In seiner Eröffnungsrede hat Präsident Obama uns alle dazu aufgerufen unser bestes zu geben beim Versuch uns aus der aktuellen Finanzkrise herauszuwinden. Aber woran hat er appelliert? Er ist glücklicherweise nicht in die Fußstapfen seines Vorgängers getreten und hat uns gesagt, dass wir einfach Einkaufen gehen sollen Noch hat er gesagt: "Vertraut uns. Vertraut eurem Land. Investiert, investiert, investiert." Stattdessen sagte er uns wir sollen die kindischen Dinge zur Seite legen. Und hat an unsere Tugend appelliert. Tugend ist ein altmodisches Wort. Es scheint ein wenig fehl am Platz in einem innovativen Umfeld wie diesem. Und außerdem fragen sich manche von euch, was zur Hölle bedeutet das überhaupt?
Ich werde mit einem Beispiel beginnen. Dies ist die Arbeitsbescheibung eines Krankenhaus Hausmeisters die auf der Folie abläuft. Alle Punkte sind nicht weiter bemerkenswert. Es sind Dinge die man erwarten würde: den Boden wischen, kehren, Mülleimer leeren, Arzneischränke auffüllen. Es ist vielleicht ein wenig überraschend wie viel Punkte es sind, aber nicht welche. Die Besonderheit die Auffällig ist; Obwohl es eine sehr lange Liste ist, involviert kein einziger Punkt andere Menschen. Nicht einer. Die Arbeit des Hausmeisters könnte genauso gut in einer Leichenhalle sein wie in einem Krankenhaus.
Als Psychologen Krankenhaus-Hausmeister befragt haben um ein Verständnis dafür zu bekommen, wie deren Arbeit sei trafen sie auf Mike, der Ihnen davon erzählte wie er das Bodenwischen unterbrach weil Herr Jones aufgestanden war um sich körperlich zu betätigen und seine Stärke aufzubauen, indem er langsam den Flur hoch und runter ging. Oder Charlene die ihnen erzählte wie sie die Anweisung ihres Vorgesetzten ignorierte und den Aufenthaltsraum nicht staubsaugte weil sich dort einige Familienmitglieder befanden, die dort jeden Tag die ganze Zeit verbrachten und in diesem Moment geschlafen haben. Und dann gab es Luke, der den Boden im Zimmer eines jungen Mannes der im Koma lag zweimal wischte weil der Vater dieses Mannes, der seit sechs Monaten Nachtwache hielt, Luke nicht beim ersten Mal gesehen hatte und der Vater sauer war. Verhalten wie diese von Hausmeistern, Technikern, Krankenschwestern und - wenn wir dann und wann Glück haben - von Doktoren gibt den Leuten nicht nur ein bisschen besseres Gefühl sondern verbessert sogar die Qualität der Patientenbetreuung und erlaubt dem Krankenhaus gut zu funktionieren.
Natürlich sind nicht alle Hausmeister wie diese. Aber diejenigen die es sind, glauben, dass diese Art von menschlicher Interaktion wie z.B. Freundlichkeit, Fürsorge und Einfühlungsvermögen ein essentieller Teil ihrer Arbeit ist. Jedoch beinhaltet ihre Arbeitsbeschreibung kein Wort über Menschen. Diese Hausmeister haben den moralischen Willen andere Menschen richtig zu behandeln. Und haben darüber hinaus die moralische Fähigkeit herauszufinden was "richtig zu behandeln" bedeutet.
Praktische Weisheit, sagte Aristoteles, ist die Kombination von moralischem Willen und moralischer Fähigkeit. Eine weise Person weiß wann und wie man eine Ausnahme für jede Regel einsetzt, wie es z.B. die Hausmeister wussten, wann sie ihre Pflichten ignorieren sollten um andere Ziele zu erfüllen. Eine weise Person weiß, wie man improvisiert, wie Luke es gemacht hat, als er den Boden zwei Mal wusch. Probleme in der echten Welt sind oft unklar und schlecht definiert und der Kontext verändert sich kontinuierlich. Eine weise Person ist wie ein Jazz-Musiker - er benutzt die Noten auf der Seite, tanzt aber darum herum und erfindet dabei Kombinationen die für die aktuelle Situation und Person angebracht sind. Eine weise Person weiß, wie man diese moralischen Fähigkeiten einsetzt im Einsatz für die richtigen Ziele. Anderen Menschen zu helfen und nicht diese zu manipulieren. Abschließend, vielleicht das wichtigste: Eine weise Person wird geformt - nicht geboren. Weisheit benötigt Erfahrung und nicht irgendwelche Erfahrung. Man benötigt Zeit die Personen kennen zu lernen denen man hilft. Man braucht die Erlaubnis um improvisieren zu dürfen, neue Dinge zu testen, manchmal fehlzuschlagen und von diesen Fehlern zu lernen. Außerdem muss man einen weisen Lehrer als Mentor haben.
