Vielen Dank an alle bei TED, speziell an Chris und Amy. Ich kann es nicht glauben dass ich hier bin. Ich habe seit Wochen nicht geschlafen Neil und ich haben gerade zusammengesessen und verglichen wie wenig wir geschlafen haben wegen der Vorfreude auf heute. Ich war noch nie so nervös -- Ich mache das hier wenn ich nervös bin, ist mir gerade aufgefallen. Ich werde also erzählen, was wir mit dieser Organisation mit dem Namen "826 Valencia" geschafft haben und danach, wie wir uns alle beteiligen und ähnliches tun könnten.
Im Jahr 2000 lebte ich in Brooklyn und versuchte mein erstes Buch fertigzustellen, ich lief jeden Tag wie benommen herum, weil ich von Mitternach bis 5 Uhr morgens schrieb. Also lief ich tagsüber benommen herum. Ich hatte keine nennenswerte Denkschärfe während des Tages, aber ich hatte flexible Arbeitszeiten. In der Gegend in Brooklyn, in der ich lebte, in Park Slope, gibt es viele Schriftsteller -- es gibt eine sehr hohe Quote von Schriftstellern zu normalen Leuten. Ich war indessen in der Umgebung vieler Lehrer aufgewachsen. Meine Mutter war Lehrerin, meine Schwester wurde Lehrerin und nach der Uni wurden viele meiner Freunde Lehrer. Deswegen hörte ich sie immer von ihrem Leben erzählen und wie inspirierend es war, und sie waren auf gewisse Art wirklich die am härtesten arbeitenden und dauerhaft inspirierenden Leute, die ich kenne.
Ich wusste aber auch von den ganzen Hürden, die ihnen im Weg standen, von den vielen Kämpfen, die sie auszutragen hatten. Eine Sache davon war, dass viele meiner Freunde, die in städtischen Schulen lehrten, Probleme hatten, ihre Schüler auf dem Level der Jahrgangsstufe zu halten, speziell beim Lesen und Schreiben. Viele dieser Schüler kommen aus Haushalten in denen Englisch nicht zuhause gesprochen wird und wo es viele unterschiedliche sonderpädagogische Bedürfnisse oder Lerndefizite gibt. Sie arbeiteten in Schulen, die manchmal, beziehungsweise sehr oft unterfinanziert sind. Sie redeten also mit mir darüber und sagten, "Weißt du, wir bräuchten wirklich mehr Leute, mehr Lehrkräfte, mehr Einzelunterricht, mehr Stunden, mehr Fachkompetenz von Leuten, die Fähigkeiten in Englisch haben und die mit diesen Schülern Einzelunterricht halten können.
Meine Reaktion: "Naja, warum macht ihr dann nicht einfach Einzelunterricht mit ihnen?" Woraufhin sie sagten: "Naja, wir haben fünf Klassen á 30 bis 40 Schüler. Das sind bis zu 150, 180, 200 Schüler pro Tag. Wie können wir jemals jedem Studenten auch nur eine Stunde Einzelunterricht pro Woche geben?" Man müsste die Arbeitswoche mehrfach multiplizieren und die Lehrer klonen. Also haben wir angefangen darüber zu reden. Zur gleichen Zeit habe ich über diese große Gruppe von Leuten nachgedacht, die ich kenne: Schriftsteller, Redakteure, Journalisten, Hochschulstudenten, Privatdozenten, und so weiter. All diese Leute haben prinzipiell flexible Arbeitszeiten und ein Interesse an der englischen Sprache -- Ich hoffe, ein Interesse an der englischen Sprache zu haben, aber ich spreche sie gerade nicht wirklich gut. Ich gebe mein Bestes. Diese Uhr hält mich im Griff. Aber jeder den ich kannte, hatte ein Interesse am Vorrang des geschriebenen Wortes hinsichtlich dem Nähren der Demokratie, der Pflege eines aufgeklärten Lebens. Sie hatten also ihre Zeit und ihre Interessen, aber gleichzeitig gab es meines Wissens nach keine Verbindung in meiner Gemeinde, die diese beiden Gruppen zusammenbrachte.
