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Translated by Jan Steinbach
Reviewed by Patricia Guzmán (Calderón Koch)

0:11 Im Leben geht es um Gelegenheiten, sie zu erzeugen und zu suchen, und für mich war das der olympische Traum. Das hat mich definiert. Das war mein Glück.

0:22 Als Skilangläuferin und Mitglied des australischen Ski-Teams, mit Blick auf die Olympiade, war ich auf einer Fahrradtour mit meinen Teamkollegen unterwegs. Als wir uns den Weg bahnten zu den spektakulären Blauen Bergen im Westen von Sydney, war es ein perfekter Herbsttag: Sonnenschein, der Geruch von Eukalyptus und ein Traum. Das Leben war gut. Nach etwa fünfeinhalb Stunden auf den Rädern kamen wir an meine Lieblingsstrecke, nämlich die Hügel. Ich liebe die Hügel! Und ich erhob mich von meinem Sattel und fing an, mit meinen Beinen zu pumpen, und als ich die kalte Bergluft einatmete, fühlte ich es in meinen Lungen brennen und ich sah hinauf, um die Sonne in meinem Gesicht zu spüren.

1:06 Und dann wurde alles schwarz. Wo war ich? Was war passiert? Mein Körper war von Schmerz durchdrungen. Ein rasender LKW hatte mich umgefahren, nur 10 Minuten vor Ende der Fahrradtour. Ich wurde von dort per Helikopter nach Sydney in eine große Wirbelsäulen-Klinik geflogen. Ich hatte enorme lebensbedrohliche Verletzungen. Ich hatte mir meinen Hals und Rücken an sechs Stellen gebrochen. Ich brach mir sechs Rippen auf der linken Seite. Ich brach mir meinen rechten Arm und mein Schlüsselbein. Ich brach mir einige Knochen in meinen Füßen. Meine ganze rechte Seite war aufgerissen und mit Schotter gefüllt. Mein Kopf wurde vorne aufgerissen und der Schädel darunter zeigte sich. Ich hatte Kopfverletzungen. Ich hatte innere Verletzungen. Ich hatte massiven Blutverlust. Tatsächlich verlor ich etwa fünf Liter Blut was alles ist, das jemand meiner Größe an Blut in sich hat. Zu der Zeit, als der Helikopter am Prinz-Henry-Krankenhaus in Sydney ankam, war mein Blutdruck 40 über nichts. Ich hatte einen echt schlechten Tag. (Gelächter)

2:13 Mehr als zehn Tage driftete ich zwischen zwei Dimensionen, ich hatte die Empfindung, sowohl in meinen Körper, als auch außerhalb, irgendwo anders, zu sein. Ich sah von oben zu, als ob das jemand anderem passiere. Warum sollte ich in einen so zerstörten Körper zurückkehren wollen?

2:29 Aber diese Stimme sagte immer: "Komm schon, bleib bei mir."

2:35 "Nein, es ist zu schwer."

2:38 "Komm schon. Dies ist unsere Gelegenheit."

2:41 "Nein. Dieser Körper ist zerstört. Er kann mir nicht mehr dienen."

2:45 "Komm schon. Bleib bei mir. Wir schaffen es. Wir schaffen es zusammen."

2:50 Ich war an einem Scheideweg. Ich wusste, wenn ich nicht zurückkehre, müsste ich diese Welt für immer verlassen. Das war der Kampf meines Lebens. Nach 10 Tagen entschloss ich mich, in meinen Körper zurückzukehren, und die innere Blutung stoppte.