Wenn man die Hausmeister, die sich so verhalten haben, befragt wie schwer es ist deren Arbeit zu lernen werden sie sagen, dass es viel Erfahrung bedarf. Damit meinen sie nicht, dass es großer Erfahrung bedarf zu lernen wie man den Boden wischt oder den Mülleimer leert. Es bedarf viel Erfahrung zu lernen wie man für Menschen sorgt. Bei TED ist Brillanz allgegenwärtig. Es ist beängstigend. Die gute Nachricht ist, es bedarf keiner Brillanz um weise zu sein. Die Schlechte ist, dass ohne Weisheit Brillanz nicht genug ist. Es ist genauso wahrscheinlich sich selbst und andere in Schwierigkeiten zu bringen wie sonst etwas. (Applaus)
Ich hoffe wir wissen das alle. Man hat ein Gefühl, dass dies offensichtlich ist aber ich werde trotzdem eine kleine Geschichte erzählen. Es ist eine Geschichte über Limonade. Ein Vater und sein sieben Jahre alter Sohn schauen sich ein Baseballspiel im Stadion an. Sein Sohn fragt ihn nach einer Limonade und der Vater geht zum Verkaufsstand und kauft eine. Alles was es dort gab war "Mike's Hard Lemonade", welche fünf Prozent Alkohol enthält. Der Vater, ein Akademiker, hatte keine Ahnung, dass "Mike's Hard Lemonade" Alkohol enthält. Also brachte er diese seinem Sohn. Ein Ordner sah wie das Kind die Limonade trank und rief die Polizei, welche einen Krankenwagen bestellte der zum Stadion eilte und das Kind ins Krankenhaus verfrachtete. Die Notaufnahme stellte fest, dass das Kind kein Alkohol im Blut hatte. Und sie waren bereit das Kind nach Hause zu entlassen.
Aber nicht so schnell. Das Amt für Jugendschutz sagte nein. Das Kind wurde für 3 Tage in ein Jugendheim geschickt. Kann das Kind jetzt nach Hause? Der Richter bejahte dies - jedoch nur falls der Vater das Haus verlässt und in ein Motel zieht. Ich freue mich berichten zu dürfen, dass nach zwei Wochen die Familie wiedervereinigt wurde. Aber die Jugendamt Mitarbeiter und die Sanitäter und der Richter sagten alle das gleiche: "Wir tun es sehr ungern, aber müssen die Prozeduren einhalten."
Wie passieren solche Dinge? Scott Simon, der diese Geschichte im Radio (NPR) erzählte, sagte: "Regel und Prozeduren sind vielleicht dumm, aber sie ersparen dir das denken." Um Fair zu bleiben, Regeln wurden oft eingeführt weil vorherige Beamte zu locker waren und ein Kind zurück in einen schlechten Haushalt zurückgegeben wurde. Na gut. Wenn Dinge schief laufen, was sie logischerweise tun, greifen wir nach 2 Mitteln um diese zu korrigieren.
Das eine Mittel sind Regeln. Bessere und mehr davon. Das zweite Mittel das wir einsetzen sind Anreize. Bessere und mehr davon. Was gibt es sonst noch? Wir können dies sehr gut an den Reaktionen auf die aktuelle Finanzkrise sehen. Regulieren, regulieren, regulieren. Korrigiert die Anreize, korrigiert die Anreize, korrigiert die Anreize ... Die Wahrheit ist, dass weder Regeln noch Anreize genug für diesen Job sind. Wie könnte man überhaupt eine Regel für das Verhalten der Hausmeister schreiben? Würden Sie eine Prämie für Einfühlsamkeit geben? Das ist offensichtlich absurd. Und was passiert wenn wir zunehmend zu Regeln greifen, Regeln und Anreize verbessern Dinge kurzfristig, aber sie kreieren einen Teufelskreis der sie langfristig verschlechtert. Moralische Fähigkeiten werden abgestoßen bei einem übermäßigen Vertrauen auf Regeln die uns Möglichkeiten rauben wie wir improvisieren können und von unseren Improvisationen lernen können. Der moralische Wille wird untergraben von einer konstanten Berufung auf Anreize die unser Verlangen danach zerstören das Richtige zu tun. Und ohne die Intention dies zu tun befinden wir uns in einem Krieg gegen Weisheit indem wir uns auf Regeln und Anreize berufen.