Als ich dann zurück nach San Francisco gezogen bin, haben wir dieses Gebäude gemietet. Die Idee war, "McSweeney's" -- "McSweeney's Quarterly", das wir zwei oder drei mal jährlich veröffentlichten, zusammen mit ein paar anderen Magazinen -- wir wollten dafür zum ersten Mal ein Büro beziehen. Das war bis dahin meine Küche in Brooklyn gewesen. Wir wollten also ein Büro einrichten, und gleichzeitig die Örtlichkeiten mit einem Nachhilfezentrum teilen. Wir dachten uns also: "Wir haben diese ganzen Schriftsteller, Redakteure und so weiter -- eine Art Schriftstellergemeinde, die sowieso jeden Tag ins Büro kommt, warum öffnen wir nicht einfach die Vorderseite des Gebäudes für Schüler nach der Schule, um ihnen Hilfe bei den schriftlichen Hausaufgaben zu geben, so dass es quasi keine Barriere zwischen den beiden Gruppen gibt? Die Idee war also, dass man eben seine Arbeit macht, um 14:30 kommen die Schüler reingeströmt und man unterbricht was man tut, oder man tauscht oder arbeitet eben ein bisschen später. Man gibt diese Stunden am Nachmittag für die Schüler aus der Nachbarschaft.
Wir hatten also dieses Gebäude, wir mieteten es, der Vermieter unterstütze uns. Wir hatten dieses Wandgemälde, ein Wandgemälde von Chris Ware, das im Grunde die gesamte Geschichte des geschriebenen Wortes in Form eines Wandgemäldes -- es dauert lange dies zu verdauen und man muß in der Mitte der Straße stehen. Wir haben diese Räumlichkeiten also gemietet, Und alles war wunderbar, nur der Vermieter sagte: "Naja dieses Grundstück ist im Gewerbegebiet, ihr müsst euch was einfallen lassen. Ihr müsst etwas verkaufen. Ihr könnt nicht einfach ein Nachhilfe-Zentrum daraus machen." Wir dachten uns "Haha! Wirklich!" Uns fiel nichts Sinnvolles ein, das wir hätten verkaufen können, aber wir machten die notwendige Recherche. Es war vorher mal ein Fitnessstudio gewesen, es gab also Gummiböden, Schallschutzdecken, Leuchtstoffröhren. Wir rissen das alles runter und fanden wunderschöne Holzböden, geweißte Balken, und es hatte das Aussehen -- während wir renovierten hat jemand gesagt: "Wisst ihr was, es sieht wie der Rumpf eines Schiffes aus." Wir schauten uns um und jemand anders sagte: "Naja ihr solltet Zubehör für den gewerblichen Freibeuter verkaufen."
Und genau das haben wir gemacht. Es hat alle zum lachen gebracht und wir sagten: "Du hast nicht ganz unrecht. Lasst uns Piratenzubehör verkaufen." Dies ist unser Laden für Piratenzubehör. Das ist so etwa der Entwurf den ich auf eine Servierte gemacht hab. Ein großartiger Schreiner hat uns all dieses Zeug gebaut, und wir liesen es so etwa wie ein Piraten Zubehörladen aussehen. Man sieht hier die Planken die pro Meter verkauft werden hier die Mittel um Skorbut zu bekämpfen wir haben Holzbeine die alle Handgefertigt sind und persönlich angepasst werden, Oben sieht man das Augenklappen Display, welches die schwarze Produktline für den alltäglichen Gebrauch ist die gewöhnliche Augenklappe, dann gibt es pastel und andre Farben um abends auszugehen -- für besondere Anlässe, Bar Mitzvahs und sonstiges.