3:10 Die nächste Sorge war, ob ich wieder laufen könnte, da ich von der Hüfte abwärts gelähmt war. Sie sagten meinen Eltern, das Genick war glatt durchgebrochen, aber der Rücken war komplett zerschmettert. Der Lendenwirbel 1 sah aus, als ob man eine Erdnuss fallen gelassen hätte, dann draufgetreten wäre und sie in tausend kleine Stücke zerdrückt hätte. Sie mussten operieren. Sie legten los. Sie legten mich auf ein Gelkissen. Sie schnitten mich wörtlich entzwei, ich habe eine Narbe, die sich um meinen ganzen Körper windet. Sie entnahmen so viele Knochensplitter wie möglich, die sich in meinem Rückenmark verklemmt hatten. Sie entfernten zwei meiner gebrochenen Rippen und richteten meinen Rücken neu Lendenwirbel 1 erneuerten sie, sie entnahmen noch eine gebrochene Rippe, verbanden den Brustwirbel 12 und Lendenwirbel 1 und 2 miteinander. Dann nähten sie mich zu. Das dauerte eine ganze Stunde. Ich erwachte auf der Intensivstation und die Ärzte waren aufgeregt, dass die OP ein Erfolg geworden war, da ich zu der Zeit schon ein klein wenig meinen großen Zeh bewegen konnte und ich dachte: "Toll, ich gehe nämlich zur Olympiade!" (Gelächter) Ich hatte keine Ahnung. Das ist so etwas, was anderen passiert, sicherlich nicht mir.

4:15 Aber dann kam die Ärztin zu mir und sagte: "Janine, die OP war ein Erfolg und wir haben so viele Knochen wie möglich aus deinem Rückenmark geholt, aber der Schaden ist dauerhaft. Das zentrale Nervensystem ist beschädigt, dafür gibt es keine Heilung. Du bist was wir 'teilweise querschnittsgelähmt' nennen und du wirst alle Verletzungen haben, die damit einhergehen. Du hast kein Gefühl unterhalb deiner Hüfte und du wirst maximal 10-20% zurück erlangen. Du wirst für den Rest deines Lebens innere Verletzungen haben. Du wirst für den Rest deines Lebens einen Katheter benötigen. Und wenn du jemals wieder laufen wirst, dann nur mit einem Laufgestell." Und dann sagte sie: "Janine, du musst dir dein gesamtes Leben neu überlegen, da du niemals wieder die Dinge machen können wirst, die du bisher getan hast."

5:00 Ich versuchte zu verstehen, was sie sagte. Ich war eine Athletin. Das war alles, was ich konnte. Alles was ich tat. Wenn ich das nicht machen könnte, was dann? Und ich stellte mir die Frage, wenn ich das nicht machen könnte, wer bin ich dann?

5:18 Sie verlegten mich von der Intensivstation auf die Wirbelsäulenstation. Ich lag auf einem dünnen, harten Spezialbett. Ich konnte meine Füße nicht bewegen. Ich trug enge Strümpfe, die Blutgerinnsel verhindern sollten. Ein Arm war eingegipst, der andere lag am Tropf. Ich hatte eine Nackenstütze und Sandsäcke auf beiden Seiten meines Kopfes und ich betrachtete meine Welt über einen Spiegel, der über meinem Kopf befestigt war. Ich teilte mir das Zimmer mit fünf anderen Personen und erstaunlicherweise, da wir alle gelähmt waren, wusste keiner, wie der andere aussieht. Wie unglaublich ist das? Wie oft im Leben kann man Freundschaften knüpfen, vorurteilsfrei, allein auf den Geist gegründet? Und es gab keine oberflächlichen Konversationen. Wir teilten unsere innersten Gedanken, unsere Ängste und unsere Hoffnungen für das Leben nach dem Krankenhaus.

6:11 Ich errinnere mich an eine Nacht, ein Krankenpfleger kam herein, Jonathan, mit vielen Plastikstrohhalmen. Er legte auf jeden von uns ein Häufchen und sagte, "Fangt an, sie ineinander zu stecken." Naja, es gab nicht viel zu tun in dem Zimmer, also taten wir es. Und als wir fertig waren, ging er leise herum und steckte alle Strohhalme ineinander, bis sie einmal um das ganze Zimmer gingen. Dann sagte er: "OK alle Mann, haltet eure Strohhalme fest." Und das taten wir. Und er sagte: "Genau. Jetzt sind wir alle verbunden." Und als wir sie anfassten und gemeinsam einatmeten, wussten wir, dass wir auf dieser Reise nicht allein sind. Und selbst querschnittsgelähmt im Zimmer liegend gab es Momente von unglaublicher Tiefe und unglaublichen Reichtum, von Authentizität und Verbindung, die ich noch nie zuvor erlebt hatte. Und jeder von uns wusste, wenn wir das Krankenhaus verlassen, werden wir nicht mehr die selben Personen sein.