Hier ein paar Beispiele, zuerst von Regeln und dem Krieg gegen moralische Fähigkeiten. Die Limonadengeschichte ist eine. Zweitens die für euch zweifellose bekannte Natur der modernen amerikanischen Schulbildung. Drehbuchartige, Schritt für Schritt Lehrpläne. Hier ist ein Beispiel aus den Kindergärten Chicagos. Lesen und genießen von Literatur und Wörtern die mit dem Buchstaben B beginnen. Das Badezimmer: Sammle die Schüler auf einem Teppich und gib ihnen eine Warnung über die Gefahren von heißem Wasser. Sage 75 Gegenstände in diesem Skript um ein 25 seitiges Bilderbuch zu erklären. Überall in Chicago in jeder Kindergartengruppe in der Stadt, sagt jeder Lehrer genau die gleichen Worte in der gleichen Art am gleichen Tag. Wir wissen wieso diese Skripte existieren. Wir vertrauen dem Urteil der Lehrer nicht genug um sie selbstständig auf die Kinder loszulassen. Skripte wie diese sind eine Versicherung gegen Katastrophen. Und sie verhindern Katastrophen. Aber sie garantieren an Stelle dessen die Mittelmäßigkeit. (Applaus)
Versteht mich nicht falsch. Wir brauchen Regeln! Jazz Musiker brauchen einige Noten - die meisten von Ihnen brauchen einige Noten auf der Seite. Wir brauchen mehr Regeln für Bänker. Aber zu viele Regeln halten erfahrene Jazz Musiker vom Improvisieren ab. Als Resultat verlieren diese ihre Gabe oder schlimmer noch, hören komplett mit dem Spielen auf.
Wie sieht es mit Anreizen aus? Sie scheinen cleverer. Wenn man einen Grund hat etwas zu tun und einen Zweiten für die gleiche Aktion bekommt scheint es logisch, dass zwei Gründe besser als einer sind und es wahrscheinlicher ist, dass man es tut. Oder? Naja, nicht immer. Manchmal scheinen zwei Gründe für das Gleiche miteinander in Konflikt zu stehen anstatt sich zu ergänzen und machen es weniger wahrscheinlich, dass etwas getan wird.
Hier ist nur ein Beispiel, denn die Zeit läuft. In der Schweiz vor circa 15 Jahren sollte entschieden werden wo ein Atommüll-Endlager gemacht werden soll. Es sollte eine Volksbefragung geben. Einige Psychologen befragten gut informierte Bürger, und sagten: "Wären sie bereit ein Atommüll-Endlager in ihrer Gemeinde zu haben?" Erstaunlicherweise sagten 50 Prozent der Bürger ja. Sie wussten es sei gefährlich. Sie glaubten, dass dies den Wert ihrer Grundstücke reduzieren würde. Aber es musste schließlich irgendwo hin und sie hatten Verpflichtungen als Bürger. Die Psychologen fragten andere Bürger eine leicht veränderte Frage. Sie sagten: "Wenn wir ihnen sechs Wochengehälter pro Jahr zahlen wären sie bereit ein Atommüll-Endlager in ihrer Gemeinde zu haben?" Zwei Gründe. Es ist meine Verantwortung und ich werde bezahlt. Anstatt 50 Prozent die einverstanden waren, sagten nur 25 Prozent ja. Was passiert, ist dass in der Sekunde in der wir diese Anreize bekommen anstatt zu fragen "Was ist meine Verantwortung" nur noch fragen, "Dient es meinem Interesse?" Wenn Anreize nicht mehr funktionieren wenn Geschäftsführer das langfristige Wohl ihrer Firmen ignorieren um kurzfristigen Gewinn zu verfolgen der zu massiven Boni führt ist die Antwort immer die gleiche. Überlegt euch bessere Anreize.