Wir haben den Laden also eröffnet. Und es gibt diese Wanne die wir mit Schätzen für die Schüler füllen; Es gibt Ersatzaugen falls man eines verliert; Dies sind einige Schilder, die wir in dem Laden haben; "Praktische Schertze mit Piraten." Während man das Schild liest, ziehen wir eine Leine hinter der Theke und acht Wischmopp-Köpfe fallen auf deinen Kopf. Das war nur mein Ding -- Ich hab gesagt wir brauchen etwas das auf die Köpfe der Leute fällt. Daraus wurden Wischmopp-Köpfe. Das ist das Fischtheater, das ist einfach ein Salzwasseraquarium mit 3 Sitzen, und direkt dahinter haben wir diesen Platz gemacht Das Nachhilfe-Zentrums. Genau dort ist also das Nachhilfe-Zentrum und dahinter ist das Büro von McSweeney in dem wir alle an Magazinen und Büchern usw. arbeiten.
Die Kinder kommen rein -- bzw. wir dachten dass sie kommen. Ich sollte langsam machen. Wir haben diesen Laden gekauft, eröffnet, haben zig Monate verbracht den Laden zu renovieren. Wir hatten Tische, Stühle, Computer, alles. Wir gingen zu einer dot-com Auktion im Holiday Inn in Palo Alto und kauften 11 G4 mit einem Paddelschlag. Wir haben sie also gekauft, aufgestellt und dann haben wir gewartet. Ich hab mit etwa 12 meiner Freunde angefangen, Leute die ich seit Jahren kannte, die Schriftsteller aus der Umgebung waren. Und wir saßen. Um 14:30 haben wir eine Reklametafel auf den Gehweg gestellt "Kostenlose Nachhilfe für Englisch -- Komm einfach rein, es ist kostenlos." Wir dachten "Oh ja, sie werden uns die Tür einrennen sie werden es lieben" Aber das passierte nicht. Also haben wir gewartet, wir saßen an den Tischen und haben gewartet. Jeder wurde etwas demotiviert weil es viele Wochen waren die wir gewartet haben, es kam wirklich keiner rein.
Dann hat uns jemand darauf hingewiesen dass es vielleicht ein Vertrauensproblem sei weil wir hinter einem Piraten Zubehörladen waren. Daran hatten wir nie gedacht. Also habe ich diese Frau mit dem Namen Nineveh Caligari überredet -- sie war lange Lehrerin in San Francisco -- sie unterrichtete in Mexico City, sie hatte all die nötige Erfahrung wusste alles über die Lehrtätigkeit. hatte Verbindungen zu vielen Lehrern und Mitgliedern der Nachbarschaft. Ich überredete sie von Mexico City her zu ziehen, sie übernahm den Job der verantwortlichen Direktorin. Sofort stellte sie Kontakt zu den Lehrern, zu den Eltern und den Schülern usw her und plötzlich war der Laden jeden Tag gefüllt.
Was wir versuchten jeden Tag zu bieten war eins-zu-eins Aufmerksamkeit. Das ziel war ein 1:1 Verhältnis mit jedem der Schüler. Es ist bewiesen das 35 bis 40 Stunden eins-zu-eins Aufmerksamkeit pro Jahr einen Schüler um eine Note verbessern kann. Bei den meisten dieser Schüler wird zuhause kein Englisch gesprochen Sie kommen hin, oft mit ihren Eltern -- Ihr könnt es nicht sehen, aber es gibt eine Kirchenbank die ich in einer Berkeley Auktion gekauft habe -- die Eltern kommen manchmal und schauen zu wie ihre Kinder unterrichten werden. Das war also die Grundlage, Eins-zu-eins Aufmerksamkeit. Der Laden war also jeden Tag gefüllt mit Kindern. Wenn man auf der Valencia Straße in den paar Blöcken so um 14:00-14:30 ist wird man oft umgerannt von Kindern mit ihren großen Rucksäcken, die in den Laden rennen.
Was sehr komisch ist, weil im prinzip ist es Schule. Es passiert hier aber etwas psychologisches das einfach ein bisschen anders war. Die andere sache ist, es gibt kein Stigma. Die Kinder gingen nicht in das "Zentrum-für-Kinder-die-mehr-Hilfe-brauchen" oder sowas. Sondern nach 826 Valencia. Zunächst einmal ist es ein Piraten Zubehörladen, was krank ist. Zum anderen ist dort ein Verlagshaus. Unsre Praktikanten haben also oft an den gleichen Tischen und Schulter-an-Schulter, Computer neben Computer mit den Schülern gearbeitet.