7:22 Nach sechs Monaten ging es dann nach Hause. Ich erinnere mich daran, dass mein Vater mich im Rollstuhl nach draußen geschoben hat und ich war von oben bis unten eingegipst und fühlte zum ersten Mal die Sonne auf meinem Gesicht. Ich saugte sie auf und dachte: "Wie konnte ich das jemals als selbstverständlich betrachten?" Ich fühlte so unglaublich viel Dankbarkeit für mein Leben. Aber bevor ich das Krankenhaus verließ, sagte die Oberschwester zu mir: "Janine, ich möchte, dass du bereit bist, denn wenn du nach Hause kommst, wird etwas passieren." Und ich sagte: "Was?" Und sie sagte: "Du wirst depressiv werden." Und ich sagte: "Ich doch nicht, nicht Janine die Kampfmaschine," das war mein Spitzname. Und sie sagte: "Wirst du aber, weil es jedem passiert. Im Krankenhaus, da ist alles normal. Du bist im Rollstuhl. Das ist normal. Aber du wirst nach Hause gehen und bemerken, wie sehr sich das Leben verändert hat."

8:13 Und ich kam nach Hause und etwas passierte. Mir wurde klar, dass Schwester Sam recht hatte. Ich wurde depressiv. Ich war in meinem Rollstuhl. Ich hatte kein Gefühl unterhalb der Hüfte und hatte einen Harnkatheter. Ich konnte nicht laufen. Ich hatte im Krankenhaus so viel Gewicht abgenommen, dass ich jetzt nur noch 40 kg wog. Und ich wollte aufgeben. Ich wollte nur noch meine Laufschuhe anziehen und loslaufen. Ich wollte mein altes Leben zurück. Ich wollte meinen Körper zurück.

8:47 Und ich erinnere mich an meine Mutter, wie sie am Ende des Bettes saß und sagte: "Ich frage mich, ob das Leben jemals wieder gut wird."

8:54 Und ich dachte: "Wie könnte es? Ich habe ja alles verloren was ich schätzte, alles, worauf ich hingearbeitet habe. Alles weg." Und ich stellte eine Frage: "Warum ich? Warum ich?"

9:10 Und dann erinnerte ich mich an meine Freunde, die noch immer im Krankenhaus waren, besonders an Maria. Maria hatte einen Autounfall und sie wachte auf an ihrem 16. Geburtstag, mit der Info, dass sie komplett querschnittsgelähmt sei, keine Bewegung unterhalb des Halses hatte, die Stimmbänder verletzt waren und sie nicht reden konnte. Sie sagten mir: "Wir werden dich neben sie legen, da wir denken, dass das gut für sie wäre." Ich machte mir Sorgen. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren würde, neben ihr zu sein. Ich wusste, dass das eine Herausforderung war, aber letztlich war es ein Segen, da Maria immer lächelte. Sie war immer glücklich und selbst, als sie wieder anfing zu reden, obwohl schwer verständlich, hat sie sich nicht ein einziges Mal beschwert. Und ich fragte mich, wie hat sie jemals diese Akzeptanz gefunden?

10:06 Und ich bemerkte, dass das nicht nur mein Leben war. Es war das Leben an sich. Es war nicht nur mein Schmerz. Es war jedermanns Schmerz. Und dann wusste ich, genau wie vorher, dass ich eine Wahl habe. Ich könnte weiter kämpfen, oder ich könnte loslassen und nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Lebensumstände akzeptieren. Und dann hörte ich auf zu fragen: "Warum ich?" Und fing an zu fragen: "Warum nicht ich?" Und dann dachte ich, vielleicht ist ganz unten zu sein, ein perfekter Ort, um neu anzufangen.