Die Wahrheit ist, es gibt keine Anreize die man ausarbeiten kann die jemals gut genug sind. Jedes Anreizsystem kann von schlechten Absichten untergraben werden. Wir brauchen Anreize. Menschen müssen Geld verdienen. Überhöhter Verlass auf Anreize jedoch demoralisiert professionelle Aktivität in zwei Bedeutungen dieses Wortes. Es führt dazu, dass engagierte Personen in dieser Aktivität Moral verlieren und führt dazu, dass die Aktivität an sich die Moral verliert.
Barack Obama sagte, vor seiner Amtseinführung, Wir müssen nicht nur fragen 'Ist es profitabel?' sondern 'Ist es richtig?' Sobald Berufe demoralisiert sind wird jeder der diese ausübt abhängig von - und süchtig nach - Anreizen und es wird nicht mehr gefragt "Ist es richtig?" Wir sehen dies in der Medizin. ("Obwohl es nichts Ernstes ist, lasst es uns im Auge behalten um sicher zu gehen, dass daraus keine ernste Klage wird.") Wir sehen es deutlich in der Geschäftswelt. ("Um im heutigen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir sie leider durch einen Widerling ersetzen.") ("Ich hab meine Seele für ein zehntel dessen verkauft, was das verdammte Ding heute wert ist.") Es ist offensichtlich, dass dies nicht die Art ist wie Leute arbeiten wollen.
Was können wir also tun? Ein paar Quellen der Hoffnung: Wir sollten versuchen Arbeit zu re-moralisieren. Ein Weg dies nicht zu erreichen. Unterrichtet mehr Ethik Kurse. (Applaus) Es gibt keinen besseren Weg zu zeigen, dass man es nicht ernst meint alles was man über Ethik zu sagen hat in kleine Pakete mit Schleife zu packen und es als Ethikkurs zu verfrachten.
Was sollte man stattdessen tun? Zum einen: Moralische Musterbeispiele zelebrieren. Wenn man Jura studiert diese kleine Stimme im Kopf anerkennen, die über Atticus Finch erzählt. Kein zehn Jahre alter studiert Jura um Fusionen und Übernahmen zu machen. Menschen werden von moralischen Helden inspiriert. Leider lernen wir durch Erfahrung zu verstehen, dass man moralische Helden nicht mehr anerkennen kann. Erkennt sie an! Seid stolz darauf sie zu haben. Feiert sie. Verlangt dass die Menschen die euch lehren, diese auch anerkennen und feiern. Das ist das eine was wir tun können.
Ich weiß nicht wie viele von euch sich an folgendes erinnern: ein anderer moralischer Held war vor fünfzehn Jahren Aaron Feuerstein, er war Leiter der "Malden Mills" in Massachusetts - die Hersteller von Polartec - Die Fabrik brannte nieder. 3.000 Angestellte. Er behielt jeden davon auf der Gehaltsliste. Warum? Weil es für sie und die Gemeinde ein Desaster gewesen wäre wenn er sie entlassen hätte. Vielleicht ist unsere Firma an der Wall Street wertlos, aber ich kann euch sagen, sie ist sehr viel mehr wert. Uns geht es gut."
In diesem TED haben wir einige Reden von moralischen Helden gehört. Zwei waren im speziellen inspirierend für mich. Der eine war Ray Anderson, der - (Applaus) der ein Teil des schlechten Reiches in eine "zero-footprint" oder fast "zero-footprint" Firma gewandelt hat. Warum? Weil es das richtige war. Der Bonus den er dabei entdeckt hat, er macht sogar noch mehr Geld damit. Seine Angestellten sind von den Anstrengungen inspiriert Warum? Weil sie glücklich damit sind, etwas zu tun, das richtig ist. Gestern haben wir Willie Smith's Rede über die Aufforstung von Indonesien gehört. (Applaus)
In vielerlei Hinsicht ist dies ein perfektes Beispiel Es brauchte den Willen das Richtige zu tun. Es bedurfte weiß Gott einer rießen Menge an Fachkenntnis. Ich bin erstaunt davon wie viel er und seine Partner wissen mussten um dies zu planen. Das wichtigste um es umzusetzen, dass es auch funktioniert - und er hat dies betont - ist, dass man die Menschen in den Gemeinden kennt. Wenn die Menschen mit denen man zusammen arbeitet nicht hinter einem stehen wird es fehlschlagen. Es gibt keine Formel die einem sagt wie man Menschen dazu bekommt einem den Rücken zu stärken weil unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Gemeinden ihr Leben auf unterschiedliche Art organisieren.
