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Werden soziale Netzwerke die politische Landschaft verändern?
Wie sich in den letzten Wochen und Monaten am Beispiel Nordafrikas, aber auch am Rücktritt zu Guttenbergs und den Demos um Stuttgart 21 gezeigt hat, spielen soziale Netzwerke und das Internet als Informationsquelle und Mittel zum Austausch eine immer größere Rolle.
Wird sich die politische Landschaft dadurch verändern? Welche Rolle spielen die "etablierten" Medien? Wird das Volk eine neue Machtposition erhalten? Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis Politik und Medien die neuen Technologien zu nutzen wissen?
Welche Chancen, welche Gefahren sind zu sehen?














Qazi Fazli Azeem
Sabin Muntean 30+
Im Fall der Proteste im Norden Afrikas oder auch zB der Proteste im Iran waren die sozialen Netzwerke unglaublich wichtig dafür, Infomationen aus dem Land nach außen zu verbreiten, die sonst in der normalen Presse unterdrückt werden. Somit konnten alle auch außerhalb der Landesgrenzen erfahren, was dort wirklich passiert und wie die Regierungen vorgegangen sind. Hier machen Facebook und Twitter schon einen massiven Unterschied vor allem was die Akzeptanz und die Untestützung der Proteste angeht, aber - und nun komme ich zum wichtigsten Punkt - eigentlich keinen wirklich bemerkbaren Unterschied was die aktive Beteiligung betrifft.
Natürlich kann ich heutzutage erfahren, dass die Demonstranten brutal zurückgeschlagen wurden und dass die Regierung versucht ein solches Vorgehen zu vertuschen. Und nun? Das alles ändert nichts an der Passivität der europäischen Politiker.
Es bleibt allgemein bei dem sogenannten "Aktivitsmus für Faule", einen Button drücken aber eigentlich nichts dafür machen. (zum Thema Guttenberg siehe http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1121607)
Natürlich vereinfachen soziale Netzwerke die Planung von Demos, allerdings müssen die Menschen erst einmal dahin kommen.