In der Schulbildung sind wir von einer kompromisslosen Offenheit noch weit entfernt. Wir tun uns schwer genug damit, Lernen als Aktivität und nicht als Ort zu erkennen.
Aber lassen Sie uns jetzt über PISA reden, die weltweite Studie der OECD zur Evaluierung von Wissen und Fähigkeiten. Denn durch PISA wurde die Schulbildung, die in der Regel eine nationale Angelegenheit ist, globalisiert.
Sehen wir uns mal die Situation in den 60ern an, in Bezug auf den Anteil der Bevölkerung mit Abitur. Sie sehen, die USA sind an erster Stelle, und ein Großteil des ökonomischen Erfolgs der USA ist mit diesem traditionellen Vorteil als Vorreiter in der Schulbildung verknüpft. Aber in den 70ern holten einige Länder auf. In den 80ern schritt die globale Ausweitung des Talent-Pools fort. Die Welt endete nicht in den 90ern. In den 60ern also waren die USA an erster Stelle. In den 90er Jahren an 13. Stelle, und das nicht wegen eines sinkenden Niveaus, sondern weil das Niveau anderswo schneller angestiegen ist.
Anhand von Korea wird deutlich, was möglich ist. Vor zwei Generationen war der Lebensstandard in Korea auf dem des heutigen Afghanistans und es schnitt bei der Schulbildung mit am Schlechtesten ab. Heute hat jeder junge Mensch in Korea Abitur.
In einer globalen Wirtschaft ist nicht mehr der nationale Fortschritt der Maßstab, sondern die leistungsstärksten Bildungssysteme auf internationaler Ebene. Das Problem ist, dass eine Angabe über die Dauer der Schulzeit oder über den Abschluss nicht immer darlegt, was diese Menschen tatsächlich leisten können. Wir haben jede Menge arbeitsloser Studienabgänger auf den Straßen und gleichzeitig klagen Arbeitgeber über einen Fachkräftemangel. Dies besagt, dass ein besserer Abschluss nicht automatisch mit besseren Fähigkeiten, einem besseren Arbeitsplatz und einem besseren Leben einhergeht.
Mit der PISA-Studie versuchen wir dies nun zu ändern, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten der jungen Leute direkt messen. Wir tun dies aus einem speziellen Blickwinkel. Unser Interesse galt nicht dem Wiedergeben von Erlerntem seitens der Schüler. Wir wollten wissen, ob sie das Erlernte abstrahieren und ihr Wissen auf neue Situationen anwenden können. Wir sahen uns dabei einiger Kritik gegenüber. Nämlich dass diese Art von Ergebnismessung sehr unfair sei, weil wir die Schüler vor Probleme stellen, auf die sie noch nie gestoßen waren. Aber nach dieser Logik ist das ganze Leben unfair, denn die wahre Prüfung im Leben besteht nicht darin, ob wir uns an den Schulstoff erinnern, sondern ob wir bereit für Veränderungen sind, ob wir bereit sind für Jobs, die noch nicht existieren, bereit, Technologien zu verwenden, die noch nicht erfunden sind und Probleme zu lösen, die wir heute noch nicht ahnen können.
Und unser einst umstrittenes Verfahren zur Ergebnismessung wurde rasch zum Standard. Bei unserer letzten Auswertung 2009 erfassten wir 74 Schulsysteme, die zusammen 87 % der Wirtschaft ausmachen. Diese Tabelle zeigt die Leistung nach Ländern. Rot bedeutet unter dem OECD-Durchschnitt, gelb bedeutet mittelmäßig und die Länder in grün sind am stärksten. Wir haben hier Shanghai, Korea und Singapur in Asien; Finnland in Europa; und Kanada in Nordamerika. Die Lücke zwischen 15-Jährigen in Shanghai und 15-Jährigen in Chile beträgt fast 3,5 Schuljahre. Diese Lücke wächst auf 7 Jahre an, wenn wir die Länder einschließen, die wirklich schlecht abschneiden. Junge Leute werden sehr unterschiedlich auf die heutige Wirtschaft vorbereitet.
