Vielen Dank. Ich habe einige Bilder, und ich werde etwas darüber erzählen wie ich in der Lage bin, das zu tun, was ich mache. Alle diese Häuser werden aus 70 bis 80 Prozent recycliertem Material gebaut, Material, das für den Mulcher, die Mülldeponie und die Müllverbrennung bestimmt war. Es war alles weggeworfen. Das ist das erste Haus, das ich gebaut habe. Diese zweiflüglige Eingangstür mit den drei Fenstern im Querbalken war auf dem Weg zur Mülldeponie. Hier ein kleiner Erkerturm. Und diese Knöpfe genau hier – das sind Hickory-Nüsse. Diese Knöpfe hier, das sind Hühnereier. Natürlich muss man zuerst frühstücken und dann füllt man die Eierschalen mit Spachtelmasse, bemalt sie und nagelt sie fest. Schon hat man einen architektonischen Knopf und das in kürzester Zeit.
Das ist ein Blick ins Innere. Hier können Sie drei Fenster über der Tür sehen mit den Fledermaus-Gauben – das ist sicherlich eine architektonische Antiquität, die auf dem Weg zur Müllhalde war. Das Schloss allein ist wahrscheinlich 200 Dollar wert. Auch alles in der Küche wurde gerettet. Es gibt einen O'Keefe & Merritt-Ofen von 1952, wenn man gerne kocht – ein cooler Ofen. Hier geht man in den Erkerturm. Ich habe diese Treppe für 20 Dollar bekommen, inclusive Lieferung an meine Baustelle. (Gelächter) Dann, wenn man in den Turm schaut, sieht man Ausbeulungen und Wölbungen und so weiter. Wenn einem so etwas das Leben schwer macht, sollte man besser nicht dort wohnen. (Gelächter) Das ist ein Wäsche-Schacht, und das hier ist eine Schuhleiste. Das sind diese gusseisernen Dinge, die man in Antiquitäten-Läden sieht. Ich hatte einen von ihnen, also habe ich damit eine kleine low-tech Spielerei gebaut. Man tritt einfach auf die Schuhleiste und dann fliegt die Tür auf und man kann seine Wäsche reinwerfen. Und dann - wenn ihr schlau genug seid, landet die Wäsche in einem Korb auf der Waschmaschine. Wenn nicht, landet sie in der Toilette. (Gelächter) Das ist eine Badewanne, die ich gemacht habe aus Abfall-Latten. Ich habe mit dem Rand angefangen und dann geklebt und genagelt, bis es flach wurde. Dann habe ich einen Kragen gemacht und das ganze umgedreht. Danach kamen die zwei Einfassungen an dieser Seite. Es ist eine 2-Personen-Badewanne. Es geht ja nicht nur um Hygiene, sondern auch um die Möglichkeit für Entspannung. (Gelächter) Dann diese Armatur hier ist ein Stück vom Osagedorn. Es sieht etwas phallisch aus, aber es ist ja schließlich auch ein Badezimmer.
Das hier ist ein Haus, das auf einer Budweiser-Dose basiert. Es sieht nicht aus wie eine Bierdose, aber die übernommenen Design-Elemente sind unverkennbar. Das Hopfen- und Gerstenmotiv arbeitet sich hoch bis zur Dachrinne. Dann diese dekorativen Elemente basieren auf dem Rot, Weiß, Blau und Silber der Dose. Diese Träger unter der Dachrinne kommen direkt aus dem Design der Dose. Ich habe einfach eine Dose kopiert und sie so lange vergrößert bis ich die Größe hatte, die ich wollte. Außerdem steht auf der Dose: "Das ist das berühmte Budweiser-Bier, wir kennen kein anderes Bier, bla, bla, bla." Das haben wir geändert und wir schrieben: "Das ist das berühmte Budweiser-Haus. Wir kennen kein anderes Haus." und so weiter. Und das ist ein Türriegel. Es ist der Rahmen eines Schnellhoblers von 1930, was eine sehr agressive Holzverarbeitungs-Maschine ist. Sie haben mir den Rahmen gegeben, aber nicht den Hobler. Also haben wir einen Türriegel daraus gemacht. Das wird einen Elefantenbullen aufhalten, das verspreche ich. Und in der Tat hatten wir noch keine Probleme mit Elefantenbullen! (Gelächter) Die Dusche soll ein Bierglas simulieren. Wir haben Luftblasen, die nach oben steigen, und oben Schaum mit schiefen Fliesen. Wo bekommt man schiefe Fließen? Natürlich nirgends. Aber ich bekomme viele Toiletten, und wenn man eine Toilette mit einem Hammer auseinander nimmt, dann bekommt man schiefe Fließen. Und dieser Wasserhahn hier ist ein Bierhahn.