So wurde es ein Nachhilfe-Zentrum -- ein Verlagszentrum, wie wir es nannten -- und ein Schriftstellerzentrum. Sie gingen hin und arbeiteten manchmal mit High School Schülern an tatsächlichen Romanen -- wir hatten sehr talentierte Schüler. Es gibt kein Stigma. Sie arbeiteten nebeneinander in einer kreativen Umgebung. Sie sehen Erwachsene, modellieren ihr Verhalten. Diese Erwachsenen die in ihrem Feld arbeiteten. Sie können diesen Erwachsenen fragen stellen, und dann hilft dass irgendwie allen. Es gibt viele Symbioseeffekte. Das einzige Problem, speziell für die Erwachsenen die bei McSweeney arbeiten, die von all dem nichts wirklich wussten als sie angefangen haben war, dass es nur eine Toilette gab. Mit täglich 60 Kindern ist das ein Problem.
Es hat etwas, wenn Kinder ihre Hausaufgaben an einem Tag erledigen an einem Tag mit all der nötigen Aufmerksamkeit -- Sie gehen nach Hause und sind fertig. Sie zögern es nicht heraus Sie machen ihre Hausarbeit nicht vor dem Fernseh. Sie gehen nach Hause um 5:30, genießen ihre Familie, genießen ihre Hobbies, gehen nach drausen und spielen. Das macht eine Familie glücklich. Ein haufen glückliche Familien in einer Nachbarschaft macht eine glückliche Gemeinde. Eine Gruppe glücklicher Gemeinden verknüpft macht eine glückliche Stadt und Welt. Der Schlüssel ist also Hausarbeit! Da haben sie es. Eins-zu-eins Aufmerksamkeit.
Wir fingen mit 12 Freiwilligen an daraus wurden 50. Dann ein paar hundert. Heute haben wir 1.400 Freiwillige. Wir machen es extrem einfach Freiwilliger zu werden. Der Schlüssel ist, auch wenn du nur ein paar Stunden im Monat frei hast, diese zwei Stunden Schulter-an-schulter mit einem Schüler, konzentrierte Aufmerksamkeit, die Licht auf ihre Arbeit strahlt, auf ihre Gedanken und ihren selbst-ausdruck, der komplett Transformierend ist weil so viele der Schüler das noch nie hatten. Wir haben also gesagt: "Auch wenn du nur zwei Stunden am Sonntag alle 6 Monate hast, macht nichts. Das ist genug." Das ist ein Grund warum das Zentrum so schnell gewachsen ist.
Dann haben wir gesagt: "Was machen wir mit dem ganzen Platz während des Tages er sollte vor 2:30 genutzt werden?" Wir haben also Klassen während des Tages geholt. Jeden Tag, gibt es einen Ausflug zu uns wo sie ein Buch kreieren. man sieht hier wie sie schreiben. Dies ist eine der Klassen die viel zu begeistert vom Schreiben wurde. Man richtet einfach eine Kamera auf eine Klasse und es sieht immer so aus. Dies ist eines der Bücher die sie gemacht haben. man beachte den Titel: "Das Buch Das Nie Ausgeliehen Wurde: Titanic." Die erste Zeile lautet: "Es war einmal ein Buch namens Cindy in dem es um die Titanic ging." In der Zwischenzeit ist ein Erwachsener im Hintergrund der dies aufschreibt und es komplett Ernst nimmt, was sie komplett vom Hocker haut.
Wir hatten immernoch mehr Tutoren. Das ist ein Bild von einigen der Tutoren während einem der Events. Die Lehrer mit denen wir arbeiten -- alles ist anders für Lehrer -- sie sagen uns was wir tun sollen. Wir gingen es mit der Einstellung an "Wir sind ultimativ und komplett offen. Ihr sagt uns was zu tun ist. Die Eltern sagen uns was zu tun ist. Die Lehrer sagen uns wie wir am nützlichsten sind."