Aber ich möchte in diesem Kontext eine zweite, wichtige Dimension einführen. Pädagogen sprechen gerne über Gleichheit. Mit der PISA-Studie wollten wir erfassen, wie diese Gleichheit, die dafür sorgt, dass Schüler aus verschiedenem Umfeld die gleichen Chancen haben, in der Realität aussieht. Und wir sehen, dass der Einfluss des Umfelds auf die Lernleistung in manchen Ländern sehr, sehr stark ist. Chancen sind ungleich verteilt. Viel Potential von Kindern wird verschwendet. In anderen Ländern kommt es viel weniger auf das soziale Umfeld der Kinder an. Wir alle wollen hier sein, im Quadranten rechts oben, in dem die Leistung stark und Lernchancen gleich verteilt sind. Niemand und kein Land kann es sich leisten, dort zu sein, wo die Leistung schlecht ist und große soziale Disparitäten herrschen. Dann steht die Debatte an, ob es besser ist, dort zu sein, wo die Leistung stark ist und dafür große Disparitäten in Kauf zu nehmen? Oder einigen wir uns auf Gleichheit und akzeptieren Mittelmäßigkeit? Wenn wir die Leistung der Länder diesbezüglich betrachten, sehen wir viele Länder, die hervorragende Leistungen mit Gleichheit verbinden. In der Tat ist eine der wichtigsten Lektionen, aus diesem Vergleich, dass Gleichheit nicht zugunsten hervorragender Leistungen geopfert werden muss. Diese Länder haben den Schritt von der Leistung für wenige zur Leistung für alle gemacht, eine sehr wichtige Lektion. Diese Lektion fordert das Denken vieler Schulsysteme heraus, die hauptsächlich Schüler aussortieren. Seit Veröffentlichung dieser Ergebnisse versuchen nun Entscheidungsträger, Pädagogen und Forscher weltweit herauszufinden, was hinter dem Erfolg dieser Systeme steckt.
Gehen wir einen Schritt zurück und konzentrieren uns auf die Länder, in denen PISA anfing – sie sind jetzt mit einem bunten Kreis markiert. Die Größe des Kreises gleiche ich jetzt proportional an die Ausgaben der jeweiligen Länder für Schüler an. Wäre Geld entscheidend bei der Qualität der Lernergebnisse, müssten die großen Kreise ganz oben sein. Aber so ist es nicht. Die Ausgaben pro Schüler sind nur zu unter 20 % für die Leistungsschwankungen zwischen den Ländern verantwortlich. Luxemburg etwa, das teuerste System, schneidet nicht besonders gut ab. Wir sehen, dass zwei Länder mit ähnlichen Ausgaben sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Wir sehen auch – und das ist eines der ermutigstenden Ergebnisse –, dass unsere Welt nicht mehr aufgeteilt ist in reiche Länder mit hohem Bildungsniveau und arme Länder mit niedrigem Bildungsniveau. Das ist ein enorm wichtiges Ergebnis.
Nun einmal mehr im Detail. Der rote Punkt gibt die prozentualen Ausgaben eines Landes pro Schüler an. Geld kann für Lehrergehälter ausgegeben werden Korea etwa investiert viel, um die Lehrerlaufbahn attraktiv zu machen. Ein langer Schultag lässt die Kosten weiter steigen. Und zudem sollen die Lehrer nicht nur unterrichten, sondern sich auch fortbilden. Korea investiert viel in die berufliche Weiterentwicklung, Zusammenarbeit und mehr. All dies kostet Geld. Wie kann sich Korea dies alles leisten? Koreas Schüler sitzen in großen Klassen. Das senkt die Kosten, sichtbar am blauen Balken. Beim nächsten Land, Luxemburg, ist der rote Punkt an derselben Stelle wie bei Korea, was bedeutet, dass Luxemburg die gleichen Ausgaben pro Schüler hat wie Korea. Aber Eltern, Lehrer und Entscheidungsträger in Luxemburg plädieren für kleine Klassen. Es ist ja ganz angenehm, in eine kleine Klasse zu kommen. Das ganze Geld wurde also dafür verwendet und der blaue Balken, die Klassengröße, lässt die Kosten steigen. Aber selbst Luxemburg kann das Geld nur einmal ausgeben und der Preis dafür ist, dass Lehrer nicht besonders gut bezahlt sind. Die Schüler müssen nicht stundenlang lernen. Wodurch Lehrer sehr viel unterrichten müssen. Diese zwei Länder geben ihr Geld also ganz unterschiedlich aus. Wofür sie ihr Geld ausgeben, ist weitaus entscheidender, als die Menge des für Bildung ausgegebenen Geldes.