Dieses Stück Glas ist das gleiche Glas, das Teil jeder Amerikanischen Mittelklasse-Eingangstür ist. Das langweilt uns; es ist jetzt so eine Art Cliche. Wenn man es also in die Eingangstür baut, schlägt das Design fehl. Also baue es nicht in die Tür, sondern benutze es irgendwo anders. Es ist ein schönes Stück Glas! Aber wenn man es in die Eingangstüre einbaut, sagen die Leute: "Oh, du willst also wie diese Leute sein, aber du hast es nicht geschafft." Also baue es da nicht ein. Oben gibt es ein weiteres Badezimmer. Diese Lampe hier oben ist die gleiche Lampe, die in jedem Mittelklasse-Foyer in Amerika zu finden ist. Also baue es nicht ins Foyer. Baue es in die Dusche, oder in einen Schrank aber nicht in's Foyer. Dann hat mir jemand ein Bidet gegeben, also bekam das Bad ein Bidet. (Gelächter) Dieses kleine Haus hier, diese Zweige dort sind vom Milchorangenbaum und diese Bilder werden durchlaufen, während ich ein bisschen rede.
Um zu tun, was ich tue, muss man verstehen, was in der Bauindustrie Müll verursacht. Unser Wohnen ist eine Handelsware geworden und darüber werde ich ein bisschen sprechen. Aber der erste Verursacher von Müll ist wahrscheinlich sogar ein Teil unserer DNS. Menschen haben das Bedürfnis, Beständigkeit zu erhalten für die apperzeptiven Massen. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass jede Wahrnehmung, die wir haben, mit der vorhergehenden übereinstimmen muss, ansonsten haben wir keine Kontinuität und wir werden etwas orientierungslos. Ich kann Ihnen ein Objekt zeigen, dass Sie noch nie zuvor gesehen haben. Oh, das ist ein Handy. Aber das hier haben Sie noch nie zuvor gesehen. Was man tut, ist, das Muster der strukturellen Eigenschaften abzuschätzen und dann geht man durch seine Datenbanken -- brrrr, ein Handy. Oh, das ist ein Handy. Wenn ich ein Stück davon abbeißen würde, würden Sie sagen: "Warte mal, das ist kein Handy. Das ist eines dieser neuen Schokoladen-Handys." (Gelächter) Und Sie müssten eine neue Kategorie aufmachen, genau in der Mitte zwischen Handys und Schokolade. So verarbeiten wir Information.
Wenn man das in die Bauindustrie übersetzt, wenn man eine Fensterwand hat und ein Fenster ist gebrochen, dann sagen wir gleich: "Oh nein, das ist gebrochen, das muss repariert werden. Lasst es uns rausnehmen und wegwerfen, sodass es niemand mehr benutzen kann. Wir setzen ein neues ein." Weil man das mit einem gebrochenen Fenster macht. Es spielt keine Rolle, dass es unsere Leben überhaupt nicht beeinflusst. Es stört nur das erwartete Muster und die Einheitlichkeit von strukturellen Eigenschaften. Aber wenn wir andererseits einen kleinen Hammer nehmen würden und alle anderen Fenster auch brechen würden, dann haben wir wieder ein Muster. Gestalt-Psychologie betont die Erkennung von Mustern über den Teilen, aus denen ein Muster besteht. Wir sagen: "Ooh, das ist schön." Das nützt mir jeden Tag. Wiederholung kreiert ein Muster. Wenn ich hundert hiervon habe und hundert davon, macht es keinen Unterschied, was diese und jene sind. Wenn ich irgendetwas wiederholen kann, habe ich die Möglichkeit, ein Muster zu schaffen aus Walnüssen und Hühnereiern, Glasscherben und Ästen. Es macht keinen Unterschied. Das verursacht eine Menge Müll in der Bauindustrie.