Sie sagten uns "Warum kommt ihr nicht in unsre Schulen? Weil was ist mit den Schülern die nicht zu euch kommen die nicht wirklich aktive Eltern haben die sie vorbeibringen oder die nicht nah genug sind?" Wir sagten also "Naja wir haben 1.400 Leute in unserer Tutorenliste. Lasst es uns einfach die Nachricht verbreiten." Ein Lehrer sagt "Ich brauche 12 Tutoren für die nächsten fünf Sonntage. Wir arbeiten an Universitätsaufsätzen. Schickt sie zu uns." Wir stellen die Nachricht in unser Netzwerk von 1.400 Tutoren. Wer Zeit hat, meldet sich an. Sie kommen 30 Minuten von der Vorlesung. Die Lehrer sagen ihnen was zu tun ist, wie sie das erreichen, was ihre Ausbildung ist und wo das Projekt bis jetzt steht. Sie arbeiten unter Anleitung der Lehrer und alles in einem großen Raum. Und genau das ist der Kern unsrer Tätigkeiten, die Leute gehen von ihrem Arbeitsplatz oder Zuhause, direkt in das Klassenzimmer und arbeiten direkt mit den Schülern. So sind wir in der Lage mit tausenden von Schülern zusammen zu arbeiten. Eine andre Schule sagte: "Hmmm, was wäre wenn wir euch ein Klassenzimmer geben und ihr belegt das den ganzen Tag?"
Das ist der Schriftsteller-Raum in der Everett Middle School den wir im Piratenstil dekoriert haben. Er ist direkt neben der Bibliothek. Dort betreuen wir alle 529 Kinder dieser Schule. Dies ist ihre Zeitung, die "Strait-Up News" die eine kontinuierliche Kolumne von Bürgermeister Gavin Newsom in Englisch und Spanisch hat. Eines Tages hat uns Isabel Allende geschrieben "Hey, warum macht ihr nicht ein Buch mit High School Schülern? Ich möchte, dass sie darüber schreiben wie man Frieden in einer brutalen Welt schafft." Also gingen wir in die Thurgood Marshall High School, das ist eine Schule mit der wir an einigen andren Dingen gearbeitet haben und gaben die Aufgabe an die Schüler. Wir sagten: "Isabel Allende wird all eure Aufsätze lesen. Und wird sie in einem Buch veröffentlichen. Sie wird den broschierten Druck sponsern. Es wir in allen Bücherläden in der Bay Area verfügbar sein und für die restliche Welt über Amazon usw." Die Kinder haben härter daran gearbeitet als an sonst irgendetwas in ihrem bisherigen Leben, weil es externe Zuhörer gab, Isabel Allende war am andren Ende. Ungefähr 170 Tutoren haben mit ihnen an dem Buch gearbeitet und so hat dies wunderbar funktioniert. Wir hatten eine große Party am Ende. Das ist das Buch das man überall finden kann. Es führte zu einer Reihe an Büchern. Hier sieht man Amy Tan, die das nächste sponserte, "Vielleicht wird etwas aus mir" Daraus wurde ein anhaltendes Ereignis. Immer mehr Bücher.
Jetzt sind wir quasi abhängig von diesem Buch-Ding. Die Kinder arbeiten härter daran als sie es je zuvor haben, wenn sie wissen dass es dauerhaft ist, dass es in einem Regal stehen wird, dass niemand das was sie gesagt haben trüben kann, dass ihre Worte und Gedanken gewürdigt werden mit hunderten von Stunden in fünf oder sechs Entwürfen -- all diese Aufmerksamkeit die wir ihren Gedanken geben. Und sobald sie dieses Level erreicht haben, sobald sie so geschrieben haben fallen sie niemals zurück. Es ist ein absoluter Wandel. All die Bücher werden im Laden verkauft. In der nähe der Planken. Wir verkauften die Schülerbücher. Wo würde man sie sonst hinstellen ne? Wir verkauften sie also und dann passierte etwas komisches in den Läden. Sie machten tatsächlich -- obwohl wir sie nur als Gag geplannt hatten -- machten die Läden tatsächlich Umsatz. Er zahlte die Miete. Vielleicht liegt dies an San Francisco -- Ich weiß es nicht und bin nicht der Richter. Aber Leute kamen herein -- und dies war vor den Piratenfilmen usw! Wir verdienten ein haufen Geld. Naja nicht sehr viel, aber es bezahlte die Miete und einen ganztags Angestellten. Man sieht hier Seekarten auf der linken Seite.