10:51 Ich hatte mich vorher nie als kreativen Menschen gesehen. Ich war Athletin. Mein Körper war eine Maschine. Aber nun sollte ich mit meinem kreativsten Projekt anfangen, das kreativste von all erdenklichen: nämlich ein Leben neu aufzubauen. Und obwohl ich keine Ahnung hatte, was ich machen würde, kam mit dieser Ungewissheit eine Art Freiheit einher. Ich lief nicht länger auf einem festen Lebensweg. Ich war frei, die unendlichen Möglichkeiten des Lebens zu erkunden. Und diese Erkenntnis sollte mein Leben ändern.

11:31 Zu Hause sitzend, eingegipst, überflog mich ein Flugzeug und ich sah hoch, und dachte mir: "Das ist es!" Wenn ich schon nicht laufen kann, werde ich halt fliegen." Ich sagte: "Mama, Ich werde fliegen lernen." Sie sagte: "Das ist toll Liebling." (Gelächter) Ich sagte: "Reich mir die Gelben Seiten." Sie reichte mir das Telefonbuch und ich rief die Flugschule an, ich buchte und sagte, dass ich gerne eine Flugstunde buchen wolle. Sie sagten: "Wissen Sie, wann Sie kommen wollen?" Ich sagte: "Also, ich muss mich von einem Freund fahren lassen, da ich nicht fahren kann. Laufen geht auch nicht so richtig. Ist das ein Problem?" Ich buchte und Wochen später fuhren mich Chris und meine Mutter zum Flughafen, meine gesamten 40 kg eingegipst in einem schlabberigen Overall. (Gelächter) Ich sag Ihnen, ich sah nicht wie ein idealer Kandidat aus, der eine Fluglizenz bekommen soll. (Gelächter) Ich hielt mich am Tresen fest, da ich nicht stehen konnte. Ich sagte: "Hi, ich bin wegen der Flugstunde hier." Sie schauten mich an und rannten nach hinten, um den Schwarzen Peter zu vergeben. "Du nimmst sie." "Nein, nein, du nimmst sie." Letztlich kam ein Typ heraus. Er meinte: "Hi, ich bin Andrew und ich werde dich mit zum Fliegen nehmen." Ich dann: "Toll." Und so fuhren sie mich runter, sie brachten mich auf die Rollbahn und dort stand dieses rot-weiß-blaue Flugzeug. Es war wunderschön. Sie hoben mich ins Cockpit. Sie mussten mich über den Flügel ins Cockpit schieben. Sie setzten mich hin. Überall gab es Knöpfe und Schieber. Und ich sagte: "Wow, wie soll man wissen, wofür all diese Knöpfe und Schieber sind?" Andrew, der Lehrer, saß vorne und startete das Flugzeug. Er sagte: "Wollen Sie eine Runde herumfahren?" Das ist, wenn man die Füße benutzt, um die Ruderpedale zu treten, und damit das Flugzeug am Boden kontrolliert. Ich sagte: "Nein, ich kann meine Füße nicht benutzen." Er sagte nur: "Oh." Ich sagte: "Aber die Hände gehen," und er sagte: "OK."

13:11 So rollten wir zur Startbahn und er gab Schub. Und als wir von der Startbahn abhoben und sich die Räder vom Asphalt hoben und wir flogen, hatte ich das unglaublichste Gefühl von Freiheit. Und Andrew sagte mir, als wir über das Trainingsgelände flogen: "Sehen Sie die Berge da drüben?" Und ich sagte: "Jap." Und er sagte: "Also, Sie nehmen das Ruder und fliegen uns dorthin." Und als ich hinaufsah, wurde mir klar, dass er auf die Blauen Berge zeigte, wo alles begonnen hatte. Und ich nahm das Ruder und flog. Und ich war weit, weit weg vom Krankenhaus und genau dann wusste ich, dass ich Pilotin werde. Ich hatte keine Ahnung, wie ich jemals einen physischen Test bestehen sollte. Aber ich würde mich später darum kümmern, da ich jetzt gerade einen Traum hatte. Ich ging also nach Hause, nahm mir ein Trainingtagebuch und ich hatte einen Plan. Und ich übte laufen, so viel ich konnte, und während mich erst noch zwei Leute halten mussten und dann nur eine Person, konnte ich schließlich um die Möbel laufen, solange sie nicht zu weit auseinander standen. Und dann machte ich große Fortschritte, bis ich im Haus umherlaufen konnte, mich an den Wänden festhaltend, wie da, und Mama sagte, dass sie mir immer folgen würde, um meine Fingerabdrücke wegzuwischen. (Gelächter.) Aber immerhin wusste sie immer, wo ich war.