Zurück ins Jahr 2000. Das war ein Jahr vor Erfindung des iPod. So sahen die PISA-Ergebnisse damals weltweit aus. Zunächst sehen Sie, dass die Kreise viel kleiner waren, nicht wahr? Wir haben viel weniger für Bildung ausgegeben, etwa 35 % weniger. Wenn Bildung so viel teurer geworden ist, ist sie auch besser geworden? Die bittere Wahrheit ist, dass sie nur in wenigen Ländern besser geworden ist. Aber in einigen Ländern haben wir massive Verbesserungen gesehen. Deutschland etwa, mein Heimatland, befand sich im Jahr 2000 im unteren Quadranten, unterdurchschnittliche Leistung, große soziale Ungleichheiten. Und erinnern Sie sich, dass Deutschland sehr gut abschneidet, wenn wir nur die Bewohner mit Universitätsabschluss zählen. Sehr enttäuschende Ergebnisse. Niemand mochte es recht glauben. Und zum ersten Mal war die öffentliche Debatte in Deutschland monatelang vom Thema Bildung geprägt. Nicht Steuern oder andere Probleme, sondern die Bildung stand im Fokus der öffentlichen Diskussion. Und Entscheidungsträger haben darauf reagiert. Die Bundesregierung erhöhte die Bildungsausgaben drastisch. Und es wurde viel unternommen, um Schülern mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien die gleichen Chancen zu geben. Und das Interessante ist, dass es nicht um die Optimierung der bestehenden Politik ging, sondern dass diese Daten grundlegende Annahmen und Überzeugungen des deutschen Bildungssystems veränderten. Traditionell war bis dahin die Kleinkindererziehung Familiensache. Frauen galten schnell als Rabenmütter, wenn sie ihre Kinder in den Kindergarten schickten. PISA hat diese Debatte transformiert und die Früherziehung ins Zentrum der öffentlichen Politik in Deutschland gerückt. Ein anderes Beispiel: Das deutsche System teilt Kinder bereits mit 10 Jahren in zwei Gruppen auf: die einen werden zu Wissensarbeitern, die anderen werden für die Wissensarbeiter arbeiten. Und diese Aufteilung erfolgt entlang des sozialwirtschaftlichen Grabens. Auch dieses Denkmuster wird jetzt herausgefordert. Viele Veränderungen.
Und die gute Nachricht ist, dass sich 9 Jahre später Verbesserungen bei der Qualität und Gleichheit zeigen. Man hat die Herausforderung angenommen und etwas unternommen.
Oder nehmen wir Korea, am anderen Ende des Spektrums. Das Land schnitt im Jahr 2000 sehr gut ab, aber man war besorgt, dass nur ein kleiner Teil der Schüler wirklich gute Ergebnisse erzielte. Man nahm die Herausforderung an und heute erzielen zweimal so viele Schüler Bestergebnisse beim Lesen – innerhalb eines Jahrzehnts. Wenn man sich nur auf die schlausten Schüler konzentriert, teilt sich der Graben weiter. Der Kreis bewegt sich ganz leicht in die andere Richtung, aber die Verbesserung ist dennoch enorm.
Eine grundlegende Überholung des Schulsystems hat in Polen zu einer Anpassung der Qualitäten zwischen den Schulen geführt, viele der am schlechtesten abgeschnittenen Schulen verbessert und und die Leistungen pro Schuljahr um über 50 % angehoben. Auch andere Länder haben dies geschafft. In Portugal wurde das fragmentierte Schulsystem vereinheitlicht und die Qualität und Gleichheit verbessert. Genau wie in Ungarn.