Es wurde zu einer Schnittstelle zur Gemeinde. Leute kamen herein und sagten "Was zum --? Was ist das?" Ich will nicht im Internet nicht fluchen. Ist das ein Gesetz? Ich weiß nicht. Naja sie sagten "Was ist das? Und Leute kamen herein und wollten mehr darüber wissen. Und direkt dahinter -- dort ist normalerweise eine kleine Kette -- direkt dahinter sahen sie wie Kinder unterrichtet wurden. Das ist ein Ausflug. Also gingen sie Einkaufen. und es war wahrscheinlicher dass sie etwas Schmalz, oder Hirse für ihren Papagei, oder einen Haken, oder Haken-Schutz für die Nacht, und all diese Dinge kauften. Der Laden lieft also sehr gut. Es kamen so viele Leute herein: Lehrer, Spender, Freiwillige, Alle. Es war im Erdgeschoss. Es war zugänglich für die Öffentlichkeit. Es war keine gemeinnützige Organisation versteckt im 30. Stock eines Gebäudes in der Innenstadt. Es war inmitten der Gemeinde der es diente und es war durchgängig geöffnet. Es war ein etwas komischer aber glücklicher Zufall.
All die Leute die ich in Brooklyn kannte, sagten "Warum haben wir so einen Ort nicht hier?" Einige von ihnen waren ehemalige Lehrer, oder vemeindliche Lehrer, sie schlossen sich zusammen mit lokalen Designern und Schriftstellern, und nahmen die Idee selbstständig auf und machten ihr eigenes Ding. Sie wollten kein Piratenzubehör verkaufen; sie glaubten nicht, dass dies dort funktionieren würde. Im Bewusstsein der Verbrechensbekämpfungs Gemeinde in New York, eröffneten sie die Brookly Superhelden Zubehör Firma. Sam Pott hat dieses wunderbare Design gemacht. Sie wollten es wie einer dieser Schlüsseldienst-Läden aussehen soll, der jeden Service hat, der jemals angeboten wurde. Sie eröffneten also diesen Laden. Innen sieht es aus wie Costco für Superhelden -- all dieses Zübehör in der einfachsten Form. Alles ist Handgemacht. Es sind alles umfunktionierte Produkte oder sowas. Die Verpackungen sind von Sam Potts gemacht.
Es gibt die Bösewichte-Eindämmungs-Teil, wo Kinder ihre Eltern hinstecken. Es gibt das Büro. Es gibt diesen Tresor -- man muss das Produkt hinein legen es fährt mit einem elektrischen Lift nach oben und der Typ hinter der Theke sagt dir dass du den Schwur des Heldentums wiedergeben musst was man tun muss wenn man etwas kaufen will. Es begrenzt ihre Verkaufszahlen. Ich persönlich finde, das ist ein Problem. Man muss das nämlich mit der Hand auf dem Herz machen usw. Hier sind einige der Produkte. Sie sind alle per Hand gemacht. Das ist das Geheime-Identitäts-Set. wenn du die Identität von Sharon Boone annehmen willst, eine weibliche amerikanische Marketing Direktoring von Hoboken, New Jersey. Es ist eine komplette Akte mit allem das man wissen muss über Sharon Boone. das ist die Umhang-Ecke in der dir ein Umhang angelegt wird du dann diese 3 Stahlstufen hinaufsteigst und wir dann diese drei hydraulischen Ventilatoren anschalten von jeder Seite, damit man den Umhang in Aktion sehen kann. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man da oben ist und der Umhang verheddert. Es gibt auch diese Geheimtür -- es ist ein Regal, das man nicht sieht wenn man herein läft aber es öffnet sich langsam. Man sieht in der Mitte all dieser Enterhacken. Öffenet es sich und dahinter ist das Nachhilfe-Zentrum. Man sieht es in seiner vollen Pracht.