Zweitens hat Friedrich Nietzsche um ungefähr 1885 ein Buch geschrieben mit dem Titel "Die Geburt der Tragödie". Darin sagt er, dass jede Kultur dazu tendiert, zwischen zwei Perspektiven hin und her zu pendeln. Einerseits haben wir die Apollonische Perspektive, die sehr deutlich und bedacht ist und sehr intellektualisiert und perfekt. Am anderen Ende des Spektrums haben wir einen Dionysische Perspektive, in der es eher um Leidenschaften und Intuition geht, und die organische Formen und menschliche Attitüden toleriert. Eine Apollonische Perönlichkeit macht ein Foto oder hängt ein Bild auf, indem er ein Tachymeter holt und eine Laser-Wasserwaage und ein Mikrometer. "Ok, Schatz. Noch einen tausendstel cm nach links. Genau da wollen wir das Bild. Genau. Perfekt." Basiert auf Senkwaage, Rechteck und Zentrierung. Die Dionysische Persönlichkeit nimmt das Bild und macht einfach so... (Lachen) Das ist der Unterschied. Ich arbeite mit Fehlern. Ich benutze organische Prozesse – absolut John Dewey. Eine Apollonische Einstellung schafft Berge von Müll. Wenn etwas nicht perfekt ist, wenn es nicht zu dem vorbedachten Modell passt, Mülleimer. "Oops, ein Kratzer, Mülleimer. Oops dies, oops jenes, Müllkippe. Müllkippe. Müllkippe."
Der dritte Punkt ist wohl – Die industrielle Revolution begann in der Renaissance mit dem Aufkommen des Humanismus, und bekam dann einen zusätzlichen Anstoß durch die Französische Revolution. Und in der Mitte des 19. Jahrhunderts war sie in voller Blüte. Und dann hatten wir auf einmal alle diese Dinger und Gadgets und Vorrichtungen, die alles machten, was wir bist dahin per Hand machen mussten. Wir hatten auf einmal standardisierte Materialien. Bäume wachsen aber nicht 2 mal 4 Zoll breit und acht, zehn und zwölf Fuß hoch. Wir erschaffen Berge von Müll. Und die Leute im Wald machen einen ziemlich guten Job, alle diese Nebenprodukte zu verarbeiten – mit OSB- und Spanplatten und so weiter --- aber es hilft nichts, bei der Holzernte im Wald verantwortungsbewusst zu sein, wenn die Konsumenten die Ernte am Ende beim Konsum verschwenden, und das ist genau, was passiert. Und wenn etwas nicht dem Standard entspricht, dann heißt es gleich: "Oops, Müll. Oops irgendwas. Oops, schief." Wenn man eine Holzlatte kauft und sie nicht gerade ist, kann man sie umtauschen. "Oh, es tut mir so leid, Sir. Wir werden Ihnen eine gerade geben." Ich benutze alle diese schiefen Dinge, weil Wiederholung auch ein Muster kreiert, und zwar aus einer Dionysischen Perspektive.
Der vierte Punkt ist, dass Arbeit überproportional teurer ist als Material. Das ist nur ein Mythos. Eine kleine Geschichte: Ich sagte zu Jim Tulles, einer der Jungs, die ich ausgebildet habe, "Jim, es ist an der Zeit. Ich habe einen Job für dich als Aufseher von ein paar Fensterbauern. Es ist Zeit für dich, zu gehen." "Dan, ich denke einfach nicht, dass ich bereit bin." "Jim, es wird Zeit." Also haben wir weiter eingestellt. Und Jim war mit seinem Maßband unterwegs und suchte nach härterem Material in den Müllbergen – genauer gesagt nach dem Brett, das über die Tür gehört – er dachte, er würde seinen Boss beeindrucken – denn so haben wir es ihm beigebracht. Aber der Aufseher kam und sagte: "Was machst du da?" "Oh, ich suche nur nach etwas härterem Material." Und er erwartete Lob. Er sagte: "Nein, nein. Ich bezahle dich nicht, damit du den Müll durchsuchst! Geh zurück an die Arbeit." Und er hatte die Geistesgegenwart, zu sagen: "Weißt Du, wenn Ihr mir 300 Dollar pro Stunde bezahlen würdet, könnte ich sehen, wie Du so etwas sagen kannst, aber im Moment spare ich Dir 5 Dollar pro Minute. Rechne es Dir aus." (Gelächter) "Gut gesagt, Tulles. Von jetzt an durchsucht ihr diesen Haufen zuerst." Und das Ironische ist, dass er nicht sehr gut rechnen konnte. (Gelächter) Aber ab und zu bekommt man eben Zugriff zum Kontrollraum und dann hat man die Chance, ein bisschen am Steuer zu schrauben. Und das ist, was da passiert ist.
