150
17:34 Posted: Apr 2007
Views 538,166 | Comments 94
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