Es ist -- und ich betone das -- lokal finanziert und lokal gebaut. Alle Designer, alle Handwerker, alle waren einheimisch, alles war kostenlos. Ich bin nur vorbeigegangen und sagte "Japp, ihr macht das klasse" Das wars. Man sieht alle 5 Bezirke New Yorks im Hintergrund. Das ist der Laden während den Nachhilfe Stunden. Sehr gut besucht. Gleiches Prinzip: Eins-zu-eins Aufmerksamkeit komplette Hingabe an die Arbeit der Schüler und grenzenloser Optimismus und eine art Möglichkeit von Kreativität und Ideen. Dieser Schalter in ihren Köpfen wird umgelegt wenn sie durch die 6 Meter komischen Ladens laufen. Es ist Schule, aber auch keine Schule. Es ist offensichtlich keine Schule, obwohl sie Seite an Seite an Tischen mit Stift und Papier arbeiten.
Das ist einer der Schüler, Khaled Hamdan. Ihr könnt sein Zitat lesen. Süchtig nach Videospielen und TV. Konnte mich zuhause nicht konzentrieren. Kam herein. Bekam diese konzentrierte Aufmerksamkeit Und er konnte dem nicht entfliehen. Schon bald fing er an zu schreiben. Er war vorzeitig mit seinen Hausaufgaben fertig -- er wurde süchtig danach seine Hausaufgabe vorzeitig zu erledigen. Es ist süchtigmachend damit fertig zu sein und es abgehackt zu haben im wissen etwas neues machen zu können und für den nächsten Schultag vorbereitet zu sein. Er blieb daran hängen und began neue Dinge zu tun. Er hat jetzt fünf Bücher veröffentlicht. Er war eine Scherz-Dokumentation über gescheiterte Superhelden mitgeschrieben mit dem Namen "Super-Has-Beens." Er hat eine Serie über "Penguin Balboa" geschrieben ein boxender Pinguin. Vor wenigen Wochen hat er vor 500 Leuten im Symphony Space vorgetragen, bei einer Benefitzveranstalltung für 826 New York. Er ist jeden Tag dort. Er ist Evangelisch. Er bringt seine Cousinen mit. Vier Familienmitglieder kommen jeden Tag.
Ich beeile mich jetzt etwas. Das ist LA, der Echo Park Zeitreisen Markt; "Wann auch immer ihr seid, wir sind schon dann." Es ist eine Art 7-11 für Zeitreisende. Man sieht alles: Genau wie ein 7-11 sein würde. Blutsauger, Mammutpfoten. Sie haben sogar ihre eigene Slurpee Maschine: "Ausser betrieb. Kommen Sie gestern wieder."
Nunja. Ich werde etwas nach vorne springen. Diese Zentren sind uns nur angeschlossen, und machen das gleiche: Word St. in Pittsfield, Massachusetts, Ink Spot in Cincinnati, Youth Speaks, San Francisco, California, die uns inspiriert haben. Studio St. Louis in St. Louis. Austin Bat Cave in Austin, Fighting Words in Dublin, Ireland, eröffnet von Roddy Doyle; Es wird im April eröffnet. Jetzt komme ich zu meinem TED Wunsch -- Ist das OK?
Ich habe eine Minute. Mein TED Wunsch ist also: Ich wünsche mir dass ihr -- ihr persönlich und jedes kreative Individuum und Organisation die ihr kennt -- einen Weg findet euch direkt mit einer öffentlichen Schule in eurer Umgebung zu engagieren und dass ihr dann die Geschichte davon erzählt wie ihr involviert wurdet so dass wir innerhalb eines Jahres tausend Beispiele haben -- ein tausend! -- von transformierenden Partnerschaften. Tiefgründige Sprünge nach vorne! Das können Dinge sein die ihr bereits tut. Ich weiß von vielen Leuten in diesem Raum dass sie bereits wirklich interessante Dinge tun. Ich weiß das genau. Lasst uns also diese Geschichten erzählen und andere auf der Webseite inspirieren.