14:41 Während die Ärzte weiter operierten und meine Körper zusammenflickten, fuhr ich mit dem Lernen der Theorie weiter, und schließlich schaffte ich erstaunlicherweise den physischen Pilotentest, das war mein grünes Licht zum Fliegen. Und ich verbrachte jeden möglichen Augenblick auf der Flugschule, weit jenseits meiner Behaglichkeitsgrenze, all diese jungen Typen, die Quantas-Piloten werden wollten, und ich wuselte erst in meinem Gips nebenher, dann in meiner Stahlstütze, meinem Overall, meiner Tasche mit Medikamenten und Kathetern und meinem Humpeln, und sie sahen mich immer so an und dachten: "Oh, wem macht sie was vor? Sie wird es nie schaffen." Und manchmal dachte ich das Gleiche. Aber das störte nicht, denn ich hatte in mir eine Flamme, die von meinem Verletzungen nicht gelöscht werden konnte.

15:27 Und kleine Ziele hielten mich auf dem Weg, und schließlich bekam ich meine Privat-Fluglizenz, und dann lernte ich zu navigieren und flog meine Freunde durch Australien. Und dann lernte ich ein zweimotoriges Flugzeug zu fliegen. Und ich bekam meinen Zwei-Motor-Flugschein. Und dann lernte ich bei gutem sowie schlechtem Wetter zu fliegen und bekam meine Instrumentenflugberechtigung. Und dann bekam ich meine kommerzielle Fluglizenz. Und dann bekam ich meine Lehrberechtigung. Danach fand ich mich an derselben Flugschule wieder, wo ich zum ersten Mal geflogen war, und brachte anderen Leuten das Fliegen bei, knapp 18 Monate, nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war. (Applaus)

16:19 Und dann dachte ich: "Warum sollte ich hier aufhören? Warum sollte ich nicht lernen, kopfüber zu fliegen?" Und das tat ich, ich lernte, kopfüber zu fliegen und wurde Kunstfluglehrerin. Und Mama und Papa? Waren nie oben. Aber dann wusste ich genau, obwohl mein Körper limitiert war, war mein Geist unaufhaltbar.

16:48 Der Philosoph Laotse sagte einmal, "Wenn du loslässt, was du bist, wirst du zu dem, was du sein könntest." Ich weiß jetzt, dass nur aufgrund des Loslassens von der, die zu sein ich glaubte, ich mir ein neues Leben aufbauen konnte, Erst als ich Abschied nahm vom Leben, das ich haben sollte, konnte ich das Leben empfangen, was auf mich wartete. Ich weiß jetzt, dass meine wahre Kraft nie von meinem Körper ausging, und obwohl meine physischen Fähigkeiten sich drastisch geändert haben, bin ich, wer ich bin, unverändert. Die Piloten-Flamme in mir war immer noch eine Flamme, genau wie sie in jedem von uns lodert.

17:40 Ich weiß, dass ich nicht mein Körper bin. Und ich weiß auch, dass ihr nicht euer Körper seid. Und es interessiert nicht, wie man aussieht, wo man herkommt oder was man beruflich macht. Das einzige was zählt, ist, dass wir die Flamme der Menscheit schüren, indem wir unser Leben als ultimativen kreativen Ausdruck leben und sind, wer wir wirklich sind, da wir alle miteinander verbunden sind, durch Abermillionen Strohhalme und es ist Zeit, diese miteinander zu verbinden und sie festzuhalten. Und falls wir unserem Gemeinwohl näher kommen sollten, ist es Zeit, den Fokus vom Physischen abzuwenden und im Gegenzug die Tugend des Herzens anzunehmen.

18:32 So erhebt eure Strohhalme, wenn ihr mir zustimmt.

18:36 VIelen Dank. (Applaus) Vielen Dank.