Sie sehen also, dass viel passiert ist. Auch die Kritiker, die behaupten, die relative Länderposition in einer Studie wie PISA sei nur ein Produkt der Kultur, wirtschaftlicher Faktoren, sozialer Probleme, der gesellschaftlichen Homogenität usw. müssen zugeben, dass Verbesserungen im Bildungsbereich möglich sind. Polen hat bekanntlich nicht seine Kultur geändert. Noch seine Wirtschaft. Noch hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung geändert. Keine Lehrer wurden entlassen. Rein das Bildungssystem wurde geändert. Sehr beeindruckend.
Daraus ergibt sich nun die Frage: Was können wir von den Ländern im grünen Quadranten mit einer hohen Gleichheitsrate, sehr guten Ergebnissen und verbesserter Leistung lernen? Und natürlich: Kann ein Erfolgsrezept auf alle angewandt werden? Natürlich kann man nicht einfach das ganze Bildungssystem kopieren, aber über diese Vergleiche wurden Faktoren identifziert, die allen guten Systemen zugrunde liegen. Wir allen stimmen zu, dass Bildung wichtig ist. Jeder sagt das. Aber die Feuertaufe ist: Wie wichtig ist Bildung im Vergleich zu anderen Prioritäten? Wie sollen Länder ihre Lehrer im Vergleich zu anderen hochqualifizierten Arbeitern bezahlen? Würden Sie wollen, dass Ihr Kind lieber Lehrer oder Anwalt wird? Wie werden Schulen und Lehrer in den Medien dargestellt? Dies sind die entscheidenden Fragen. Und von PISA haben wir gelernt, dass in guten Bildungssystemen die Bürger überzeugt wurden, Entscheidungen für ihre Bildung und Zukunft zu treffen und nicht kurzfristig zu denken. Wissen Sie, was interessant ist? Sie werden es mir nicht glauben, aber in manchen Ländern ist der beliebteste Ort nicht das Einkaufszentrum, sondern die Schule. Ja, diese Länder existieren.
Der Bildung hohen Wert beizumessen, ist nur ein Teil der Geschichte. Der andere ist die Überzeugung, dass alle Kinder erfolgreich sein können. In manchen Ländern werden Schüler schon früh getrennt. Dies spiegelt die Überzeugung wider, dass nur manche Kinder eine weltklasse Leistung erbringen können. Dies geht jedoch in der Regel mit starken sozialen Unterschieden einher. In Ländern wie Japan oder Finnland erwarten alle Eltern und Lehrer, dass jeder Schüler erfolgreich ist, und dies spiegelt sich im Verhalten der Schüler wider. Wenn wir Schüler in Nordamerika fragen, was für den Erfolg in Mathematik entscheidend ist, antworten sie in der Regel, dass alles von der Begabung abhängt. Wenn ich nicht als Mathegenie geboren wurde, lerne ich besser was anderes. 9 von 10 japanischen Schülern antworten, dass es von ihrem Aufwand und ihren Bemühungen abhängt. Das spricht Bände über das jeweilige System.
In der Vergangenheit wurden unterschiedliche Schüler gleich unterrichtet. Länder mit guten PISA-Ergebnissen nehmen die Unterschiede über differenzierte pädagogische Vorangehensweisen an. Sie erkennen, dass gewöhnliche Schüler außergewöhnliche Begabungen haben, und gestalten Lernmöglichkeiten individuell.
Gute Bildungssysteme teilen die gleichen klaren und ehrgeizigen Standards im gesamten Spektrum. Jeder Schüler weiß, worauf es ankommt. Jeder Schüler weiß, was für den Erfolg nötig ist.