Der fünfte Punkt ist, dass Plato nach etwa 2500 Jahren uns immer noch mit seiner Auffassung von perfekten Formen im Griff hat. Er sagt, dass wir in unseren Köpfen eine perfekte Idee haben, was wir wollen und dass wir die uns umgebenden Ressourcen anpassen, um dem zu entsprechen. Wir haben also ein perfektes Haus im Kopf, den Amerikanischen Traum, der ein Haus ist – ein Traumhaus. Das Problem ist, dass wir uns das nicht leisten können. Also haben wir etwas, das dem Amerikanischen Traum ähnelt, was aber ein Wohnwagen ist. Jetzt gibt es eine Plage auf der Welt – die Hypothek für eine bewegliche Sache. Genauso wie Möbel oder ein Auto. Man schreibt den Scheck und sofort sinkt der Wert um 30 Prozent. Nach einem Jahr bekommt man keine Versicherung mehr für alles, was man darin hat, sondern nur noch für 70 Prozent. Normalerweise sind sie mit einem 14er Draht verkabelt. Und daran ist nichts falsch, außer wenn man erwartet, das es sich wie 12er Draht verhält. Und das passiert. Es kommt zu einem so hohen Formaldehyd-Ausstoß, dass jetzt ein Gesetz gilt, das neue Besitzer von Wohnwagen vor der Gefahr von Formaldehyd in der Umgebung warnt. Sind wir einfach nur dumm? Die Wände sind so dick. Das Ganze hat den strukturellen Wert von Getreide. (Gelächter) "Und ich dachte, Palm Harbor Village lag dort drüben." "Nein, nein. Wir hatten letzte Nacht etwas Wind. Jetzt ist es weg." (Gelächter) Und wenn diese Häuser zerfallen, was machst man dann mit ihnen?
Also, dieses Apollonische, Platonische Modell ist worauf die Bauindustrie aufgebaut ist und es gibt eine Anzahl an Faktoren, die das verschlimmern. Einer ist, dass alle Fachkräfte, alle Händler, Verkäufer, Inspektoren, Ingenieure, Architekten, einfach alle so denken. Und das dringt bis zum Kosumenten vor, der das selbe Modell verlangt. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeihung. Wir können ihr nicht entkommen. Und dann kommen die Marketing- und Werbeleute. "Woo. Woohoo." Wir kaufen Dinge, von denen wir nicht wussten, dass wir sie brauchen. Alles was wir tun müssten, ist, was eine Firma mit kohlensäurehaltigem Pflaumensaft gemacht hat. Wie widerlich. (Gelächter) Aber wisst ihr, was sie gemacht haben? Sie haben eine Metapher draus gemacht und sagten: "Ich trinke Dr. Pepper..." Und ziemlich bald darauf trinken wir dieses Zeug literweise, Milliarden von Liter. Es müssen nicht einmal richtige Pflaumen sein – es ist nicht einmal gut für die Verdauung. (Gelächter) Oh ja, das macht alles schlimmer. Und wir werden immer schneller hineingesogen.
Dann hat jemand namens Jean-Paul Sartre ein Buch geschrieben mit dem Titel "Das Sein und das Nichts". Es liest sich ziemlich schnell. Man kann es vielleicht in 2 Jahren durchblättern, wenn man 8 Stunden pro Tag liest. In diesem Buch geht es um das gespaltene Selbst. Er sagte, dass Menschen sich anders verhalten, wenn sie wissen, dass sie allein sind. Anders als wenn sie wissen, dass jemand anders in der Nähe ist. Wenn ich also Spaghetti esse und weiß, dass ich allein bin, kann ich reinschaufeln wie ein Bagger. Ich kann meinen Mund an meinem Ärmel abwischen – mit einer Serviette auf dem Tisch, ich kann mit offenem Mund kauen, kleine Geräusche machen, mich überall kratzen. (Gelächter) Aber sobald jemand reinkommt sage ich "Ooh. Da ist Spaghettisoße." Serviette in meinem Schoß, kleine Bissen, Kauen mit geschlossenem Mund, kein Gekratze. Was ich jetzt mache erfüllt jemandes Erwartungen darüber, wie ich mein Leben leben sollte. Ich spüre diese Erwartung und deswegen passe ich mich an und ich lebe mein Leben so wie andere es von mir erwarten. Das passiert im Baugeschäft genauso. Deswegen sehen alle unsere Parzellen gleich aus. Manchmal haben wir sogar diese formalisierten kulturellen Erwartungen. Ich wette, dass alle Ihre Schuhe ähnlich sind. Wir glauben alle wirklich daran. Und mit bewachten Gemeinden haben wir eine Erwartungshaltung formalisiert mit Wohnungseigentümergemeinschaften. Manchmal sind diese Leute Nazis, meine Güte. Das verschärft und führt dieses Modell weiter.