Wir haben diese Webseite kreiert, Ich wechsle auf "Wir" und nicht "Ich" hoffe: Wir hoffen dass die Teilnehmer dieser Konferenz uns in eine neue Ära der Teilnahme in unsren öffentlichen Schulen führen. Wir hoffen dass ihr die Führung übernehmt beim Zusammenbringen von Innovativen Geistern und Experten mit innovativen Lehrern in euren Gemeinden. Lasst die Lehrer führen. Sie werden euch sagen wie ihr Hilfreich sein könnt. Ich hoffe das ihr mitmacht und helft. Es gibt millionen von Wegen. Ihr könnt auf die lokalen Schulen zugehen und mit den Lehrern reden. Sie werden euch immer sagen wie ihr helfen könnt. Dies ist das Hot Studio in San Francisco, sie haben einen phänomenalen Job gemacht. Die Webseite hat bereits ein paar Geschichten und viele Ideen. Sie trägt den Namen "Once Upon a School" was meiner Meinung nach ein großartiger Titel ist. Die Seite wird jedes Projekt dokumentieren, das aus dieser Konferenz in der Welt entsteht. Sodass man auf die Webseite gehen kann; und ein paar Ideen sieht. Man kann davon inspiriert werden, und dann sein eigenes Projekt hinzufügen sobald man es gestartet hat. Hot Studio hat ein klasse Job gemacht mit der extrem knappen Deadline, also besucht die Seite. Falls ihr Fragen habt, wendet euch an diesen Typ, er ist unser Direktor für nationale Programme. Er wird das Telefon abnehmen. Schreibt ihm eine E-Mail, er wird euch jede Frage die ihr euch vorstellen könnt beantworten. Er wird euch inspirieren und antreiben und euch durch den Prozess leiten, so das ihr Veränderung bewirkt.
Und es kann Spaß machen! Das ist die Kernidee der Rede -- es muss nicht steril sein. Es muss nicht bürokratisch perfekt sein. Ihr könnt die Fähigkeiten nutzen die ihr habt. Die Schulen brauchen euch. Die Lehrer brauchen euch. Schüler und Eltern brauchen euch. Die brauchen eure Person; eure körperliche Person und eure offenen Geister und offene Ohren und grenzenlose Leidenschaft, ihr sitzt neben ihnen, hört zu und nickt und stellt Fragen - viele Stunden am Stück. Viele dieser Kinder wissen einfach nicht wie gut sie sind wie schlau und wie viel sie zu sagen haben. Ihr könnt es ihnen sagen. Ihr könnt Licht in ihr Leben bringen eine menschliche Interaktion nach der andren. Ich hoffe ihr schließt euch uns an. Vielen Dank.
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Bei der Annahme seines TED-Preises 2008 fordert der Autor Dave Eggers die TED-Community dazu auf, sich persönlich und kreativ in den lokalen öffentlichen Schulen zu engagieren. Mit fesselnder Begeisterung erzählt er über sein "826 Valencia" Nachhilfe-Zentrum, das Menschen in aller Welt dazu inspiriert hat, selbst ehrenamtlich betriebene und ungemein kreative Schreiblabors zu eröffnen.
Writing is only his day job: Dave Eggers moonlights as a publisher, philanthropist and advocate for students and teachers. Full bio »
Translated into German by Dominik Weickgenannt
Reviewed by Tobias Rentzsch
Comments? Please email the translators above.
19:24 Posted: Jun 2006
Views 17,000,286 | Comments 3044
09:18 Posted: Dec 2007
Views 1,882,427 | Comments 307
24:50 Posted: Mar 2008
Views 227,342 | Comments 54
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