Und die Qualität des Schulsystems ist nirgendwo besser als die Qualität der Lehrer. Gute Schulsysteme wählen ihre Lehrer sehr sorgsam aus und bilden sie gezielt weiter. Die Leistungen von Lehrern, die vielleicht Probleme haben, werden gezielt verbessert. Das Gehalt eines jeden Lehrers ist strukturiert. Ein Umfeld wird geschaffen für die Zusammenarbeit unter Lehrern, um gute Methoden zu fördern. Und es gibt individuelle Karrieremöglichkeiten für Lehrer. In bürokratischen Schulsystemen werden die Lehrer in den Klassen alleine gelassen und haben sich an viele Unterrichtsvorgaben zu halten. In den guten Systemen herrscht eine klare Vorstellung von guter Leistung. Das Niveau ist sehr hoch, aber die Lehrer können selbst herausfinden, was sie ihren Schülern jeweils beibringen müssen. In der Vergangenheit ging es um die Weitergabe von Wissen. Jetzt sollen die Schüler aus eigenem Antrieb Wissen erlangen. In guten Schulsystemem kommt es nicht mehr auf professionelle oder administrative Verantwortung und Kontrolle an, sondern auf eine professionelle Art der Arbeitsorganisation. So können Lehrer Innovationen in der Pädagogik vorantreiben. Sie haben somit die richtigen Voraussetzungen, um stärkere pädagogische Methoden zu entwickeln. Früher ging es um Standardisierung und Einhaltung von Vorschriften. In guten Schulsystemen sind Lehrer und Rektoren erfinderisch geworden. Früher ging es um Ergebnisse, um die eigene Versorgung. In guten Schulsystemen können sich Lehrer und Rektoren nach neuen Lehrern und anderen Schulen umsehen.
Das beeindruckendste Ergebnis von erstklassigen Systemen ist, dass diese hohe Leistung für das gesamte System gilt. Finnland schnitt bei der PISA-Studie sehr gut ab. Aber das Beeindruckendste an Finnland ist, dass nur 5 % der Leistungsunterschiede zwischen Schülern auf verschiedene Schulen zurückzuführen sind. Jede Schule ist erfolgreich. Hier ist der Erfolg im System inbegriffen. Wie wird das erreicht? Ressourcen gelangen dorthin, wo sie die größte Wirkung haben. Die besten Rektoren werden für die schwächsten Schulen gewonnen und die begabtesten Lehrer stehen in den herausforderndsten Klassen.
Und diese Länder gleichen ihre Vorgaben in allen Bereichen der öffentlichen Politik an. Sie sind über anhaltende Zeiträume hinweg kohärent und werden konsequent umgesetzt.
Obwohl wir die Grundlagen erfolgreicher Systeme kennen, wissen wir noch nicht, wie wir uns verbessern. Das ist klar und darin liegen einige der Grenzen des internationalen PISA-Vergleiches. Hier sind neue Forschungsansätze gefragt und dies ist der Grund, warum PISA den Ländern keine Vorschriften macht. Die Stärke liegt in der Mitteilung darüber, was andere Länder unternommen haben. Und am Beispiel von PISA wird deutlich, dass Daten einflussreicher sein können als die administrative Kontrolle der Gelder, wie sie für Bildungssysteme in der Regel entscheidend sind.
Manche Leute behaupten, dass die Veränderung der Bildungsverwaltung dem Verlegen eines Friedhofs ähnelt. Man kann dabei nicht auf die Leute da draußen zählen. (Gelächter) Aber PISA zeigt die Möglichkeiten in der Bildung auf. Länder sehen nun, dass Verbesserungen möglich sind. Selbstgefällige Systeme haben keine Ausreden mehr. Und Länder können sinnvolle Ziele setzen und sich an den messbaren Zielen der besten Systeme weltweit orientieren. Wenn wir jedem Kind, Lehrer, Rektor, Elternteil und jeder Schule zeigen können, dass Verbesserungen möglich sind, dass der Verbesserung in der Bildung keine Grenzen gesetzt sind, haben wir den Grundstein für bessere Vorgaben und ein besseres Leben gelegt.
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Wie können wir das Erfolgsrezept eines Schulsystems messen? Andreas Schleicher führt uns in diesem Vortrag zunächst durch die PISA-Studie, eine weltweite Bewertung im Ländervergleich, und zeigt anschließend, wie die gewonnenen Daten zur Verbesserung von Schulen beitragen. In diesem Video erfahren Sie, wie Deutschland abschneidet und lernen den Faktor kennen, der erfolgreiche Schulsysteme ausmacht.
What makes a great school system? To find out, Andreas Schleicher administers a test to compare student performance around the world. Full bio »
Translated into German by Karoline Spiessl
Reviewed by Patricia Guzmán (Calderón Koch)
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16:54 Posted: Oct 2011
Views 1,817,164 | Comments 922
10:16 Posted: Mar 2011
Views 648,351 | Comments 219
14:10 Posted: Feb 2013
Views 812,415 | Comments 236
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