Der letzte Punkt ist die Geselligkeit. Wir Menschen sind eine soziale Spezies. Wir sind gerne in Gruppen zusammen, genauso wie wilde Tiere, genauso wie Löwen. Wilde Tiere leben nicht mit Löwen, weil Löwen wilde Tiere fressen. Menschen sind so. Wir machen, was die Gruppe macht, mit der wir uns identifizieren wollen. Deswegen sieht man das in Schulen so häufig. Kinder arbeiten den ganzen Sommer lang, bringen sich förmlich um, damit sie sich ein Paar Designer-Jeans leisten können, damit sie im September hereinstolzieren können und sagen "Ich bin heute wichtig. Schaut her, aber fasst meine Designer-Jeans nicht an. Und ich sehe, dass ihr keine Designer-Jeans habt. Ihr seid keine von den schönen Leuten. Aber schaut, ich bin einer von ihnen. Seht ihr meine Jeans?" Das ist Grund genug, Uniformen zu haben. Und genau das passiert im Baugewerbe auch.
Wir haben Maslow's Rangordnung des Nötigen verändert nur ein kleines bisschen. Auf der untersten Ebene haben wir elementare Bedürfnisse – Obdach, Kleidung, Nahrung, Wasser, Partnerschaft und so weiter. Zweitens, Sicherheit. Drittens, Beziehungen. Viertens, Status, Selbstachtung -- das ist Eitelkeit. Und wir nehmen Eitelkeit und verschieben es nach unten. Und so gelangen wir zu eitlen Entscheidungen und wir können unsere Hypothek nicht mehr bezahlen, und wir können uns nur noch Bohnen zu essen leisten.
Das bedeutet, unser Obdach ist eine Ware geworden und es erfordert etwas Risikofreude, zu diesen ursprünglichen, erschreckenden Teilen von uns vorzudringen und unsere eigenen Entscheidungen zu treffen und Obdach nicht zu einem Gut zu machen, sondern zu etwas, das von bahnbrechenden Quellen abhängt. Das benötigt etwas Risikofreude, und, verdammt, manchmal geht es auch schief. Aber das ist ok. Wenn Scheitern einen zerstört, kanns man das nicht machen. Ich scheitere die ganze Zeit, jeden Tag, und ich hatte einige kolossale Misserfolge, das verspreche ich. Einige große, beschämende, blamable Misserfolge. Jeder deutet und lacht und sie sagen: "Er probierte es zum 5. Mal und es funktioniert immer noch nicht. So ein Idiot." Am Anfang kommen die Unternehmer und sagen "Dan, du bist ein süßes, kleines Häschen aber weißt du, das wird nicht funktionieren. Warum machst du nicht das, und warum machst du nicht das?" Und du würdest am liebsten sagen: "Warum verschwindet ihr nicht einfach." Aber das sagt man natürlich nicht denn das ist deine Zielgruppe.
And deswegen haben wir folgendes gemacht – und das gilt nicht nur für das Baugewerbe; sondern auch für Kleidung und Nahrung, unsere Bedürfnisse für Transport, unsere Energie – wir weiten uns nur ein bisschen aus. Und wenn wir dann ein bisschen Aufmerksamkeit von der Presse bekommen, höre ich von Leuten aus der ganzen Welt. Wir mögen die Maßlosigkeit erfunden haben, aber das Müllproblem ist global. Wir sind in Schwierigkeiten. Und ich trage keinen Munitionsgürtel über meiner Brust und kein rotes Kopftuch, aber wir sind wirklich in Schwierigkeiten. Und wir müssen wieder eine Verbindung mit den wesentlichen Teilen von uns herstellen und einige Entscheidungen treffen und sagen "Weißt du, ich denke ich würde gerne CDs an diese Wand hängen. Was denkst du, Schatz?" Wenn es nicht funktioniert, nimm sie wieder ab. Was wir tun müssen ist wieder eine Verbindung herstellen mit dem, der wir wirklich sind, und das ist wirklich aufregend.
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Dan Phillips builds homes out of recycled and reclaimed materials in Huntsville, Texas. Full bio »
Translated into German by Valentina Richthammer
Reviewed by Karin Friedli
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14:51 Posted: Apr 2007
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