Es gibt hier bei TED und an anderen Orten viel zu zelebrieren. Man muss kein außerordentlicher Held sein Es gibt gewöhnliche Helden. Alltägliche Helden wie die Hausmeister die es wert sind gefeiert zu werden. Als Praktiker sollte ein jeder von uns danach streben ein gewöhnlicher, wenn nicht sogar außergewöhnlicher Held zu sein. Als Leiter von Organisationen sollten wir danach streben ein Umfeld zu schaffen das sowohl moralische Fähigkeiten als auch moralischen Willen fördert und unterstützt. Selbst die weisesten und wohlgesinnten Leute geben auf, wenn sie gegen den Strom schwimmen müssen in den Organisationen in denen sie arbeiten.
Wenn man eine Organisation leitet, sollte man sicherstellen dass keine der Arbeiten - wirklich keine - Arbeitsbeschreibungen haben wie die der Hausmeister. Weil die Wahrheit ist, dass jeder Job, der Interaktion mit anderen Menschen beinhaltet, moralische Arbeit ist. Jede moralische Arbeit benötigt praktische Weisheit.
Vielleicht der wichtigste Punkt, als Lehrer, sollten wir danach streben gewöhnliche Helden zu sein, die moralische Musterbeispiele für die Menschen sind, die wir betreuen. Es gibt einige Dinge die wir als Lehrer immer beachten sollten. Punkt eins ist, dass wir immer lehren. Irgendjemand beobachtet uns immer. Die Kamera ist immer an. Bill Gates hat über die Wichtigkeit von Bildung gesprochen und im Speziellen über das Modell das KIPP liefert. "Wissen ist Macht" Er sprach über viele wundervolle Dinge die KIPP macht zum Beispiel Innenstadt Kinder in Leiter von Universitäten verwandeln.
Ich will das Augenmerk auf ein speziellen Punkt legen, den KIPP macht den Bill nicht erwähnt hat. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass das mit Abstand wichtigste was Kinder lernen müssen Charakter ist. Sie müssen lernen sich selbst zu respektieren. Sie müssen lernen ihre Mitschüler zu respektieren. Sie müssen lernen ihre Lehrer zu respektieren. Und am wichtigsten: Lernen, das Lernen zu respektieren. Das ist das Hauptziel. Wenn man das gemacht hat, läuft der Rest von selbst. Und die Lehrer. Der Weg, wie man den Kindern das beibringt ist es durch die Lehrer und alle anderen Angestellten vorzuleben. Jede Minute eines jeden Tages.
Obama hat an die Tugend appelliert. Ich glaube er hatte Recht. Die Tugend die wir über allen anderen brauchen ist praktische Weisheit weil die es ist, die anderen Tugenden wie Ehrlichkeit, Güte, Tapferkeit usw. erlaubt zur richtigen Zeit in der richtigen Art ans Tageslicht zu kommen. Des Weiteren hat er an Hoffnung appelliert. Wieder richtig. Ich glaube es gibt Grund für diese Hoffnung. Ich glaube Menschen wollen tugendhaft sein.
In vielem ist das genau worum es bei TED geht. Das Bedürfnis das Richtige zu tun in der richtigen Art für die richtigen Gründe. Die Art von Weisheit ist zum Greifen nah für jeden einzelnen von uns wenn wir nur darauf achten. Darauf achten was wir tun warum wir etwas tun und vielleicht am wichtigsten die Organisation in denen wir arbeiten so zu strukturieren, dass sie uns und anderen ermöglichen Weisheit zu entwickeln anstatt diese zu unterdrücken.
Vielen Dank. Vielen Dank. (Applaus)
Chris Anderson: Du musst hier noch ein bisschen stehen bleiben.
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Barry Schwartz macht einen leidenschaftlichen Aufruf für "Praktische Weisheit" als Gegenmittel für eine Gesellschaft die sich im Bürokratismus verloren hat. Er argumentiert, dass Regeln oft fehlschlagen, Anreize zurückschlagen und praktische, alltägliche Weisheit helfen wird unsere Welt neu zu konstruieren.
Barry Schwartz studies the link between economics and psychology, offering startling insights into modern life. Lately, working with Ken Sharpe, he's studying wisdom. Full bio »
Translated into German by Dominik Weickgenannt
Reviewed by Andreas Kreuzeder
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19:37 Posted: Sep 2006
Views 3,397,769 | Comments 729
16:23 Posted: Mar 2009
Views 1,248,688 | Comments 222
19:08 Posted: Jan 2008
Views 787,634 | Comments 166
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